Grundlagen für einen Dialog…

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Re: Grundlagen für einen Dialog…

Beitragvon Mordred » Mi 6. Jan 2010, 21:12

Hallo, Manuel.
Na, wenn du Dir damit nicht mal ein Ei gelegt hast, ..aber gut, ....fangen wir mal an.
Manuel hat geschrieben:2. Eine Aussage oder Theorie muss nicht logisch sein, ist schön wenn es so ist, muss aber nicht sein, auch ist die Sache mit der Logik schwierig, denn das ist subjektiv, jemand kann etwas logisch finden und ein anderer findet das selber unlogisch, und so kann man dann darüber endlos debattieren.


Nene, Logik spricht eine eigene Sprache.
Somit ist Logik auch nicht subjektiv, sondern das Gegenteil und objektiv.

Wenn ich sage, auf Tag folgt Nacht, dann ist das ein logisches Resultat und Konsequenz der Erdrotation.

Logik ist also letztlich nur eine „logische Konsequenz aus einer Be/Ge-gebenheit.

Manuel hat geschrieben:4. Eine Theorie sollte etwas beschreiben, das man in der Natur überprüfen kann.

Nun, und ohne wertend werden zu wollen, können wir in der Natur eine Zeitdilatation, Längenkontraktion oder Massenzunahme feststellen oder gar überprüfen ?
Spricht das alleine dann nicht schon gegen die SRT ?
sie sollte Vorhersagen machen, über Ereignisse die eintreten wenn bestimmte Gegebenheiten erfüllt sind.

Längenkontaktion:
Aussage: Bewegte Gegenstände schrumpfen!
Gegebenheit = Gegenstand
Ereignis = Bewegung
Vorhersage = schrumpft.

Bewegung und Gegenstand sind als Voraussetzung erfüllt.
Was fehlt wäre der Nachweiß des Schrumpfens.
Somit ist die Vorhersage nicht erfüllt würde ich meinen. Und natürlich ja auch noch nicht faktisch nachgewiesen.

Zeitdilatation:
Aussage: Geschwindigkeit beeinflusst den Lauf der Zeit !
Gegeben = Zeit
Ereignis = Lichtgeschwindigkeit
Vorhersage = Beeinflussung
Lichtgeschwindigkeit und Zeit sind erfüllt,
Was fehlt wäre auch hier und wiedermal, der Nachweiß.
Und somit ist auch hier, die Vorhersage (Dehnung der Zeit) weder erfüllt noch nachgewiesen.


Massezunahme:
Aussage:
Bewegte Massen werden schwerer !
Gegeben = Masse X.
Ereignis = wird bewegt.
Vorhersage = wird schwerer.
Erfüllt sind Masse und Bewegung.
Was fehlt wäre auch hier wieder Erfüllung und Nachweiß.

Wenn ich eine Masse Bewege, dann wirke ich auf diese Masse eine Kraft aus.
Darum nennt man diese auch Wirkkraft !
Diese Wirkkraft plus der Eigenmasse der Objekts bilden das Ausmaß einer Zerstörung oder den Weg den sie beschreibt bis zum letztlichen Stillsand.
Schwerer wird die Kugel allerdings nicht.
Da muss ich doch glatt an ein Gewichsmaßband denken.
1Kg Kugel (zuvor und ruhend gemessen) rollt nun über dieses "Rollmaßbandmaß"
Wer nun glaubt die Kugel würde ein höheres Gewicht auf dem Rollband anzeigen, ..nun, der hebe jetzt die Hand ^^

Könnte noch bissi so weitermachen, ...aber is eh schon wieder n halber Roman....
Also weiter...

Manuel hat geschrieben:Eine Theorie sollte etwas beschreiben, das man in der Natur überprüfen kann
sie sollte Vorhersagen machen, über Ereignisse die eintreten wenn bestimmte....


Was sagt das nun über die Wahrscheinlichkeit der Richtigkeit der SRT aus ?

Manuel hat geschrieben:5. Eine Theorie muss eine Aussage machen, die irgend einen Bezug zur Welt hat,


Zeitdilatation, Längenkontraktion oder Massenzunahme.
Wo ist der weltliche Bezug ?
Letztlich sind das nur Aussagen begründet auf mathematischen Formeln, die eine Theorie beschreiben.

Manuel hat geschrieben:Ohne Grund einfach die Existenz von etwas anzunehmen das weder gemessen werden kann, oder sonst wie eine Wirkung haben kann, bringt nichts,

Du sagst es, und tust es doch.....

Zeitdilatation, Längenkontraktion oder Massenzunahme....
Wann und wo gemessen und/oder definitiv bestätigt ?
Zeitdilatation, Längenkontraktion oder Massenzunahme...
Welche Wirkung lässt sich objektiv und nachvollziehbar erkennen ?
Keine Formeln, ..Natur bitte !

Die SRT ist unlogisch. (was ja selbst die Anhänger dieser Theorie nicht bestreiten)
Aber alles was wir in dieser Welt kennen unterliegt logischen Folgen die aus Gegebenheiten resultieren.
Das ist nunmal so, ..ich kann´s nicht ändern nur damit mein Model nicht passt und die SRT stimmt.

Gegeben: Ein Eimer Weiß
Gegeben: Ein Eimer schwarz.
Logische Konsequenz und Folge, Grau !

Was ist also wahrscheinlicher.
Eine unlogische SRT, oder eine rationale Logik die aus Gegebenheiten resultiert ?

Manuel hat geschrieben:Mein Ziel ist es hier im Forum einen ernsthaften sachlichen und wirklich konstruktiven Dialog zustande zu bringen

Bin dabei.
Doch befürchte ich dass der weltlichen Logik (und auch meiner) widersprochen wird.
Was eigentlich unlogisch wäre.
Aber wenn die SRT unlogisch ist, dann ist es auch wiederum logisch, dass deren Anhänger die weltliche Logik nicht an nehmen oder erkennen mögen und werden.

Aber da Ausnahmen auch eine Regel bestätigen können, bin ich frohen Mutes und Poste darum freilich und fleißig weiter.
Der Herr würde sagen, ..und wenn ich nur ein Schaf bekehre, so hat sich alle Müh gelohnt .....
(Bitte, nicht dass ich damit irgendjemand als Schaf betiteln möchte. rein philosophischer Natur)

Schwör ab dem Dämon SRT....^^

Manuel hat geschrieben:6. Wer eine Aussage oder Theorie vorstellt, muss diese auch ausführlich erklären und begründen und dazu gehört auch, zu sagen, was für einen Vorteil diese Theorie gegenüber anderen hat,

Meine ist die einfachste !
Und das ist wiederum, aber auch nur ein, Vorteil daran.
Ein Teilchen, eine Eigenschaft !
Damit kann ich alles und logisch nachvollziehbar erklären.

Kleines Beispiel:
Licht auf Schaufensterscheibe.
Ergebnis:
Licht wird reflektiert, absorbiert, hindurchgeleitet.

Die SRT sagt:
1. Photonen gehen durch die Scheibe.
2. Photonen werden reflektiert.
3. Photonen werden absorbiert.
Wir haben nun schon drei mögliche Möglichkeiten!
Mit, mal Welle mal Teilchen wird es dann noch skurriler.....
Aber weiter.
Welche Photonen dann was tun, entscheidet der Zufall und sein Prinzip.
Wenn nun aber der Zufall entscheiden würde, dann müssten wir auch Zufälle erkennen.
Mal werden mehr Photonen reflektiert, mal mehr absorbiert, mal gehen mehr durch, wodurch es dann wieder im Zimmer mal heller, mal dunkler wäre/wird

Solche Schwankungen sind aber nicht zu erkennen.
Was wiederum hieße, der Zufall müsste geordnet ablaufen.

Aber ein geordneter Zufall wiederum, wäre ein Widerspruch in sich selbst.

Ich sage:
Energetische Masse (transportiert von MX1oqanten) wird auf eine Scheibe übergeben.
Die Scheibe [b]reflektiert [/b]einen Teil dieser energetischen Masse, (ein Teil wir zurückgeworfen, und von MX10quanten auf unser Auge gebracht und übergeben)
Absorbiert einen Teil dieser energetischen Masse (wodurch sich die Scheibe erwärmt)
und leitet einen Teil dieser energetischen Masse durch sich (die Scheibe) hindurch. (energetische Masse bring Atome zum schwingen, Schwingung wird übertragen.
Schwingung kommt an der Rückseite der Scheibe an
Atom kann keine Schwingung an ein weiteres "Glas"- Atom/Molekül weiterleiten. Energie muss abgegeben werden.
Diese wird von MX10quanten aufgenommen und weitergeleitet wird, ..auf ein Objekt über -oder abgegeben, welches wiederum diese energetische Masse weiterverarbeitet.
Und, Endepeng.
Manuel hat geschrieben:Beispiel, wenn ich sage, es gibt da ein Teilchen, dann muss ich das soweit wie möglich beschreiben, und auch genau den Grund angeben, warum es dieses geben sollte.


Die Logik fordert diesen Schluss !
Ein Teilchen, Eine Eigenschaft.
Manuel hat geschrieben:Man kann natürlich auch ein hypothetisches Teilchen postulieren, so wie es damals zuerst mit dem Neutrino gemacht wurde. Erst später entdecke man dann wirklich ein entsprechendes Teilchen in der Natur.

ich bin mir sicher dass es so etwas wie das MX10quant gibt, ..und hoffe dass man es eines Tages erkennt.
Und nicht, ..auch wieder fehlinterpretiert, .....seufzzzz

Gruß derweil....
Mordred
 
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Re: Grundlagen für einen Dialog…

Beitragvon Mordred » Do 7. Jan 2010, 20:14

Hallo Poet,

Poet hat geschrieben:Nein, warum das denn, die Sonne könnte ebenso um die Erde kreisen, würde auch Tag und Nacht logisch erklären können.


Es geht doch aber um die Realität, und in dieser dreht sich nun mal die Erde um die Sonne und nicht andersrum.

Und weil es eben so ist, ist es für unser Sonnensystem eine logische Konsequenz!

Mordred hat geschrieben:Logik ist also letztlich nur eine „logische Konsequenz aus einer Be/Ge-gebenheit.


Poet hat geschrieben:man kann ein Begriff nicht mit sich selber erklären oder gar begründen.


Ok, ....die Konsequenz aus einer Aktion ist eine logische Folge.
Aktion, Auswirkung = Folge.
Die Folge ist ein logisches Resultat!
Poet hat geschrieben:Es gibt Dinge und Sachverhalte, die Du nicht sofort erkennen kannst, oder verstehen, dann sagst Du, das ist für mich aber nicht logisch, wenn Du es dann verstehst, dann sagst Du, ach so, ja nun ist das klar, das finde ich so ja auch logisch.


War es dann vor deiner Einsicht also objektiv gesehen zuvor schon logisch, oder wurde es objektiv erst logisch als du es dann verstanden hast ?

Poet hat geschrieben:Es kann nun aber auch Dinge geben, die Du nicht verstehen wirst, jeder hat so seine Grenze, gilt auch für mich.


Natürlich.

Poet hat geschrieben:Das kannst Du dann als unlogisch bezeichnen.


Ob ich das als logisch bezeichne oder erkenne spielt keine Rolle !
Wichtig ist ob es objektiv logisch ist.

Poet hat geschrieben:Logik ist immer auch abhängig von einem Bobachter, von einer Wahrnehmung und einem Verstehen.

Nein.
Logik ist eine Folge aus Aktion und Auswirkung.
Da beißt die Maus keinen Faden ab !

Poet hat geschrieben:Dinge sind nicht von sich aus logisch

Doch, .entwede oder !
Entweder sie sind logisch, oder nicht.
Eine persönliche Wertung beeinflusst keine Logik der Welt !
Poet hat geschrieben:sondern werden so wahrgenommen


Wahrnehmung ist was anderes.
Wahrnehmung ist subjektiv !!

Gruß
Mordred
 
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