Verhalten von Uhren

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Re: Verhalten von Uhren

Beitragvon bumbumpeng » Do 29. Jun 2023, 20:27

Kurt hat geschrieben:Es ist alles vorhanden, ich suchs dir nicht raus.
Such im Netz, da gibts entsprechnde Angaben.
Soso, du kennst Sagnac nicht und stellst Behauptungen auf und ich soll suchen.
Du bist mir ja ein Herzchen?
Du fängst auch an wie Mc, dann endest du auch mal wie Mc.
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Re: Verhalten von Uhren

Beitragvon Kurt » Do 29. Jun 2023, 21:30

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Es geht jeweils vom Flugplatz bis zum Flugplatz.

Dasda habe ich dir geschrieben:

Das Flugzeug ist mit der gleichen Geschwindigkeit (Bezug Flughafen) geflogen sowohl nach Osten hin, als auch nach Westen


"Dasda" hast du nur behauptet. Belege "dasda". Und gib die Dauer von jedem Flug an und die Strecke, mit Beleg. Dann reden wir weiter.
 


Die Strecke vom Flugplatz zum Flugplatz ist in beiden Richtungen gleich lang.
Die Flugdauer in beiden Richtungen ist auch gleich, es dauert also gleich lange.
Das/die Flugzeuge sind mit gleicher Geschwindigkeit gegen die Erdoberfläche geflogen, Abweichungen von der strecke und Geschwindigkeit wurden rausgerechnet, die Flüge wurden normiert.

Trotzdem gibt es einen Unterschied im Gang der Uhren je nach Flugrichtung.
Wer oder was bewirkt das?

Kurt

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Re: Verhalten von Uhren

Beitragvon Kurt » Do 29. Jun 2023, 22:28

Kurt hat geschrieben:Es geht jeweils vom Flugplatz bis zum Flugplatz.

Dasda habe ich dir geschrieben:

Das Flugzeug ist mit der gleichen Geschwindigkeit (Bezug Flughafen) geflogen sowohl nach Osten hin, als auch nach Westen

"Dasda" hast du nur behauptet. Belege "dasda". Und gib die Dauer von jedem Flug an und die Strecke, mit Beleg. Dann reden wir weiter.
 

Die Strecke vom Flugplatz zum Flugplatz ist in beiden Richtungen gleich lang.
Die Flugdauer in beiden Richtungen ist auch gleich, es dauert also gleich lange.
Das/die Flugzeuge sind mit gleicher Geschwindigkeit gegen die Erdoberfläche geflogen, Abweichungen von der strecke und Geschwindigkeit wurden rausgerechnet, die Flüge wurden normiert.

Trotzdem gibt es einen Unterschied im Gang der Uhren je nach Flugrichtung.
Wer oder was bewirkt das?


Nun eine kleine Verwirklichung der Umstände.
Angenommen ist, dass das Flugzeug mit den Uhren um den Äquator geflogen ist, einmal so rum, einmal andersrum.
Die Abweichungen wurden ja rausgerechnet, ich gehe mal davon aus, dass sie dabei nicht betrogen haben und eine bestimmte "Meinung" bevorzugten.

Also:
Ein Kreis, bestehend aus einem Schienenstrang bei dem an einem Punkt eine Markierung ist die Start und Ziel darstellt, es soll der Flugplatz symbolisiert werden der auf der ruhenden Erde ist.
Eine Lock, stellvertretend für die Flugzeuge, fährt mit konstanter Geschwindigkeit gegen das Gleis einmal rundrum, Die Uhrzeit der Uhr in der Lock wird mit der Referenzzeit einer Uhr, die ebenfalls zur Erde, damit zum Gleisring, damit zum Flugplatz/Bahnhof, ruht, verglichen.
Nun die Fahrt in die andere Richtung, auch wieder rundrum und mit der selben Geschwindigkeit.

Die beiden Fahrten haben also gleiche Bedingungen.
- Die Strecken sind gleich
- die Geschwindigkeiten ist identisch
- der verlangsamte Uhrengang ist gleich.

Soweit der angesetzte Hintergrund der Flüge von H&K. In Beschreibungen wurde dargestellt, dass die Uhren bei Zwischenstops usw. an die Abweichungen von der theoretischen Fahrt, die ja durch den obigen Ring veranschaulicht ist, angepasst wurden.
Dagegen ist ja erstmal nichts einzuwenden wenn dies korrekt durchgeführt wurde.

Kurt

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Re: Verhalten von Uhren

Beitragvon bumbumpeng » Fr 30. Jun 2023, 04:26

Kurt hat geschrieben:Trotzdem gibt es einen Unterschied im Gang der Uhren je nach Flugrichtung.
Wer oder was bewirkt das?
Tja, Kurt, das wollen wir ja von dir wissen, der du keine Quellenangabe machst, sondern nur Behauptungen aufstellst.

Und, wie war das nochmal mit Sagnac? Und, wo soll da was sein zur Erdrotation? Da ist nichts. Sagnac hat nichts mit Erdrotation zu tun!
Du behauptest da was, was du nicht belegen kannst,weil es da nichts gibt.
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Re: Verhalten von Uhren

Beitragvon Kurt » Fr 30. Jun 2023, 07:43

Kurt hat geschrieben:Angenommen ist, dass das Flugzeug mit den Uhren um den Äquator geflogen ist, einmal so rum, einmal andersrum.
Die Abweichungen wurden ja rausgerechnet, ich gehe mal davon aus, dass sie dabei nicht betrogen haben und eine bestimmte "Meinung" bevorzugten.

Also:
Ein Kreis, bestehend aus einem Schienenstrang bei dem an einem Punkt eine Markierung ist die Start und Ziel darstellt, es soll der Flugplatz symbolisiert werden der auf der ruhenden Erde ist.
Eine Lock, stellvertretend für die Flugzeuge, fährt mit konstanter Geschwindigkeit gegen das Gleis einmal rundrum, Die Uhrzeit der Uhr in der Lock wird mit der Referenzzeit einer Uhr, die ebenfalls zur Erde, damit zum Gleisring, damit zum Flugplatz/Bahnhof, ruht, verglichen.
Nun die Fahrt in die andere Richtung, auch wieder rundrum und mit der selben Geschwindigkeit.

Die beiden Fahrten haben also gleiche Bedingungen.
- Die Strecken sind gleich
- die Geschwindigkeiten ist identisch
- der verlangsamte Uhrengang ist gleich.


Festgehalten:

- die Fahrstrecke ist in beiden Richtungen gleich lang
- die Fahrgeschwindigkeit der Lok ist in beiden Richtungen gleich.
- die Fahrzeit, ob links oder rechtsrum, dauert gleich lange.

Grund: das Gleis ist der Bezug für die Geschwindigkeit und die Streckenlänge der Lok, sie fährt auf dem Gleis mit immer konstanter Geschwindigkeit gegen das Gleis.

Nun wird das Gleis mitsamt der Lok auf einen Drehteller gesetzt, dieser in Drehung gesetzt.
Es ergeben sich diese Umstände:

- die Fahrstrecke ist in beiden Richtungen gleich lang
- die Fahrgeschwindigkeit der Lok ist in beiden Richtungen gleich.
- die Fahrzeit, ob links oder rechtsrum, dauert gleich lange.

Die Lok hat den alten Bezug behalten, dieser ist nicht auf die Erdoberfläche umgezogen, sondern auf den Drehteller geblieben, der aus Sicht der Erde, mitsamt dem Gleis, Zug, Bahnhof usw. rotiert.
Es gibt nun einen weiteren/übergeordneten Bezug, den der Erde.
Der Drehteller rotiert ja gegen diese.
Aus Sicht der Erde dauern nun die Fahrten unterschiedlich lange, es muss eine unterschiedlich lange Strecke überwunden werden bis die Lok wieder am gleichen Punkt auf der Erde eintrifft.
Mal eine länger Dauer, eine längere Strecke, mal eine kürzere Dauer, eine kürzere Strecke, je nach Fahrtrichtung.
Aus Sicht der Erde fährt die Lok, je nach Fahrtrichtung auf dem Gleis, mit unterschiedlicher Geschwindigkeit.

Kurt

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Re: Verhalten von Uhren

Beitragvon McMurdo » Fr 30. Jun 2023, 09:15

Kurt hat geschrieben:Aus Sicht der Erde fährt die Lok, je nach Fahrtrichtung auf dem Gleis, mit unterschiedlicher Geschwindigkeit.

Die Geschwindigkeit eines Objektes ist also von der Sichtweise abhängig?
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Re: Verhalten von Uhren

Beitragvon bumbumpeng » Fr 30. Jun 2023, 10:36

Kurt hat geschrieben:Festgehalten:

- die Fahrstrecke ist in beiden Richtungen gleich lang
- die Fahrgeschwindigkeit der Lok ist in beiden Richtungen gleich.
- die Fahrzeit, ob links oder rechtsrum, dauert gleich lange.
Wann und wo und von wem wurde das Experiment durchgeführt? Quelle? Ergebnisse des Experiments?

Aha, Hirngespinste von Kurtileinchen. Das sind lediglich deine eigenen Spinnereien.
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Re: Verhalten von Uhren

Beitragvon McMurdo » Sa 1. Jul 2023, 06:36

bumbumpeng hat geschrieben:Wann und wo und von wem wurde das Experiment durchgeführt? Quelle? Ergebnisse des Experiments?

Aha, Hirngespinste von Kurtileinchen. Das sind lediglich deine eigenen Spinnereien.

Kurt kann seine Fantasien Ebenso wenig durch Experimente und Beobachtungen untermauern wie du, was regst du dich also über ihn auf.
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Re: Verhalten von Uhren

Beitragvon Kurt » Sa 1. Jul 2023, 08:27

Kurt hat geschrieben:Festgehalten:

- die Fahrstrecke ist in beiden Richtungen gleich lang
- die Fahrgeschwindigkeit der Lok ist in beiden Richtungen gleich.
- die Fahrzeit, ob links oder rechtsrum, dauert gleich lange.

Grund: das Gleis ist der Bezug für die Geschwindigkeit und die Streckenlänge der Lok, sie fährt auf dem Gleis mit immer konstanter Geschwindigkeit gegen das Gleis.

Nun wird das Gleis mitsamt der Lok auf einen Drehteller gesetzt, dieser in Drehung gesetzt.
Es ergeben sich diese Umstände:

- die Fahrstrecke ist in beiden Richtungen gleich lang
- die Fahrgeschwindigkeit der Lok ist in beiden Richtungen gleich.
- die Fahrzeit, ob links oder rechtsrum, dauert gleich lange.

Die Lok hat den alten Bezug behalten, dieser ist nicht auf die Erdoberfläche umgezogen, sondern auf den Drehteller geblieben, der aus Sicht der Erde, mitsamt dem Gleis, Zug, Bahnhof usw. rotiert.
Es gibt nun einen weiteren/übergeordneten Bezug, den der Erde.
Der Drehteller rotiert ja gegen diese.
Aus Sicht der Erde dauern nun die Fahrten unterschiedlich lange, es muss eine unterschiedlich lange Strecke überwunden werden bis die Lok wieder am gleichen Punkt auf der Erde eintrifft.
Mal eine länger Dauer, eine längere Strecke, mal eine kürzere Dauer, eine kürzere Strecke, je nach Fahrtrichtung.
Aus Sicht der Erde fährt die Lok, je nach Fahrtrichtung auf dem Gleis, mit unterschiedlicher Geschwindigkeit.


Nun wird parallel zum Gleis ein Lichtleiter verlegt, im Bahnhof 2 Lichtgeneratoren und zwei Lichtdedektoren angebracht.
Sie können Dauerlicht und kurze Lichtimpulse in beiden Richtungen der Glasfaser auf diese auftragen und detektieren.

Der Drehteller ist angehalten.
Lichtpulse, einmal rechts herum, einmal linksherum geschickt, werden in ihrer Laufdauer beurteilt.
Sie dauern gleich lange.

Nun wird der Drehteller in Betrieb genommen, er dreht sich rechtsrum.
Die Auswertung der Laufzeiten ergibt das die Laufdauern der beiden Pulse nicht mehr identisch ist, sondern unterschiedlich.

Nun wird der Drehteller in die andere Richtung gedreht, die Auswertung ergibt das die unterschiedlichen Laufdauern nun umgedreht sind.

Bei der Lok ergibt sich dieses Verhalten:

- die Fahrstrecke ist in beiden Richtungen gleich lang
- die Fahrgeschwindigkeit der Lok ist in beiden Richtungen gleich.
- die Fahrzeit, ob links oder rechtsrum, dauert gleich lange.


Ihr Verhalten auf dem Drehteller ist also immer gleich, egal ob dieser gedreht wird oder nicht.


Beim Lichtlaufen über die Strecke ergibt sich ein anderes Bild:
- die Laufzeit der beiden Lichtpulse ist in beiden Richtungen gleich lang solange der Drehteller nicht gedreht wird
- die Laufzeit der beiden Lichtpulse ist in beiden Richtungen unterschiedlich solange der Drehteller gedreht wird

Das in der Faser laufende Licht hat seinen Bezug nicht gegen das Gleis, so wie beim Zug, sondern wohl gegen die Erdoberfläche.
Dieses Verhalten wird als "Sagnac-Effekt" bezeichnet und erlaubt Richtungsänderungen in Fahrzeugen usw. zu erkennen.
Durch Erfassen der Laufzeitunterschiede/Veränderung kann die Richtungsänderung festgestellt werden.
Das ist in geschlossen Räumen, unter Wasser und in der Luft möglich und wird technisch, unter dem Namen "Faserkreisel" angewendet.

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Re: Verhalten von Uhren

Beitragvon Kurt » Sa 1. Jul 2023, 22:11

Kurt hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Der Drehteller ist angehalten.
Lichtpulse, einmal rechts herum, einmal linksherum geschickt, werden in ihrer Laufdauer beurteilt.
Sie dauern gleich lange.


Stimmt das wirklich?
Es stimmt nicht!

Das Gleis mit der Lichtwellenphaser wird vom Drehteller genommen und direkt auf die Erde gesetzt, ist nun fest mit ihr verbunden.
Die Empfindlichkeit der Anlage wird hochgeschraubt.

Die Lok wird in Bewegung gesetzt und Auswirkungen beurteilt.
Das Fahrverhalten ist immer noch das Gleiche.

- die Fahrstrecke ist in beiden Richtungen gleich lang
- die Fahrgeschwindigkeit der Lok ist in beiden Richtungen gleich.
- die Fahrzeit, ob links oder rechtsrum, dauert gleich lange.


Jedoch zeigt sich ein unerwartetes Phänomen, die Gleise werden unterschiedlich abgenutzt. Heist: die Trägheit gegenüber Richtungsänderung (bei Physikern als Beschleunigung bezeichnet) ist unterschiedlich.

Auch im Laufverhalten der Lichtpulse zeigt sich eine Abweichung, sie sind, je nach Laufrichtung im oder gegen den Uhrzeigersinn, unterschiedlich lange unterwegs.
Der Unterschied ist aber von konstanter Grösse.
Es liegen also (mindestens) zwei Auffälligkeiten vor, die Trägheit ist unterschiedlich und die Laufzeit ist unterschiedlich.

Bedeutet:
- der Bezug für die Trägheit ist nicht an die Erde angenagelt.
- der Bezug fürs Lichtlaufen ist nicht an die Erde angenagelt.

Aber was ist dann der Realbezug fürs Lichtlaufen auf der Erdoberfläche und fürs Trägheitsverhalten, ebenfalls auf der Erdoberfläche.
Irgendwo muss er ja zu finden sein.
Da kommen die beiden die immer noch im Zeugenstand stehen, H&K, zu Worte.
Sie haben durch ihre Beobachtung des Uhrenganges bei der Erdumrundung die dazu notwendigen Hinweise geliefert.
Die Referenzuhren sind auf der Erde fixiert, das Flugzeug fliegt mal in Rotationrichtung der Erde, mal dagegen.

Aus Sicht des unsichtbaren Bezuges rotiert auch die Erde, die Geschwindigkeit des Flugzeuges ist also:
- einmal Fluggeschwindigkeit gegen die Erdoberfläche + Rotationsgeschwindigkeit der Erde.
- einmal Fluggeschwindigkeit gegen die Erdoberfläche - Rotationsgeschwindigkeit der Erde.

Da einmal die Geschwindigkeit bei Flug um die Erde gegen die Erdrotation erfolgt ist die Relativgeschwindigkeit zum Bezug in diesem Fall geringer als die der Erde selber, in die andere Richtung grösser.
Daher der schnellere/langsamere Gang der Flugzeuguhren als der der Referenzuhren auf der Erde.
Damit ist, wenn auch indirekt, das Vorhandensein des Realbezuges gezeigt.

Kurt

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