Auch eine Mathe-Frage: Drillingsparadoxon

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Hinterfragen

Beitragvon rmw » Di 5. Jan 2010, 11:34

nocheinPoet hat geschrieben:Aufgrund dieser Dinge habe ich mir dann eine Formel zusammengezimmert, die eben mein Problem gelöst hat, ich konnte so in beliebiger Zeit zu jedem Punkt reisen, und das ohne schneller als c zu werden.

Könnte nicht typischer sein. Du biegst dir die Dinge zurecht wie du sie brauchtst.
Auf die Idee zu hinterfragen, ob die Anahmen die dafür trifftst bzw. übernimmst (Eigenzeit) einen Sinn ergeben, kommst du erst gleich gar nicht.

rmw
rmw
 
Beiträge: 1537
Registriert: Di 6. Jan 2009, 14:05

Re: Raum und Zeit

Beitragvon Jocelyne Lopez » Di 5. Jan 2010, 11:39

rmw hat geschrieben:So ist es. x,y,z geben einen Ort im Raum an, an dem sich etwa ein Teilchen befindet. Und t gibt an zu welchen Zeitpunkt sich dieses Teilchen an diesem Ort befindet. Aus fertig, mehr ist da nicht.
Eine Behandlung des Themas im Sinne einer relativistischen "Raumzeit" (ict Achse) ist sinnlos.


Diese Behandlung ist nich nur sinnlos, sie ist m.E. hochgradig esoterisch.
Wenn man die Zeit t auch transformiert bewirkt man nämlich zwangsläufig:

1) dass keine Voraussagen über den materiellen Aufenthaltsort eines Objekts zu treffen sind: Man kann nicht bestimmen, wo sich ein Objekt zu einem bestimmten Zeitpunkt befindet bzw. es befindet sich gleichzeitig an unendlich vielen Aufenthaltsorten gemäß unendlich vielen Beobachtern - wobei ich jedoch persönlich dezidiert davon ausgehe, dass ein Objekt sich nur an einem einzigen Ort zu einem einzigen Zeitpunkt befinden kann, ich bin nicht esoterisch veranlagt und vertraue meine Erfahrung.

2) dass ein physikaliches Objekt mit keinem anderen physikalischen Objekt materiell wechselwirken kann: sie werden nie am selbem Ort zum selbem Zeitpunkt sich befinden (das verbieten nämlich die Längenkontraktion und die Zeitdilatation), sie werden sich also nie materiell treffen können. Dass ein Zug einen Bahnhof erreicht oder dass zwei Autos kollidieren ist nicht SRT-konform, obwohl es jeden Tag passiert. Aber vielleicht träumen wir es nur, dass es passiert? ;)

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
Jocelyne Lopez
 
Beiträge: 4174
Registriert: So 8. Feb 2009, 22:41

Re: Auch eine Mathe-Frage: Drillingsparadoxon

Beitragvon Mordred » Di 5. Jan 2010, 14:22

Hallo Jungens, ...
Mal ehrlich, ich kann doch nicht Licht auf der Erde mit dem Licht der Sonne addieren.

Genauso gut könnte ich ein Auto mit 200 Km/h auf der Erde mit der Geschwindigkeit einer Rakete im Universum addieren.

Beide agieren unabhängig voneinander.

Soweit ich weiß ist das CERN rund.
Und darum ist es auch Schitegal wie schnell sich die Erde um die Sonne dreht.
Oder, ...wie schnell sie sich um den schwarzen Stern in der Mitte unserer Galaxie dreht.

Die Geschwindigkeit innerhalb eines Kreises wird nicht von äußerlichen Geschwindigkeiten beeinflusst.

Selbst wenn es eine Gerade wäre würde es keine Auswirkungen haben.
Denn:
Wie haben ein geschlossenes System!!!!

Und da zählt eben nur das was drinnen abgeht !

Und das ist eben eine Abart der SRT.
Man rechnet von einem Bezugssystem auf ein anderes um.
Das geht wie gesagt auf dem Papier problemlos.
Aber in der realen „Welt“ eben nicht.
Und desswegen macht es auch wenig Sinn damit rumzurechnen!

„c“ ist, solange wir nicht die ultimative Geschwindigkeit ermittelt haben, und das werden wir wohl nie, für uns nicht mehr wie realativ.

Wir sind vielleicht nah an einem relativen V MAX Punkt dran, ..aber sicherlich weit weg noch von dem was als „c“ möglich ist !

Machen wir mal einen Versuch und nehmen ein Glasrohr von 10 Meter Länge mit ins Universum
Diesen Glaszylinder schließen wir nun. Er beinhaltet die Raumdichte des Universums.
Auf der Erde jagen wir Licht hindurch und messen die Geschwindigkeit. (so gut es uns eben möglich ist.)
Ergebnis ist v = c Raumdichte U. (Vergleichbar mit c Vakuum)
Nun entziehen wir diesem Zylinder Raumdichte. (Mal angenommen wir könnten das)
Ergebnis wäre v = c Raumdichte U – MX10 = v+ (hab halt einfach mal meine MX10er genommen denn etwas muss drin sein, im Raum. Ich denke da gehen wir konform.)

Die erste Erkenntnis also ist:
„c“ ist Raumdichteabhängig !

Die zweite ist:
Wenn c Raumdichteabhängig ist, muss es etwas geben dass verdichtet oder verdünnt werden kann.

Die dritter Erkenntnis sagt:
Der verbleibende Raum muss weiterhin und völlig gefüllt sein !
(Vakuum ist ja nicht wie Wasser dass ich zur Hälfte ablasse und das Gefäß dann eben nur halb voll ist.)

Die vierte Erkenntnis gebietet:
Wenn ich etwas entziehe, der Raum jedoch weiterhin gefüllt sein muss, dann muss sich darin etwas dehnen.

Die fünfte Erkenntnis
Es ist keine Materie die sich dehnt. (Materie dehnt sich nicht )
Es muss eine Art Feld sein.
Eine Art Magnetfeld. Ein, ....gravitatives Feld.
Nun aufpassen.
Halte ich 2 Magnete mit dem Pluspol gegeneinander so stoßen sie sich ab.
Ich bekomme sie nicht zusammen.
Aber, .und das ist wichtig, ...ich habe einen Spielraum!
Ich kann sie näher zusammendrücken als es ihre Natur zuließe.
Diese Eigenschaft geben wir nun dem Feld. Und nehmen an, im Universum wie in einem Vakuum ist ein geringer Überdruck.
Das wäre Raumdichte U
Natürlich gibt es kein gravitatives Feld, ohne Materie.
Also beinhaltet dieses gravitative Feld, Materie.
Das nenne ich ja, wie ihr wisst, ..und vielleicht auch schon genervt davon seid, ..MX10quanten)
Aber wie auch schon gesagt, ..ihr könnt es nennen wie ihr wollt, ...sofern ihr die Logik darin mit mir teilt und einen Raumfüller in Betracht zieht.

Nun entziehen wir also Raumdichte von U.

Raumdichte U – MX10 = v+
Wie beim Magneten (+ gegen +) entferne ich nun die Kerne (Magneten/MX10 Selbsterhaltungsmasse) so dehnt sich das Feld.
Potenziell nimmt seine Stärke ab dennoch besteht auch in großem Abstand noch Feldkontakt.
Bei den MX10ern ist das genau so.
Das Feld lässt sich verdichten. (und natürlich auch dehnen)

In letzter Konsequenz heißt das, ...ein theoretischer Einquantraum wäre denkbar.
V = c MAX !

Wenn man diesen theoretischen Einquantraum auf unser Universum umlegt, dann kann man sich eine Geschwindigkeit ausmalen die weit jenseits der 300.000 Km/s liegt.
Oder ein Zweiquantraum, ...ruck zuck Thru the Univesrse.
Das war natürlich nun Spinnerei, ...

Erkenntnis sechs jedenfalls ist.
Wenn unser Universum eine überdruck -Raumdichte hat, dann muss das Licht hindurch.
Wenn das Licht hindurch muss, dann muss es von ihm getragen werden.
(drum rum geht wohl schlecht wenn alles voll davon ist.

Erkenntnis sieben
Wenn alles davon voll ist, und das Licht hindurch muss, dann muss es davon getragen/überbracht werden.

Frage eins: Was könnte das MX10quant dazu bewegen etwas zu transportieren und Frage zwei, ..was wird Transportiert !

Antwort eins: Eine Differenz ein, ..Niveauunterschied.
Treibende Kraft: Der natürliche zwang zum Niveauausgleich.
Zusatzfrage: Was begründet einen Niveaunterschied ?
Antwort: Eine Unverhältnismäßigkeit.
Wir haben einen Kern, wir haben ein Feld und wir brauchen eine Unverhältnismäßigkeit.
Ergo besteht diese Unverhältnismäßigkeit zwischen Kern und Feld.
Wir spekulieren, ..das Feld ist größer als der Kern.
Wenn das Feld nun größer ist als der Kern, haben wir was wir wollen.
Einen Niveauunterschied !
Zu wenig Kernmaterial. Also, ..“Material“-aufnahme zum Niveauausgleich.
Welches Material kann aufgenommen werden ?
Nur das was angeboten wird !
Was wird angeboten ?
Strahlung als energetische Masse eines Spektrums !

Was wird also um Frage zwei zu beantworten transportiert?
Richtig !
Strahlung als energetische Masse eines Spektrums !

Frage drei:
Warum wird es Transportiert !
Antwort:
Weil jedes Quant in der Umgebung sein Niveau ausgleichen mag.
Wenn also ein Quant sein Niveau mit energetischer Masse ausgeglichen hat, also ein neutrales Kräfteverhältnis hat, unterliegt es der Feldstärke des „passiven“ noch nicht ausgeglichenen MX10quant.
Das Volle wird also im wahrsten sinne des Wortes, angezapft !
Somit ergibt sich eine Kettenreaktion, ...ein, ..Dominoeffekt. Natürlich nur so lange die Quelle liefert.
Die Kraftrichtung bleibt dabei natürlich vorrangig aber eine Streuung ist nur eine logische Konsequenz welche ja auch ersichtlich ist.
Alles weitere ist einfache Logik, ..aber ich kann gerne sämtliche Fragen beantworten.

So, und eben weil ich die Dinge so sehe wie ich das gewschrieben habe, ..kann ich so locker auf die SRT verzichten, wie Albert auf einen Äther. (Sorry, ..Albert ausgenommen, .der hat ja revidiert)
Ich muss die STR somit auch nicht fasifizieren, ...ich brauch sie einfach nicht.
Ohne sie geht es viel besser, logischer und Naturnäher als Albert und Lorentz je dran waren.


Gruß derweil....
Zuletzt geändert von Mordred am Di 5. Jan 2010, 14:43, insgesamt 2-mal geändert.
Mordred
 
Beiträge: 1131
Registriert: Mi 16. Sep 2009, 15:23

Re: Auch eine Mathe-Frage: Drillingsparadoxon

Beitragvon Jocelyne Lopez » Di 5. Jan 2010, 14:58

Chief hat geschrieben:Hallo,

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Du bist ein Opfer deiner Schlamperei. Denn es muss heißen:
Aus ISA betrachtet: TA_A<TB_A<TC_A daraus folgt z.B. TA_A<TC_A
Aus ISB betrachtet: TB_B<TC_B<TA_B daraus folgt aber TA_B>TC_B
Aus ISC betrachtet: TC_C<TB_C<TA_C.

In der Regel gilt:

TA_A≠TA_B≠TA_C

TB_A≠TB_B≠TB_C

TC_A≠TC_B≠TC_C

Wie diese Größen zusammenhänge, sagt dir die Lorentztransformation.

Ich empfehle dir nochmals ein gründliches Studium der Grundlagen der SRT.


Ich habe reine Mathematik angewandt. Was du hier tust ist leider nur ein (untauglicher) nicht mathematischer Versuch eine esoterische "Theorie" zu retten (du hast einen zusätzlichen Index ohne physikalische Bedeutung eingeführt (Redundanz), ohne dass dabei etwas physikalisch verändert wurde). Du versuchst jetzt eine relativistische "Vielwelten" (science fiction) Theorie zu entwickelt (parallele Welten).

Unglücklicherweise, für uns existiert nur eine einzige Welt. Um einen (berühmten) Systemwechsel durchzuführen muss Energie "umgestellt" werden und das geht leider nicht ohne "Energieinvestition".



Genau ist es, wie auch REBE es weiter oben formuliert hat: Für uns existiert nur eine einzige Welt und nicht unendlich viele zersplittene Einzeluniversen, die jeder jeweils mit eigenem Raum und eigener Zeit für sich allein mitschleppt. Aber durch die Tatsache, dass die Lorentztransformation nicht nur die räumlichen Dimensionen transformiert, sondern auch die Zeit mittransformiert, schafft sie in der Tat künstlich eine relativistische "Vielwelten Theorie" wo parallele Welten existieren, die keinen räumlichen und zeitlichen Anschluß zueinander finden können (Verletzung der Transitivität), keine gemeinsamen Maßstäben zum "Systemwechsel" haben (variable Meter, variable Sekunde) und folglich keine brauchbaren Messungen bzw. Voraussagen für das Geschehen eines Ereignisses erzielen können, das irgendwo irgendwann in einem der unendlich vielen Parallelwelten beliebig geschehen kann. Die SRT ist m.E. hochgradig esoterisch. :|

Der grundlegende Fehler der Transformation der Zeit bei der Lorentztransformation, die physikalisch völlig unhaltbar ist, ist reiner mathematischer Natur und wurde weder von Lorentz noch von Einstein begangen, sondern schon 1887 von Waldemar Voigt, siehe hier: Herleitung der konstanten Lichtgeschwindigkeit für alle Beobachter unter Voraussetzung der Lorentztransformation

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
Jocelyne Lopez
 
Beiträge: 4174
Registriert: So 8. Feb 2009, 22:41

Re: Auch eine Mathe-Frage: Drillingsparadoxon

Beitragvon Mordred » Di 5. Jan 2010, 15:03

@ Mordred

nocheinPoet hat geschrieben:Dir ist schon klar, dass die SRT in der Lage ist die Dinge klar und eindeutig mathematisch zu beschreiben,


Aber eben nur mathematisch, und das ist der Knackpunkt !
Real veriviziert ist halt nach über 100 Jahren nichts, .und das sollte doch auch zu denken geben, ..oder ?

nocheinPoet hat geschrieben:und Du das mit Deiner „These“ auch leisten musst?


Logik, ...wat willst du denn mit Logik, ..kannst nich rechnen odda wat ?? ^^

Nur dass man vor lauter mathemaitschen Formeln zu errechnen um Theorien am Leben zu erhalten die Logik nicht nur ausschließt sondern gleich in den Mülleimer schmeißt mit der Begündung, ..das ist eh ausserhalb jeglicher Logik, das ist einfach Phänomenal.
Und nicht dass es nun reichen würde der Logik zu folgen, nein, man verlangt auch nióch eine mathematische Berechnung die die Logik bestätigt, ...echt, ..zu geil....

nocheinPoet hat geschrieben:Du kannst ganz viel Prosa schreiben, aber am Ende musst Du deine These auch mathematisch formulieren, sie muss klare Vorhersagen machen.

Ok, das wäre mein Handicap auf das du (ihr) mich nun festnageln könnt.
Klare Vorhersagen die logisch ins Bild passen und sich dadurch eigentlich selbst bestätigen kann ich dir ohne Ende aufzeigen.
Aber das reicht halt nicht wie es den Anschein hat.

nocheinPoet hat geschrieben:Du musst das natürlich nicht selber oder ganz alleine machen, auch Albert hat sich hier helfen lassen.

Somit bitte ich um Hilfe....

nocheinPoet hat geschrieben:Da Du eine Menge geschrieben hast, und das in ähnlicher Form gestern auch schon mal, brauche ich einwenig mehr Zeit, darauf näher einzugehen, wenn Du das überhaupt wünschst, sonst spare ich mir das.

Nein, gerne, ...konstruktive Kritik ist jederzeit und herzlich willkommen.

PS: Eigentlich sehe ich fast einen gleichstand zwischen SRT und MX10
Während die SRT nur mathematisch berechenbar ist, ist das MX10 (noch) nur mit Logik aufzuzeigen.
Meine Logik aber, ist in sich schlüssig.
Das ist die SRT nicht wirklich, ...das bringt mir fast einen kleinen Vorteil.
Die SRT befindet sich ausserhalb jeglicher Logik, meine MX10quanten sind aber sicherlich berechenbar. (Alles ist berechenbar wie wir ja wissen)
Das bringt mir, fast will ich sagen, einen weiteren Vorteil gegenüber der SRT.

Ich will fast sagen, 2:0 me.

Gruß derweil....
Mordred
 
Beiträge: 1131
Registriert: Mi 16. Sep 2009, 15:23

Re: Auch eine Mathe-Frage: Drillingsparadoxon

Beitragvon Gerhard Kemme » Di 5. Jan 2010, 15:49

nocheinPoet hat geschrieben:.
Es gibt Aussagen in der SRT die wir prüfen können.

Wir nehmen ein Gerät mit dem wir Photonen einzeln abstrahlen können und einen Sensor und haben zwischen beiden eine definierte Strecke (von mir aus machen wir das Ganze im Hochvakuum). Nach der RT kann das Photon nur mit max. c diese Strecke zurücklegen. Kommt es nun in einer Zeit an, die eine höhere Geschwindigkeit bedingt, wäre die RT falsifiziert.

Oder wir haben zwei hypothetische Funkgeräte, das eine hier auf der Erde, das andere geben wir einem Astronauten auf dem Mond. Können wir uns in „Echtzeit“ mit dem Astronauten unterhalten, ist die RT falsifiziert, denn nach dieser können Informationen egal wir nicht schneller als mit c übertragen werden.

Ich sehe da also keine Probleme ein Experiment zu konstruieren, dass die RT falsifizieren könnte.


Allerdings sind das Einlassungen von Anhängern der RT selber, dass man diese "Theorie" bisher nicht im Experiment falsifiziert hätte. Kritiker der RT würden einwenden, dass die RT bereits im theoretischen Ansatz falsch ist, d.h. man kann danach noch soviel experimentieren, man kriegt weder eine Bestätigung noch eine Falsifizierung im Experiment hin. Als Beispiel für eine Theorie, die bereits im Ansatz falsch ist, soll die Theorie der Materietierchen genannt werden, in der die Eigenschaften von Materie mit den psychologischen Befindlichkeiten der Materietierchen beschrieben werden. Nach dieser Theorie ziehen sich Massen an, weil die in ihnen befindlichen Materietierchen Sehnsucht nacheinander haben. Jetzt könnten Anhänger dieser Theorie argumentieren, dass bisher noch kein Experiment gefunden worden ist, wodurch die Aussage, dass sich Massen anziehen, falsifiziert werden. Anhänger der MTT (Materie-Tierchen-Theorie) würden also fordern, dass eine Falsifizierung vorhanden ist, wenn sich z.B. zwei Steine (nicht magnetisch, nicht elektrostatisch) voneinander abstoßen. Nur dies ist Unsinn, weil die Existenz von MT zuvor nicht überzeugend nachgewiesen wurde. Wenn die theoretische Grundlegung nicht stimmt, dann können nachfolgende Experimente vergessen werden.

Es verkennt auch die Grundstruktur der RT, sie durch irgendetwas widerlegen zu können, so dass letzten Endes gutwillige RT-Anhänger, wenn es sie geben würde, nunmehr sagen, dass diese Theorie ad absurdum geführt worden ist. Zu deinem Beispiel: Selbstverständlich können Photonen mit Überlichtgeschwindigkeit fliegen, wenn man Beispielsweise die Erdoberfläche als Bezugssystem nimmt und in diesem die Geschwindigkeit eines Lichtstrahls bestimmt, der in einem Flugzeug emittiert worden ist. Wenn jemand durch einen Zug geht, dann hat er bezogen auf das BS Bahnhof/Schienenstrang die Summe von Fußgängergeschwindigkeit und Zuggeschwindigkeit. Insofern kann selbstverständlich eine Information mit Überlichtgeschwindigkeit übertragen werden.

mfg
Gerhard Kemme
 
Beiträge: 1136
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 19:19
Wohnort: Hamburg

Re: Auch eine Mathe-Frage: Drillingsparadoxon

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Di 5. Jan 2010, 16:46

REBE hat geschrieben:Der erste Fehler: „Ihr spaltet alles in „Inertialsysteme auf“ und überseht, dass alles in einem einzigsten System, nämlich in unserem „Universum“ abläuft.

Der erste Fehler - ist in deinem Verständnis:

Ein Inertialsystem ist unbegrenzt, sowohl im Raum, als auch in der Zeit. D.h. kurz und knapp, dass durch Intertialsysteme nichts aufgespaltet wird. Bitte zuerst die Grundlagen der klassische Mechanik zu erlernen, bevor du irgendetwas entsorgst.
fb557ec2107eb1d6
 
Beiträge: 1659
Registriert: Mi 1. Jul 2009, 16:19

Inertialsystem

Beitragvon rmw » Di 5. Jan 2010, 18:17

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Ein Inertialsystem ist unbegrenzt, sowohl im Raum, als auch in der Zeit. D.h. kurz und knapp, dass durch Intertialsysteme nichts aufgespaltet wird.

Na ja wie man es sehen will. Jedes IS hat seinen eigenen Raum bzw. seine eigenen Abstände in diesem Raum. Schon von daher ist der Raum in jedem IS anders. Jedes IS hat seine eigene Zeit, und nicht einmal Ereignisse die in einem IS gleichzeitig sind, sind es in anderen IS auch.
Aufgespalten ist noch mild ausgedrückt, eher könnte man von einer kosmischen Schizophrenie sprechen.

rmw
rmw
 
Beiträge: 1537
Registriert: Di 6. Jan 2009, 14:05

Re: Auch eine Mathe-Frage: Drillingsparadoxon

Beitragvon REBE » Di 5. Jan 2010, 19:04

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:

Der erste Fehler - ist in deinem Verständnis:

Ein Inertialsystem ist unbegrenzt, sowohl im Raum, als auch in der Zeit. D.h. kurz und knapp, dass durch Inertialsysteme nichts aufgespaltet wird.


Sage ich doch, du sprichst es nur anders, irgendwie schöner, aus.

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:

Bitte zuerst die Grundlagen der klassische Mechanik zu erlernen, bevor du irgendetwas entsorgst.

Während du mir die Grundlagen der klassischen Mechanik lehrst, entsorge ich währenddessen die RT – einverstanden?

Beschäftigst du dich auch mit den anderen Punkten die ich erwähnt habe oder willst du nur beweisen wie Dumm ich bin? Brauchst du nicht, ich weiß wie Dumm ich bin. Deshalb bin ich ja hier um aus der geistigen Umnachtung heraus zu kommen. Gott sei Dank! Ich habe meinen Lehrer gefunden!

Für jeden den es Interessiert: „ICH BIN DER DUMME DEN DIE HUNDE BEISSEN“!
(Guten Abend Herr Max Feierabend)

Zum Drillingsproblem ist nur soviel zu sagen: „Es gibt kein Drillingsproblem“! Schon das Zwillingsparadoxon ist ein Schlag ins Gesicht der Physik! Mit dem Zwillingsparadoxon hat nur jemand aus der Not eine Tugend gemacht um aus der Verlegenheit herauszukommen! Seht, ihr könnt die Kompliziertheit der RT nicht verstehen!

Am 2. Februar 2010 haben Drillingen vor die RT zu überprüfen und dazu haben sie den Plan, dass der Drilling A auf der Erde bleibt während Drilling B mit 0,5facher c und Drilling C mit 0,8facher c von der Erde wegfliegt. Alle drei treffen sich nach einem Jahr wieder und werten diese kühne Frechheit ä Überprüfung aus.
Nach der RT muss Drilling A auf seine beiden Brüder mit unterschiedlichen Zeitdehnungen warten – sieht man doch oder?
Wenn aber Drilling A nach der RT unterschiedliche Zeitdehnungen erleben muss, wie vollbringt unsere gute alte Erde dieses Kunststück? Denn sie muss ja sich ja einmal langsamer drehen und zum anderen schneller und das zur gleichen Zeit. Versteht ihr den Konflikt?
Also ich bin dafür den Drillingen dies auszureden, machen sie doch unsere schöne Erde kaputt.

Mit freundlichen Grüßen

REBE
REBE
 
Beiträge: 203
Registriert: Mo 4. Jan 2010, 17:57

Re: Auch eine Mathe-Frage: Drillingsparadoxon

Beitragvon Mordred » Di 5. Jan 2010, 19:06

Gerhard hat geschrieben:Zu deinem Beispiel: Selbstverständlich können Photonen mit Überlichtgeschwindigkeit fliegen,


Stooooppppp

Definitiv NEIN !
Photonen fliegen nicht mit c oder über c von A nach B wie ein Projektil.

Photon ist energetische Masse und diese wird, ähnlich dem Dominoprinzip von quant zu quant weitergezogen.

Man könnte jedoch sagen, Photon reist mit c. Das wäre sicher treffender.

Gerhard hat geschrieben:wenn man Beispielsweise die Erdoberfläche als Bezugssystem nimmt und in diesem die Geschwindigkeit eines Lichtstrahls bestimmt, der in einem Flugzeug emittiert worden ist.


Dann ist das weder vergleichbar, noch addierbar !!

Gerhard hat geschrieben:Wenn jemand durch einen Zug geht, dann hat er bezogen auf das BS Bahnhof/Schienenstrang die Summe von Fußgängergeschwindigkeit und Zuggeschwindigkeit.


Bezugssystem 1 Passagier
Bezugssystem 2 Zug
Bezugssystem 3 Schiene

Nun rechne ich Bezugssystem 1 und 3 gegen oder auf.
Kein Problem auf dem Papier.
Lasse ich aber in der Realität Bezugssystem 2 außen vor, was würde wohl passieren, ...
So mag ich jedenfalls nicht auf die Schnauze fallen.

Was ich damit sagen möchte, ...es ist in der Realität unmöglich ein Bezugs- oder Inertialsystem welches zwischen Bezugssystem A und C liegt, außen vor zu lassen!

Gerhard hat geschrieben:Insofern kann selbstverständlich eine Information mit Überlichtgeschwindigkeit übertragen werden.


Insofern also nicht !!!

rmw hat geschrieben:Jedes IS hat seinen eigenen Raum bzw. seine eigenen Abstände in diesem Raum. Schon von daher ist der Raum in jedem IS anders.


Würde es bissi anders formulieren.
Jeder Raum bildet sein eigenes IS.

Aber ansonsten unterschreibe ich wie gelesen.

Gruß derweil...

Nachtrag:

REBE hat geschrieben:Zum Drillingsproblem ist nur soviel zu sagen: „Es gibt kein Drillingsproblem“! Schon das Zwillingsparadoxon ist ein Schlag ins Gesicht der Physik!

Einen Schlag ?
Soweit ich das sehe bekommt die Physik immernoch und andauernd was in die Fresse.
Und das schon über 100 Jahre lang, ...
Aber solange sie betteln, ...was will man machen, ...bleibt nur draufhauen bis sie´s endlich kapieren.
Und wenns nochmal 100 Jahre dauert bis sie endlich aufwachen.

REBE hat geschrieben:Mit dem Zwillingsparadoxon hat nur jemand aus der Not eine Tugend gemacht um aus der Verlegenheit herauszukommen! Seht, ihr könnt die Kompliziertheit der RT nicht verstehen!

Da ist der menschliche Verstand nicht ausreichen für um das zu begreifen, hat man mir mal gesagt, ...an anderer Stelle und in, .."Feindeslager" ;)
Mordred
 
Beiträge: 1131
Registriert: Mi 16. Sep 2009, 15:23

VorherigeNächste

Zurück zu Relativitätstheorie

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 23 Gäste