Chief hat geschrieben:
Sind jetzt alle einverstanden, dass mit dem "alten" MMI ein Ätherwind detektiert werden könnte (falls v>=5km/s)?
Ja, selbstverständlich. Das Prinzip beruht ja ausschließlich auf bekannten praktisch bestätigten Grundlagen der Wellenoptik und Interferometrie. Niemand anders als Michelson kannte sich experimentell mit diesen Dingen beser aus. Inzwischen werden modernere Laservarianten verwendet, welche nach
unterschiedlichen Prinzipien arbeiten, die ebenfalls in der Wellenoptik experimentell bekannt sind.
Die Einwände, die hier vorgebracht wurden, sind beruhen auf unverstandener selbst ausgedachter Privatphysik. Da wird mit Dopplereffekten operiert, die im MMI Bezugssystem überhaupt nicht vorkommen, da wird umständlich konstante Frequenz nachgewiesen, die ohnehin außer Zweifel steht, und aus konstanter Fequenz fälschlich auf Phasengleichheit geschlossen wird. Und zuallerletzt noch wird eine Wellenlängenquantenreflexion erfunden, welche die praktisch ausgeführet Funktion des MMI ausschießen würde. Absurder geht's nicht.
Alle Hinweise auf Funktionsgleichheit des SagnacInterferometers und des Jupiterexperimentes werden ignoriert bzw. was wahrlich die
Spitze des Unverständnisses darstellt.
Und dann wird nicht nur das Prinzip des originalen MMI verkannt, sondern zugleich die vielen
unterschiedlichen anderen physikalischen Grundlagen der modernen MMI Derivate.
Wir hatten hier ja schon Privatphysiker, welche die Corioliskraft demontierten, das Flüssigkeitsbarometer funktionsunfähig machten, die maximale Beschleunigung des einfachen Schwingers verleugneten etc.
Und nun die zwei, welche Laufzeitunterschiede von Phasendifferenzen trennen wollen, wie immer das unmögliche möglich gemacht werden soll. Die Frequenzgleichheit mit Phasengleichheit verheiraten wollen, egal wie das funktionieren soll. Und wo schließlich Wellen diskontinuierlich in Wellenlängeneinheiten reflektiert werden sollen, egal wie das die experimentelle Wellenoptik konterkariert.
Ob man über solches lachen oder weinen soll, weiß ich nicht. Ich neige jetzt eher zu letzterem.
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