Rudi Knoth hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:Wir stellen uns wohl das Gleiche vor, nämlich eine Kugel die sich in einer Kugel dreht. Du rechnest über sin/cos um, ich stecke einfach gedanklich eine Stange vom jew. Breitengrag "rüber".
Dazu musst du wissen wo du sie durchsteckst und wann. Die Kugeln haben auch Längengrade. Da kommen eben die Winkelfunktionen ins Spiel. Da du nicht rechnen kannst, meinst du es wäre unnötig. Es ist wie in der Geschichte mit dem Fuchs und den Trauben.
Rudi Knoth hat geschrieben:Davon abgesehen, daß ja auch die Bahn der Satelliten geneigt und diese Positionen mit Winkelfunktionen auf das ECI umgerechnet werden müssen.
Kurt hat geschrieben:Soweit ich weiß ist das ECI im Erdmittelpunkt angenagelt und die Z-Achse geht durch die Pole. Also braucht nur "durchgestochen" zu werden (der Drehwinkel der beiden KS zueinander muss natürlich bekannt sein), schon hat man die Pos im WGS84.
Kurt
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Rudi Knoth hat geschrieben:Ein wesentlicher Aspekt, der zu beachten ist, sind die Bahnen der Satelliten. Diese haben den Erdmittelpunkt als eine Referenz, aber sie sind einmal gegenüber der Erdachse geneigt, und dann noch bezüglich des Frühlingspunktes unterschiedlich ausgerichtet. Dieser Teil der Bahndaten kann nun wirklich nicht mit einfachen Differenzbildungen ins ECI umgerechnet werden.
Es geht hier nicht darum wie die POS im ECI berechnet wird, sondern darum wie sie vom ECI ins ECEF kommt.
Dabei spielt die Bahn der SAT, ihre Positon usw. keine Rolle, in ECI Koordinatensystem ist, mit Hilfe vom GPS, ein Punkt errechnet worden. Dieser Punkt soll nun auf einen Punkt im ECEF umgesetzt werden.
Damit man diesen Punkt vom ECI zum ECEF "durchstecken" kann ist es notwendig den momentanen Winkelversatz der beiden BS zueinander zu kennen.
Es ist im Prinzip nichts weiter als eine Differenzberechnung.
Kurt
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