Kurt´s Paper analysiert

Sonstige Ansätze und Vorschläge

Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Kurt » Do 26. Mai 2022, 09:12

McMurdo hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Die verwendetet Resonanzfrequenz einer CS133 beträgt: 9 192 631 77
Es werden (bei dieser Art Uhr indirekt) 9 192 631 77 Schwingungen/Takte für die Erstellung einer Sekunde verwendet.
.

Das bedeutet nach 919 263 177 Schwingungen/Takten ist exakt eine Sekunde vergangen und die Uhr zählt nach exakt so vielen Takten eine Sekunde weiter?

Nein!
Nach 919 263 177 Takten/Schwingungen ist eine Sekunde erstellt.
Wie exakt diese, damit erstellte, Sekunde ist hängt von der Exaktheit der Takte ab.

Es gibt keine gottgegebene exakte Sekunde, eine Sekunde wird immer durch Zählen von Takten erstellt.

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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon McMurdo » Do 26. Mai 2022, 10:10

Kurt hat geschrieben:Nach 919 263 177 Takten/Schwingungen ist eine Sekunde erstellt.
Wie exakt diese, damit erstellte, Sekunde ist hängt von der Exaktheit der Takte ab.

Was heisst erstellt? Wann genau ist eine Sekunde vergangen nach wie vielen Takten des CS133?
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Kurt » Do 26. Mai 2022, 10:38

McMurdo hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Nach 919 263 177 Takten/Schwingungen ist eine Sekunde erstellt.
Wie exakt diese, damit erstellte, Sekunde ist hängt von der Exaktheit der Takte ab.

Was heisst erstellt? Wann genau ist eine Sekunde vergangen nach wie vielen Takten des CS133?


Eine Sekunde vergeht nicht, sie wird zusammengebaut, also erstellt.
Z.B. aus Schwingungen/Takten einer bestimmten Resonanzfrequenz des CS133

Schwankt die Resonanzfrequenz des CS133 dann ergeben sich unterschiedliche Sekunden.

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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon McMurdo » Do 26. Mai 2022, 10:45

Kurt hat geschrieben:Schwankt die Resonanzfrequenz des CS133 dann ergeben sich unterschiedliche Sekunden.

Kurt

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Wie erkennst du ob da was schwankt? Wie stellst du fest ob eine Sekunde exakt richtig zusammengebaut ist? Und warum ist das nach genau 919 263 177 Takten der Fall und nicht ein Takt mehr oder weniger?
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Kurt » Do 26. Mai 2022, 10:54

McMurdo hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Schwankt die Resonanzfrequenz des CS133 dann ergeben sich unterschiedliche Sekunden.

Kurt

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Wie erkennst du ob da was schwankt? Wie stellst du fest ob eine Sekunde exakt richtig zusammengebaut ist?

Durch mehrmaliges Auswerten der Differenzen bei konstanter Geschwindigkeit der Plattform.

McMurdo hat geschrieben:Und warum ist das nach genau 919 263 177 Takten der Fall und nicht ein Takt mehr oder weniger?

Das wurde irgendwann so festgelegt damits zur Sonnenumkreisung der Erde und Erdrotation und zum, davon abgeleiteten Zeitsystem, passt.

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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon McMurdo » Do 26. Mai 2022, 15:06

Kurt hat geschrieben:Durch mehrmaliges Auswerten der Differenzen bei konstanter Geschwindigkeit der Plattform.
.

Wie funktioniert das? Geschwindigkeit ist ja abhängig von der Zeit. Wie stellst du sicher das die Geschwindigkeit dann konstant ist wenn sich die Sekunde da irgendwie ändert?
Zuletzt geändert von McMurdo am Fr 27. Mai 2022, 06:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Kurt » Do 26. Mai 2022, 16:02

McMurdo hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Durch mehrmaliges Auswerten der Differenzen bei konstanter Geschwindigkeit der Plattform.
.

Wie funktioniert das? Geschwindigkeit ist ja abhängig von der Zeit. Wie stellst du sicher das die Geschwindigkeit den konstant ist wenn sich die Sekunde da irgendwie ändert?


Weiter oben ist beschrieben wie die Erfassung des Messwertes geht, und zwar für einen Messzyklus/Fahrzyklus.
Macht man mehrere Messzyklen und verändern sich die Werte dann hat sich die Plattformgeschwindigkeit oder der Gang der U2 verändert.

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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon McMurdo » Do 26. Mai 2022, 18:55

Kurt hat geschrieben:Weiter oben ist beschrieben wie die Erfassung des Messwertes geht, und zwar für einen Messzyklus/Fahrzyklus.
Macht man mehrere Messzyklen und verändern sich die Werte dann hat sich die Plattformgeschwindigkeit oder der Gang der U2 verändert.
.

Das war nicht die Frage, sondern wie du sicherstellt das die Geschwindigkeit konstant bleibt. Oder kann man annehmen das 919 263 177 Takte immer konstant sind im jeweiligen Bezugssystem?
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Kurt » Do 26. Mai 2022, 19:14

McMurdo hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Weiter oben ist beschrieben wie die Erfassung des Messwertes geht, und zwar für einen Messzyklus/Fahrzyklus.
Macht man mehrere Messzyklen und verändern sich die Werte dann hat sich die Plattformgeschwindigkeit oder der Gang der U2 verändert.
.

Das war nicht die Frage, sondern wie du sicherstellt das die Geschwindigkeit konstant bleibt.


Danach hast du nicht gefragt.

Kurt

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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon sanchez » Do 26. Mai 2022, 20:30

Kurt hat geschrieben:
McMurdo hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Dann ist sie 10 Sekunden lang unterwegs in Richtung M1.

Dann ist sie 10 Sekunden lang unterwegs in Richtung M2.


Da die U2 bei Bewegung der Plattform von M2 nach M1 und dann von M1 nach M2, unterschiedlich schnell unterwegs ist und daher unterschiedlich schnell taktet, ergeben sich zwei unterschiedliche Differenzen der Takte auf beiden Wegen.
Dieser Unterschied in den Differenzen ist der Messwert.

Vill gehts so leichter.
Auf den Strecken M1/M2 (bei bewegter Plattform) ergeben sich unterschiedliche Sekunden.

Kurt

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Danke! Endlich mal Butter bei die Fische. Und nun verstehe ich deinen Denkfehler.

U2 ist gegen U1 bewegt mit konstanter Geschwindigkeit. Die beiden Geschwindigkeiten, einmal hoch und einmal runter, sind im Betrag gleich groß.
Nehmen wir an 10m/s. Die beiden Geschwindigkeiten unterscheiden sich nur im Vorzeichen. Einmal +10m/s und einmal -10m/s.
Es besteht ein Gangunterschied zwischen U1 und U2. Der aber gleich groß ist, egal ob v mit positiven oder negativen Vorzeichen behaftet ist.
Wichtig ist nur, dass es eine Relativbewegung gibt.

Jetzt mal außerhalb vom Kasten beobachtet. Dafür brauche ich meine geliebte U3.
Dann gibt es einen konstanten Gangunterschied zwischen U1 und U3.

Der Gangunterschied zwischen U3 und U2 ist komplizierter. Je nach dem ob U2 mit v +10m/s unterwegs ist, oder U2 mit v -10m/s.

Denn einmal bewegt sich U2 mit den Kasten, also schneller

1. in der Summe

und wenn sich U2 in die entgegengesetzte Richtung bewegt langsamer:

2. (wenn U2 sich nach unten bewegt. Also von M1 nach M2)

Im Fall 1. ist die Relativgeschwindigkeit größer macht einen größeren Gangunterschied zwischen U2 und U3 als im Fall 2.

Heißt im Fall 1. scheint U2 langsamer zu gehen als im Fall 2. (aus Sicht von U3)

Ich hoffe das war mal verständlich.
sanchez
 
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