Kurt hat geschrieben:Wenn man die Verzögerung wegen der Materie weglässt dann dauert es eine Sekunde.
So ist es. Die Wirkung breitet sich mit Lichtgeschwindigkeit entlang de Stabes aus.
Kurt hat geschrieben:Während der Puls vom Anfang zum Ende läuft, und letztendlich dort umkehrt, werden die Elektronen nacheinander beschleunigt und strahlen ein fast kugelsymmetrisches Kennsignal ab.
Falsch. Die Strahlung ist orthogonal (90° zum Dipolstab) am stärksten, nimmt mit kleinerem Winkel ab und ist in Stabrichtung (longitudinal) praktisch gar nicht vorhanden. Das ist nicht kugelsymmetrisch.
In Stabrichtung, also in Richtung der Bewegung der Punktladungen, wird nichts abgestrahlt. Im Video gut zu sehen und erklärt.
Und hier im praktischen Experiment mit einem Dipol ganz eindeutig demonstriert.
Im Übrigen läuft beim Dipol ein Puls nicht zwingend bis zum Stabende, sondern kehrt frequenzbhängig ggf. schon vorher um, wenn die Stablänge nicht zur Wellenlänge passt. In diesem Punkt kannst du sogar von bumbumpeng lernen. Der hat das nämlich kapiert, im Unterschied zu dir.
Kurt hat geschrieben:Die Darstellung im Video, da wo sie alle auf einmal beschleunigt werden ist nicht nur lächerlich und falsch, ja sie ist physikalisch unmöglich.
Heisst: die Darstellungen die hier zum Besten gegeben werden sind grottenfalsch und vermitteln ein völlig falches Bild von den Abläufen aufm Dipol.
Unsinn. Das Video vermittelt die theoretischen Grundlagen für die Entstehung elektromagnetischer Wellen, das Grundprinzip. Von einem Dipol ist überhaupt nicht die Rede. Es wird gezeigt, wie die Feldwerte aussehen, wenn sich einzelne Punktladungen bewegen bzw. beschleunigt sind. Auch für einen Dipol in der Praxis gelten diese Grundlagen, aber natürlich muss man sich dann die lichtschnelle Ausbreitung entlang Stabes dazu denken und noch einiges mehr. Das ist selbstverständlich und macht das Grundprinzip nicht falsch. Bei den kurzen Stäben, die man in der Praxis verwendet, spielt der kleine zeitliche Versatz durch die Ausbreitung im Stab keine wesentliche Rolle.
Kurt hat geschrieben:Der Zweck solcher, ich nenn es mal "Volksverdummungen" ist wohl nichts anderes als die althergebrachten Falschbehauptungen in irgend einer Form zu stützen/zu bestätigen.
Egal wie lächerlich und physikalich unmöglich sie auch sein mögen.
Die Dummheit liegt ganz bei dir, wenn du behauptest, dass die vermittelten Grundlagen falsch sind, nur weil sich die Ladungen nicht genau simultan in einem Dipol bewegen. Versuchte Volksverdummung ist das, was du hier betreibst, Kurt.