Das Prinzip des Seins

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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur Lorentz-Transformation
BeitragVerfasst: Do 2. Jan 2014, 16:56 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
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fallili hat geschrieben:
Also ich versteh nicht wo hier da ein "Problem" sein soll.

Das sieht man.

Zitat:
Genau das was die SRT aussagt passiert auch !

Ganz im Gegenteil. Kannst du's nicht lesen oder nicht verstehen.
.
.


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur Lorentz-Transformation
BeitragVerfasst: Do 2. Jan 2014, 19:20 
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Registriert: Sa 1. Jun 2013, 13:08
Beiträge: 2977
Ernst hat geschrieben:
Eine LT muß immer vollständig und in eine Richtung gehen. Transformiart man vom Ruhesystem (Myon) ins bewegte System (Erde) so sind Zeiten und Längen vom Myonensystem ins Erdsystem zu transformieren. Das ergibt für eine Zeit am Myon im Myonensystem von 2µs am Myon im Erdsystem 0,071µs und für den Abstand der Erde vom Myon im Myonensystem von 600m im Erdsystem 21m.
Die Richtigkeit dieser Transformation ist leicht überprüfbar, denn in ihrem Ergebnis soll ja die LG (hier quasi LG) erhalten bleiben:
21m/0,071µs ~ c
Das Myon stirbt aber später; nach 2µs. Es kann in seiner Lebenszeit folglich im Erdsystem 21m*2/0,071= 600m zurücklegen.
(Die Zahlenwerte sind grob gerundet.)


Ich werde darauf aufmerksam gemacht, das Ernst ja alles beweisen hat.
Aber genau das versteh ich eben nicht.
Das Myon lebt also 2 Microsekunden ( nach anderer Auffassung 1,5 aber das ist ja nur ein "kleiner Unterschied" und würde dann die angegebenen 450 m ergeben).
In diesen 2 Microsekunden kommt es in seinem eigenen System c * 2 Microsekunden = 600 m weit (ich rechne mit c - es hat ja fast diese Geschwindigkeit).

Wieso da plötzlich dann diese 600 m fürs Erdsystem gelten sollten ist mir völlig schleierhaft.


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur Lorentz-Transformation
BeitragVerfasst: Do 2. Jan 2014, 19:39 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
fallili hat geschrieben:
Wieso da plötzlich dann diese 600 m fürs Erdsystem gelten sollten ist mir völlig schleierhaft.

Must du nur lesen: Steht alles beschrieben und berechnet.
Wenn du dann nicht verstehst, mußt du Grundlagen büffeln.

Ernst hat geschrieben:
Im Myonensystem (Bewegung der Erde):
x1=0; t1=0
x2=L, t2=L/v
L=x2-x1

transformiert ins Erdsystem
L'=L/g
x1'=0
x2'=0
t1'=0
t2'=(L/v-vL/c²)g=L/v*(1-v²/c²)*g=(L/v)/g
t2'-t1'=(L/v)/g
t2'=t2/g

L'/t2'=L/t2=v

In der Lebensdauer t2 im Erdsystem zurückgelegter Weg
L#'=L' * t2/t2'=L' *g = L

.
.


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur Lorentz-Transformation
BeitragVerfasst: Do 2. Jan 2014, 19:51 
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Registriert: Sa 1. Jun 2013, 13:08
Beiträge: 2977
Ja natürlich steht alles da - und wenn man da genügend Transformationen macht kommt man schon zu vielen Ergebnissen.
Aber fest steht, dass das Myon bei 0,9994 c und 2 Microsekunden Lebensdauer in seinem eigenen System (nochmals zur Wiederholung in seinem eigenen System) 600 m weit kommt.

Wenn Du da anderer Meinung bist, bitte ich Dich darum diese mitzuteilen und zu begründen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur Lorentz-Transformation
BeitragVerfasst: Do 2. Jan 2014, 20:38 
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Registriert: Sa 1. Jun 2013, 13:08
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Den beleidigenden Unterton kannst Du Dir sparen.
Aber wenn das Myon im eigenen (also im Myonensystem) nun 600 m (oder 450) weit kommt, wieso werden dann diese 600 m (oder 450) ins Erdsystem transformiert und nicht die 10 km vom Erdsystem ins Myonensystem ?

Und was mach ich mit dem Satz von Ernst:
Das ergibt für eine Zeit am Myon im Myonensystem von 2µs am Myon im Erdsystem 0,071µs und für den Abstand der Erde vom Myon im Myonensystem von 600m im Erdsystem 21m.
Haben wir nun Längenkontraktion und Zeitkontraktion ?


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur Lorentz-Transformation
BeitragVerfasst: Do 2. Jan 2014, 20:41 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
fallili hat geschrieben:
Ja natürlich steht alles da - und wenn man da genügend Transformationen macht kommt man schon zu vielen Ergebnissen.

Das ist ja zum Steinerweichen :cry:
Da steht genau eine einzige Transformation in eine einzige Richtung.

Stattdessen verwenden die Quacksalber für Zeit und Stecke zwei Transformationen in unterschiedliche Richtungen.
.
.


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur Lorentz-Transformation
BeitragVerfasst: Do 2. Jan 2014, 20:45 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
fallili hat geschrieben:
Das ergibt für eine Zeit am Myon im Myonensystem von 2µs am Myon im Erdsystem 0,071µs und für den Abstand der Erde vom Myon im Myonensystem von 600m im Erdsystem 21m.
Haben wir nun Längenkontraktion und Zeitkontraktion ?

Heißt Zeitdilatation.
Ja, haben wir beides. Das hat die LT so an sich.
.
.


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur Lorentz-Transformation
BeitragVerfasst: Do 2. Jan 2014, 22:47 
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Registriert: Sa 1. Jun 2013, 13:08
Beiträge: 2977
Ernst hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:
Das ergibt für eine Zeit am Myon im Myonensystem von 2µs am Myon im Erdsystem 0,071µs und für den Abstand der Erde vom Myon im Myonensystem von 600m im Erdsystem 21m.
Haben wir nun Längenkontraktion und Zeitkontraktion ?

Heißt Zeitdilatation.
Ja, haben wir beides. Das hat die LT so an sich.
.
.


Komisch, ich dachte immer "Dilatation" hat was mit "verlängern" zu tun.
Aber wenn aus 2 microsekunden 0,071 microsekunden werden halte ich das für eine Verkürzung - also "Kontraktion".

Na ja - vielleicht kapier ich das Ganze wirklich nicht.
Was ist dann eigentlich eine Längenkontraktion? Werden aus 600 m durch "Kontraktion" dann 10 km?
Würde einige der Beiträge hier durchaus erklären.


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur Lorentz-Transformation
BeitragVerfasst: Do 2. Jan 2014, 22:55 
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Registriert: Sa 1. Jun 2013, 13:08
Beiträge: 2977
Highway hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:
...
Aber wenn das Myon im eigenen (also im Myonensystem) nun 600 m (oder 450) weit kommt, wieso werden dann diese 600 m (oder 450) ins Erdsystem transformiert und nicht die 10 km vom Erdsystem ins Myonensystem ?...

Das wurde speziell eingerichtet, damit dir die Fragen nicht ausgehen. :roll: Das wurde doch jetzt schon gefühlte 100 Mal besprochen. Bist du so begriffststutzig oder willst du nur provozieren? Ich denke eher du willst provozieren. So blöde wie du dich stellst kannst du unmöglich sein. :evil:

fallili hat geschrieben:
...
Und was mach ich mit dem Satz von Ernst:
Das ergibt für eine Zeit am Myon im Myonensystem von 2µs am Myon im Erdsystem 0,071µs und für den Abstand der Erde vom Myon im Myonensystem von 600m im Erdsystem 21m.
Haben wir nun Längenkontraktion und Zeitkontraktion ?

Ganz vorsichtig drüber nachdenken! Was bedeutet Zeitdilatation? Die Uhr läuft langsamer. Wo wird das festgestellt? Im System Erde! Das bedeutet: Im System Erde, da wo die Zeit des System S' dilatiert wahrgenommen wird, läuft offenbar auf der Uhr weniger Zeit ab. Mit anderen Worten: Der Wert ist kleiner, also 1,52µs/29=0,05µs. Ernst hat ein wenig andere Werte genommen und kommt auf 0.071µs. Who cares. Ist faktisch das gleiche.


Irgendwie scheine ich da doch eine andere Logik zu haben.
Um festzustellen, das eine andere Uhr langsamer als meine läuft, müsste ich sehen dass innerhalb einer gemessenen Zeitspanne auf meiner Uhr mehr Zeit angezeigt wird als auf der anderen Uhr.
Dann und nur dann würde ich darauf schließen, dass die andere Uhr langsamer gelaufen ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur Lorentz-Transformation
BeitragVerfasst: Fr 3. Jan 2014, 01:16 
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Registriert: Sa 1. Jun 2013, 13:08
Beiträge: 2977
Highway hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:

Irgendwie scheine ich da doch eine andere Logik zu haben.
Um festzustellen, das eine andere Uhr langsamer als meine läuft, müsste ich sehen dass innerhalb einer gemessenen Zeitspanne auf meiner Uhr mehr Zeit angezeigt wird als auf der anderen Uhr.
Dann und nur dann würde ich darauf schließen, dass die andere Uhr langsamer gelaufen ist.


Logik? Aha...

Wer hindert dich den Vergleich zu ziehen? Hast du Probleme mit den Augen? Mit der Vorstellungskraft, oder woran hapert es? Du schaust aus dem System S auf deine eigene Uhr und beobachtest parallel die Uhr im System S'. Wo ist das Problem? Du willst doch jetzt nicht ernsthaft eine Diskussion zur ZD anfangen ob der Wert größer oder kleiner ist, oder doch? :shock:


Sieht aber so aus als musst man wirklich über ZD eine Diskussion anfangen.
ich schau im System S (Erde) auf die Uhr und stelle fest, dass 50 Microsekunden vergehen. So lange kann aber kein Myon überleben - also dürfte es niemals zum Erdboden kommen. Dann schau ich ins System S' und stelle fest das dort nur 2 Microsekunden vergangen sind. Und - voila- schon versteh ich warum es das Myon bis zum Erdboden geschafft hat.
Bei mir vergehen 50 Microsekunden - für das Myon aber nur 2 Microsekunden.
DAS IST Zeitdilatation - die Zeit vergeht im (beinahe mit c bewegtem) Myonensystem langsamer.
In dem Fall - wie man unschwer erkennen kann im Myonensystem 25 mal langsamer.

Wo also dieser ominöse Wert von 0,071 (oder 0,05) Microsekunden herkommen soll, bleibt mir schleierhaft.


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