Entfernung und Richtung weit entfernter Galaxien

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Re: Entfernung und Richtung weit entfernter Galaxien

Beitragvon sanchez » Fr 24. Sep 2021, 09:39

Lagrange hat geschrieben:Einsteins Gläubige arbeiten mit Tricks für kleine Kinder.


Der Impulsherhaltungssatz ist dir bestimmt bekannt.
Da gibt es den elastischen Stoß. Zwei Kugeln treffen aufeinander und tauschen Impuls aus.
Und gibt es einen elastischen Stoß auf der makroskopischen Welt? Nein, ein bisschen Energie wird immer in Wärme umgesetzt.
Trotzdem kann ich mit dem Impulserhaltungssatz schön berechnen, wie sich Billiardkugeln beim Stoß verhalten.

Deine Kritik am Äquivalenzprinzip, "Gezeitenkräfte", inhomogenität des Gravitationsfelds,
kann ich nicht nachvollziehen.
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Re: Entfernung und Richtung weit entfernter Galaxien

Beitragvon Lagrange » Fr 24. Sep 2021, 10:19

sanchez hat geschrieben:...
Deine Kritik am Äquivalenzprinzip, "Gezeitenkräfte", inhomogenität des Gravitationsfelds,
kann ich nicht nachvollziehen.

Weil du eben ein fanatischer Angehöriger der Einstein-Religion bist.

Wenn zwei gleiche Kräfte auf ein Teilchen in entgegengesetzte Richtung wirken, addieren sie sich zu Null. Daraus folgt nicht, dass es in diesem Fall keine Kraft gibt. Das ist betrügerische Trickserei. :lol:

Wie Maxwell richtig sagte, können wir nur die Differenzen detektieren. Sobald eine Kraft überwiegt, messen wir die Differenz.

Wenn ein Elektron im elektrischen Feld fällt, spürt es auch keine kraft, weil sich Trägheit und elektrostatische Anziehung gerade aufheben. Kein normaler Mensch würde hier von einer Äquivalenz sprechen. :lol: :lol: :lol:
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Re: Entfernung und Richtung weit entfernter Galaxien

Beitragvon bumbumpeng » Fr 24. Sep 2021, 11:34

McMurdo hat geschrieben:
bumbumpeng hat geschrieben: Masse und Energie sind 2 getrennte Sachen und haben keinen direkten Zusammenhang, lassen sich nicht umwandeln.

Jede Kernwaffe widerlegt deine Behauptung.

@Mc,

Mach dich doch nicht lächerlich.
Es wird lediglich die Energie rausgeholt, die Sgr A* vor etlichen Mrd. Jahren in die Hochprotonigen reingesteckt hat mittels enormer Hitze und unvorstellbarem gewaltigen Druck durch Fusion. Sgr A* fusioniert weit höher als U und Pu. Da drin steckt die Kernenergie.

An Massenanteilen wird nichts umgewandelt. 235 Kernbausteine bleiben 235 Kernbausteine nur, dass die einen Energie enthalten und die anderen nicht. Zu vergleichen wäre es in etwa mit einem Pumpspeicherwerk.
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Re: Entfernung und Richtung weit entfernter Galaxien

Beitragvon bumbumpeng » Fr 24. Sep 2021, 11:37

Lagrange hat geschrieben:Zwei Kräfte halten sich die Waage. Schwerkraft und Trägheitskraft.

@Lagrange,

Ich sage aber, Schwerkraft, Zentripedalkraft und die Fliehkraft, Zentrifugalkraft halten sich die Waage.
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Re: Entfernung und Richtung weit entfernter Galaxien

Beitragvon bumbumpeng » Fr 24. Sep 2021, 11:44

Lagrange hat geschrieben:Wie Maxwell richtig sagte, können wir nur die Differenzen detektieren. Sobald eine Kraft überwiegt, messen wir die Differenz.

Das hat Sagnac in übertragenem Sinn auf Licht angewendet mittels Interferenz, weil es gar nicht möglich ist, die einzelnen Frequenzen zu messen.
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Re: Entfernung und Richtung weit entfernter Galaxien

Beitragvon McMurdo » Fr 24. Sep 2021, 13:11

bumbumpeng hat geschrieben:Mach dich doch nicht lächerlich.

Kernwaffen sind ja real, wenn du das abstreitest machst du dich höchsten selber lächerlich.
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Re: Entfernung und Richtung weit entfernter Galaxien

Beitragvon McMurdo » Fr 24. Sep 2021, 13:13

bumbumpeng hat geschrieben:Ich habe es zweimal gelesen.

Dann lies es am besten noch 2 mal.
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Re: Entfernung und Richtung weit entfernter Galaxien

Beitragvon bumbumpeng » Sa 25. Sep 2021, 09:34

sanchez hat geschrieben:Nein, das Äquivalenzprinzip hat nichts mit E=m*c^2 zu tun. Das Äquivalenzprinzip beschreibt, warum Licht in Anwesenheit eines Gravitationsfelds abgelenkt wird.


Du sitzt in einer Rakete ohne Fenster.

1.) Bist du in der Rakete schwerelos, weißt du nicht,
1.1) ob du im freien Fall bist
1.2) oder im All gleichförmig bewegst bist

2.) Alles ist für dich normal, wie auf der Erde. Du kannst in der Rakete rumlaufen. Und da ist auch eine Personenwaage, die, wenn du dich draufstellst, dein richtiges Gewicht anzeigt, dann weißt du nicht.
a) ob die Rakete auf der Erde ruht, und dich die Anziehung der Erde auf den Boden zieht.
b) die Rakete sich irgendwo im All befindet, und mit 9.81m/s^2 beschleunigt, und die Beschleunigung dich auf den Boden drückt.

@sanchez,

Licht wird nie und nimmer durch Gravitation beeinflusst. Kann es auch nicht. Aber durch die e.-m. Felder. Große Massen haben auch starke e.-m. Felder.

Rein theoretisch stimmt das. Praktisch würde es auch stimmen, Aaaaber die Praxis ist ein wenig anders. Die Praxis zeigt dir Grenzen auf, die es in der Theorie nicht zu geben scheint.
(Ich bin Praktiker und diese an den Haaren herbeigezogenen theoretischen Beispiele sind für die gedacht, die keine fundierten Kenntnisse haben und allen Kagg glauben, den man ihnen vorsetzt.)

Weil du von vornherein weißt, in welcher Umgebung du dich befindest. Zum anderen gibt es für uns einen zeitlich sehr begrenzten Freien Fall. Den kannst du nicht in die Länge ziehen.
(Ein Stotterer hatte das versucht. Beim Fallschirmsprung musste man früher bis 10 Zählen und dann den Fallschirm öffnen. Bei 10 war es zu spät.)

In welcher Rakete würden genau die 9,81 m/s² eingehalten? Geht nicht. Und wie lange würde beschleunigt werden. Du kommst nämlich an die Grenze des Möglichen. Die derzeitigen Triebwerke schaffen nur eine gewisse Geschwindigkeit, dann ist Schluss. Ich glaube, das sind ca. 60.000 Km/h?

Das ist gleichzusetzen mit den angeblichen 0,9 c fliegen. Das ist nie und nimmer möglich. Es ist praktisch ausgeschlossen. Aber die, die keine Ahnung haben, operieren damit, wie wenn es ginge. Weil diese Kasper eben nicht wissen, was überhaupt möglich ist. Die haben keinerlei Bezug zur Praxis.
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Re: Entfernung und Richtung weit entfernter Galaxien

Beitragvon Lagrange » Sa 25. Sep 2021, 09:58

sanchez hat geschrieben:...
Du sitzt in einer Rakete ohne Fenster.

1.) Bist du in der Rakete schwerelos, weißt du nicht,
1.1) ob du im freien Fall bist
1.2) oder im All gleichförmig bewegst bist

...

Natürlich weiß ich das. Wenn die Rakete im freien Fall ist, dann entfernt sich die Waage immer weiter von der Person die auf der Waage steht, weil die Kraft die auf die Waage wirkt, stärker ist wegen GM/r^2. Bewegt sich die Rakete im All gleichförmig, dann ziehen sich die Rakete und die Person gravitativ an (Cavendish-Experiment).
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Re: Entfernung und Richtung weit entfernter Galaxien

Beitragvon McMurdo » Sa 25. Sep 2021, 11:13

bumbumpeng hat geschrieben:Weil du von vornherein weißt, in welcher Umgebung du dich befindest. Zum anderen gibt es für uns einen zeitlich sehr begrenzten Freien Fall. Den kannst du nicht in die Länge ziehen.

Klar, wenn du irgendwann stirbst ist Schluss. Bis dahin kannst du aber trotzdem z.b. dein ganzen Leben lang in der Schwerelosigkeit verbringen. Das Menschen irgendwann sterben ist kein Argument gegen Phänomene im Universum.
Und auch nicht das Aufzüge bestimmte Geschwindigkeiten nivht erreichen können. Allein die Überlegung zeigt schon das es gültig ist und selbst wenn man nur ein winzigsten Abstand auf der anderen Wand feststellt ist es schon ein Indiz das die Theorie stimmt.
Und man hat die vorhergesagten Abweichungen ja auch gefunden, bei der Sonnenfinsternis.
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