Auch eine Mathe-Frage: Drillingsparadoxon

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Auch eine Mathe-Frage: Drillingsparadoxon

Beitragvon Gerhard Kemme » Di 5. Jan 2010, 21:35

Mordred hat geschrieben:
Gerhard hat geschrieben:Zu deinem Beispiel: Selbstverständlich können Photonen mit Überlichtgeschwindigkeit fliegen,

Photon ist energetische Masse und diese wird, ähnlich dem Dominoprinzip von quant zu quant weitergezogen.

Bis auf dies ist im Gehirn alles klar??
Mordred hat geschrieben:
Gerhard hat geschrieben:wenn man Beispielsweise die Erdoberfläche als Bezugssystem nimmt und in diesem die Geschwindigkeit eines Lichtstrahls bestimmt, der in einem Flugzeug emittiert worden ist.

Dann ist das weder vergleichbar, noch addierbar !!

Selbstverständlich kann die Erdoberfläche als Bezugssystem genommen werden, sodass in diesem Bezugssystem dann sowohl die Geschwindigkeit des sich ausbreitenden Lichtstrahls als auch die Geschwindigkeit des Flugzeuges dargestellt werden. Wenn man zwei Einzelgeschwindigkeiten in einem v-t-Diagramm erfassen kann, dann kann man auch die Summe darin darstellen.
Mordred hat geschrieben:
Gerhard hat geschrieben:Wenn jemand durch einen Zug geht, dann hat er bezogen auf das BS Bahnhof/Schienenstrang die Summe von Fußgängergeschwindigkeit und Zuggeschwindigkeit.


Bezugssystem 1 Passagier
Bezugssystem 2 Zug
Bezugssystem 3 Schiene

Nun rechne ich Bezugssystem 1 und 3 gegen oder auf.
Kein Problem auf dem Papier.
Lasse ich aber in der Realität Bezugssystem 2 außen vor, was würde wohl passieren, ...
So mag ich jedenfalls nicht auf die Schnauze fallen.

Was ich damit sagen möchte, ...es ist in der Realität unmöglich ein Bezugs- oder Inertialsystem welches zwischen Bezugssystem A und C liegt, außen vor zu lassen!

Was jonglierst du mit drei Bezugssystemen? Wenn man die Bewegung eines Objektes beschreiben will, dann benutzt man ein Bezugssystem. Wenn dieses Bezugssystem wiederum ein bewegtes Objekt in einem anderen Bezugssystem ist, dann hätte man zwei Bezugssysteme, d.h. in diesem Falle hat man den Fussgänger (Fahrgast), welcher im BS des Zuges sich bewegt und man hat das Bezugssystem Zug, welches sich im Bezugssystem Erdboden/Schienenstrang sich bewegt. Das ist alles x-Mal hergeleitet worden, dass sich in einem solchen Falle die Geschwindigkeiten addieren, wenn die Bewegung des Objektes im letzten Bezugssystem im ersten Bezugssystem dargestellt werden soll, d.h. wenn der Zug 20 km/h fährt und der Fussgänger/Fahrgast sich in diesem mit 5 km/h bewegt, dann ist die Geschwindigkeit des Fussgänger/Fahrgastes bezüglich dem BS Erdboden/Schienenstrang selbstverständlich 25 km/h.
Mordred hat geschrieben:
Gerhard hat geschrieben:
Gerhard hat geschrieben:Insofern kann selbstverständlich eine Information mit Überlichtgeschwindigkeit übertragen werden.


Insofern also nicht !!!

Das siehst du dann allerdings falsch. Geschwindigkeiten addieren sich, wenn wie zuvor beschrieben sich ein Objekt in einem Fahrzeug/BS1 und dieses Fahrzeug sich auf einem Weg/BS0 bewegt.
Somit gilt: v_LichtstrahlFlugzeug_BS-Erdboden=c_LichtstrahlFlugzeug_BS-Flugzeug + v_Flugzeug_BS-Erdboden > c_Lichtgeschwindigkeit_BS-Lufthülle

mfg
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Re: Auch eine Mathe-Frage: Drillingsparadoxon

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Di 5. Jan 2010, 22:09

REBE hat geschrieben:fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:

Der erste Fehler - ist in deinem Verständnis:

Ein Inertialsystem ist unbegrenzt, sowohl im Raum, als auch in der Zeit. D.h. kurz und knapp, dass durch Inertialsysteme nichts aufgespaltet wird.

Sage ich doch, du sprichst es nur anders, irgendwie schöner, aus.

Nein, das sagst du nicht. Und ich ich mag es nicht, wenn du mir irgendwelche Aussagen unterstellst. Wenn du andere Meinung bist, dann sag, dass DU anderer Meinung bist.

Da jedes IS unbegrenzt ist, umfasst es den ganzen Raum zu allen Zeiten. Damit gibt es keine Aufspaltung, an keinem Ort in Universum zu keiner Zeit.

REBE hat geschrieben:
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Bitte zuerst die Grundlagen der klassische Mechanik zu erlernen, bevor du irgendetwas entsorgst.


Während du mir die Grundlagen der klassischen Mechanik lehrst, entsorge ich währenddessen die RT – einverstanden?

Was du für dich entsorgst, ist mir egal. Die RT für die Menschheit wirst du m.E. nicht entsorgen, denn sie hat für die Wissenschaft seit vielen Jahren ihre Brauchbarkeit gezeigt, auch für mich. Und ich werde sie sicher nicht über Bord werfen, nur weil du sie "entsorgen" willst (Was soll das überhaupt für eine Diktion sein? Kein besonders guter Einstieg für eine ergebnisoffene Diskussion. Du vermittelst nicht den Eindruck, dass du etwas Neues lernen willst. Meine Wahrnehmung ist, dass du nur oberflächliche Kenntnisse der Physik besitzt, dir aufgrund dieser ein falsches Bild der Natur, und damit der Physik, gemacht hast, dieses Bild zur unumstößlichen Wahrheit erhoben hast und davon nicht mehr abzuweichen gedenkst. Das macht eine Diskussion unmöglich).

REBE hat geschrieben:Beschäftigst du dich auch mit den anderen Punkten die ich erwähnt habe oder willst du nur beweisen wie Dumm ich bin? Brauchst du nicht, ich weiß wie Dumm ich bin. Deshalb bin ich ja hier um aus der geistigen Umnachtung heraus zu kommen.

Diesen Eindruck vermittelst du aber nicht (Stichwort: entsorgen).

REBE hat geschrieben:Gott sei Dank! Ich habe meinen Lehrer gefunden!

Du sprichst in Rätseln. Welchen Lehrer? Und wo und wie gefunden?

REBE hat geschrieben:Für jeden den es Interessiert: „ICH BIN DER DUMME DEN DIE HUNDE BEISSEN“!
(Guten Abend Herr Max Feierabend)

Warum bezeichnest du dich selbst immer als dumm? Und welche Hunde? Und wer ist Herr Feierabend?

Bezieht sich das auf das?
http://www.google.at/search?hl=de&sourc ... =&aq=f&oq=

REBE hat geschrieben:Zum Drillingsproblem ist nur soviel zu sagen: „Es gibt kein Drillingsproblem“! Schon das Zwillingsparadoxon ist ein Schlag ins Gesicht der Physik! Mit dem Zwillingsparadoxon hat nur jemand aus der Not eine Tugend gemacht um aus der Verlegenheit herauszukommen! Seht, ihr könnt die Kompliziertheit der RT nicht verstehen!

Tut mir Leid, REBE, du bist mit der einen oder anderen Kompliziertheit überfordert.

Am 2. Februar 2010 (Erdzeit), zu ihrem 20 Geburtstag, haben Drillingen vor, die RT zu überprüfen und dazu haben sie den Plan, dass der Drilling A auf der Erde bleibt während Drilling B mit 0,6facher c zum 3 Lichtjahre entfernten Stern "Drillingus B" und Drilling C mit 0,8facher c zum 4 Lichtjahre entfernten "Drillingus C" von der Erde wegfliegen. Alle drei treffen sich am 2. Februar 2020 (Erdzeit, zu diesem Zeitpunkt identisch mit der Zeit des Drillings A) auf der Erde wieder und werten ihre Tagebücher aus. Drilling A feiert seine 30. Geburtstag und stellt fest, dass seit der Abreise seiner Brüder 10 Jahre vergangen sind. Umso größer ist seine Freude, dass sie wohlbehalten wieder auf der Erde eingetroffen sind. Für jeden Tag in den 10 Jahren hat er gewissenhaft einen Eintrag in seinem Tagebuch gemacht.

Doch das Erstaunen ist groß. Auch Drilling B präsentiert sein Tagebuch und er feiert erst seinen 28. Geburtstag und belegt das mit seinem Tagebuch. Für jeden Tag der 8 Jahre seiner Reise präsentiert er er einen Eintrag in seinem Tagebuch und er schwört, dass er trotz der Langweile, die ihn mitunter gequält hat, niemals vergessen hat seinen täglichen Eintrag im Tagebuch vorzunehmen.

Das Erstaunen wird noch größer, als Drilling C sein Tagebuch präsentiert, denn er feiert erst seinen 26. Geburtstag und hat ebenfalls ein lückenloses Tagebuch vorzuweisen.

Da erinnern sich die drei Brüder an die Spezielle Relativitätstheorie von Albert Einstein und die Freude ist groß, da das Rätsel so seine Aufklärung findet. Sie beschließen, dass noch am selben Tag Drilling A (er ist heute 30 Jahre alt) mit 0,8c zum 4 Lichtjahre entfernten "Drillingus C" aufbricht und Drilling B (er ist heute 28 Jahre alt) wieder mit 0,6c zum 3 Lichtjahre entfernten "Drillingus B", den er schon von seiner letzten Reise gut kennt und sehr schätzt, aufbricht. Drilling C (er ist heute 26 Jahre alt) bleibt auf der Erde und wartet geduldig darauf, dass seine beiden Brüder von ihrer Reise in 10 Jahren (Erdzeit, ist nun identisch mit der Zeit des Drillings C) zurückkehren.

Alle treffen sich 10 Jahre später am 2. Februar 2030 (Erdzeit) um ihren 36. Geburtstag gemeinsam zu feiern. Alle drei Brüder sind nun wieder gleich alt, nur die Erde ist vier Jahre älter als sie.

REBE hat geschrieben:Nach der RT muss Drilling A auf seine beiden Brüder mit unterschiedlichen Zeitdehnungen warten – sieht man doch oder?

Nee, das siehst nur du, siehe oben.

REBE hat geschrieben:Wenn aber Drilling A nach der RT unterschiedliche Zeitdehnungen erleben muss, wie vollbringt unsere gute alte Erde dieses Kunststück? Denn sie muss ja sich ja einmal langsamer drehen und zum anderen schneller und das zur gleichen Zeit. Versteht ihr den Konflikt?

Die gute alte Erde macht gar kein Kunststück. Sie dreht sich bis zum 2. Wiedertreffen der Drillinge ganz wie gehabt, 30 mal um Sonne. Und da gibt es auch keinen Konflikt.

REBE hat geschrieben:Also ich bin dafür den Drillingen dies auszureden, machen sie doch unsere schöne Erde kaputt.

Der Erde sind die Drillinge egal, du bist ihr egal, ebenso wie ich und auch Albert Einstein.
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Re: Auch eine Mathe-Frage: Drillingsparadoxon

Beitragvon Mordred » Di 5. Jan 2010, 23:29

Mordred hat geschrieben:Photon ist energetische Masse und diese wird, ähnlich dem Dominoprinzip von quant zu quant weitergezogen.

Gerhard hat geschrieben:Bis auf dies ist im Gehirn alles klar??

Und wie schaut´s selbst und mit Eigenem ?

Gerhard hat geschrieben:Selbstverständlich kann die Erdoberfläche als Bezugssystem genommen werden, sodass in diesem Bezugssystem dann sowohl die Geschwindigkeit des sich ausbreitenden Lichtstrahls als auch die Geschwindigkeit des Flugzeuges dargestellt werden. Wenn man zwei Einzelgeschwindigkeiten in einem v-t-Diagramm erfassen kann, dann kann man auch die Summe darin darstellen.


Stimmt, ..allerdings halt nur auf einem Diagramm und das ist nichts mehr als Striche oder Werte auf Papier.

Gerhard hat geschrieben:Was jonglierst du mit drei Bezugssystemen?


Weil es nun mal 3 sind !
Eingebettet im Bezugssystem Erde.
Gerhard hat geschrieben:Wenn man die Bewegung eines Objektes beschreiben will, dann benutzt man ein Bezugssystem. Wenn dieses Bezugssystem wiederum ein bewegtes Objekt in einem anderen Bezugssystem ist, dann hätte man zwei Bezugssysteme, d.h. in diesem Falle hat man den Fussgänger (Fahrgast), welcher im BS des Zuges sich bewegt und man hat das Bezugssystem Zug, welches sich im Bezugssystem Erdboden/Schienenstrang sich bewegt.

Das wären dann also nur 2 Bezugssysteme ? deiner Meinung nach?
Das eine System wäre:
Bewegter Passagier in fahrendem Zug.
und das Andere, Fahrender Zug auf ruhenden Schienen.
meinst du das so ?

Wenn ja muss ich dich Enttäuschen (im Sinne von, ..ent, ...täuschen.)
denn du unterliegst einer Täuschung.
Der du allerdings selbst schon widersprochen hast (siehe da)
Passagier bewegt sich im Zug wäre Eines
Zug fährt auf Schienen wäre ein Zweites.
Passagier/Schiene fällt aber ohne Zug aus !
Du vermischst die systeme und machst aus drei zwei. das geeeeht aber nicht !
Du sagst es erst selbst:
(guckst du hier)
Habs mal farbig markiert damit man leichter folgen kann^^
Gerhard hat geschrieben:Wenn dieses Bezugssystem wiederum ein bewegtes Objekt in einem anderen Bezugssystem ist, dann hätte man zwei Bezugssysteme,

Richtig !zwei Bezugssysteme:, Passagier, Zug
Gerhard hat geschrieben: d.h. in diesem Falle hat man den Fahrgast , welcher im BS des fahrenden Zuges sich bewegt.

Zwei Bezugssysteme:, laufender Fahrgast/Passagier, im fahrenden Zug
Bliebe der Passagier stehen, verschmelzen die Bezugssysteme zu Einem.

Gerhard hat geschrieben:und man hat das Bezugssystem fahrender Zug , welcher sich im Bezugssystem ruhender Erdboden/Schienen bewegt.

zwei Bezugssysteme:fahrender Zug, ruhender Erdboden/Schienen

sich bewegender Fahrgast ,im fahrender Zug auf ruhendem Erdboden/Schienen
Drei !!! Bezugssysteme.

Auf dem Papier oder als Diagramm ist das kein Problem zu berechnen, ..
Und die Berechnung stimm ja auch. Ich bewege mich gegenüber den Schienen mit 25 Km /h
Aber in der Realität lässt sich diese Berechnung halt nicht nachvollziehen.
Denn da brauche ich wieder den Zug.
Wenn du verstehst.

Gerhard hat geschrieben:Das ist alles x-Mal hergeleitet worden, dass sich in einem solchen Falle die Geschwindigkeiten addieren, wenn die Bewegung des Objektes im letzten Bezugssystem im ersten Bezugssystem dargestellt werden soll, d.h. wenn der Zug 20 km/h fährt und der Fussgänger/Fahrgast sich in diesem mit 5 km/h bewegt, dann ist die Geschwindigkeit des Fussgänger/Fahrgastes bezüglich dem BS Erdboden/Schienenstrang selbstverständlich 25 km/h.


Jepp aber zeig mir doch nun mal und in der Realität den Fußgänger, der 5 Km/h schnell läuft und ohne Zug 25 Km/h schnell ist.

Gerhard hat geschrieben:Das siehst du dann allerdings falsch.


Oder eben du..... Ich vebuche es mal als Ansichtssache....

Gerhard hat geschrieben:Geschwindigkeiten addieren sich, wenn wie zuvor beschrieben sich ein Objekt in einem Fahrzeug/BS1 und dieses Fahrzeug sich auf einem Weg/BS0 bewegt.

Das stimmt und ich widerspreche dem ja auch nicht.
Aber ohne Fahrzeug funktioniert es nunmal im realen nicht!
Und wenn ichs tausendmal berechnen kann.

Gerhard hat geschrieben:Somit gilt: v_LichtstrahlFlugzeug_BS-Erdboden=c_LichtstrahlFlugzeug_BS-Flugzeug + v_Flugzeug_BS-Erdboden > c_Lichtgeschwindigkeit_BS-Lufthülle

Wenn ich mich mit der Geschwindigkeit X um das Zentrum unseres Universums bewege und nun auf der Erde Licht in Flugrichtung einschalte, ...wie schnell ist dann dass Licht zuzüglich der Umlaufgeschwindigkeit ?? (lassen wir mal die Erdrotation mal lässig aussenvor)
Sorry, aber welch ein Quatsch, ...

Im übrigen, wenn ich auf einem Laufband welches mit 10 Km/h läuft, 5 Km/h schnell laufe, ..dann überwinde ich die Gesamtstrecke mit 15 Km/h. Das ist klar, logisch, und kein Thema.
Nun nehme ich eine Taschenlampe mit, und mein Bruder, auch ne Lampe in der Hand, läuft neben dem Laufband her.
Unsere Lampen sind eingeschaltet.
Mein Licht ist aber nicht schneller, unterwegs als das meines Bruders.
Und warum nicht ?
WEIL ICH LICHT NICHT ANSCHUBSEN KANN !!
Meine Eigengeschwindigkeit wirkt sich NICHT auf die Geschwindigkeit des Lichts aus !!!
Licht wird e point von der Quelle abgegeben. Und dann geht es mit c Raumdichte ab nach vorne.
Es gibt keinen Druck oder Stoß der das Licht "abfeuert"
Und darum kann ich Licht auch nicht mit in Flugzeugen transportiertem Licht addieren. Und dann sagen, ..das Licht im Flugzeug sei schneller.
Oder beide Geschwindigkeiten wären c +c +Geschwindigkeit des Flugzeugs.

Aber ich hab was am Kopp, ..

Gruß derweil...
Zuletzt geändert von Mordred am Di 5. Jan 2010, 23:46, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Auch eine Mathe-Frage: Drillingsparadoxon

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Di 5. Jan 2010, 23:31

Chief hat geschrieben:
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:...
Da jedes IS unbegrenzt ist, umfasst es den ganzen Raum zu allen Zeiten. Damit gibt es keine Aufspaltung, an keinem Ort in Universum zu keiner Zeit.
...


Kannst Du verraten wie diese Tatsache mathematisch dargestellt werden kann?
Und warum sind dann die Koordinatenachsen nicht in allen Inertialsystemen gleich lang?

Gruß

Oh Chief!
Wie kannst du für dich in Anspruch nehmen, ernsthaft diskutieren zu wollen, wenn du das nicht weißt?
In der etablierten Physik sind das Grundkenntnisse, die im 2. Semester eines jeden naturwissenschaftlichen Studiums im Physikgrundkurs gebracht werden.

Nach all dem, was ich von dir bislang hier gelesen habe, glaube ich nicht, dass dir ernsthaft an einer Erklärung gelegen ist, daher spare ich mir das vorerst und verweise dich darauf, eines der üblichen Einführungswerke zum Thema SRT zu studieren, dort steht das erklärt.

Siehe z.B.: Goenner, Hubert, Spezielle Relativitätstheorie und die klassische Feldtheorie, Elsevier, Spektrum Akademischer Verlag, 1. Auflage, 2004

Gln. (4.4) und (4.5) zur Eigenzeit und die erklärenden Texte davor und danach [Seite 87 ff]

bzw. Abschnitt 2.7, Zwillingsparadoxon, [Seite 34 ff]
fb557ec2107eb1d6
 
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Re: Auch eine Mathe-Frage: Drillingsparadoxon

Beitragvon Mordred » Di 5. Jan 2010, 23:47

Nachtrag:

ffb557eetc. hat geschrieben:Da jedes IS unbegrenzt ist, umfasst es den ganzen Raum zu allen Zeiten. Damit gibt es keine Aufspaltung, an keinem Ort in Universum zu keiner Zeit.


Falsch. Jedes IS hat eine natürliche Grenze. Diese wandert aber mit dem Objekt welches sich in diesem Inertialsystem bewegt mit.
Somit scheint es zwar grenzenlos zu sein, ist es aber nicht.
Fahre ich in einem Zug, sitzend als Passagier, so sind die Grenzen meines Inertialsystems auf die Räumlichkeiten des Zuges begrenzt.
Verlasse ich den Zug, so betrete ich ein neues System.
Und so weiter, und so fort.....

dieses Bild zur unumstößlichen Wahrheit erhoben hast und davon nicht mehr abzuweichen gedenkst.


Es scheint mir als hätten viele hier dieses Problem.
Sie allerdings, mit Verlaub, möchte ich da nicht ausschließen.
Diesen Eindruck vermittelst du (gemeint war REBE) aber nicht (Stichwort: entsorgen).


Kommt nun die Goldwaage hervor ?
Ich will es fast meinen.
Warum denn so kleinlich ?

Humor nixe hier ?
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Re: Auch eine Mathe-Frage: Drillingsparadoxon

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Mi 6. Jan 2010, 00:03

Mordred hat geschrieben:Nachtrag:

ffb557eetc. hat geschrieben:Da jedes IS unbegrenzt ist, umfasst es den ganzen Raum zu allen Zeiten. Damit gibt es keine Aufspaltung, an keinem Ort in Universum zu keiner Zeit.


Falsch. Jedes IS hat eine natürliche Grenze. Diese wandert aber mit dem Objekt welches sich in diesem Inertialsystem bewegt mit.

Nein, richtig. Was soll diese natürliche Grenze sein? Das Ende des Universums, ja. Aber das gilt für das immer wieder bemühte absolute Bezugssystem auch. Wo hat Newton jemals von einer "natürlichen" Grenze eines IS geschrieben oder gesagt? Die räumlichen Koordinatenachsen eines IS reichen vom Ursprung bis in die positive und negative Unendlichkeit, ebenso die Zeitachse.

Mordred hat geschrieben:Fahre ich in einem Zug, sitzend als Passagier, so sind die Grenzen meines Inertialsystems auf die Räumlichkeiten des Zuges begrenzt.

Das mit dem Zug mitbewegte IS ist keineswegs auf die Räumlichkeiten des Zuge begrenzt, warum auch?
Mordred hat geschrieben:Verlasse ich den Zug, so betrete ich ein neues System.
Und so weiter, und so fort.....

Das ist genau der Grund, warum so viele Leute die SRT nicht verstehen. Sie verstehen schon die klassische Mechanik nicht. Ich kann nicht ein IS "verlassen" und ein anderes "betreten". Die Definition eines IS ist willkürlich von Menschen gewählt. Zumeist zweckmäßig (hoffentlich) für die gegenständliche Betrachtung. Nirgendwo in der Natur stehen Schilder mit der Aufschrift: "Achtung! Inertialssystem Erde (das keines ist, aber mal so als Beispiel), Koordinatenursprung"
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Re: Auch eine Mathe-Frage: Drillingsparadoxon

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Mi 6. Jan 2010, 00:06

Chief hat geschrieben:Hallo "fb557ec2107eb1d6",

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:...

Siehe z.B.: Goenner, Hubert, Spezielle Relativitätstheorie und die klassische Feldtheorie, Elsevier, Spektrum Akademischer Verlag, 1. Auflage, 2004

Gln. (4.4) und (4.5) zur Eigenzeit und die erklärenden Texte davor und danach [Seite 87 ff]

bzw. Abschnitt 2.7, Zwillingsparadoxon, [Seite 34 ff]


Ich habe schon viele Bücher gelesen aber es wimmelt überall nur so von Fehlern, falschen Behauptungen usw.

Ja, so habe ich mir das gedacht. Du weißt zwar nicht, wie es geht, aber du weißt, dass die Erklärungen, wie es geht falsch sind. Gratulation an deine tiefschürfende Erkenntnisfähigkeit.
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Re: Auch eine Mathe-Frage: Drillingsparadoxon

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Mi 6. Jan 2010, 00:12

Chief hat geschrieben:Mir erging es eigentlich ähnlich wie hier.

Why this page was created

Since my days of youth I was astonished by Einstein's theory of relativity. The fact of not understanding it seemed quite normal to me as I was not a professional in that matter. After having studied mathematics and physics the situation seemed to have changed. For some time I believed to understand what my teachers and reading books told me. But there was some doubt left always. After decades since my first encounter with the subject I ended up with the conviction that there must be something wrong, at least with the Special Theory of Relativity (SRT). I met people having studied the same matter who admitted not having understood it either or came up with even less understandable explanations. Secondary literature mostly was not helpful as the critical questions ( to my opinion ) were excluded. So I adhered to Einstein's original texts as far as possible...

Einsteins Zug im relativen Regen


Gruß


Extra für dich, das ist dein Niveau. Hier kannst du dich informieren, wie man die SRT "entsorgt":

Relativitätstheorie Ade! "Es lebe das Relative!"
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Re: Auch eine Mathe-Frage: Drillingsparadoxon

Beitragvon galactic32 » Mi 6. Jan 2010, 01:04

Ahoy,
@ von Chief » Mi 6. Jan 2010, 01:21
@fb557ec2107eb1d6

Du hast noch nicht gesagt warum Koordinatenachsen bei der SRT verschieden lang sind (Δx'=Δx/Gamma).


Ich erlaub mir hier dazwischenzuschreiben:
So weit ich durch die Schwierigkeiten von fb557ec2107eb1d6's SRT-Verständnis durchblicke akzeptiert sie/er/es irgendwie mindestens zwei verschiedene "ZeitDichten".
D.h. zwei verschiedene Geschwindigkeiten in denen Vorgänge ablaufen!
Der springende Punkt ist so weit ich das überblicke , das fb557ec2107eb1d6 einsehen muß/darf, das aus seiner/der ZeitVerlangsamung unserer/seiner My-Ionen,Raumschiffe,u.ä.
eine relative ErHöhung der Lichtgeschwindigkeit gleichkommt.
Verfolgen wir die Zeitbeschleunigung z.B. von noch ein Poet, wie dieser das in "seinem" Program auf seiner Reise zum Jupiter in wenigen Sekunden erzielt, müßen wir dann nicht
entweder postulieren das wir beim mitfliegen dann doch die LichtGeschwindigkeit [oder eine effektive] verändert haben?
Oder haben wir das externe Universum von der Länge her geschrumpft, so das auf dem Papier im EndEffekt das selbige Resultat hinausSticht?
[Delta(Lineare Länge)=MomentGeschwindigkeit * Delta(LineareZeit) <===> MomentGeschwindigkeit=Delta(Lineare Länge) / Delta(LineareZeit) <===> Delta(lineareZeit)=Delta(LineareLänge)/MomentGeschwindigkeit ]
Irgenwie argumentiert die LogikEinheit fb557ec2107eb1d6 widersprüchlich mit ihrer AusSage:
"""Da jedes IS unbegrenzt ist, umfasst es den ganzen Raum zu allen Zeiten. Damit gibt es keine Aufspaltung, an keinem Ort in Universum zu keiner Zeit."""
Ist da lineare Zeit gemeint oder absolute?
Haben wir keine AufSpaltung von "Zeiten", wenn solche einmal schnell vergehen und einmal langsam und ein drittes mal vielleicht dazwischen irgendwie?
So weit ertmal Grüße ins Publikum @
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Re: Auch eine Mathe-Frage: Drillingsparadoxon

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mi 6. Jan 2010, 09:49

REBE hat geschrieben:Am 2. Februar 2010 haben Drillingen vor die RT zu überprüfen und dazu haben sie den Plan, dass der Drilling A auf der Erde bleibt während Drilling B mit 0,5facher c und Drilling C mit 0,8facher c von der Erde wegfliegt. Alle drei treffen sich nach einem Jahr wieder und werten diese kühne Frechheit ä Überprüfung aus.
Nach der RT muss Drilling A auf seine beiden Brüder mit unterschiedlichen Zeitdehnungen warten – sieht man doch oder?
Wenn aber Drilling A nach der RT unterschiedliche Zeitdehnungen erleben muss, wie vollbringt unsere gute alte Erde dieses Kunststück? Denn sie muss ja sich ja einmal langsamer drehen und zum anderen schneller und das zur gleichen Zeit. Versteht ihr den Konflikt?


Irgendwann im MAHAG-Forum hat jemand das Zwillingsparadoxon ad absurdum geführt indem die Zwillinge keine Uhren benutzen sollten, sondern die Umdrehung der Erde um die Sonne als Zeitmessung zählen sollten. Und siehe da, die Erde ändert ihre Geschwindigkeit um die Sonne nicht, weil Zwillinge oder Drillinge oder sonst jemand ihre Umdrehungen um die Sonne zählt. ;) Also wenn die Drillinge eine andere Anzahl von Umdrehungen zählen beweist es nur, dass sie sich verzählt haben, und auf jeden Fall treffen sie sich natürlich absolut gleichaltrig wieder, auf die Sekunde genau. Dass Einstein aufgrund seinen "Prinzipien" und seiner "Erfahrung" (????) geglaubt hat, dass die reisenden Brüder biologisch langsamer gealtert sind ist reine Esoterik, da hilft nichts. Dass der Markt es erkannt hat, dass es sich um reine Esoterik handelt, beweißt die Vermarktung der SRT: Bedarf an Esoterik ist immer vorhanden, und wenn Geld zu verdienen ist, dann ran an die Sache! :D

Ich sehe wie G.O. Mueller, dass die SRT ausschließlich zur Vermarktung der Wissenschaft als Science-Fiction und als Esoterik gedient hat und es muß sich wohl um ein sehr lukratives Geschäft handeln, siehe: Die angeblichen Zeitreisen und die Förderung der Esoterik.

Die Förderung der Esoterik wird auch im staatlichen Bildungssystem mit der SRT betrieben, vorbereitet und trainiert, siehe zum Beispiel auch hier, wo die Schüler "lernen" müssen, dass ein und dasselbe Ereignis zweimal an zwei verschiedenen Orten passiert: Esoterik im Physikunterricht

„Zwei versch[iedene] Raumpunkte P1 und P2 in zwei versch[iedenen] Inertialsystemen, die sich relativ gegeneinander bewegen. In diesem Falle läßt sich Gleichzeitigkeit nicht widerspruchslos definieren. Je nachdem, von welchem Inertialsystem aus der Beobachter das Ereignis betrachtet, findet es zuerst in P1 oder zuerst in P2 statt.“

H. Breuer: dtv-Atlas zur Physik. Bd. 2. 4. Aufl. München 1996, S. 347


Tja, der Markt entscheidet wohl, was "Wissenschaft" ist... :mrgreen:

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
Jocelyne Lopez
 
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