Kurt hat geschrieben:Beim Ballbeispiel sind es die beiden Photos die es ermöglichen grunsätzliche Aussagen zu erstellen. Bei Signalen ist es ähnlich.
Nur wenn gegeben ist die Zustände von mindestens zwei Messwerten zu erkennen/zu kennen kann überhaupt eine weitergehende Aussage, ausser "Signal hat den Zustand X" gemacht werden.
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Wenn man zwei Messungen hat, die zeitliche Differenz der Messungen bekannt ist, dann kann man Aussagen zur mittleren Geschwindigkeit des Balles wärend der Messungen erstellen.
Bei Spannungssignalen die mittlere Spannungsänderung feststellen.
Sobald mehr gebraucht wird als der Momentanzustand (Ein Bild/Spannung ...) sind mehrere "Bilder" und der jeweilge Zeitpunkt ihrer Entstehung notwendig.
Sind nicht mehrere "Bilder" vorhanden bleibts bei der Momentanaussage zum Zeitpunkt der "Bild"Erfassung/Erstellung.
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Schaut man sich die Bewegungskurve des Balles, oder die Spannungsänderug einer Sinuskurfe an so ist deutlich das man, will man z.B. die Frequenz dieser Schwingung, also dieses Signals, wissen so ist klar das man mehrere Messungen dazu braucht, zumindest zwei.
Schliesslich wird ja die gewünschte Information, z.B. die Ballgeschwindigkeit auf einer bestimmten Höhe, oder die Frequenz eines Signals, nicht von diesem mitgeliefert, sie haben immer nur einen einzigen Zustand, geben also zu jedem Zeitunkt nur ein "Vorzeigebild" her.
Damit kann man aber nichts anfangen. Es müssen also immer mehrere, zumidest zwei, "Bilder"/Zustände erfasst und gespeichert werden. Erst dann ist es möglich weitergehende Informationen zu erhalten.
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Bei einem sinusförmigen Signal reichen im Prinzip schon drei/vier Messwerte.
Einer der einen bestimmten Zustand beinhaltet, z.B den Nulldurchgang des Signals, und zwei die die Steigung des Signals, und einer der den Maximalwert erfassen.
Da es sich ja um ein sinusartiges Signal handelt kann man aus diesen Messwerten die Periodendauer errechen, somit eine Frequenzaussage generieren. Dazu ist Mathematik und eine Erfassung des Signalzustandes/Pegels notwenig.
Fehlen diese Werte ist keine Berechnung möglich, somit auch keinerlei Aussage zur Signalfrequenz.
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Es gibt einen natürlichen Vorgang, der beruht auf Trägheit, der keine Mathematik und keine separate Erfassung von "Einzelbildern" und auch keine separate Speicherung und Beurteilung und Berechnungen erfordert und trotzdem mehrere Informationen liefert.
Dieser Vorgang ist direkt in Materie realisiert, z.B in Federpendeln, in Stimmgabeln, in Musikinstrumenten, in Schwingkreisen usw. braucht auch keinerlei Mathematik und Rechenmaschinen.
Ob nun Federpendel oder Schwingkreis, es ist alles vorhanden.
Es ist die Akkumulationsfähigkeit, die Aussage über Amplitude, die Aussage über die Periodendauer, damit die Schwingfrequenz...
Und etwas sehr Wichtiges: Eingehende Anregungen werden sofort verarbeitet und zeigen sich sofort ohne Verzögerung.
Dieses Konstrukt zeigt schon nach einer einzigen Anregung mit welcher Resonanzfrequenz es arbeiten kann.
Es zeigt auch das das Signal das es aufbaut nicht vom Anregesignal kommen kann und es zeigt auch das das Anregesignal nur ein einziger Momentanzustand ist.
Es widerlegt direkt die lächerliche Behauptung das im "Rechteck" viele Sinussignale sind bzw. sein müssen damit der Resonanzkörper in seiner Resonanzfrequenz schwingen kann/schwingt.
Die Bezeichner und Vorstellungen wie:
- im Rechteck sind viele Sinussignale enthalten
- das Eingangssignal enthält Frequenzanteile
- das Eingangssignal enthält Seitenbänder
- und was es da noch so allerlei gibt, ist reine Falschansicht.
Es ist ganz einfach, Das Eingangssignal enthält zu jedem Zeitpunkt nur einen einzigen Zustand, den Momentanzustand.
Und sonst absolut Nichts!!
Dieser Zustand ist es der als einziger existiert. Kein vorher, kein Nachher.
Deshalt ist es unmöglich das in dem Signal das diese Zustände repräsentiert weitere Signale enthalten sein können.
Kurt
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