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Die Ansteuerung von Resonanzkörpern mit "Rechteck" schaut so aus.
Eine Rechteckschwingung besteht aus zwei Flanken, es gehören immer eine steigende und eine fallende Flanke und die Verweildauer dazwischen zusammen.
Die Frequenzangabe ergibt sich aus der Dauer der "Schwingung". Wobei es sich nicht um Schwingen handelt, sondern um zwei Wechsel und den jeweilgen statischen Zuständen dazwischen.
Im letzten Bild wurde gezeigt das eine Flanke alle damit angesteuerten Resonanzkörper zum Schwingen anregen.
Bei der Flanke wars das dann, hier geht es aber weiter.
Einer steigenden Flanke erfolgt nach Zeit eine fallende Flanke, dieser dann wiederum eine steigende usw.
Die Dauer zwischen zwei gleichen Flanken bestimmt die Periodendauer und wird als Frequenz angegeben.

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Zum Zeitpunkt T0 kommt die erste Flanke und regt alle drei Resonanzkörper zum Schwingen an, alle drei führen eine resonante Schwingung in ihrer Resonanzfrequenz aus.
Die zweite Flanke (die abwärtsgehende) trifft zwei der drei Resonanzkörperschwingungen konstruktiv, die dritte (die mit 100 kHz) destruktiv.
Die Amplituden der 90 und 110 kHz Schwingungen erhöht sich, die mit 100 kHz nicht, sie wird abgewürgt.
Da die Frequenz/Periodendauer der Rechteckanregung 10 kHz beträgt, sind es die beinen ungeradzahligen Oberwellen die hier angeregt werden, die geradzahlige nicht.
Kurt
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