Kann die HET überhaupt funktionieren?

Hier werden diverse Äthermodelle diskutiert

Kann die HET überhaupt funktionieren?

Beitragvon Sebastian Hauk » Mo 31. Mai 2010, 19:27

Hallo,

ich möchte von Euch wissen, ob meine HET überhaupt funktionieren kann. Das größte Problem sehe ich bei der HET nicht bei den Füchsen, sondern beim Hafele-Keating-Experiment und den Higgswellen.

Das Hafele-Keating-Experiment wurde schon oft thematisiert und braucht aus diesem Grund hier nicht thematisiert werden.

Es soll hier also nur um die Higgswellen gehen, die bei der HET bei bewegter Materie, dauerhaft ausgestrahlt werden sollen. Es darf sich hier nicht um Wellen wie in einem See handeln, sondern es müsste sich in etwa um fast unendlich viele Higgslaserstrahlen handeln, die dann von der Erde ausgehen. Und diese Higgswellen dürfen auch nur dann eine Auswirkung auf das Licht haben, wenn sie frontal auf das Licht treffen.

Ist so etwas überhaupt möglich? Das möchte ich hier mal von Euch wissen.

Gruß

Sebastian
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Re: Kann die HET überhaupt funktionieren?

Beitragvon Sebastian Hauk » Di 1. Jun 2010, 19:08

Hallo nocheinPoet,

die HET geht im Wesentlichen von der Gleichung Zeit = Weg / Geschwindigkeit und dem Postulat der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit aus. In der HET gibt es den Gammafaktor, der identisch mit dem Gammafaktor aus der LET sein soll. Und es gibt noch den Betafaktor, der folgendermaßen lauten soll:

1 + v/c

In der HET soll sich die Länge zusätzlich um den Betafaktor verkürzen. Die beiden Geschwindigkeitsadditionstheoreme aus der LET gibt es in meiner Theorie nicht. Geschwindigkeiten werden hier über den Gammafaktor und den Betafaktor addiert. ich möchte dieses anhand eines Beispiels darlegen: Ein Raumschiff fliegt mit einer Geschwindigkeit von 150.000 zum HET-Äther. Im Raumschiff wird eine Kanone abgeschossen. Die Kanone hätte, wenn sie in Ruhe zum HET-Äther abgeschossen worden wäre, eine Geschwindigkeit von 10 Km/s. Da sie nun bei einer Geschwindigkeit von 150.000 km/s abgeschossen wird muss in der HET folgendermaßen gerechnet werden: Geschwindigkeit = 10 km/s / Gammafaktor² / Betafaktor
= 10 km/s / (1 Wurzel aus (1 – 150.000² / 299.792,458³))² / 1 + 150.000 * 299.792,458 / 299.792,458²
= 10 km/s / 1,154967² / 1,500346
= 4,996541 km/s

Die Geschwindigkeit der Kanone würde also 4,996541 km/s betragen. Für die Geschwindigkeit der Kanone soll es egal sein, ob sie nun in Bewegungsrichtung oder gegen die Bewegungsrichtung des Raumschiffs abgeschossen wird. Nun möchte ich statt der Kanone eine Uhr nehmen. Die Uhr soll, wenn sie in Bezug zum HET-Äther ruht mit 10 km/s ticken. Das beutet ein Pendel bewegt sich in der Uhr, die 100 km lang sein soll, einmal hin und her.Nun muss die Zeit, wenn sich die Uhr im Raumschiff befindet, welches sich mit 150.000 km/s in Bezug zum HET-Äther bewegt um den Gammfaktor langsamer gehen.Das Pendel bewegt sich also jetzt nur noch mit einer Geschwindigkeit, von 4,996541 km/s.Die Größe der Uhr beträgt nur noch 100 km / Gammafaktor durch Betafaktor
= 100 km / 1,154967 / 1,500346
= 57,7084 km

jetzt setzen wir die diese Werte in die Gleichung Zeit = Weg /Geschwindigkeit ein. Zeit = 57,7084 km / 4,996541 km/s = 11,54967 s
Ruhend zum HET-Äther hätte das Pendel nur 10 s gebraucht. Das Pendel braucht also 11,54967 s / 10 s = 1,154967 mehr Zeit.
Und 1,154967 ist der Gammafaktor bei einer Geschwindigkeit von 150.000 km/s


Geschwindigkeiten werden hier über den Gammafaktor und den Betafaktor addiert. Das gleiche Resultat würde aber auch folgende Formel ergeben:

u = u' + v * (1-u'/c)
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Re: Kann die HET überhaupt funktionieren?

Beitragvon Sebastian Hauk » Fr 4. Jun 2010, 18:44

Hallo,

die HET ist übrigens eine totalitäre Theorie. In der HET muss nämlich immer die Geschwindigkeit der Objekte in Bezug auf den Äther berücksichtigt werden. Sie ist also genau das Gegenteil von der SRT.

Gruß

Sebastian
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Re: Kann die HET überhaupt funktionieren?

Beitragvon Sebastian Hauk » Mi 9. Jun 2010, 20:51

Hallo,

und kann nun die HET überhaupt funktionieren oder kann dieses ausgeschlossen werden?

Gruß

Sebastian
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