Harald Maurer hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Bevor da bezüglich der Analogie zum MMI die geringsten Zweifel aufkommen:



Dazu Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Sagnac-InterferometerEin kohärentes Lichtbündel einer Lichtquelle, Sagnac verwendete eine Quecksilberdampflampe, wird mit einem halbdurchlässigen Spiegel in zwei Teilstrahlen aufgeteilt. Diese werden mit Hilfe von Spiegeln in entgegengesetzter Richtung im Kreis geführt und treffen an dem Strahlteiler wieder aufeinander. Das Interferenzmuster wird auf einem Detektorschirm beobachtet. Befindet sich die Anordnung in Ruhe, sind die Wege beider Strahlen gleich lang und in der Mitte des Schirms sieht man destruktive Interferenz, denn bei der Reflexion entsteht jeweils eine Phasenverschiebung von 90°, was bei dem im Bild gegen den Uhrzeigersinn laufendem Strahl eine Phasenverschiebung von 180° gegenüber dem im Uhrzeigersinn laufenden Strahl ergibt. Wird nun aber der ganze Aufbau um eine Achse senkrecht zur Strahlebene gedreht, ist der optische Weg für beide Teilstrahlen nicht mehr gleich lang, da sich in der Zeit, die das Licht für einen Umlauf benötigt, der Strahlteiler bereits ein Stück weiter gedreht hat. Dadurch sieht man eine Verschiebung der Interferenzstreifen.
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Da hat dich nun endlich auch die Bezugssystemkonfusion von Highway übermannt.

Das wird euch wohl ewig verschlossen bleiben.
Das Bezugssystem bei Wiki ist das Medium das Bezugssystem. In meiner Darstellung ist das Bezugssystem das Interferometer.
Im Medium sind die Wege unterschiedlich, Im Interferometer sind sie konstant. Geht wohl auch nicht anders, die Meßarme besitzen ja eine starre Länge.
Das gilt für beide MMI und SI

Und meine Beschreibung dazu ist daher korrekt.
In meinem Bild kannst du auch das Medium als Bezugssystem setzen. Das ändert gar nichts. Die Wellenlängen sind auf beiden Wegen unterschiedlich.

Sie laufen
in den Meßarmen unterschiedlich schnell und führen zu der gezeigten Laufzeitdifferenz. Wle alles auch im MMI.
Du kannst dich drehen und wenden, wie du willst. MMI und SI arbeiten nach genau demselben Prinzip: Es werden auf zwei getrennten festen Wegen in den Geräten Laufzeitunterschiede gemessen und interferometrisch ausgewertet. Inklusive Reflexion.
Zitat:
Um eine Phasenverschiebung anhand eines Interferenzmusters feststellen zu können. müssen die Wellenlängen beider Teilstrahlen gleich sein. Lange schnelle Wellen und langsame kurze Wellen ergeben kein festes Interferenzbild.
Das stimmt zwar auch nicht, solange die Wellen gleichfrequent sind, spielt hier aber keine Rolle, weil die beiden Strahlen am letzten Ende vor dem Detektor parallel und damit gleichschnell geführt werden. Auch wieder im MMI und SI.
Ohne diese Einsicht der identischen Funktionsweise beider Interferometer ist alles zum MMI SI vergebens. Eins mißt mit diesem Mechanismus translatorischen Ätherwind und das ander rotierenden Ätherwind (bezogen auf das Instrument).
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