Entfernung und Richtung weit entfernter Galaxien

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Re: Entfernung und Richtung weit entfernter Galaxien

Beitragvon McMurdo » Di 13. Apr 2021, 12:59

sanchez hat geschrieben:Lichtablenkung durch Gravitation ist bekannt und bewiesen.

Ganz genau muss es eigentlich heißen: Masse/Energie krümmt den Raum und Licht folgt den Geodäten im Raum, daher sieht es für uns so aus als ob das Licht abgelenkt wird. Tatsächlich ist aber der Raum gekrümmt, nach gängigem Modell.
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Re: Entfernung und Richtung weit entfernter Galaxien

Beitragvon Kurt » Di 13. Apr 2021, 13:03

sanchez hat geschrieben:Lichtablenkung durch Gravitation ist bekannt und bewiesen.

Das ist eine Falschaussage/Fehleinschätzung.
Lichtablenkung hat mit Gravitation nichts zu tun, da besteht kein direkter Zusammenhang.
Sowohl die Lichtwegveränderung als auch die Gravitation sind Sekundärereignisse die unabhängig voneinander ablaufen.

sanchez hat geschrieben:Dass aber abgelenktes Licht seine Wellenlänge ändert, ist neu und
mir völlig unbekannt.


Die Wellenlänge hat wiederum mit Ablenkung nichts zu tun, sie hängt von zwei Umständen ab.
Der Signalfrequenz und der Ausbreitungsgeschwindigkeit.
Diese beiden Umstände bestimmen die Wellenlänge.
Eins davon ist fest, nämlich die Signalfrequenz.
Diese ist seit der Geburt des Signals konstant und nichts und niemand kann diese ändern.

sanchez hat geschrieben:Hubble hat akribisch die Rotverschiebung der Galaxien kartiert, und man kam zu dem Schluss, dass je weiter weg eine Galaxie,
desto größer die Rotverschiebung im Licht der Galaxie. Ein linearer Zusammenhang.


Das ist ein zweischneidiges Schwert.
Man kann das durchaus umdrehen und sagen: Es wird angenommen das die Entfernung einer Quelle von ihrer Rotverschiebung abhängt.
Kann sein, muss aber nicht. Andere Ursachen können das durchaus vortäuschen.
Selbst "Standardkerzen" helfen da nicht unbedingt weiter.


sanchez hat geschrieben: So wie du es beschreibst, müsste es ein wildes Durcheinander an Rotverschiebungen geben. Je nach dem um wie viele Ecken und Ablenkungen das Licht zu uns kommt.
Manche nähere Sterne hätten eine größere Rotverschiebung als entferntere.


So viel "genau passende Umstände" sind sehhhhr unwahrscheinlich.

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Re: Entfernung und Richtung weit entfernter Galaxien

Beitragvon bumbumpeng » Di 13. Apr 2021, 13:07

McMurdo hat geschrieben:Dazu muss sich deie Strecke aber immer kontinuierlich verlängern. Das ist in einem statischen Universum aber nicht möglich . Wo soll immer wieder mehr Strecke herkommen, da kommen ja nicht laufen neue Hindernisse die es wimmer wieder neu zu umlaufen gibt.

Natürlich verlängert sich kontinuierlich die Strecke und es müssen immer wieder Hindernisse umlaufen werden. Eine geradlinige Ausbreitung kann es nicht geben. Es gibt kein statisches Universum. Alles bewegt sich im äquivalenten Freien Fall. Aber es expandiert nicht.

Macht es nun einen Unterschied oder nicht? Diese Frage hast du noch nicht beabtwortet.
Aber sicher doch. Kannst du lesen?

bumbumpeng hat geschrieben:Ja, bei weit entfernten Galaxien ist nur Rotverschiebung, weil das Licht diese Umwegstrecken laufen muss, was quasi den Weg verlängert.

Woher kommen diese immer neuen Umwege? Das Licht das vor einer Sekunde hier ankam ist ja dann schon den Umweg gegangen, woher kommt der Umweg der eine Sekunde später zur bleibenden Rotverschiebeung führt? Logisch nicht konsistent deine Idee.

Das ist das gleiche, wie bei dem Beispiel mit der Quelle mit 50 Hz, wo ich eine sich permanent vergrößernde Umwegstrecke einfüge. An welcher Stelle der Strecke sich der Umweg verlängert ist unwichtig, Hauptsache der Umweg verlängert sich permanent.
Das kann einmal sein, am Ausganspunkt, wenn der sich wegbewegt, z.B. Fahrzeug. Das kann sein, wenn ich mich wegbewege, Empfänger. Das kann auch sein auf der Strecke. An der Stelle, wo diese Verlängerung erfolgt, erfolgt die Frequenzänderung.
Bewegt sich ein Fahrzeug weg, dann wird dort der Ton tiefer als 50 Hz und geht bereits tiefer auf den Weg.
Bewege ich mich weg, wird der Ton mit 50 Hz auf die Strecke geschickt und wird erst bei mir tiefer.
Wird auf der Strecke permanent verlängert, dann dort an der Stelle.

Geschieht das nur kurzzeitig, dann ist die Änderung auch nur kurzzeitig.

D.h., erfolgen auf der Strecke mehrfache permanente Änderungen, über einen längeren Zeitraum, dann muss auf dem letzten Stück nichts mehr sein. Immer an der Stelle, wo die Änderung, Verlängerung, Dehnung geschieht.

Noch ein Hinweis:
Es werden doch unterschiedliche Werte der Rotverschiebung gemessen.
Ich glaube so von 55 ... 85 Km/ s / mpc von gleichen Galaxien mit unterschiedlichen Instrumenten. Das könnte durchaus damit zusammenhängen, dass sich eben die Werte aufgrund von sich verändernden Umwegstrecken zeitlich etwas ändern und daher ganz normal sind.
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Re: Entfernung und Richtung weit entfernter Galaxien

Beitragvon McMurdo » Di 13. Apr 2021, 13:26

bumbumpeng hat geschrieben:Natürlich verlängert sich kontinuierlich die Strecke und es müssen immer wieder Hindernisse umlaufen werden.

Wo kommen dieser immer wieder neuen Hindernisse her?
Die Frage warf ich ja schon auf. Keine Erklärung deinerseits. Ein einfacher Umweg mach keine Rotverschiebung, erst wenn die Strecke immer kontinuierlich andauern vergrößert wird. Du bräuchtest also unendlich oft immer neue Umwege durch unendlich viele Objekte.
Das hat offensichtlich mit der Realität nix zu tun., denn wo sind diese unendlich vielen Objekte die immer neue Umwege verursachen?

Aber sicher doch. Kannst du lesen?
bumbumpeng hat geschrieben:Ja, bei weit entfernten Galaxien ist nur Rotverschiebung, weil das Licht diese Umwegstrecken laufen muss, was quasi den Weg verlängert.

Das ist keine Unterscheidung des einen vom anderen Zustand. Ich gehe also davon aus das es keinen Unterschied macht, Rotverschiebung kommt also auch durch sich voneinander entfernenden Objekten zustande. Damit ist ein expandierendes Universum also durchaus möglich anhand der Rotverschiebung.

Das ist das gleiche, wie bei dem Beispiel mit der Quelle mit 50 Hz, wo ich eine sich permanent vergrößernde Umwegstrecke einfüge.

Schon klar, nur kannst du nicht erklären woher diese kontinuierliche Verlängerung der Strecke kommt. Du müsstest immer wieder neue Objekte dazwischen stellen damit das passiert. Also unendlich viele. Diese gibts aber offensichtlich nicht.

Das kann einmal sein, am Ausganspunkt, wenn der sich wegbewegt, z.B. Fahrzeug. Das kann sein, wenn ich mich wegbewege, Empfänger.

Also entfernen sich weit entfernte Galaxien doch von uns, ergo muss man davon ausgehen das das Universum expandiert.
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Re: Entfernung und Richtung weit entfernter Galaxien

Beitragvon bumbumpeng » Di 13. Apr 2021, 13:31

McMurdo hat geschrieben:
bumbumpeng hat geschrieben:Wenn Andromeda auf uns zukommt, wo bleibt da die angebliche Expansion? Darauf hast du keine Antwort.

Doch sicher, ist eigentlich sogar recht trivial wenn man sich ein bisschen mit der MAterie beschäftigt.

Was am Ende passiert, hängt davon ab, welcher Effekt größer ist. Milchstraße und Andromeda-Galaxie sind nur ein paar Millionen Lichtjahre voneinander entfernt. Die Gravitationskraft zwischen beiden ist deutlich größer als der Effekt der Expansion des Raums. Wieder vereinfacht gesagt: Der Raum zwischen Milchstraße und Andromeda dehnt sich zwar aus und schiebt die beiden Galaxien auseinander. Aber die von der Gravitationskraft verursachte Bewegung der beiden Galaxien durch den Raum ist viel größer und darum kommt Andromeda auf uns zu anstatt sich zu entfernen.

https://scienceblogs.de/astrodicticum-s ... uf-uns-zu/

Den Schwachsinns-Müll kannste voll vergessen. Absolutester Schwachsinn. Schlimmer geht schon gar nicht.
D.h., du hast dich nicht mit der Materie beschäftigt.

Sgr A* und Andromeda haben unterschiedliche Ursprünge. Sie driften dadurch auch unterschiedlich von ihren Ursprüngen ab.

Es besteht keinerlei direkter Zusammenhang zwischen der MS und Andromeda. Es gibt kaum eine nennenswerte Gravitation zwischen den Beiden. Die ist so gering, dass man die vernachlässigen kann.

Es besteht zwischen der Erde und der Venus kein direkter Zusammenhang, aber zwischen der Sonne und der Erde und der Sonne und der Venus, weil die Sonne der Ursprung der Erde und auch der Venus war.
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Re: Entfernung und Richtung weit entfernter Galaxien

Beitragvon Lagrange » Di 13. Apr 2021, 15:09

McMurdo hat geschrieben:
sanchez hat geschrieben:Lichtablenkung durch Gravitation ist bekannt und bewiesen.

Ganz genau muss es eigentlich heißen: Masse/Energie krümmt den Raum und Licht folgt den Geodäten im Raum, daher sieht es für uns so aus als ob das Licht abgelenkt wird. Tatsächlich ist aber der Raum gekrümmt, nach gängigem Modell.

Völliger Schwachsinn! :lol: :lol: :lol:
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Re: Entfernung und Richtung weit entfernter Galaxien

Beitragvon bumbumpeng » Di 13. Apr 2021, 15:52

Kurt hat geschrieben:Eins davon ist fest, nämlich die Signalfrequenz.
Diese ist seit der Geburt des Signals konstant und nichts und niemand kann diese ändern.

Das ist absolutester Schwachsinn!
Woher hast du nur diesen Schwachsinn? Woher bloß?

Wenn ein Fahrzeug von dir wegfährt, dann wird der Ton tiefer, die Frequenz wird niedriger.

Rotverschiebung ist Frequenzänderung in niedrigere Frequenzen.

Ich rede beim Thema von Dopplereffekt durch Weglängenänderung mittels Umweg.
https://de.wikipedia.org/wiki/Doppler-Effekt
Und da steht ganz groß: Frequenzänderung.

Bei geringen Geschwindigkeiten im Verhältnis zur Ausbreitungsgeschwindigkeit gibt dieses Verhältnis zugleich die relative Frequenzänderung Δ f f {\displaystyle {\frac {\Delta f}{f}}} {\displaystyle {\frac {\Delta f}{f}}} Bild an.
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Re: Entfernung und Richtung weit entfernter Galaxien

Beitragvon Kurt » Di 13. Apr 2021, 18:24

bumbumpeng hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Eins davon ist fest, nämlich die Signalfrequenz.
Diese ist seit der Geburt des Signals konstant und nichts und niemand kann diese ändern.

Das ist absolutester Schwachsinn!
Woher hast du nur diesen Schwachsinn? Woher bloß?


Wie kommst du blos auf dieses schiefe Brett.
Die Signalfrequenz, also die Wiederholrate gleicher Zustände des Signals, ist fest.
Nichts und niemand kann das ändern, der Grund ist ganz einfach.
Die Erstellung des Signals, also der einzelnen Zustände der Schwingungen, liegt in der Vergangenheit, ist also bereits abgeschlossen.
Wie in aller Welt sollte sich da was ändern lassen.

Bei der sog. Wellenlänge ist das anders, diese hängt von der Ausbreitungsgeschwindigkeit des Signals im Medium ab.
Ändert sich diese so ergibt sich auch eine andere Wellenlänge.
Egal welche Wellenlänge sich auf der Reise des Signals auch ergeben mag, egal wie oft sich diese ändert, eins ist unveränderlich, die Frequenz des Signals.


Kurt

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Re: Entfernung und Richtung weit entfernter Galaxien

Beitragvon McMurdo » Di 13. Apr 2021, 18:39

bumbumpeng hat geschrieben:Den Schwachsinns-Müll kannste voll vergessen. Absolutester Schwachsinn. Schlimmer geht schon gar nicht.

Na klar ist deine Idee Schwachsinn. Darum ignorierst du ja auch schon seit Ewigkeiten das hier:
Wo kommen dieser immer wieder neuen Hindernisse her?
Die Frage warf ich ja schon auf. Keine Erklärung deinerseits. Ein einfacher Umweg mach keine Rotverschiebung, erst wenn die Strecke immer kontinuierlich andauern vergrößert wird. Du bräuchtest also unendlich oft immer neue Umwege durch unendlich viele Objekte.

Weil dir natürlich klar ist das du da nicht zuende gedacht hast. :lol:

Typischer Physik-Noob eben, die brechen alle bei den ersten Fragen ein.
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Re: Entfernung und Richtung weit entfernter Galaxien

Beitragvon McMurdo » Di 13. Apr 2021, 18:47

Lagrange hat geschrieben:Völliger Schwachsinn! :lol: :lol: :lol:

Ein und dieselbe Person?!? :lol: Scheint so. Beide keine Ahnung und wenn sie nicht mehr weiter wissen: Schwachsinn.
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