Das Prinzip des Seins

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 Betreff des Beitrags: Wasserkugel
BeitragVerfasst: Fr 23. Apr 2010, 23:44 
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Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
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Hallo Leute, diese Frage hab ich im AC gestellt:

woran ist erkennbar dass sich (eine Kugel aus Wasser) diese dreht?

BorisM konnte anscheinend keine Antwort geben und hat mir stattdessen das geraten.

Frag den scharo im mahag, der kennt sich bestens mit Rotationen und derer Behandlung in der klassischen Mechanik aus.

Also frag ich hier.
woran ist erkennbar dass sich (eine Kugel aus Wasser) diese dreht?


Gruss Kurt


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 Betreff des Beitrags: Re: Wasserkugel
BeitragVerfasst: Sa 24. Apr 2010, 00:17 
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Registriert: Sa 14. Feb 2009, 20:16
Beiträge: 3029
Kurt hat geschrieben:
Also frag ich hier.
woran ist erkennbar dass sich (eine Kugel aus Wasser) diese dreht?

Es bildet keine perfekte Kugel mehr, sondern an den "Polen" abgeflachte und am "Äquator" ausgewölbt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wasserkugel
BeitragVerfasst: Sa 24. Apr 2010, 19:26 
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Registriert: Do 1. Jan 2009, 01:56
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Hallo Chief !

    Und wie ist die genaue Form (mathematisch)?

Na was denn ? Sicher wird daraus ein Ellipsoid.Vorausgesetzt, dass sich die Kugel
aus Wasser in der ISS befindet.

Hannes


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 Betreff des Beitrags: Re: Wasserkugel
BeitragVerfasst: Sa 24. Apr 2010, 20:23 
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Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
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Hallo Leute, mir geht es nicht darum die Kugel berechnen zu können, oder die Bezeichnung der bei Drehung auftretenden Kräfte zu kennen, sondern nur darum die Ursachen für die Abflachung zu bereden, festzustellen warum sie sich abflacht, was die Ursache dafür ist.
Dann auch noch darum die Konsequenzen die sich daraus auf das "Weltbild" ergeben, zu betrachten.

Gruss Kurt


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 Betreff des Beitrags: Re: Wasserkugel
BeitragVerfasst: So 25. Apr 2010, 12:37 
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Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
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Hallo Chief,

Bremse rein.
Das läuft in eine nicht beabsichtigte Richtung.

Chief hat geschrieben:
Hallo Hannes,

Hannes hat geschrieben:
Hallo Chief !

Sicher wird daraus ein Ellipsoid.Vorausgesetzt, dass sich die Kugel
aus Wasser in der ISS befindet.

Hannes

das Problem ist meiner Meinung nach ziemlich komplex. Die Zentrifugal- und die Gravitationskraft haben unterschiedliche Richtungen - die G-Kraft ist aus Symmetriegründen zum Mittelpunkt gerichtet und die Zentrifugalkraft senkrecht zur Drehachse. Da kommt noch eine konstante Kohäsionskraft bzw. Oberflächenspannung. Die thermische Bewegung der Moleküle verursacht zusätzlich "molekulare Corioliskräfte" und innere Reibungen, welche die Rotation verlangsamen. Usw.


Einzig diese Aussage war mir wichtig!

Sicher wird daraus ein Ellipsoid

Und nun geht es darum zu erklären/erkennen warum das so ist.
Welche Umstände und Vorgänge dafür verantwortlich sind dass gerade das geschieht.


Gruss Kurt


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 Betreff des Beitrags: Re: Wasserkugel
BeitragVerfasst: So 25. Apr 2010, 16:36 
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Registriert: Do 1. Jan 2009, 13:35
Beiträge: 1224
Hallo Kurt,

habe mal ein bisschen bei wikipedia gelesen und das hier gefunden:

Zitat:
Die Ursachen für die Flut lassen sich nun wie folgt zuordnen:

Die Ursache für die Flut auf der dem Mond bzw. der Sonne zugeneigten Seite der Erde ist die Wirkung der Gravitationskraft des Mondes bzw. der Sonne.
Die Ursache für den Flutberg auf der dem Mond bzw. der Sonne abgewandten Seite der Erde ist die zusätzliche Zentrifugalkraft, die aus der Verschiebung der Drehachse im System Erde-Mond bzw. Erde-Sonne in den gemeinsamen Schwerpunkt resultiert.


Zitat:
Zusammenwirken von Gravitation und Fliehkraft [Bearbeiten]
Den zum Mondzentrum gerichteten Anziehungskräften wirkt überall in gleicher Weise (Richtung und Stärke) die Fliehkraft entgegen. Beide Kräfte sind von ähnlicher Größe. Ihre Differenz, die Gezeitenkraft, ist erheblich kleiner. So sehr, dass sie in der Grafik rechts (Abb. d) zehnfach überlängert dargestellt wurde.


Zitat:
Somit erklären sich die Gezeiten allein durch die Differenz von inhomogenem Mondgravitationsfeld und konstanter Fliehkraft durch Revolution um den Systemschwerpunkt.


Zitat:
Das spielt aber keine Rolle, denn das Gravitationsfeld des Mondes addiert sich mit der Fliehkraft durch Revolution stets zu null, bis auf die winzigen gezeitenbildenden Abweichungen. Übrig bleibt dann nur noch die relativ starke Fliehkraft der Rotation um den Mittelpunkt, die aber an allen Punkten entlang eines Breitengrades gleich stark ist. Diese Rechenreihenfolge ist zwar intuitiver, aber auch komplizierter, und führt letztendlich doch zum gleichen Ergebnis wie der mathematisch einfachere Weg.


http://de.wikipedia.org/wiki/Gezeiten

Das Gravitationsfeld ist inhomogen und bewirkt aus diesem Grund die Gezeiten. So habe ich das jetzt verstanden.

Gruß

Sebastian


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 Betreff des Beitrags: Re: Wasserkugel
BeitragVerfasst: So 25. Apr 2010, 16:46 
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Registriert: Do 1. Jan 2009, 13:35
Beiträge: 1224
Hallo Kurt,

und das dürfte Dich besonders interessieren:

Zitat:
Das Mond-Gravitationsfeld übt allerdings nicht auf jeden Punkt der Erde die gleiche Beschleunigung aus. Auf der mondnahen Seite der Erde ist das Gravitationsfeld etwas stärker als die in die Erde gewandte Fliehkraft, und es bildet sich der erste Flutberg. Auf der mondfernen Seite ist die vom Mond abgewandte Fliehkraft stärker als die Mondgravitation, und es bildet sich der zweite Flutberg.


Gruß

Sebastian


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 Betreff des Beitrags: Re: Wasserkugel
BeitragVerfasst: So 25. Apr 2010, 16:55 
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Registriert: Do 12. Feb 2009, 17:16
Beiträge: 1094
Sebastian Hauk hat geschrieben:
Hallo Kurt,

und das dürfte Dich besonders interessieren:

Zitat:
Das Mond-Gravitationsfeld übt allerdings nicht auf jeden Punkt der Erde die gleiche Beschleunigung aus. Auf der mondnahen Seite der Erde ist das Gravitationsfeld etwas stärker als die in die Erde gewandte Fliehkraft, und es bildet sich der erste Flutberg. Auf der mondfernen Seite ist die vom Mond abgewandte Fliehkraft stärker als die Mondgravitation, und es bildet sich der zweite Flutberg.


Gruß

Sebastian

Bei Vollmond und Neumond ist die Flut am stärksten. Die höchste Flut gibt es, wenn Sonne und Mond in einer Linie mit der Erde stehen.
http://en.wikipedia.org/wiki/King_tide
Zitat:
In the lunar month, the highest tides occur roughly every 14 days, at the new and full moons, when the gravitational pull of the moon and the sun are in line. These are called spring tides.


Ich hab das schon ein paarmal erlebt. Ist echt heftig.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wasserkugel
BeitragVerfasst: So 25. Apr 2010, 17:53 
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Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Beiträge: 23200
Wohnort: Bayern
Sebastian Hauk hat geschrieben:
und das dürfte Dich besonders interessieren:

Zitat:
Das Mond-Gravitationsfeld übt allerdings nicht auf jeden Punkt der Erde die gleiche Beschleunigung aus. Auf der mondnahen Seite der Erde ist das Gravitationsfeld etwas stärker als die in die Erde gewandte Fliehkraft, und es bildet sich der erste Flutberg. Auf der mondfernen Seite ist die vom Mond abgewandte Fliehkraft stärker als die Mondgravitation, und es bildet sich der zweite Flutberg.



Sebastian, davon rede ich ja die ganze Zeit, und zwar nach meiner "Fasson".
Ich wehre mich gegen diese Aussage und weitere die im Link stehen den Harald eingestellt hat.

-------------------------------------------
Wenn sich am Strand das Wasser ganz langsam zurückzieht, dann hat der Mond seine unsichtbare Hand im Spiel - das weiß jedes Kind. Doch wie die Höhe und die Dauer der Gezeiten im Einzelnen zustande kommen, ist nur mit dem Zusammenwirken der Anziehungskräfte zwischen Erde und Mond sowie zwischen Erde und Sonne zu erklären. Auch die Neigung der Erdachse, die Neigung der Erdumlaufbahn zur Bahn des Mondes sowie die Geografie beeinflussen die Gezeiten.
--------------------------------------------------------------------------------


ist nur mit dem Zusammenwirken der Anziehungskräfte zwischen Erde und Mond sowie zwischen Erde und Sonne zu erklären

Das ist einfach falsch, so wie noch so manche Beschreibung in diesem Artikel.


Gruss Kurt

Ps: schaut mal bei AC rein, unter "Waserkugel", da hab ich grad was zum Thema geschrieben.
Vielleicht wird dann verständlich was ich zu sagen versuche.


Gruss Kurt


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 Betreff des Beitrags: Re: Wasserkugel
BeitragVerfasst: So 25. Apr 2010, 17:55 
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Registriert: Do 1. Jan 2009, 13:35
Beiträge: 1224
Hallo Britta,

und das bestätigt dann, dass die Gravitation für die Gezeiten verantwortlich ist. Die Zentrifugalkraft wäre auch unlogisch, weil sich dann doch nicht Ebbe und Flut immer abwechseln würden.

Zitat:
Ich hab das schon ein paarmal erlebt. Ist echt heftig.


Ich habe jetzt nur die normal Ebbe an der Nordsee erlebt. Und so im Watt entlangehen ist schon was besonderes.

Gruß

Sebastian


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