Entfernung und Richtung weit entfernter Galaxien

Sonstige Ansätze und Vorschläge

Re: Entfernung und Richtung weit entfernter Galaxien

Beitragvon Lagrange » Do 15. Apr 2021, 19:30

Kurt hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Weil sich die Frequenz, dMn, nicht ändern kann.


Welche Frequenz?

Kurt

.


Kurt hat geschrieben:Die Frequenz eines Signals kann durch nichts und niemanden geändert werden.
Das was mit dem Comptoneffekt "vermittelt" wird ist reine Verarsche und Wunschdenken und hat mit Realvorgängen nichts zu tun.
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Re: Entfernung und Richtung weit entfernter Galaxien

Beitragvon bumbumpeng » Do 15. Apr 2021, 22:21

Kurt hat geschrieben:In dieser Zeit (1 sec) werden 1000 Sinusschwingungen erzeugt und auf die Reise geschickt.
Die 1000 Schwingungen laufen der Strasse entlang zu einem auf dieser stehenden Auto.

Umgerechnet ergibt das eine Signalfrequenz von 1000 Hz (1000 Schwingungen in einer Sekunde).
Das ist leicht verstehbar denn die Signalfrequenzaussage ist ja (immer) auf die Sekunde bezogen.

Heisst: der Sender sendet mit 1000 Hz, es sind 1000 Schwingungen unterwegs.
So und nun erkläre man mir wie und mit was dieses 1000 Hz-Signal verändert werden könnte, wer oder was dazu in der Lage ist da was zu drehen, die Frequenz des Sendesignals in irgendeiner Weise zu verändern.

Das ist ganz einfach.
Ob nun 1000 Hz oder 50 Hz.
Ich bleib mal bei den 50 Hz.

Der Sender sendet mit 50 Hz 2 s lang. Das sind dann 2 x 50 Schwingungen, Perioden = 100 in 2 s.

Zwischen Sender und Empfänger ist diese verschiebbare Wand. Das Signal muss rechts an der Wand vorbei und wird an einer Umlenkwand zum Empfänger geleitet.

Diese 100 Schwingungen werden auf die Reise gegeben. Sobald die rechts an der Umlenkwand ankommen, wird die verschiebbare Wand nach rechts gefahren, mit einer Geschwindigkeit, die die Perioden so verlängert, dass dann 33 1/3 Hz entstehen. Diese 33 1/3Hz laufen zum Empfänger. Der Empfänger hört 33 1/3 Hz, also einen tieferen Ton.
Das dürfte doch bekannt sein? Oder nicht?

Wie lange hört der Empfänger den Ton mit den 33 1/3 Hz?
Genau 3 s lang.
Er hört genau 100 Schwingungen, aber in 3 s. 3 x 33 1/3 macht 100.
Das Signal ist in die Länge gezogen worden, gestreckt.

Aus den 50 Hz werden 33 1/3 Hz gemacht.

Was gleich bleibt, sind die 100 Schwingungen.

Die Änderung erfolgt dort, wo die Weglänge geändert wird-

Bei einem wegfahrendem Fahrzeug wird die Tonfrequenz tiefer, niedriger.
Das kann man genau so mit den 1000 Hz machen. Es kommen genau 1000 Schwingungen an, aber in einer Zeit, die länger als 1 s ist, je nach Geschwindigkeit, mit der die Wand nach rechts bewegt wird, weil sich dadurch der Weg verlängert. Die Frequenz wird definitiv tiefer.


Im Universum nennt sich das Rotverschiebung.
Z.B. wird die H-Alpha Linie, die mit 656,28 Nanometer ausgesendet wurde, dann z.B. auf 680 nm umgesetzt. Nicht mit einem Ruck, sondern Stück für Stück, an jedem Hindernis ein wenig.
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Re: Entfernung und Richtung weit entfernter Galaxien

Beitragvon McMurdo » Fr 16. Apr 2021, 03:40

Gar keine Antwort mehr hier drauf, offensichtlich hat bumbum eingesehen das er ziemlich daneben liegt, es fällt ihm ausser Schwachsinn eben nix mehr ein.
4 Billionen ist aber nun noch unendlich weit weg von unendlich vielen Umwegen die du benötigst um erklären zu können wieso sich anhaltend der Weg verlängert.
Zumal: wenn du 4 Billionen Hindernisse in den Weg stellst, auf der anderen Seite aber 4 Billionen Hindernisse wieder Weg nimmst immer dann bleibt die Strecke ja gleich lang, ergo keine Rotverschiebung. :lol: Was für ein Luftikus.
Siehs ein du bist gescheitert, deine idee ist nicht stringent zuende gedacht. Rotverschiebung lässt sich plausibel eben nur damit erklären das sich die Galaxien auf grossen Skalen eben immer schneller voneinander entfernen und das erklärt sich am besten mit einer Expansion.
Nichts was du verbringst spricht dagegen und : gibt's nicht weil Schwachsinn, ist halt kein Argument sondern nur Ausdruck der eigenen Hilflosigkeit.

:lol:
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Re: Entfernung und Richtung weit entfernter Galaxien

Beitragvon Kurt » Fr 16. Apr 2021, 11:42

bumbumpeng hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:In dieser Zeit (1 sec) werden 1000 Sinusschwingungen erzeugt und auf die Reise geschickt.
Die 1000 Schwingungen laufen der Strasse entlang zu einem auf dieser stehenden Auto.

Umgerechnet ergibt das eine Signalfrequenz von 1000 Hz (1000 Schwingungen in einer Sekunde).
Das ist leicht verstehbar denn die Signalfrequenzaussage ist ja (immer) auf die Sekunde bezogen.

Heisst: der Sender sendet mit 1000 Hz, es sind 1000 Schwingungen unterwegs.
So und nun erkläre man mir wie und mit was dieses 1000 Hz-Signal verändert werden könnte, wer oder was dazu in der Lage ist da was zu drehen, die Frequenz des Sendesignals in irgendeiner Weise zu verändern.

Das ist ganz einfach.
Ob nun 1000 Hz oder 50 Hz.
Ich bleib mal bei den 50 Hz.

Der Sender sendet mit 50 Hz 2 s lang. Das sind dann 2 x 50 Schwingungen, Perioden = 100 in 2 s.


Gut, wenn dir die 1000 nicht taugen dann halt 50Hz und 2sec Sendedauer.

Der Sender sendet 2 sec lang ein Signal dessen Frequenz 50 Hz beträgt.

bumbumpeng hat geschrieben:Zwischen Sender und Empfänger ist diese verschiebbare Wand. Das Signal muss rechts an der Wand vorbei und wird an einer Umlenkwand zum Empfänger geleitet.


Zustand A:

Die 100 Schwingungen laufen auf geradem Wege der Strasse entlang zu einem auf dieser stehendem Auto.
Der darin sitzende Beobachter sagt aus das er innerhalb von zwei sec 100 Schwingungsperioden empfangen hat.
Ergibt: 50 Hz, zwei Sekunden lang gesendet.
Das gesendete Signal hat also eine Frequenz von 50 Hz.

Zustand B:
Jetzt wird auf die Strasse eine Wand gestellt die einen Teil des Signals umlenkt und eine zweite Wand neben der Strasse die das umgelenkten Signal zum Auto weiterleitet.
Der Beobachter im Auto sagt aus das er innerhalb von zwei sec 100 Schwingungsperioden empfangen hat.
Ergibt: 50 Hz zwei Sekunden lang gesendet, also 100 Perioden.
Das gesendete Signal hat also eine Frequenz von 50 Hz.
Er sagt auch aus, dass das ankommende Signal verschwommen ist, also keine reine Sinusform mehr hat.
Er hat daraufhin mit zwei Richtmikrophone festgestellt, dass das direkt empfangene Signal und das indirekt empfangene Signal einen Phasenunterschied aufweisen, beide also sich bei ihm überlagern und die Verzerrung verursachen, jedes einzelne davon aber Sinusform aufweist.
Er sagt auch aus das beide Mikrophone zyklisch jeweils ein Schwingungspaket mit 100 Schwingungen der Dauer von 2 sec empfangen, jedoch eins davon, nämlich das umgelenkte, etwas später dran ist.
Das Signal, egal welchen Signalweg er beobachtet, hat eine Frequenz von 50 Hz.
Die Umlenkung hat also keinen Einfluss auf das gesendete Signal.

Du behauptest das sich das abgegebene Signal in seiner Frequenz verändert.
Wie soll das gehen, welche physikalischer Vorgang soll dazu in der Lage sein?

Kurt

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Re: Entfernung und Richtung weit entfernter Galaxien

Beitragvon Kurt » Fr 16. Apr 2021, 18:41

.

Nun kommt noch ein C
Zustand C:
Jetzt wird die Wand auf der Strasse kontinuierlich verschoben womit sich der Umweg/Weglänge über den Spiegel ständig verändert.
Die Phasenlage des über den Umweg laufenden Signals ändert sich, in Bezug zum geradlinig laufenden Signals, ständig.
Das bewirkt eine ständige Signalstärkenänderung beim Mikrophon.
Sind die beiden Phasenlagen gleich erhöht sich die Amplitude, ist sie um 180 verschoben erfolgt Auslöschung.
Durch die ständig sich ändernde Phasenlagen ergibt sich eine Beatfrequenz.
Das bedeutet das die Unschärfe des Signals sehr gross wird.

Verwendet man wieder zwei Richtmikrophone so zeigt sich bei einem das 100 sauber Sinusschwingungen in genau 2 sec ankommen.
Das andere zeigt das es sich nicht mehr um eine saubere Sinusschwingung handelt und das zwar auch 100 Schwingungen pro Zyklus ankommen, diese aber nicht mehr innerhalb 2 sec.
Es ritt bei diesem Mic Doppler auf.
Wird die Frequenz dieses Signal gemessen ergibt sich das es keine 50 Hz mehr sind.
Verrechnet man die veränderte Signaldauer mit den ungleich 50 Hz um so ergibt sich wieder 50 Hz.
Das bedeutet das auch eine sich ständig verändernde Wegstrecke, also wenn "Doppler" auftritt, das empfangene Signal eine Frequenz von 50 Hz hat.

Fazit: es gibt keine Frequenzänderung des gesendeten Signal,
- dieses hat 50 Hz wenn es den geraden/kurzen Weg nimmt
- dieses hat 50 Hz selbst wenn "Doppler" auftritt und es als nicht 50 Hz gemessen wird.

Es ist halt so das nichts und niemand die Signalfrequenz verändern kann.
Wer etwas anderes behauptet der hat wohl etwas grundsätzlich falsch verstanden.
All die "Comptons" und die "Energieumwandlungsbehauptungsbeweise sind einfach nur naive Behauptungen.
Ob vorsätzlich (Theorieerhaltung) oder aus Dummheit, das soll jeder für sich/mit sich selber ausmachen.

Kurt

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Re: Entfernung und Richtung weit entfernter Galaxien

Beitragvon bumbumpeng » Fr 16. Apr 2021, 20:28

Kurt hat geschrieben:Der Sender sendet 2 sec lang ein Signal dessen Frequenz 50 Hz beträgt.


Die 100 Schwingungen laufen auf geradem Wege der Strasse entlang zu einem auf dieser stehendem Auto.


Er sagt auch aus, dass das ankommende Signal verschwommen ist, also keine reine Sinusform mehr hat.


Du behauptest das sich das abgegebene Signal in seiner Frequenz verändert.
Wie soll das gehen, welche physikalischer Vorgang soll dazu in der Lage sein?


Es gibt kein geradlinig laufendes Signal!
Es gibt das Referenzsignal direkt, aber nur zum Vergleich. Es spielt also keine Rolle, es kann wegfallen.

Ja, wenn man es nicht verstehen will, kann ich auch nicht mehr weiterhelfen. Da du das nicht richtig liest oder lesen willst, hat es wenig Zweck, dass ich mich bemühe. Du verdrehst das, was ich schreibe.

Es gibt oben einen Sender und unten einen Empfänger. Von einer Straße und einem Fahrzeug ist bei mir keine Rede.
Zwischen Sender und Empfänger ist auf halber Höhe eine fahrbare Trennwand, damit das Signal nicht direkt zum Empfänger kommt und umgeleitet werden muss.

Solange du deinen eigenen Schwachsinn erfindest, hat es keinen Sinn. Das ist dein Problem.

Es gibt nur das umgelenkte Signal über die reflektierende Wand, die sich immer weiter wegbewegt, wodurch der Weg kontinuierlich länger wird.
Die Trennwand deshalb, damit keine direkte Verbindung zustande kommt, kein Störsignal.

Und da du das sowieso nicht verstehen willst, ist es sinnlos.
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Re: Entfernung und Richtung weit entfernter Galaxien

Beitragvon Kurt » Fr 16. Apr 2021, 20:55

bumbumpeng hat geschrieben:Es gibt nur das umgelenkte Signal über die reflektierende Wand, die sich immer weiter wegbewegt, wodurch der Weg kontinuierlich länger wird.
Die Trennwand deshalb, damit keine direkte Verbindung zustande kommt, kein Störsignal.


Das was du ansetzt ist physikalisch nicht möglich.
Mit den beiden Beiträgen habe ich dir gezeigt was passiert wenn sich eine Wegstrecke (eine von vielen habe ich genommen) verändert, Sender und Empfänger zueinander unbewegt sind.

bumbumpeng hat geschrieben:Und da du das sowieso nicht verstehen willst, ist es sinnlos.


Warum soll ich etwas verstehen wollen das physikalisch unmöglich ist?

Kurt

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Re: Entfernung und Richtung weit entfernter Galaxien

Beitragvon bumbumpeng » Fr 16. Apr 2021, 21:13

Kurt hat geschrieben: Sender und Empfänger zueinander unbewegt sind.

Es geht lediglich um die zunehmende Wegstreckenverlängerung.

Die kann sein:
1. Ein Fahrzeug bewegt sich weg, wodurch sich die Wegstrecke verlängert. Der Ton wird tiefer.
2. Der Empfänger entfernt sich, wodurch sich die Wegstrecke verlängert. Der Ton wird tiefer.
3. Die Wegstrecke verlängert sich durch zunehmenden Umweg. Der Ton wird tiefer.
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Re: Entfernung und Richtung weit entfernter Galaxien

Beitragvon Kurt » Fr 16. Apr 2021, 21:17

bumbumpeng hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben: Sender und Empfänger zueinander unbewegt sind.

Es geht lediglich um die zunehmende Wegstreckenverlängerung.


Also geht es nicht um deine Behauptung die du seit Wochen hier einstellst.


Kurt

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Re: Entfernung und Richtung weit entfernter Galaxien

Beitragvon sanchez » Fr 16. Apr 2021, 21:23

@bumbumpeng

1. Ein Fahrzeug bewegt sich weg, wodurch sich die Wegstrecke verlängert. Der Ton wird tiefer.
2. Der Empfänger entfernt sich, wodurch sich die Wegstrecke verlängert. Der Ton wird tiefer.
3. Die Wegstrecke verlängert sich durch zunehmenden Umweg. Der Ton wird tiefer.


1. und 2. ist Doppler Effekt

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