Kurt´s Paper analysiert

Sonstige Ansätze und Vorschläge

Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Kurt » Do 22. Sep 2022, 12:54

sanchez hat geschrieben:
Stell dir vor, der Bahnhof

Welcher Bahnhof? Bahnhof_A oder Bahnhof_B

sanchez hat geschrieben: hat ebenso eine U2, die auch zwischen zwei Messstationen hin und her wandert, alles identisch wie auf der Plattform.


Brauchst ja nur den Zug anhalten dann erübrigt sich auch deine Aussage ob Bahnhof_A oder Bahnhof_B.
Da es sich um ein BS handelt, Uhren da überall gleiches Verhalten gezeigt haben, ist es egal wie du das machst.
Also: Zug ruht, U2 ist auf der Plattform bewegt.

sanchez hat geschrieben:Nach dem Relativitätsprinzip müssen Plattform U2 und Bahnhof U2 das Gleiche anzeigen für die Beobachter die zum Bahnhof bzw. Plattform ruhen.

Aussagen von einer falsifizierten Theorie haben keine Aussagekraft, solche kannst du getrost vergessen.


sanchez hat geschrieben:Großes ABER:
Wenn ich als Beobachter eine Uhr langsamer takten sehe und gestaucht in Bewegungsrichtung, weil sie bewegt ist, dann ist das symmetrisch.


Nö, dann ist das Idiotie.
Eine Uhr staucht sich nicht nur weil du hinschaust. Sie taktet auch nicht langsamer auf Grund deines "Hinsehens".
Hatten wir doch ganz eindeutig geklärt. Warum fängst du jetzt wieder damit an? (letzter Strohhalm?)

Kurt

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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon sanchez » Do 22. Sep 2022, 13:47

Und das wurde anhand der "Methode" widerlegt.
Die Möglichkeit, die ja ausgeschlossen wurde, ist vorhanden.
Deine Methode ist ein Gedankenexperiment. Es ist fehlerhaft wegen falschen Voraussetzungen.
die Masse der Erde bestimmt den Grundbezug für den Gang von Uhren in ihrem Umfeld;

Ist falsch. Die Grundlage für den anderen Gang von Uhren ist ihre Relativbewegung zum ruhenden,
hergeleitet aus der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit.

Das zeigt sich im Gammafaktor, bei dem die Geschwindigkeit in % der Lichtgeschwindigkeit quadriert wird.
Und die SRT ist symmetrisch. Ich kann Beobachter der ruht zum bewegten erklären und den bewegten zum ruhenden.
So komisch es klingt gehen Uhren wechselseitig langsamer und Maßstäbe die nicht bewegt sind, haben ihre Maximallänge.

Maximallänge und schnellere Uhren, gibt es, wenn man zur Länge und Uhr ruht.
Alles andere was bewegt ist, ist kürzer in der Länge und Sekundentaktung.

Aber bitte, zeige was die Erde zum Grundbezug macht.

Dieser, mit der kreisenden Uhr oder anderen Methoden, gefundene Ruhebezug gilt nur für den
Ort, an dem dieser festgestellt wurde.
Eine Ausweitung auf „das Universum“ ist da nicht drin, der Ort seiner Gültigkeit kann sehr
klein sein.
Heißt: anderer Ort, anderer Bezug.
Wie ermittele ich den Bezug? Wie weit reicht der? Was passiert an der Grenze zu einem anderen Bezug?
Diese Umstände weisen auf, dass die Masse der Erde den Nullbezug für den Gang seiner Uhr
liefert.

Wie kommst du darauf? Du wolltest die SRT widerlegen, da taucht nichts auf von Masse.
Also im Weltall klappt das nicht mehr, weil da keine Erde ist, kein Nullbezug. Geht dann die Uhr anders?

Ist Nullbezug gleich Universalbezug, Grundbezug oder Ruhebezug?
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon McMurdo » Do 22. Sep 2022, 13:49

sanchez hat geschrieben:Ist Nullbezug gleich Universalbezug, Grundbezug oder Ruhebezug?

Oder Bettbezug. :lol: :lol: :lol:
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon sanchez » Do 22. Sep 2022, 14:49

@Kurt

Bewegt Uhren gehen langsamer.
Ein Satz den du nur halbherzig beherzigt.

Das eine Uhr langsamer geht, kann man sich ja vorstellen. Aber Bewegung hat Einfluss auf den Gang von einer Uhr?

Geschwindigkeit berechnet sich aus Strecke/Zeit. In der Geschwindigkeit steckt schon,
die langsamer gehende Uhr mit drinnen und eine Strecke. D.h. wenn die Geschwindigkeit Gleich bleiben soll,
und die Zeit ändert sich, muss sich auch die Strecke ändern, damit aus

Gleich bleibt.

Beide, Objekt und Beobachter sind sich einig über die Relativgeschwindigkeit.

Wir eiern hier herum, weil wir uns nicht einig sind über das Relativitätsprinzip.

Ganz speziell, dass bei dir Kurt, eine Uhr langsamer geht, weil sie zum „Nullbezug“ bewegt ist. Diesen Nullbezug gibt es nicht.
Der Raum hat keine Begrenzungspfosten. Man sieht Sterne usw. und das Einzige was man sagen kann, ich bewege mich im Bezug
auf diesen Stern mit Geschwindigkeit 30.000km/h und in Bezug auf die Milchstraße 34.000km/h, ich bewege mich in Bezug auf ein Atom... Vergiss das.

Es ist unwichtig was da draußen ist, man braucht es nicht, um zum Beispiel auf der Erde mit deinem Versuchsaufbau, zu messen.
Es braucht keinen dritten, einen Bezug mit dem ich mich vergleiche.
Es gibt nur Beobachter und das Objekt und davon die Relativgeschwindigkeit.

Die physikalischen Gesetze gelten für die Erde als Ganzes sowie auch für ein Atom.
Ich kann ein Atom zum Ruhesystem erklären, und die Welt von dort aus betrachten.

Es gibt kein bevorzugtes Bezugssystem.
Es gibt keine absolute Ruhe.

Die Herleitung der langsamer gehenden Uhren geht über die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit.
Aber du kannst ja gerne, eine Herleitung mit dem Nullbezug bringen.
Dein Boot oder so.
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Kurt » Do 22. Sep 2022, 18:08

sanchez hat geschrieben:@Kurt

Wir eiern hier herum, weil wir uns nicht einig sind über das Relativitätsprinzip.

Dein Rumeiern ist unübersehbar, hilft dir aber nichts, du kannst die RT-Falsifizierung nicht aushebeln, egal was du auch versuchst.
Ist halt so, gewöhne dich daran.

sanchez hat geschrieben:Ganz speziell, dass bei dir Kurt, eine Uhr langsamer geht, weil sie zum „Nullbezug“ bewegt ist. Diesen Nullbezug gibt es nicht.

Wie oft soll ich es dir denn noch erklären?

sanchez hat geschrieben:Die Herleitung der langsamer gehenden Uhren geht über die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit.


Du kannst herleiten wie du willst, auch mit dem Märchen der konstanten LG.

sanchez hat geschrieben:Aber du kannst ja gerne, eine Herleitung mit dem Nullbezug bringen.
Dein Boot oder so.


Das Boot, genau.
Das schauen wir uns ein wenig genauer an.

Ich lege einfach mal fest, wenn du andere Zahlen willst, gerne.

Einfache Fahrstrecke: 100 Meter
Geschwindigkeit des Bootes: 10m/s

Gefahren wird im See, die Fahrt dauert 20 Sekunden, Umkehren geht instantan.

Das ergibt eine Taktrate von 0.05 Hz

Widersprüche?


Kurt

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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon sanchez » Do 22. Sep 2022, 19:26

@Kurt
-Dein Rumeiern ist unübersehbar, hilft dir aber nichts, du kannst die RT-Falsifizierung nicht aushebeln, egal was du auch versuchst.
Ist halt so, gewöhne dich daran.

Große Sprüche, nichts dahinter. Denn sonst könntest du es vorrechnen.
Kurt hat geschrieben:sanchez hat geschrieben:
Ganz speziell, dass bei dir Kurt, eine Uhr langsamer geht, weil sie zum „Nullbezug“ bewegt ist. Diesen Nullbezug gibt es nicht.

Wie oft soll ich es dir denn noch erklären?

Ich kann es gar nicht oft genug hören.
Kurt hat geschrieben:sanchez hat geschrieben:
Die Herleitung der langsamer gehenden Uhren geht über die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit.


Du kannst herleiten wie du willst, auch mit dem Märchen der konstanten LG.

Aha, sind also Märchen. Hat man je etwas anderes gemessen als die 299.762km/s. Gibt es irgendwelche Hinweise, dass die Vakuum Lichtgeschwindigkeit variiert?
Das Boot, genau.
Das schauen wir uns ein wenig genauer an.

Prima schauen wir uns das mit dem Boot an. Ich habe da mal herumgesucht und bin im Thread „Erklärung für McMurdo zu Uhren“ fündig geworden.

Ein Motorboot, dass immer eine bestimmte Strecke mit gleicher Geschwindigkeit gegen das Wasser überbrückt, soll es verdeutlichen.
Ein Fahrzyklus entspricht einem Taktzyklus der Atomuhr, ist halt langsamer.
Ansonsten besteht kein grundsätzlicher Unterschied.

Es gibt zwei Strecken, eine liegt im ruhenden See, die andere im Abflussbach.

Nun macht das Boot einen Zyklus im See, es fährt die Strecke einmal hin und zurück. Der Umkehrvorgang wird ausgeblendet, es zählt nur die Fahrzeit auf der Strecke.

Nun gehts mit dem Boot in den Bach, auch dort wird eine gleichlange Strecke mit der gleichen Geschwindigkeit abgefahren wie im See.

Die Auswertung der Fahrzeit ergibt: Im Bach dauert es länger bis das Boot wieder zurückkommt.

Weißt du was? Ich glaube du hast mit dieser Metapher recht.
Ich interpretiere mal das Boot ist eine Lichtuhr (Lichtuhren sind toll, zwei parallel angeordnete Spiegel zwischen denen ein Photon hin und her wandert).
Das Boot im See, also ruhendes Wasser entspricht einer ruhenden Lichtuhr.
Im Bach entspricht das Boot einer bewegten Lichtuhr. Denn das Boot muss zum anderen Ufer und gleichzeitig gegen die Strömung ankämpfen.
Es legt die gleiche Strecke pro Zeit zurück.
Wenn ich am Ufer stehe, sehe ich die Strömung des Bachs, entspricht einem zu mir bewegten Bezugssystem.
Die Geschwindigkeit des Bootes bleibt konstant, verteilt sich aber auf Bewegung gegen die Strömung und Bewegung zum anderen Ufer hin.
Um so mehr Geschwindigkeit gegen die Strömung aufgewendet wird um so weniger Geschwindigkeit bleibt für die Fahrt zum anderen Ufer übrig.
Wie bei einer bewegten Lichtuhr. Um so mehr die Lichtuhr bewegt ist, um so langsamer tut das Photon zwischen den zwei Spiegeln wandern.
Ja so entspricht das auch der Herleitung der Zeitdilatation mit einer Lichtuhr.

Dennoch:
Es gibt kein bevorzugtes Bezugssystem.
Es gibt keine absolute Ruhe.

Kurt hat geschrieben:Diese Umstände weisen auf, dass die Masse der Erde den Nullbezug für den Gang seiner Uhr
liefert.


Wie kommst du darauf? Du wolltest die SRT widerlegen, da taucht nichts auf von Masse.
Also im Weltall klappt das nicht mehr, weil da keine Erde ist, kein Nullbezug. Geht dann die Uhr anders?

Ist Nullbezug gleich Universalbezug, Grundbezug oder Ruhebezug?
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Kurt » Do 22. Sep 2022, 19:36

sanchez hat geschrieben:
Das Boot, genau.
Das schauen wir uns ein wenig genauer an.

Prima schauen wir uns das mit dem Boot an. Ich habe da mal herumgesucht und bin im Thread „Erklärung für McMurdo zu Uhren“ fündig geworden.

Ein Motorboot, dass immer eine bestimmte Strecke mit gleicher Geschwindigkeit gegen das Wasser überbrückt, soll es verdeutlichen.
Ein Fahrzyklus entspricht einem Taktzyklus der Atomuhr, ist halt langsamer.
Ansonsten besteht kein grundsätzlicher Unterschied.


Was ist?
irgendwelche Widersprüche zu meinen Zahlen?

Ich lege einfach mal fest, wenn du andere Zahlen willst, gerne.

Einfache Fahrstrecke: 100 Meter
Geschwindigkeit des Bootes: 10m/s

Gefahren wird im See, die Fahrt dauert 20 Sekunden, Umkehren geht instantan.

Das ergibt eine Taktrate von 0.05 Hz

Widersprüche?


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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon sanchez » Do 22. Sep 2022, 19:37

@Kurt
Liest du auch was ich schreibe?
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Kurt » Do 22. Sep 2022, 19:53

sanchez hat geschrieben:@Kurt
Liest du auch was ich schreibe?


Passen dir die Zahlen?

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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon sanchez » Do 22. Sep 2022, 20:06

Widersprüche?
Fahrzeit: 20s
Strecke Ufer zu Ufer: 100m
Geschwindigkeit Boot: 10m/s

macht also eine gefahrene Strecke von 200m.
Das ist die Hypotenuse. Die Kathete (der direkte Weg ) ist 100m.

Macht nach Pythagoras;




Das heißt das Boot legt die 100m zum anderen Ufer zurück, und muss 173m gegen die Strömung zurücklegen um den Weg von 200m zurückzulegen.

Eine Lichtuhr ist da gleich. Nur das die Bewegung des Photon senkrecht zur Bewegungsrichtung ist. Z.B. das Photon bewegt sich nach oben und unten.
Wenn jetzt die Lichtuhr nach rechts bewegt wird, und das Photon die Gleiche Geschwindigkeit behält,
muss es die Geschwindigkeit aufteilen zwischen hoch-runter und Bewegung nach rechts.

Mit der Folge, das hoch-runter des Photons länger braucht. Das ist aber das was zählt.
Die Zeit wird ermittelt aus Photon hoch-runter. Also geht diese Uhr langsamer.

Genauso wie die Geschwindigkeit des Bootes sich verteilt auf Bewegung gegen die Strömung und Bewegung zum anderen Ufer hin.
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