Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Lagrange » Mi 28. Mai 2025, 14:48

Frau Holle hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Zwei Inertialsysteme sind nur dann gleichberechtigt wenn [...]

Was soll denn "gleichberechtigt" überhaupt bedeuten? ...
 

Physikalisch gleichwertig. Insbesondere dass die Signalgeschwindigkeit in beiden Systemen gleich ist.
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Rudi Knoth » Mi 28. Mai 2025, 18:53

Lagrange hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Zwei Inertialsysteme sind nur dann gleichberechtigt wenn [...]

Was soll denn "gleichberechtigt" überhaupt bedeuten? ...
 

Physikalisch gleichwertig. Insbesondere dass die Signalgeschwindigkeit in beiden Systemen gleich ist.


Das klingt nach dem bekannten Relativitätsprinzip wie es in der SRT vorausgesetzt wird. Wendet man dies auf den Dopplereffekt an, dann folgt daraus dann die gleiche Signalgeschwindigkeit.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Lagrange » Mi 28. Mai 2025, 23:21

Rudi Knoth hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:... Von Ignatowsky geht vom Relativitätsprinzip aus. Die von ihm hergeleitete Transformation umfasst gleichermassen die Galilei-Transformation (n=0) wie die Lorentz-Transformation (n=1/c**2). Letzteres hat er aus Betrachtungen aus der Elektrodynamik ermittelt (Heaviside-Ellipsoid).

Gruß
Rudi Knoth

Seine Berechnung ist meiner Meinung nach ziemlich "undurchsichtig".


Nun gut, dann will ich seine Gedankengänge in anderen Worten erklären. ...

Ich muss zugeben, dass ich bei Ignatowski nur Formelsalat sehe.

Genauso bei Frank und Rothe: "Über die Transformation der Raumzeitkoordinaten von ruhenden auf bewegte Systeme"
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Skeptiker » Mi 28. Mai 2025, 23:53

Lagrange hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Zwei Inertialsysteme sind nur dann gleichberechtigt wenn [...]

Was soll denn "gleichberechtigt" überhaupt bedeuten? ...
 

Physikalisch gleichwertig. Insbesondere dass die Signalgeschwindigkeit in beiden Systemen gleich ist.

Wie Einstein eben logisch argumentiert: wenn die physikalischen Gesetze die wir kenneb in allen Inertialsystem gleich sind, muss auch in jedem Inertialsystem für elektromagnetische Strahlung die Lichtgeschwindigkeit c im Vakuum gemessen werden.
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Rudi Knoth » Do 29. Mai 2025, 06:15

Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Seine Berechnung ist meiner Meinung nach ziemlich "undurchsichtig".


Nun gut, dann will ich seine Gedankengänge in anderen Worten erklären. ...

Ich muss zugeben, dass ich bei Ignatowski nur Formelsalat sehe.

Genauso bei Frank und Rothe: "Über die Transformation der Raumzeitkoordinaten von ruhenden auf bewegte Systeme"


Nun ich verweise auf eine von mir vor einem Jahr begonnene Diskussion.Ich habe den Link deshalb in die Mitte der Diskussion gelegt, weil sie schnell vom Ausgangspunkt sich entfernte. Hier habe ich den mathematischen Hintergrund des Gammafaktors anhand der linearen Algebra verucht zu erklären.

Ab hier geht dann die Diskussionzwischen mir und Julian weiter.

Aber wie gesagt, es war mit den Einwänden von Kur und bumbumpeng recht schwierig, bei diesem Thema zu bleiben.

Ich hoffe, daß dir das Prinzip so etwas klarer ist.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Lagrange » Do 29. Mai 2025, 12:59

Ignatowski schreibt zum Beispiel:
Es ist dann auf Grund von (9) leicht nachzuweisen, daß
Bild
ist, wo
Bild
bedeutet.

Wie er auf die Formel kommt, ist mir nicht klar.
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Rudi Knoth » Do 29. Mai 2025, 14:46

Lagrange hat geschrieben:Ignatowski schreibt zum Beispiel:
Es ist dann auf Grund von (9) leicht nachzuweisen, daß
Bild
ist, wo
Bild
bedeutet.

Wie er auf die Formel kommt, ist mir nicht klar.


Tut mir Leid, dazu kann ich wenig sagen, weil ich das Thema anders angegangen bin. Ich beschreibe die Transformation in Form einer Matrix. Wegen des Relativitätsprinzips, und wie man die Inverse einer Matrx erhält, was hier beschrieben ist. folgere ich für die beiden Hauptdiagonalelemente, die die Transformation einer Längendifferenz mit t=0 und einer Zeitdifferenz mit x=0, daß diese gleich sein müssen. Dies folgt aus diesen beiden Argumenten:

1. Die Hauptdiagonalelemente sind gleich. Denn man soll ja nicht zwischen beiden Koordinatensystemen unterscheiden können.
2. Die Transformationen sind nur dann gleich, wenn die Determinante gleich ist. Dies kann man dann erreichen, wenn man als Faktor für die Transformationen den Kehrwert der Wurzel der Determinante


In diesem Beitrag aus einer Diskussion vor 2 Jahren habe ich das nochmal erklärt.

Gruß
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 30. Mai 2025, 09:39

Falls es Interesse noch zu dem Thema Transformation "von Ignatovsky" gibt, so sollte diese indiesem Faden weitergeführt werden.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Kurt » Sa 31. Mai 2025, 08:21

Rudi Knoth hat geschrieben:Falls es Interesse noch zu dem Thema Transformation "von Ignatovsky" gibt, so sollte diese indiesem Faden weitergeführt werden.


Wozu und warum muss denn da irgenwas tranformiert werden?

Kurt

.
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Rudi Knoth » Sa 31. Mai 2025, 08:56

Kurt hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Falls es Interesse noch zu dem Thema Transformation "von Ignatovsky" gibt, so sollte diese indiesem Faden weitergeführt werden.


Wozu und warum muss denn da irgenwas tranformiert werden?
.



Zum Beispiel für Navigationsaufgaben wie Berücksichtigung der Strömung um festzustellen, wie man sich über Grund bewegt. Ebenso die Position eines Satelliten auf einer Karte der Erdoberfläche.

Gruß
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