Das Prinzip des Seins

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 Betreff des Beitrags: Winkel und Entfernung
BeitragVerfasst: Mo 16. Apr 2012, 21:12 
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Registriert: So 8. Apr 2012, 19:55
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Kleiner scheint er, deshalb gibt man zB in der Astronomie lieber die scheinbare Grösse in Winkeln an als in Metern, da man so auch die Grösse von Objekten beschreiben kann, deren tatsächliche Grösse man nicht kennt. die Formel dazu lautet

Entfernung = Grösse/(2*tan(Winkel/2))
Grösse = 2*Entfernung*tan(Winkel/2)

über den Daumen gepeilt ergibt das

Entfernung = ( Grösse / Grad ) x 57

Bild

In dieser Rechnung geht es aber nicht um fahrende Züge mit relativisitschen Geschwindigkeiten, so kannst du nur stehende bzw langsame Objekte rechnen. Wenn du aber genau wissen willst wie gross ein Objekt in Pixeln auf dem Foto wäre bzw wie gross es bei einer bestimmten gegebenen Grösse am Foto in echt ist, musst du diese Formeln auch noch anwenden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Winkel und Entfernung
BeitragVerfasst: Mo 16. Apr 2012, 21:18 
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Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Beiträge: 23200
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Yukterez hat geschrieben:
Kleiner scheint er, deshalb gibt man zB in der Astronomie lieber die scheinbare Grösse in Winkeln an als in Metern, da man so auch die Grösse von Objekten beschreiben kann, deren tatsächliche Grösse man nicht kennt.


Aja, das ist interessant.

Yukterez hat geschrieben:
Wenn du aber genau wissen willst wie gross ein Objekt in Pixeln auf dem Foto wäre bzw wie gross es bei einer bestimmten gegebenen Grösse am Foto in echt ist, musst du diese Formeln auch noch anwenden.


Neinnein, das will ich nicht.
Mir geht es darum zu zeigen dass die Grösse des Objektes die ein Beobachter sieht, hier der Lok, nicht von der Geschwindigkeit des Objektes abhängt.


Gruss Kurt


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 Betreff des Beitrags: Re: Was sieht der Beobachter
BeitragVerfasst: Mo 16. Apr 2012, 21:26 
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Registriert: So 8. Apr 2012, 19:55
Beiträge: 14687
Wie gesagt, wenn du als Grösse die Winkelgrösse nimmst, schon, wenn es um die Grösse in Metern und im Verhältnis zur Strecke geht, nicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Winkel & Grösse
BeitragVerfasst: Mo 16. Apr 2012, 21:31 
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Registriert: So 21. Feb 2010, 00:12
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Kurt hat geschrieben:
Yukterez hat geschrieben:
Der Winkel ist zwar kleiner am Rand,
und deshalb


sieht der Beobachter eine kleinere Lok.
Einverstanden?

Und das ist eben eine der Schwierigkeiten bei Dir Kurt, ... Du meinst Dich klar auszudrücken ... drückst Dich aber in Wirklichkeit zweideutig aus.

Klar ... wirkt auf dem Foto die Lok 'kürzer', weil sie weiter weg ist eben.

Völlig unabhängig vom Sichtwinkel wirken alle Dinge, die weiter weg sind kleiner ... also auch kürzer.

Insofern scheinst Du recht zu haben ... ja auf dem Foto wirkt die Lok dieses Effektes wegen kleiner.

Aber Du meinst mal wieder etwas völlig anderes. Die Lock wird auch kürzer gemessen nämlich .... und das ist eben falsch ... die Lok wird länger gemessen.

Entscheidend für die Längenbestimmung sind, wie Yuke schon schrieb, einzig die Messmarken am Gleis ... und mit denen gemessen ist der Zug eben länger, wenn der Zug weiter rechts ist, oder wenn er schneller fährt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Was sieht der Beobachter
BeitragVerfasst: Mo 16. Apr 2012, 21:33 
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Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
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Yukterez hat geschrieben:
Wie gesagt, wenn du als Grösse die Winkelgrösse nimmst, schon, wenn es um die Grösse in Metern und im Verhältnis zur Strecke geht, nicht.


Es geht darum zu zeigen dass die Geschwindigkeit des Objektes für seine Längenbeurteilung keine Roll spielt.

Wir können auch die Winkel ganz weglassen und ein anderes "Gedankenexperimet" verwenden.
Eins bei der die Lok im Kreis fährt, dann ist die Sicht des Beobachters immer die selbe und es ist noch leichter darzulegen dass die Geschwindigkeit der Lok für seine Sicht keine Rolle spielt.

Gruss Kurt


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 Betreff des Beitrags: Beispiel aus dem Alltag (:
BeitragVerfasst: Mo 16. Apr 2012, 21:35 
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Registriert: So 8. Apr 2012, 19:55
Beiträge: 14687
Das lernt man ja auch schon beim Schiessen, dass die Entfernung (die braucht man wegen der ballistischen Kurve) sich aus der Winkelgrösse des Targets errechnen lässt. Natürlich ist der feindliche Panzer nicht wirklich kleiner wenn er weiter weg ist, aber man muss, je kleiner er scheint, umso höher zielen (:


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 Betreff des Beitrags: Re: Was sieht der Beobachter
BeitragVerfasst: Mo 16. Apr 2012, 21:38 
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Registriert: So 21. Feb 2010, 00:12
Beiträge: 552
@Kurt .... begründe Deine Ansicht doch endlich mal ... rechne es vor ... alles andere ist doch Pipifax.


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 Betreff des Beitrags: Re: Beispiel aus dem Alltag (:
BeitragVerfasst: Mo 16. Apr 2012, 21:41 
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Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Beiträge: 23200
Wohnort: Bayern
Yukterez hat geschrieben:
Das lernt man ja auch schon beim Schiessen, dass die Entfernung (die braucht man wegen der ballistischen Kurve) sich aus der Winkelgrösse des Targets errechnen lässt. Natürlich ist der feindliche Panzer nicht wirklich kleiner wenn er weiter weg ist, aber man muss, je kleiner er scheint, umso höher zielen (:


Das mag alles so sein, hier geht es aber darum zu zeigen dass die Aussage dass ein Objekt bei Bewegung kleiner wird nicht stimmt.


Gruss Kurt


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 Betreff des Beitrags: quer durch den Ostgarten
BeitragVerfasst: Mo 16. Apr 2012, 21:43 
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Orangen lassen sich nicht mit Birnen widerlegen


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 Betreff des Beitrags: Re: Was sieht der Beobachter
BeitragVerfasst: Mo 16. Apr 2012, 21:44 
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Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
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Wohnort: Bayern
Bell hat geschrieben:
@Kurt .... begründe Deine Ansicht doch endlich mal ... rechne es vor ... alles andere ist doch Pipifax.


Meinst du, dann begründe mal.
Meine Aussage steht, die Bewegung der Lok spielt für die -Grösse- die der Beobachter wahrnimmt keine Rolle.
Du hast angedeutet dass das nicht stimmt, warum?


Gruss Kurt


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