Kurt´s Paper analysiert

Sonstige Ansätze und Vorschläge

Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon sanchez » Mi 25. Mai 2022, 14:10

Zur Erinnerung: M2 nach M1 ist eine Strecke, die in Fahrtrichtung zurückgelegt wird.
Und M1 nach M2 ist eine Strecke gegen die Fahrtrichtung.
M1 oben, M2 unten


Es gibt drei Fälle,

1, U1 sieht U2 hin- und herwandern, und sieht wie U2 langsamer geht, und zwar unabhängig in welche Richtung sich U2 bewegt.
U1 sieht auch, wenn v(Plattform) ungleich null, wie U3 langsamer geht.

2. U2 sieht wie U1 langsamer geht. U2 sieht U3 langsamer gehen, wenn U2 von M2 nach M1,
und sieht U3 weniger langsamer gehen wenn U2 von M1 nach M2 sich bewegt (Vorausgesetzt, dass v(U2) ungleich v(U3)

3. U3 sieht wie U1 langsamer geht. U3 sieht U2 langsamer gehen mit, wenn U2 von M2 nach M1.
Und U3 sieht U2 weniger langsamer gehen, wenn U2 von M1 nach M2 sich bewegt. Mit dem Spezialfall, dass v(U1) = -v(U2)
Denn dann geht U3 mit U2 synchron.

So, und wie bitte willst du daraus die Geschwindigkeit der Plattform ermitteln?
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Kurt » Mi 25. Mai 2022, 14:15

sanchez hat geschrieben:Zur Erinnerung: M2 nach M1 ist eine Strecke, die in Fahrtrichtung zurückgelegt wird.
Und M1 nach M2 ist eine Strecke gegen die Fahrtrichtung.
M1 oben, M2 unten


Es gibt drei Fälle,

1, U1 sieht U2 hin- und herwandern, und sieht wie U2 langsamer geht, und zwar unabhängig in welche Richtung sich U2 bewegt.
U1 sieht auch, wenn v(Plattform) ungleich null, wie U3 langsamer geht.

2. U2 sieht wie U1 langsamer geht. U2 sieht U3 langsamer gehen, wenn U2 von M2 nach M1,
und sieht U3 weniger langsamer gehen wenn U2 von M1 nach M2 sich bewegt (Vorausgesetzt, dass v(U2) ungleich v(U3)

3. U3 sieht wie U1 langsamer geht. U3 sieht U2 langsamer gehen mit, wenn U2 von M2 nach M1.
Und U3 sieht U2 weniger langsamer gehen, wenn U2 von M1 nach M2 sich bewegt. Mit dem Spezialfall, dass v(U1) = -v(U2)
Denn dann geht U3 mit U2 synchron.

So, und wie bitte willst du daraus die Geschwindigkeit der Plattform ermitteln?


Es gibt keine U3 die was zu "sagen" hat, es gibt nur die U2 deren Daten relevant sind.
Auch die U1 spielt keine Rolle.

Kurt

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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon sanchez » Mi 25. Mai 2022, 14:37

Kurt hat geschrieben:Es gibt keine U3 die was zu "sagen" hat, es gibt nur die U2 deren Daten relevant sind.
Auch die U1 spielt keine Rolle.

Kurt


Die Plattform bewegt sich. Heisst sie legt Strecke/Zeit zurück.

Und du willst zeigen, dass man mit Uhrenvergleich von U1 zu U2 feststellen kann, ob sich die Plattform bewegt?
Bzw. wie schnell die Plattform ist. Im Prinzip brauchst du ja noch eine Strecke, da hast du M1 zu M2.
Jetzt zeige mir wie du aus Ablesen der Uhren U1 und U2 und Verwerten der Strecke M1 und M2,
auf die Geschwindigkeit der Plattform kommst.
Die sich mit konstanter Geschwindigkeit v bewegt. Aber v muss gegeben sein. Und damit eine Strecke s geteilt durch Zeit t.
Und dieses Zeit t wird über eine U3 ermittelt.

Nehmen wir mal an auf U1 sind 10 Sekunden vergangen, und auf U2 9 Sekunden (weil sie ja bewegt ist).
Die Strecke M1 zu M2 sei 10m.

So bitte vorrechnen.

Oder was hat das zu bedeuten?:
Die Geschwindigkeitssteigerung/Veränderung und der Uhrengang hängen nicht streng linear zusammen.
Aus dieser Nichtlinearität, und den Differenzwerten lässt sich die Geschwindigkeit der Plattform gegen den lokalen Bezug bestimmen.
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Kurt » Mi 25. Mai 2022, 14:50

sanchez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Es gibt keine U3 die was zu "sagen" hat, es gibt nur die U2 deren Daten relevant sind.
Auch die U1 spielt keine Rolle.

Kurt


Die Plattform bewegt sich. Heisst sie legt Strecke/Zeit zurück.

Und du willst zeigen, dass man mit Uhrenvergleich von U1 zu U2 feststellen kann, ob sich die Plattform bewegt?


Nein, das will ich nicht.

Kurt

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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon McMurdo » Mi 25. Mai 2022, 14:52

Kurt hat geschrieben:Hast dus jetzt geschnallt das die "Taktung" der U2 nichts mit den 10 Sekunden der Streckenüberwindung zu tun hat?

Die Frage ist: was genau ist für dich ein Takt?
Ich würde sagen ein Takt ist eine Sekunde oder jeweils ein Bruchteil einer Sekunde. Wenn das so ist, dann bestehen 10 Sekunden aus immer gleich vielen Takten. Ist das bei dir anders und wenn ja, wie?
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Kurt » Mi 25. Mai 2022, 20:11

McMurdo hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Hast dus jetzt geschnallt das die "Taktung" der U2 nichts mit den 10 Sekunden der Streckenüberwindung zu tun hat?

Die Frage ist: was genau ist für dich ein Takt?

Das lässt sich so auf die Schnelle nicht sagen.
Es gibt viele Taktvorstellungen, im Allgemeinen versteht man darunter sich wiederholende Ereignisse, z.B. die kurzzeitige Veränderung einer Spannung.

McMurdo hat geschrieben:Ich würde sagen ein Takt ist eine Sekunde oder jeweils ein Bruchteil einer Sekunde.

Das ist falschherum. Betrachte es mal so: Die Sekunde wird aus einer bestimmten Anzahl eines ausgewählten Taktes erstellt.
Ist die Anzahl dieser Takte erreicht ist die Sekunde "fertig".
Nicht die Sekunde ist der Takt, sondern der Takt erstellt die Sekunde.
Selbstverständlich kann diese Sekunde wiederum selber als Takt verwendet werden um z.B Stunden oder sonstwas, also sog. Zeiteinheiten, zu erstellen.
Der Grundvorgang des Zählens einer Menge an Ereignissen, genannt Takte, bleibt dabei immer gleich/unangetastet.
"Die Zeit" ist also kein Ding, sondern nichts anderes als eine Zahl, eine Menge an externen Ereignissen.

McMurdo hat geschrieben:Wenn das so ist, dann bestehen 10 Sekunden aus immer gleich vielen Takten.

Nein, aus einer Menge an vorher festgelegten Takten.

McMurdo hat geschrieben: Ist das bei dir anders und wenn ja, wie?


Ist oberhalb beschrieben.
Machen wir eine Sekunde: es sei die/eine bestimmte Schwingung eines CS133 Atoms der Takt.
Nach X Takten ist die Zeiteinheit "Sekunde" fertig.
Damit alle Sekunden gleich lang dauern versucht man den Takt des Atoms möglichst konstant zu halten.
Denn: Verändert sich der Takt, verändert sich die Dauer der Sekunde.
Die moderne Wissenschaft hat festgestellt, dass sich die Schwingfrequenz der Atome verändert sobald diese anderen Ortsfaktoren ausgesetzt ist.
Heisst. die erstellten Sekunden sind unterschiedlich.
Eine Bewegung des Atoms verursacht ein langsamertakten von diesem.
Das wird hier bei der RT-Falsifizierung ausgenützt.

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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon McMurdo » Mi 25. Mai 2022, 22:11

Kurt hat geschrieben:Das ist falschherum. Betrachte es mal so: Die Sekunde wird aus einer bestimmten Anzahl eines ausgewählten Taktes erstellt.
.

Sagte ich ja, Bruchteile einer Sekunde. Damit man auf eine Sekunde kommt müssen also immer exakt gleich viele Takte vergehen. Also bestehen 10 Sekunden immer aus exakt gleich vielen Takten. Sonst würde die Uhr ja nicht 10 Sekunden anzeigen. Wo ist jetzt also eine Differenz?
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon McMurdo » Mi 25. Mai 2022, 22:13

Kurt hat geschrieben:Eine Bewegung des Atoms verursacht ein langsamertakten von diesem.
Das wird hier bei der RT-Falsifizierung ausgenützt.
.

Wie kommt dann die Anzeige von 10 Sekunden zustande ? Und was bewirkt dieses langsamertakten? Warum taktet eine bewegte Uhr langsamer?
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon McMurdo » Do 26. Mai 2022, 06:46

Kurt hat geschrieben:Nach X Takten ist die Zeiteinheit "Sekunde" fertig.
.

Nach wie vielen Takten ist das?
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Kurt » Do 26. Mai 2022, 07:20

McMurdo hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Das ist falschherum. Betrachte es mal so: Die Sekunde wird aus einer bestimmten Anzahl eines ausgewählten Taktes erstellt.
.

Sagte ich ja, Bruchteile einer Sekunde. Damit man auf eine Sekunde kommt müssen also immer exakt gleich viele Takte vergehen.

Stimmt nicht, damit man immer die gleiche Sekunde bekommt ist es notwendig immer die gleiche Anzahl exakter Takte zu verwenden.
Sind diese nicht exakt im gleichen Abstand dann ist es auch die Sekunde nicht.
McMurdo hat geschrieben:Also bestehen 10 Sekunden immer aus exakt gleich vielen Takten.

Natürlich, was soll es denn sonst sein.
McMurdo hat geschrieben:Sonst würde die Uhr ja nicht 10 Sekunden anzeigen. Wo ist jetzt also eine Differenz?

Welche Differenz denn?
10 Sekunden erfordern die 10fache Anzahl an Takten die für eine Sekunde aufzuwenden sind.

Kurt

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Frage: von welcher Uhr redest du die 10 Sekunden anzeigt?


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