Rudi Knoth hat geschrieben:Aber esi ist doch richtig, daß die Rechteckschwingungen ungeradzahlige Vielfache der Rechteckfrequenz als Frequenzen enthalten. Das ist die Aussage von Fourier.
Nein. Da gehe ich nicht mit. Wenn so ein Wechselschalter wie in Kurts Schaltplan mit einer festen Frequenz (Wiederholrate) einfach nur schaltet, dann enthält das so erzeugte Signal keine Vielfachen der Rechteckfrequenz. Wie denn auch? In meinen Augen ist das Unsinn und nicht die Aussage von Fourier.
Rudi Knoth hat geschrieben: Man kann mit abgestimmten Resonatoren (akustisch wie elektrisch) diese Frequenzen feststellen.
In Resonatoren können solche entstehen, aber das bedeutet nicht, dass sie vom Sender gesendet werden. Wenn eine Gitarrensaite auf den Ton a mit 440 Hz gestimmt ist, dann fängt sie von selber mit 440 Hz an zu schwingen, falls der Resonanzkörper der Gitarre einem Ton mit 220 Hz ausgesetzt ist. Es wurden aber diese 440 Hz nicht als Oberwelle im Sender erzeugt und gesendet, sondern eben nur 220 Hz. Dass die Saite trotzdem in Resonanz geht ist klar: Eine ganze 220 Hz-Welle passt eben auf zwei 440-Hz-Wellen.