Chief hat geschrieben:
OK, wie geht es weiter?
Bisher zeigt sich das, und dazu ein Link:
http://www.roro-seiten.de/physik/quante ... iment.htmlEs sind drei Diagramme dargestellt die aufzeigen um wieviel sich die Wellenlänge verändert wenn der Graphitkristall gedreht wird, das erste Diagramm zeigt die Situation bei Null° und Lambda Null.
Die beiden anderen Bilder zeigen die gleiche Intensität der Strahlung bei einer anderen Wellenlänge/Frequenz.
Bei der Erklärung drüber ist es so gezeichnet als würde das Signal mit dieser Frequenz/Wellenlänge und dieser Amplitude auf den Kristall treffen, dem ist aber nicht so (ob das nur ein Versehen oder Absicht ist kann nicht beurteilen), denn dem Kristall wird das ganze Spektrum der Strahlung angeboten.
Erst das was sich hinter dem Kristall zeigt entspricht den drei Bildern.
Nun kann man ganz einfach argumentieren dass es ja dem Drehwinkel und dem Null° Zustand entspricht was da zu sehen ist, damit wäre schon alles erledigt, denn es handelt sich da um die Linsenwirkung die der Kristall eben vollbringt.
Ich gehe aber davon aus dass das nicht ausreicht, denn selbst wenn dem Kristall eine Frequenz angeboten wird die nicht in dem Bereich liegt der hier aufgezeigt wird dürfte es zu den gezeigten Bildern kommen. Dafür sprechen die freigesetzten Elektronen, sie sind von der Strahlung freigesetzt und bedingen eine Neubildung von Frequenzen im Kristall die mit dem Gitterabstand des Kristalls zusammenhängen (Laufzeiten).
Durch die Röntgenstrahlung werden die Atome des Kristalls angeregt und die Laufzeiten im Gitter des Kristalls ergeben dann die neu erzeugte Frequenz.
Je länger diese Laufzeiten dauern (Winkelausrichtung des Kristalls) desto niederfrequenten/langewelliger ist die dadurch erzeugte Strahlung (längere Laufzeiten innerhalb des Gitters wegen seiner Winkelausrichtung zur Anregungsstrahlung).
Eigentlich ist das schon ein Vorläufer des Lasers, nur halt nicht so präzise (aber durchstimmbar).
Kurt