Gerhard Kemme hat geschrieben:
Trigemina hat geschrieben:
Man kann nur gleichartige Grössen (wie die Anzahl Tore z.B.) auf einer gemeinsamen Basis miteinander addieren. Es wäre überaus sinnlos, Fussballergebnisse mit Handballergebnissen durch einfache Addition aufzurechnen.
In einem alltäglichen Kontext ist es so wie du es sagst, das ist klar. In der Technik oder den sonstigen Wissenschaften oder ganz besonders in der Mathematik können auch andere Additionen auftreten. Man kann nach einem Spielnachmittag mit Handball und Fußball natürlich alle erzielten Tore zusammenaddieren oder 5 Obstobjekte (Äpfel) + 3 Obstobjekte (Birnen) = 8 Obstobjekte (sowohl als auch) rechnen. Entsprechend 1 Wolke + 1 Wolke = 1 Wolke (bei Überdeckung) - entsprechend Schatten. Wenn eine Verknüpfungstabelle vorhanden ist, dann gibt es noch völlig andere Additionen, die auch eine Gruppe bilden, d.h. da ist dann eben 2+4=3. Siehe Verknüpfungstabelle :
1) In einem alltäglichen Kontext ist es aus Erfahrung millionenfach belegt worden, dass die Geschwindigkeiten von linear zueinander bewegten Objekten auf einer direkten Verbindungslinie und in Bezug auf ein gemeinsames Bezugssystem (Erdoberfläche oder Himmel)
sich einfach addieren: Es gilt in der Natur die klassische Geschwindigkeitsaddition. Das hat sich in der Praxis und der Technologie millionenfach bestätigt: Mit dieser Geschwindigkeitsaddition kann man nämlich richtige und hochpräzise Vorhersagen über den Zeitpunkt und den Standort von materiellen, messbaren Ereignissen liefern, zum Beispiel für den Zusammenstoß von zwei Objekten auf Kollisionskurs. Es hat sich also experimentell millionenfach unbestreitbar bestätigt, dass die Geschwindigkeiten von zwei zueiander bewegten Objekten in Bezug auf ein gemeinsames Bezugssystem und in direkter Verbindungslinie sich einfach addieren. Es leugnen zu wollen ist unsinnig.
2) Dass dagegen die Geschwindigkeiten von zwei zueinander bewegten Objekten auf einer direkten Verbindungslinie und in Bezug auf ein gemeinsames Bezugssystem (Erdoberfläche oder Himmel)
gar nicht addiert werden dürfen wie bei dem relativistischen Additionstheorem (damit c immer invariant zu allen Beobachtern bleibt) ist keine Randbedingung und kein Spezialfall, sondern es ist eine völlig gegenseitige und widersprechende Auffassung!

Diese Auffassung wurde nicht nur nie experimentell nachgewiesen, sondern eben ganz im Gegenteil millionenfach experimentell dadurch widerlegt, dass die klassische Geschwindigkeitsaddition in der Natur gilt (siehe 1).
Gerhard Kemme hat geschrieben:
Die LT und die aus ihr hergeleiteten alltagsphysikalischen Einlassungen ZP, ZD, Masseneffekt, LK sind von A.E. und seinen Anhängern in die Alltagswelt der Menschen eingeführt worden, ohne dass hierzu Anlass bestand und ohne dass deren Richtigkeit auch nur im Mindesten belegt werden konnte. Hätte man die Formeln in der Laborwelt belassen und dort mit ihnen nach dem Prinzip, dass es Erfahrungswerte seien, die man nicht weiter begründen könne, gerechnet, dann hätten wir das Dilemma mit der RT absolut nicht.
Genau, und unabhängig davon, dass kein Anlass zu der Einführung der ZD und LK in der Physik besteht, findet in der Argumentation der Relativisten ständig eine Verwechselung bzw. eine unzulässige Vermischung
zwischen drei gegenseitigen Auffassungen und Berechnungsmethoden statt: Klassische Geschwindigkeitsaddition, relativistische Geschwindigkeitsaddition und Lorentztransformation:
1) Die klassische Geschwindigkeitsaddition schreibt eine
unbegrenzte und ganz normale Addition der Geschwindigkeiten von zwei zueinander bewegten Objekten in direkter Verbindungslinie und in Bezug auf ein gemeinsames Bezugssystem vor. Dies wird auch tagtäglich experimentell durch präzise und richtige Vorhersagen bestätigt (Ballistik).
2) Ganz anders als die klassische Geschwindigkeitsaddition duldet das relativistische Additionstheorem keinen anderen Wert für Relativgeschwindigkeiten zwischen relativ zueinander bewegten Objekten
als exakt c: weder größer noch kleiner als c ist erlaubt, es darf von c weder addiert noch subtrahiert werden sonst ist das 2. Postulat gleich hinfällig. Dies wird durch die experimentelle Bestätigungen und richtige Vorhersagen der klassischen Geschwindigkeitsaddition eindeutig widerlegt.
3) Die Lorentztransformation dagegen, wiederum ganz anders als die klassische und die relativistische Geschwindigkeitsaddition, berechnet für Relativgeschwindigkeiten zwischen Objekten Werte,
die sich c annähren aber nicht überschreiten können. Dies wurde nie experimentell nachgewiesen und das ist meiner Meinung nach auch nicht nachweisbar: Dadurch, dass der Maßstab sich gleichermaßen wie das Objekt materiell verkürzt, bleibt eine Verkürzung meßtechnisch prinzipiell nicht feststellbar.
Man soll also nicht das relativistische Additionstheorem und die Lorentztransformation in einen Topf werfen, das sind zwei grundverschiedenen Annahmen, die auch beide keine experimentelle Basis haben - im Gegensatz zu der klassischen Geschwindigkeitsaddition. Dass in der SRT das Additionstheorem und die Lorentztransformation zusammen vorkommen, jedoch sich gegenseitig ausschließen, ist nun mal „
normal“

: Nichts passt in der SRT zusammen und die Theorie widerlegt sich immer selbst.
Einzig die klassische Geschwindigkeitsaddition ist konsistent und experimentell brillant in der Empirie nachgewiesen (alleine durch die Vorhersagen der Ballistik und der klassischen Mechanik, die sogar für die Raumfahrt und die Astronomie sich bewähren).
Viele Grüße
Jocelyne Lopez