Yukterez hat geschrieben:Punkt 2 ist insofern dass bei einem Lichtstrahl der um den Äquator läuft c+v herauskommt wenn man die Strecke mit entlang des Äquator aneinandergereihten Linealen und die Zeit mit auf der rotierenden Erdoberfläche ruhenden Uhren misst und durcheinander dividiert schon richtig.
Wenn du zwei Lichtstrahlen in entgegengesetzte Richtungen laufen lässt wird das Licht das du gegen die Erdrotationsrichtung geschickt hast früher zu dir zurückkommen als das Licht das du in die Rotationsrichtung geschickt hast. Falsch ist nur dass das eine Widerlegung Einsteins wäre.
Das ist nur der ganz normale Sagnac Effekt der nicht Einstein sondern die Behauptung dass rotierende Bezugssysteme Inertialsysteme wären widerlegt. Diese Behauptung stammt natürlich nicht von Einstein sondern von Lagrange, aber der glaubt ja auch dass die Zentrifugalkraft keine Scheinkraft wäre.
c+v ist eine reine Rechengröße. c ist und bleibt c und v ist und bleibt v.
Mit c+v oder c-v ergibt es unterschiedliche LAUFZEITEN. Also Doppler.
Das ist nicht Sagnac. Es ist immer noch Doppler.
Sagnac ist STRAHLTEILUNG, damit man 2 exakt identische Strahlen hat zwecks Auslöschung. Nur 2 identische Strahlen können sich auslöschen! Damit lässt sich dann Interferenz erzeugen, wenn das SI gedreht wird.