Darf eine Maßeinheit veränderlich sein?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Darf eine Maßeinheit veränderlich sein?

Beitragvon Kurt » So 31. Jan 2010, 21:35

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Wir bringen ein MM auf den Mars, eins bleibt auf der Erde.
Beide messen, messen dasselbe!
Bei Beiden verhält sich das von ihnen selbst erzeugt Licht so als sei der Bezug für sein Laufen auf dem jeweiligem Planeten angenagelt.
Klar!?

Kurt

So ist es und ich weiß nicht wo das Problem sein soll.


Welches Problem denn?
Das jeweilige Licht läuft so als sei der Bezug dafür an den jeweiligen Planeten angenagelt.
Der Bezug ist also nachgewiesen, denn sonst würde es kein solches Verhalten geben.

Nun kommt es darauf an dies zu erklären, zu zeigen wieso dass das möglich sein kann.
Denn es muss von einem Bezug fürs Lichtlaufen ausgegangen werden.
Das Licht läuft schliesslich nachweislich unabhängig seiner Erzeugung, somit ist klar dass ein Bezug vorhanden ist. Und dieser ist auf den jeweiligen Planeten bezogen/an ihm angenagelt.

MM und Co haben so argumentiert: wenn das Licht auf der Erde seinen Bezug hat dann kann dies nur auf der Erde so sein.
Die Erde muss demnach im Mittelpunkt der "Welt" stehen.
Wenn nicht, und da hat die Sonne, die dazu ruhende Sonne, dann als Nullbezug herhalten müssen, dann muss sich die Geschwindigkeit der Erde um die Sonnne als Differenz zeigen.
Hat es nicht.
Der Bezug ist aber eindeutig vorhanden.
Und auf dem Mars auch.
Also was bleibt.
Massen bauen sich ihren Bezug selbst auf.

Und das wird mit dem Bild gezeigt.
Es muss ja auch alles andere dazupassen.

Kurt
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Re: Darf eine Maßeinheit veränderlich sein?

Beitragvon Kurt » So 31. Jan 2010, 21:51

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Welches Problem denn?
Das jeweilige Licht läuft so als sei der Bezug dafür an den jeweiligen Planeten angenagelt.
Der Bezug ist also nachgewiesen, denn sonst würde es kein solches Verhalten geben.

Nun kommt es darauf an dies zu erklären, zu zeigen wieso dass das möglich sein kann.
Denn es muss von einem Bezug fürs Lichtlaufen ausgegangen werden.
Das Licht läuft schliesslich nachweislich unabhängig seiner Erzeugung, somit ist klar dass ein Bezug vorhanden ist. Und dieser ist auf den jeweiligen Planeten bezogen/an ihm angenagelt.

MM und Co haben so argumentiert: wenn das Licht auf der Erde seinen Bezug hat dann kann dies nur auf der Erde so sein.
Die Erde muss demnach im Mittelpunkt der "Welt" stehen.
Wenn nicht, und da hat die Sonne, die dazu ruhende Sonne, dann als Nullbezug herhalten müssen, dann muss sich die Geschwindigkeit der Erde um die Sonnne als Differenz zeigen.
Hat es nicht.
Der Bezug ist aber eindeutig vorhanden.
Und auf dem Mars auch.
Also was bleibt.
Massen bauen sich ihren Bezug selbst auf.

Und das wird mit dem Bild gezeigt.
Es muss ja auch alles andere dazupassen.

Kurt


MM und Co argumentieren ganz anders und zwar: Die Erde trägt den Äther mit sich mit und andere Planeten auch - also der Äther wird mitgeführt genauso wie Luft in einem abgeschlossenen Wagen.


Deine Interpretation ist aber anders als die übliche.
Michelson ist daran zerbrochen weil er es sich nicht erklären konnte.
Er hat sein Leben lang versucht es doch noch zu messen.

Kurt
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Re: Darf eine Maßeinheit veränderlich sein?

Beitragvon Hannes » So 31. Jan 2010, 22:25

Hallo Chief !

    MM und Co argumentieren ganz anders und zwar: Die Erde trägt den Äther mit sich mit und andere Planeten auch - also der Äther wird mitgeführt genauso wie Luft in einem abgeschlossenen Wagen.

Ich möchte es noch genauer definieren :

Der Äther wird von dem Meßgerät mitgeführt wie in einem geschlossenen Wagen.

Daher müsste es möglich sein, mit einem Meßgerät, das kein geschlossenes System ist,durch das der Wind "pfeifen" kann,das sein Weiterleitungssystem nicht mitschleppt, eine LG c+v zu messen.
Hat das schon jemand konkret versucht? Ist dir darüber etwas bekannt ?
Es müsste ja nicht gerade ein Meßgerät mit Vacuum sein, denn man kennt c/Luft auch ganz genau.
Besser wäre natürlich eine Montage auf einem Satelliten,oder auf der ISS ,die um die Erde kreist. Müsste auch dort ein "offenes" System sein.
Ich kenne die Bemühungen zur Messung von Gravitationswellen, da müsste
eine solche Messung der LG dagegen ein Kinderspiel sein.

Mit Gruß

Hannes
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Re: Darf eine Maßeinheit veränderlich sein?

Beitragvon Kurt » So 31. Jan 2010, 22:31

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:MM und Co argumentieren ganz anders und zwar: Die Erde trägt den Äther mit sich mit und andere Planeten auch - also der Äther wird mitgeführt genauso wie Luft in einem abgeschlossenen Wagen.


Deine Interpretation ist aber anders als die übliche.
Michelson ist daran zerbrochen weil er es sich nicht erklären konnte.
Er hat sein Leben lang versucht es doch noch zu messen.

Kurt


Ja, weil Relativisten seine Erklärung nicht akzeptieren wollten.

Arnold Sommerfeld an Wilhelm Wien, 16. Januar 1910
Archiv: München, DM (Archiv NL 56, 010)

In Band 1 der Sommerfeldedition enthalten.

AS leitet Arbeit von Silberstein an Wien weiter; amüsiert sich über Michelsons ablehnende Haltung zur Relativitätstheorie(»ehe ich das Zeug glaube, glaube ich lieber, dass ich falsch beobachtet habe!«); hat Harms (Assistent von Wien in Würzburg?) für Nachfolge Zenneck empfohlen; erwähnt Erwiderung auf Stark; diskutiert Problematik Starrheit und Relativitätstheorie.

http://www.lrz-muenchen.de/~Sommerfeld/ ... 00073.html


Arnold Sommerfeld an Johanna Sommerfeld, 22. Oktober 1922
Archiv: München, Privatbesitz

AS schreibt ausführlich aus Madison; erwähnt verschiedene Einladungen sowie Absage für Chicago: »Offenbar steckt Michelson dahinter, ein rechter Deutschenfresser, polnischer Jude«.


Naja, wenn es um "Rassenzugehörígkeit" geht dann ist jede Vernunft eh schon dahingefleucht.
Es wäre wünschenswert dass diejenigen die damit -beaufschlagt- sind erkennen würden wie blöd sowas ist.

"der Erdkörper kontrahirt sich an der betr. Stelle, von einem nicht mitrotirenden System aus gesehen, anders wie der Arm, der den Michelson'schen Spiegel trägt."

Von einem nichtmitrotierendem Sytem aus gesehen müsste man mal Kontrakton und mal Dekontraktiertheit beobachten können.
Einseitg geht da nicht.
Ebeso wenig wie bei den "Zwillingen".

Ich gehe übrigens nicht von einem mitgezogenem Äther aus, nein das passt nicht so recht, sondern von einer anpassten Materie.
Und deren Rückwirkung auf den Träger.
Denn es muss ja auch die Möglichkeit geben Überlichtschnell zu reisen (überlichtschelle Teilchen).
Da bedeutet das Materie auch schneller als c sein kann.
Denn c ist immer lokal, und damit unterschiedlich schnell und auf unterscheidliche Bezüge bezogen (siehe Bild).
Das bedeutet dass ein Teilchen das schnell daherkommt schneller sein kann als der lokale Lichtleiterbezug dies vorgibt.
Licht wird demnach u.U. langsamer, Materie nicht.

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Re: Darf eine Maßeinheit veränderlich sein?

Beitragvon Kurt » So 31. Jan 2010, 23:17

Chief hat geschrieben:Die ISS wäre sicher ein richtiger Ort wo man die SRT ganz klar widerlegen könnte.
Gruß


Da bin ich mir nicht so sicher.
Denn Materie bewirkt die Bezugsbildung.
Und da müsste erstmal klar sein wieweit das mit welcher Menge in welcher Entfernung geschieht.

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Re: Darf eine Maßeinheit veränderlich sein?

Beitragvon Kurt » So 31. Jan 2010, 23:33

Chief hat geschrieben:Ganz richtig, aber ich glaube dass in dieser Entfernung das G-Feld der Erde immer noch stärker als G-Feld der ISS ist.



Meinst du mit G-Feld Gravitation?
Damit hat das nichts zu tun.

Kurt
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Re: Darf eine Maßeinheit veränderlich sein?

Beitragvon Kurt » So 31. Jan 2010, 23:47

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Meinst du mit G-Feld Gravitation?
Damit hat das nichts zu tun.

Kurt

Ja, ich meine Gravitation. Es ist bekannt, dass im G-Feld alle Objekt gleich schnell Fallen, unabhängig davon wie schwer die Objekte sind. Somit gibt es keinen Grund warum der Äther nicht mitgeschleppt werden sollte.


Also hier mach ich einen strikten Trennungsstrich.
Beides hat nichts miteinander zu tun, das sind völlig unterschiedliche Vorgänge.

Nochwas:
Objekte fallen nicht gleichschnell.
Eine Hohlkugel fällt schneller als eine gleich grosse Vollkugel.


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Re: Darf eine Maßeinheit veränderlich sein?

Beitragvon Britta » Mo 1. Feb 2010, 12:02

Chief hat geschrieben:Wir zeigen das richtige Bild der offiziellen Wissenschaft.

Nein, tut ihr nicht. Ihr zeigt Eures.
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Re: Darf eine Maßeinheit veränderlich sein?

Beitragvon Kurt » Mo 1. Feb 2010, 12:21

nocheinPoet hat geschrieben:Du sollest mal versuchen Deinen Horizont zu erweitern, nicht ihn auf einen Punkt zu begrenzen.


Aber aber Manuel, er hat es nur noch nicht geschafft nur von Null ...1 zu rechen.
Deswegen wollen wir ihn doch auch als vollwertigen Mitbürger und weiterdenkenden Mitmenschen betrachten.
Oder?
Oder könnte es sein dass sein Horizont weiterreicht als nur bis 1, dass er c+c=2c beherrscht.
Achja, Licht dass von Galaxieen kommt die sich mit 3c von uns entfernen kommt trotzdem an, wenn auch etwas verspätet. Wird so allgemein als Hintergrundstrahlung bezeichnet.

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Re: Darf eine Maßeinheit veränderlich sein?

Beitragvon Ernst » Mo 1. Feb 2010, 14:09

chief hat geschrieben:MM und Co argumentieren ganz anders und zwar: Die Erde trägt den Äther mit sich mit und andere Planeten auch - also der Äther wird mitgeführt genauso wie Luft in einem abgeschlossenen Wagen. ....
Der mitgezogene Äther ist für mich ein klarer Favorit wenn es um die Erklärung von MM, MG, Aberration des Lichts usw. geht.

Alle diese Effekte lassen sich am simpelsten mit der Emissionsthese deuten.

Kurt hat geschrieben:Objekte fallen nicht gleichschnell.
Eine Hohlkugel fällt schneller als eine gleich grosse Vollkugel

........................................................... :? :? :?
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