Das Prinzip des Seins

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 Betreff des Beitrags: Re: Zwillingsparadoxon
BeitragVerfasst: Mi 10. Jul 2019, 08:57 
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Rudi Knoth hat geschrieben:
@Lagrange » Di 9. Jul 2019, 20:39

Zitat:
Die Berechnungen bestätigen dann die Ätherteorie. Laut SRT muss in beiden Systemen mit c gerechnet werden.


Das stimmt nicht.

Das stimmt schon.

Zitat:
Die Berechnung wird deshalb im Ruhesystem des "ruhenden Zwillings" gemacht, weil in diesem die Ausgangsbedingungen vor allem der Abstand zum Umkehrpunkt (Zielplanet) bekannt sind. Sonst muß man diese Parameter in die beiden Inertialsysteme, in denen der "reisende Zwilling" ruht (Hinreise,Rückreise), umrechnen.

Gruß
Rudi Knoth

Beide Systeme sind nach SRT absolut gleichberechtigt.
In beiden muss mit LG=c gerechnet werden.
Es ist egal ob sie sich voneinander entfernen oder ob sie sich einander nähern.

Zitat:
Die Vorhersage der SRT lautet:





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 Betreff des Beitrags: Re: Zwillingsparadoxon
BeitragVerfasst: Mi 10. Jul 2019, 09:06 
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@Lagrange » Mi 10. Jul 2019, 08:57

Die Berechnung der eintreffenden Zeitimpulse zeigt die für beide Beobachter tatsächlich eintreffenden Zeitabläufe. Da beide Beobachter beim Zusammentreffen, dir tatsächlichen Uhrzeiten des jeweils anderen Beobachter sehen, beschreibt diese Methode die wirkliche Verhältnisse. Deine Berechnung is einfach eine unzuläsige Verkürzung de Lorentztransformation

Gruss
Rudi Knoth


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 Betreff des Beitrags: Re: Zwillingsparadoxon
BeitragVerfasst: Mi 10. Jul 2019, 09:11 
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Beiträge: 17892
Rudi Knoth hat geschrieben:
@Lagrange » Mi 10. Jul 2019, 08:57

Die Berechnung der eintreffenden Zeitimpulse zeigt die für beide Beobachter tatsächlich eintreffenden Zeitabläufe. Da beide Beobachter beim Zusammentreffen, dir tatsächlichen Uhrzeiten des jeweils anderen Beobachter sehen, beschreibt diese Methode die wirkliche Verhältnisse. Deine Berechnung is einfach eine unzuläsige Verkürzung de Lorentztransformation

Gruss
Rudi Knoth

Nö, überhaupt nicht. Beide ruhen im eigenen Koordinatenursprung, und dieser ist immer Null.

Beide senden und empfangen gleiche Anzahl von Impulsen während der ganzen Reise.

Alles absolut gleich.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zwillingsparadoxon
BeitragVerfasst: Mi 10. Jul 2019, 09:11 
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Rudi Knoth hat geschrieben:
@Lagrange » Di 9. Jul 2019, 20:39

Zitat:
Die Berechnungen bestätigen dann die Ätherteorie. Laut SRT muss in beiden Systemen mit c gerechnet werden.


Das stimmt nicht. Die Berechnung wird deshalb im Ruhesystem des "ruhenden Zwillings" gemacht, weil in diesem die Ausgangsbedingungen vor allem der Abstand zum Umkehrpunkt (Zielplanet) bekannt sind. Sonst muß man diese Parameter in die beiden Inertialsysteme, in denen der "reisende Zwilling" ruht (Hinreise,Rückreise), umrechnen.

Gruß
Rudi Knoth


Alles schön und gut, nur welcher von den beiden "der ruhende Zwilling" ist...und warum?
"Zug - Bahndamm" Modell?
Klar: "der Zug bewegt sich..."
"Rakete -Planet" Modell?
Klar: "die Rakete bewegt sich..."
Diese Modelle sind ungeeignet: sie interpretieren vielmehr als sie abbilden.
Nimm stattdessen Punkte im leeren Raum und du wirst erkennen, was RP konform ist, und was nicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zwillingsparadoxon
BeitragVerfasst: Mi 10. Jul 2019, 09:13 
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Beiträge: 5352
Rudi Knoth hat geschrieben:
Da beide Beobachter beim Zusammentreffen, dir tatsächlichen Uhrzeiten des jeweils anderen Beobachter sehen, beschreibt diese Methode die wirkliche Verhältnisse.


Solange sie sich nicht treffen, solange sehen sie Signale, nicht Uhrzeiten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zwillingsparadoxon
BeitragVerfasst: Mi 10. Jul 2019, 09:27 
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@Zasada » Mi 10. Jul 2019, 10:13

Zitat:
Solange sie sich nicht treffen, solange sehen sie Signale, nicht Uhrzeiten.


Das stimmt schon. Nur je näher sie sich befinden, desto kleiner ist der Unterschied zwischen abgelesener und "tatsächlicher" Uhrzeit.

Gruss
Rudi Knoth


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 Betreff des Beitrags: Re: Zwillingsparadoxon
BeitragVerfasst: Mi 10. Jul 2019, 09:35 
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Kurt hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Die Berechnungen bestätigen dann die Ätherteorie. Laut SRT muss in beiden Systemen mit c gerechnet werden.


Auch damals schon gab es Leute die "normal" denken konnten und sich nicht dem Irrsinn hingaben.

Was dabei herauskommt wenn man mathematische Konstrukte als Realidentisch anschaut das sieht man ja aktuell bei Manuel.
Nur weil er eine Zahl mit einem Faktor verrechnet ergibt sich ein ganz anderes Verhalten.
Dumm, Naiv, Vorsatz, Fähnchenschwingerei? Die Realität schert sich halt nichts darum was jemand mit dem Taschenrechner "erzeugt".


Kurt

.


Sehr schön.

Zitat:
S. 20-33: Fundamentale Kritik der Relativitätstheorien. Reagiert verstört auf die Methoden der Relativistik.
(S.22): „Manchmal ist es schwierig, keine Satire zu schreiben. Wie soll man mit Leuten verhandeln, die von vornherein alle Autorität für sich und einige sehr wenige in Anspruch nehmen? Wie soll man anders wie satirisch mit solchen Gegnern argumentieren, wenn sie dazu noch eine sehr eigentümliche Auffassung von Vernunft und von den Grund-Erfordernissen eines wissenschaftlichen Streits haben?“

Fazit (S. 27): „ Die Relativitäts-Theorie als Ganzes, als ein System der Erklärung der Wirklichkeit, ist irrig sowohl in ihren Methoden wie in ihren Ergebnissen.“



Beitrag von Emanuel Lasker in Hundert Autoren gegen Einstein, 1931, S. 20.

Antinomie der Relativitätstheorie:

Einsteins Deduktion übersieht, daß die Erfahrung über leeren Raum nichts ausmachen kann. Indem er für c den empirischen Wert von etwa 300 000 km pro Sekunde einsetzt und so argumentiert, als ob die Leere des astronomischen Raumes unbezweifelbar sei, gelangt er zu einer Antinomie. In Wirklichkeit muß lim c = ? sein, wie ich schon 1919 dargelegt habe, und damit ist die Antinomie gelöst. Die Methode der Deduktion Einsteins ist durchaus unschlüssig und die Methode des Disputs, die er befolgt, ist unsachlich.

Auch heute noch wird von manchen gleiche Methode angewandt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zwillingsparadoxon
BeitragVerfasst: Mi 10. Jul 2019, 09:36 
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Rudi Knoth hat geschrieben:
@Zasada » Mi 10. Jul 2019, 10:13

Zitat:
Solange sie sich nicht treffen, solange sehen sie Signale, nicht Uhrzeiten.


Das stimmt schon. Nur je näher sie sich befinden, desto kleiner ist der Unterschied zwischen abgelesener und "tatsächlicher" Uhrzeit.

Gruss
Rudi Knoth

Ja und? Das gilt für beide identisch.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zwillingsparadoxon
BeitragVerfasst: Mi 10. Jul 2019, 10:02 
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Registriert: Fr 19. Okt 2018, 05:00
Beiträge: 5352
Rudi Knoth hat geschrieben:
@Zasada » Mi 10. Jul 2019, 10:13

Zitat:
Solange sie sich nicht treffen, solange sehen sie Signale, nicht Uhrzeiten.


Das stimmt schon. Nur je näher sie sich befinden, desto kleiner ist der Unterschied zwischen abgelesener und "tatsächlicher" Uhrzeit.

Gruss
Rudi Knoth

Und je weiter sie sich voneinander befinden, desto größer ist der Unterschied zwischen abgelesener und "tatsächlicher" Uhrzeit.
Hängt mit der Übertragungsgeschwindigkeit der Signale zus.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zwillingsparadoxon
BeitragVerfasst: Mi 10. Jul 2019, 10:59 
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Registriert: Mi 11. Feb 2009, 23:13
Beiträge: 17892
Zasada hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
@Zasada » Mi 10. Jul 2019, 10:13

Zitat:
Solange sie sich nicht treffen, solange sehen sie Signale, nicht Uhrzeiten.


Das stimmt schon. Nur je näher sie sich befinden, desto kleiner ist der Unterschied zwischen abgelesener und "tatsächlicher" Uhrzeit.

Gruss
Rudi Knoth

Und je weiter sie sich voneinander befinden, desto größer ist der Unterschied zwischen abgelesener und "tatsächlicher" Uhrzeit.
Hängt mit der Übertragungsgeschwindigkeit der Signale zus.

Je schneller sich die Signale ausbreiten, desto kleiner ist der Unterschied.

Und verschwindet ganz wenn die Geschwindigkeit unendlich groß wird.

Als Gedankenexperiment durchaus zulässig.


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