bumbumpeng hat geschrieben:Frau Holle hat geschrieben: Du sagst selber, dass sich die Lichtgeschwindigkeit c nicht ändert.
Die Lichtgeschwindigkeit Ist c = Laufweg/Laufzeit.
bumbumpeng hat geschrieben:Es verändern sich lediglich DIE LAUFZEITEN, aber nicht die Wege.
Wie zum Geier soll sich denn die Laufzeit ändern, wenn sich der Laufweg und die Geschwindigkeit nicht ändern?
Bei Seitenwind:
Flugzeug fliegt 600 km/h,
Flugzeit 66 min.
Es ergibt eine Differenz.
Obwohl das Flugzeug im Medium mit 600 fliegt, braucht es 66 min. für die 600 km.
Dann kannst du auch Gegenwind nehmen. Klar dauert der Flug im Gegenwind länger und im Rückenwind weniger lang.
Der Punkt ist halt: Es gibt keinen Gegenwind oder Ätherwind für Licht. Alle Suche danach war bis heute vergebens. Michelson-Morley war nur der Anfang. Kein einziges Experiment konnte im luftleeren Raum bzw. Vakuum ein Medium nachweisen, dass dem Licht einen nachweisbaren Widerstand entgegensetzt. Null, nada. So ist es nun mal.
bumbumpeng hat geschrieben:Bei Drehung des SI wird der Lauf-Weg im Medium einmal um wenige nm länger, bzw. andermal kürzer !!!, aber nicht der Abstand zwischen den Spiegeln.
Also wird der Laufweg doch länger bzw. kürzer. Das hattest du oben noch in Großschrift bestritten. Und natürlich bleibt der Abstand zwischen den Spiegeln immer gleich. Die sind ja fix montiert auf der Drehscheibe vom Sagnac-Interferometer und auch auf der Erdkugel beim Michelson-Gale-Interferometer.
bumbumpeng hat geschrieben:Sagnac hat damit den eindeutigen Beweiserbracht, dass es ein Medium gibt, auf das das Licht übertragen wird, nämlich das el. und das magn. Feld.
Das war nicht Sagnac mit seinem Gerät, sondern Heinrich Hertz mit seinem Labor. Hertz hat nämlich die elektromagnetischen Wellen entdeckt und nicht Sagnac.
Diese Felder wirken aber nicht wie Seiten- oder Gegenwind auf das Licht. Es sieht vielleicht wie ein Driften im Wind aus, aber das kommt nur daher, dass diese Felder der gravitativen Raumzeitkrümmung folgen, auch wenn es dir nicht gefällt. Licht nimmt immer den schnellsten Weg, der in der Nähe großer Masse auch mal eine Kurve sein kann, was dann wie eine Ablenkung vom geraden Weg aussieht. Tatsächlich ist es für das Licht aber ein gerader Weg, so wie die direkte Verbindung vom Nord- zum Südpol auf der Erdoberfläche immer nur schnurgeradeaus führt. Dass die Oberfläche in sich gekrümmt ist, fällt lokal nicht auf. Ebenso wenig fällt es dem Licht auf, dass es in einer gekrümmten Raumzeit unterwegs ist.