Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Skeptiker » So 1. Jun 2025, 10:23

Kurt hat geschrieben:Wie gesagt, hierzu reicht eine Differenzauswertung.
.

Kurt, der selbst schon eingestand, Mathematik nicht zu verstehen, will euch also glauben machen er wüsste wie die Position eines Empfängers auf der Erde ermittelt wird. Lasst euch doch nicht für dumm verkaufen und geht darauf auch noch ein , es ist sinnlos.
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Kurt » So 1. Jun 2025, 17:10

Rudi Knoth hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:3. Ein Koordinatensystem, das sich mit der Erdoberfläche dreht.

Dies braucht man um die Position des Satelliten im ECEF zu berechnen Dazu sind entsprechende Transformationen notwendig.

Wie gesagt, hierzu reicht eine Differenzauswertung.

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Rudi Knoth hat geschrieben:Nein, dazu braucht man eine lineare Transformation für die Drehung. Diese beinhaltet aber Winkelfunktionen


1. Das Koordinatensystem, mit der Bahnebene in X und Y und einer gegenüber dem Äquator geneigten Z-Achse.
2. Ein Koordinatensystem, dessen Z-Achse parallel der Erdachse ist, aber nicht sich mit der Erdoberfläche dreht (ECI)
3. Ein Koordinatensystem, das sich mit der Erdoberfläche dreht.


1: entfällt, GPS hat damit nichts zu tun.

2: da wird die Empfängerpos im ECI ermittelt

3: Um die POs im WGS84 zu bekommen reicht es aus den unterschiedichen Drehwinkel, also den Momentanunterschied vom KS ECI zum KS WGS84 zu kennen.
Der Rest ist einfach nur eine Differenzrechnung.

Rudi Knoth hat geschrieben:Dies braucht man um die Position des Satelliten im ECEF zu berechnen Dazu sind entsprechende Transformationen notwendig.


Wie schauen denn solche notwendigen Transformationen aus?

Kurt

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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Rudi Knoth » So 1. Jun 2025, 17:47

@Kurt » So 1. Jun 2025, 18:10

Die Berechnung der Position eines Satelliten muß diese ganzen Dinge berücksichtigen. Nun im Detail:


1: entfällt, GPS hat damit nichts zu tun.


Nein denn die Bahnelemente sind Radius und Exzentrizität sowie die Position des Satelliten auf der Bahn (Mittlere Anomalie und wahre Anomalie)

2: da wird die Empfängerpos im ECI ermittelt


Dazu braucht man noch die Ausrichtung der Bahn gegenüber dem ECI (Inklination und Lage der Halbachsen).

3: Um die POs im WGS84 zu bekommen reicht es aus den unterschiedichen Drehwinkel, also den Momentanunterschied vom KS ECI zum KS WGS84 zu kennen.
Der Rest ist einfach nur eine Differenzrechnung.


Dies sind dann Koordinaten im ECI, die dann durch Koordinatentransformation in Form einer Drehung zwischen den beiden kartesische Koordinatensystemen ECI und ECEF umgerechnet werden.Das ist nicht nur Differenzbildung.

Kurt hat geschrieben:Wie schauen denn solche notwendigen Transformationen aus?



Das kann ich nicht im Detail sagen. Im Falle der Umrechnung von ECI nach ECEF und umgekehrt ist dies aber im NAVSTAR-Dokument beschrieben.

Gruß
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Kurt » Mo 2. Jun 2025, 21:36

Rudi Knoth hat geschrieben:Dies sind dann Koordinaten im ECI, die dann durch Koordinatentransformation in Form einer Drehung zwischen den beiden kartesische Koordinatensystemen ECI und ECEF umgerechnet werden.Das ist nicht nur Differenzbildung.
Kurt hat geschrieben:Wie schauen denn solche notwendigen Transformationen aus?

Das kann ich nicht im Detail sagen. Im Falle der Umrechnung von ECI nach ECEF und umgekehrt ist dies aber im NAVSTAR-Dokument beschrieben.


Du kannst es nicht sagen, weisst aber das es mehr als eine Differenzbildungssache ist.

Kurt

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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Rudi Knoth » Di 3. Jun 2025, 05:58

Kurt hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Dies sind dann Koordinaten im ECI, die dann durch Koordinatentransformation in Form einer Drehung zwischen den beiden kartesische Koordinatensystemen ECI und ECEF umgerechnet werden.Das ist nicht nur Differenzbildung.
Kurt hat geschrieben:Wie schauen denn solche notwendigen Transformationen aus?

Das kann ich nicht im Detail sagen. Im Falle der Umrechnung von ECI nach ECEF und umgekehrt ist dies aber im NAVSTAR-Dokument beschrieben.


Du kannst es nicht sagen, weisst aber das es mehr als eine Differenzbildungssache ist.
.


Ich weiß aber, wie die Transformationen zwischen zwei gedrehten kartesischen Koordinatensystemen gemacht wird. Un da werden Winkelfunktionen wie Sinus und Cosinus verwendet.

Gruß
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Kurt » Di 3. Jun 2025, 16:13

Rudi Knoth hat geschrieben:Ich weiß aber, wie die Transformationen zwischen zwei gedrehten kartesischen Koordinatensystemen gemacht wird. Un da werden Winkelfunktionen wie Sinus und Cosinus verwendet.

Wir stellen uns wohl das Gleiche vor, nämlich eine Kugel die sich in einer Kugel dreht. Du rechnest über sin/cos um, ich stecke einfach gedanklich eine Stange vom jew. Breitengrag "rüber".

Kurt

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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Frau Holle » Di 3. Jun 2025, 18:36

Kurt hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Ich weiß aber, wie die Transformationen zwischen zwei gedrehten kartesischen Koordinatensystemen gemacht wird. Un da werden Winkelfunktionen wie Sinus und Cosinus verwendet.

Wir stellen uns wohl das Gleiche vor, nämlich eine Kugel die sich in einer Kugel dreht. Du rechnest über sin/cos um, ich stecke einfach gedanklich eine Stange vom jew. Breitengrag "rüber".

Dazu musst du wissen wo du sie durchsteckst und wann. Die Kugeln haben auch Längengrade. Da kommen eben die Winkelfunktionen ins Spiel. Da du nicht rechnen kannst, meinst du es wäre unnötig. Es ist wie in der Geschichte mit dem Fuchs und den Trauben.
 
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Rudi Knoth » Di 3. Jun 2025, 21:09

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Ich weiß aber, wie die Transformationen zwischen zwei gedrehten kartesischen Koordinatensystemen gemacht wird. Un da werden Winkelfunktionen wie Sinus und Cosinus verwendet.

Wir stellen uns wohl das Gleiche vor, nämlich eine Kugel die sich in einer Kugel dreht. Du rechnest über sin/cos um, ich stecke einfach gedanklich eine Stange vom jew. Breitengrag "rüber".

Dazu musst du wissen wo du sie durchsteckst und wann. Die Kugeln haben auch Längengrade. Da kommen eben die Winkelfunktionen ins Spiel. Da du nicht rechnen kannst, meinst du es wäre unnötig. Es ist wie in der Geschichte mit dem Fuchs und den Trauben.
 


Davon abgesehen, daß ja auch die Bahn der Satelliten geneigt und diese Positionen mit Winkelfunktionen auf das ECI umgerechnet werden müssen.

Gruß
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Kurt » Di 3. Jun 2025, 21:47

Rudi Knoth hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Ich weiß aber, wie die Transformationen zwischen zwei gedrehten kartesischen Koordinatensystemen gemacht wird. Un da werden Winkelfunktionen wie Sinus und Cosinus verwendet.

Kurt hat geschrieben:Wir stellen uns wohl das Gleiche vor, nämlich eine Kugel die sich in einer Kugel dreht. Du rechnest über sin/cos um, ich stecke einfach gedanklich eine Stange vom jew. Breitengrag "rüber".

Dazu musst du wissen wo du sie durchsteckst und wann. Die Kugeln haben auch Längengrade. Da kommen eben die Winkelfunktionen ins Spiel. Da du nicht rechnen kannst, meinst du es wäre unnötig. Es ist wie in der Geschichte mit dem Fuchs und den Trauben.
 

Rudi Knoth hat geschrieben:Davon abgesehen, daß ja auch die Bahn der Satelliten geneigt und diese Positionen mit Winkelfunktionen auf das ECI umgerechnet werden müssen.

Soweit ich weiß ist das ECI im Erdmittelpunkt angenagelt und die Z-Achse geht durch die Pole. Also braucht nur "durchgestochen" zu werden (der Drehwinkel der beiden KS zueinander muss natürlich bekannt sein), schon hat man die Pos im WGS84.

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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Rudi Knoth » Mi 4. Jun 2025, 06:38

Kurt hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Ich weiß aber, wie die Transformationen zwischen zwei gedrehten kartesischen Koordinatensystemen gemacht wird. Un da werden Winkelfunktionen wie Sinus und Cosinus verwendet.

Kurt hat geschrieben:Wir stellen uns wohl das Gleiche vor, nämlich eine Kugel die sich in einer Kugel dreht. Du rechnest über sin/cos um, ich stecke einfach gedanklich eine Stange vom jew. Breitengrag "rüber".

Dazu musst du wissen wo du sie durchsteckst und wann. Die Kugeln haben auch Längengrade. Da kommen eben die Winkelfunktionen ins Spiel. Da du nicht rechnen kannst, meinst du es wäre unnötig. Es ist wie in der Geschichte mit dem Fuchs und den Trauben.
 

Rudi Knoth hat geschrieben:Davon abgesehen, daß ja auch die Bahn der Satelliten geneigt und diese Positionen mit Winkelfunktionen auf das ECI umgerechnet werden müssen.

Soweit ich weiß ist das ECI im Erdmittelpunkt angenagelt und die Z-Achse geht durch die Pole. Also braucht nur "durchgestochen" zu werden (der Drehwinkel der beiden KS zueinander muss natürlich bekannt sein), schon hat man die Pos im WGS84.
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Ein wesentlicher Aspekt, der zu beachten ist, sind die Bahnen der Satelliten. Diese haben den Erdmittelpunkt als eine Referenz, aber sie sind einmal gegenüber der Erdachse geneigt, und dann noch bezüglich des Frühlingspunktes unterschiedlich ausgerichtet. Dieser Teil der Bahndaten kann nun wirklich nicht mit einfachen Differenzbildungen ins ECI umgerechnet werden. Übrigens sind ECI und ECEF kartesische Koordinaten, bei deren Umrechnung man Winkelfunktionen braucht, was auch im Dokument von NAVSTAR steht.

Gruß
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