Nennen wir es Oberschwingungen.Rudi Knoth hat geschrieben:Was ist an meiner Aussage "falsch"? Ich habe nur in diesem Fall die "ungeraden Oberwellen" angezweifelt. Denn das Frequenzspektrum hat eine Hauptkeule bei f=0 und den von der zeitdauer des Impulses abhängige "Nebenkeulen" wie auch beim optischen Äquivalent des Einzelspaltes durch Minimumstellen getrennte Nebenkeulen.bumbumpeng hat geschrieben:Ein einzelner Rechteckimpuls, transformiert durch die Fouriertransformation, ergibt im Frequenzbereich eine sogenannte sinc-Funktion (Sinus cardinalis), die sich als \(X(f)=A\cdot T\cdot \frac{\sin (\pi fT)}{\pi fT}\) darstellen lässt, wobei A die Amplitude und T die Impulsdauer ist; dieses Spektrum zeigt eine Hauptkeule und abfallende Seitenkeulen, da ein idealer Rechteckimpuls theoretisch unendlich viele Frequenzkomponenten enthält, was zu einer idealen Rechteckform im Frequenzbereich führt.
Die Welle als Solches gibt es nicht. Es sind grundsätzlich Schwingungen, die über einen Zeitraum mathematisch eine Welle ergeben. Die Welle ist ein mathematisches Konstrukt.
Seit Monaten rede ich von Schwingungen. In der Physik gibt es nur Schwingungen, daher heißt es auch Schwingkreis und nicht Wellenkreis.
Deine Nebenkeulen sind die Oberschwingungen.
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Wir haben also eine positive Grundschwingung und ganz unten, die 3., 5. und die 7. Oberschwingung.
Wo soll denn da das Problem sein?
Also auch ein einzelner Rechteckimpuls muss Oberschwingungen haben, weil es sonst keinen Rechteck ergibt.
