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Linkes Bild: Die Infrarotaufnahme
zeigt, dass das Licht des Quasars PG 1115+080 aufgespaltet verzerrt
wird. Der Quasar befindet sich in etwa acht Milliarden Lichtjahren
Entfernung im Sternbild Löwe, die Distanz zur elliptischen Galaxie, die
als Gravitationslinse wirkt, beträgt von der Erde aus rund drei Milliarden
Lichtjahre. Rechtes Bild: In dieser Aufnahme wurden die Bilder der
Quasare und der Linsen-Galaxie entfernt, so dass ein fast vollständiger
Ring aus Infrarotlicht übrig blieb. Dabei handelt es sich um das gestreckte
und verstärkte Abbild der Galaxie, in welcher der Quasar lokalisiert ist.
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Beschleunigte Expansion: Mit den Kameras des Hubble Space Telescopes
ließ sich feststellen (CfA-Arizona Space
Telescope Lens Survey, CASTLES), dass das Universum mit jeder
Million Lichtjahre Entfernung von der Erde um 77 000 Kilometer in der
Stunde schneller expandiert (Astrophysical Journal).
Einige Kugelsternhaufen, die älter zu sein schienen
als das Universum, hatten die Astronomen schon längere Zeit vor offene Fragen
gestellt. Dem neuen Wert für die
Expansionsgeschwindigkeit zufolge läuft die Ausdehnung aber so langsam ab, dass
selbst die ältesten Sternansammlungen nach der Geburt des Weltalls entstanden
sein könnten. Voraussetzung wäre allerdings, dass die Dichte im Universum niedrig ist -
eine Bedingung, die aber von vielen Beobachtungen gestützt wird.
Die langsame Expansion steht jedoch nicht im Einklang mit der verbreiteten
Variante der Urknall-Theorie. Dafür bedürfte es einer von drei Anpassungen,
die alle nicht so recht gelungen scheinen: Entweder werden die
Anfangsbedingungen innerhalb der ersten Sekundenbruchteile nach dem Urknall
entsprechend modifiziert oder es wird eine neue, bisher unbekannte Form der
Materie postuliert oder die kosmologische Konstante wird wieder eingeführt, mit
der Einstein ursprünglich erklären wollte, warum das Universum nicht unter
seiner eigenen Schwerkraft kollabiert. Für diese
Konstante gibt es aber keine physikalischen Gründe - sie würde also nur
eingefügt werden, um
das Urknall-Modell zu retten.
Die Theorie vom Urknall kommt auch beträchtlich ins Schlingern, wenn man eine Galaxie
entdeckt, die eine
"unmögliche" Richtung
aufweist, also womöglich quer zu den anderen Galaxien dahinsaust. Die erste solcher Galaxien hat man 1980 bereits tatsächlich
aufgespürt, aber es gibt noch andere, unübersehbare Hinweise auf die
Haltlosigkeit der Urknall-These. So entdeckte man jenseits des Sternbilds der Jungfrau einen gewaltigen
Sternhaufen, der ganze Sonnensysteme, darunter auch unsere eigene Milchstraße, mit einer Geschwindigkeit von 1,6 Millionen
Kilometern pro Stunde ansaugt. Der Durchmesser dieser Supergalaxie beträgt nach NASA-Angaben rund zwei Milliarden
Lichtjahre! Wie NASA-Wissenschaftler George Smoot erklärt, legt dieser Sternhaufen die Vermutung nahe,
dass sich die Materie des
Alls niemals explosionsartig und gleichmäßig ausgebreitet haben kann.
Generell bereitet den Astronomen die Strukturbildung große
Probleme, weil die postulierte absolute Homogenität und Isotropie des Universums aufgrund neuerer Beobachtungen nur
näherungsweise gültig und mit der tatsächlich erfolgten Strukturbildung inkonsistent ist. Dies betrifft die Existenz sehr großer Strukturen
ebenso wie das bisher im Rahmen des kosmologischen Standardmodells nicht reproduzierbare Clustering und dessen
räumliche Verteilung. Ebenfalls nur schwer erklärbar sind die Leerräume und die Entdeckung
extrem alter Objekte. Damit hätte die
Strukturbildung in Anbetracht der beobachteten hohen Isotropie überaus schnell
stattfinden müssen. Im Rahmen des kosmologischen
Standardmodells sind aber keine Mechanismen denkbar, die aus einer nahezu homogenen Materieverteilung derart schnell ausgeprägte
Strukturen hervorbringen könnten. Die aufgrund der relativen Häufigkeit chemischer Elemente bestimmte maximale Materiedichte
steht in deutlichem Widerspruch zu den Werten, welche für eine gravitative Bindung von Galaxien und Galaxienhaufen minimalst
erforderlich sind. Darüber hinaus sucht man bis heute vergeblich nach Sternen der ersten Generation mit entsprechend niedrigem
Metallgehalt; zumindest die Anteile an Bor und Beryllium sind ebenso regelmäßig überhöht wie die von Eisen (auch Deuterium
kommt zu häufig vor).
Zum oft vorgeführten „Beweis“ für den Urknall, die isotrope Wärmestrahlung von 3 Grad
Kelvin, deren Ähnlichkeit mit einem Planck-Spektrum ein schwerwiegendes Indiz darstellt
(wofür die
Urknall-Gegner daher auch schon eine Vielzahl alternativer Erklärungen
vorgelegt haben) wäre vom Standpunkt der T.A.O.-Matrix-Theorie noch einiges
ausführlicher zu
erklären:
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Auf Seite 216 kam ich auf diese Strahlung zurück, indem ich
darauf hinwies, dass die Dopplerverschiebung der Hintergrundstrahlung
uns eine Möglichkeit bietet, die Größe unseres sichtbaren,
materiellen Weltalls grob zu
errechnen, wenn wir als Anfangsfluktuation extrem harte Gammastrahlung
annehmen, wie sie
zur Bildung von Protonen vorausgesetzt wird (oder wie sie beim Zerfall
von
solchen letzten Endes wieder entsteht).
Wellenlängen
im Wärmebereich liegen in einer Größenordnung
von
10-3
bis
10-2
cm
(0,001 bis 0,01 cm). Gammastrahlen von extremer Härte im
Bereich
von etwa 10-11
cm
(0,00000000001 cm). Protonen sind mit
einer
Wellenlänge von ca. 10-12
cm
vergleichbar.
Um
aus einem Gammastrahl eine Wärmewelle zu machen, müssten wir
ihn ungefähr um den Faktor 1010
dehnen.
Rechnet man in
Lichtjahren,
ergibt sich damit eine Strecke von 1010
(also
10000000000)
Lichtjahren. Wir könnten nun bereits
folgern, die
Hintergrundstrahlung zeige auf, dass das materielle Universum von einem
Gammastrahlen-Chaos in einer Entfernung von mehr als 1010 Lichtjahren umhüllt sein könnte – was
allerdings sehr spekulativ wäre.
Einstein errechnete annähernd den Radius der Welt mit
Der Ereignishorizont aufgrund der Expansion errechnet sich unter
Verwendung
der Hubble-Konstanten ungefähr mit
Das sind kosmisch gesehen interessante Ähnlichkeiten
–
zumindest von der Größenordnung her, wenn man einräumt, dass die
Hubble-Konstante
inzwischen mehrere Korrekturen erfahren hat. In
einer
Entfernungsdimension von zumindest 1010
Lichtjahren
liegt
demnach
der Bereich, in dem Galaxien relativ die Lichtgeschwindigkeit
überschreiten.
Wir könnten daraus folgern, dass der sichtbare Kosmos ungefähr
einen Radius in einer Größenordnung von 1010
Lichtjahren
hat
(derzeitiger
durchschnittlicher
Literaturwert ist ca. 13,5 Milliarden Lichtjahre). Hinter dem
Ereignishorizont gibt es natürlich ebenfalls Galaxien, wenngleich wir
meinen, dass irgendwo Materie in
bekannter Form aufhört und vielleicht in eine Art materieller Strahlung übergeht,
denn aufgrund des Wellencharakters der Materie selbst liegt der Gedanke
nahe, sogar eine Rotverschiebung der Atome zu vermuten. Allerdings müssten
dann die Galaxien noch ein beträchtliches Stück weiter entfernt sein.
Ein oszillierendes Proton mit der Maximalfrequenz von 1017
Schwingungen
pro Sekunde müsste bereits in dieser Sekunde weit
mehr
als 300000 Kilometer durchstreichen, um eine Lichtwelle zu
hinterlassen
- also mit Überlichtgeschwindigkeit fliegen. Nun besteht
die
Hintergrundstrahlung aber aus wesentlich längeren Radiowellen.
Wir
können uns daher ausmalen, mit welcher Geschwindigkeit sich
die
Galaxien jenseits des kosmischen Randes fortbewegen müssten. Und Überlichtgeschwindigkeit
ist auch nach dem Abstoßungsprinzip nur relativ möglich. Aber
nicht nur mit
der Annahme eines fernen Gammastrahlungsbereichs kommen wir zu einem
interessanten Ergebnis. Auch das
Olbers’sche Paradoxon führt uns zu einer sehr plausiblen Lösung:
Die
Frage, warum es nachts dunkel ist, wenn es doch nahezu
unendlich
viele Sterne gibt, ist ein Problem, das schon im 17.
Jahrhundert
diskutiert und durch Olbers 1823 populär wurde. Das
Olbers’sche
Paradoxon fragt, warum der Nachthimmel nicht hell
erscheint,
wenn das Universum unendlich groß ist und es überall
ähnlich
viele Sterne gibt wie in unserer Umgebung. Olbers meinte,
dass
es zwischen den Sternen dunkle Materie geben müsse, was aber
in
unserer Theorie nicht die Lösung sein kann. Wir nehmen hier nun an,
dass
durch die Expansion des Universums das Licht entfernter Sterne
rotverschoben
wird, und das - je nach Entfernung - in einen nicht sichtbaren Bereich
des Spektrums. In einem räumlich und zeitlich unendlichen Universum
sollte uns nahezu von jedem Punkt die
Strahlung eines Objektes
erreichen. Das kosmologische
Prinzip müsste dafür nur innerhalb eines gewissen Bereiches
eingehalten sein. Die
durchschnittliche Temperatur der umliegenden Sternensubstanz dürfte bei
ca. 3000 K liegen.
Ist
das
Universum ein Hohlraumstrahler?
Urknall-Kosmologen
nehmen an, dass im frühen Universum ein thermisches Gleichgewicht
vorgelegen haben dürfte, und sehen im Planck-Spektrum2 der
Hintergrundstrahlung eine glänzende Bestätigung dieser Theorie. Aber
das Universum ist auch ohne derartige Annahmen ein denkbar guter Hohlraumstrahler, befinden wir uns doch praktisch
innerhalb eines
gigantischen gleichsam "hohlen" Raumes, der von außen mit einer Sphärentemperatur
von 3000 K bestrahlt sein könnte. Das heizt unsere Umgebung auf die Temperatur
der eingestrahlten Wellen (oder Photonen oder Quanten oder Impulse etc.) auf, wobei ein Großteil der Strahlung durch die unendliche Weite
des Alls verloren geht, in gewisser Weise von "der Unendlichkeit
absorbiert" wird. Für
das Licht der Sterne ist der Kosmos thermodynamisch ein offenes System,
ein fast leerer "schwarzer Absorber",
ungemein weit entfernt vom Gleichgewicht. In der fiktiven
Situation eines leuchtenden Nachthimmels müsste aber davon ausgegangen
werden, dass dieser Absorber längst "vollgelaufen" ist. Wenn
demnach aus allen Richtungen Sonnenlicht
auf uns einstrahlen würde, dann müsste auch bei uns eine Temperatur von
zumindest 3000 Grad herrschen. Und der Charakter der
Strahlung würde täuschend der einer schwarzen Strahlung
(Hohlraumstrahlung) ähnlich sein. Die kosmologische Rotverschiebung von
z = 1000 würde diese Strahlung tatsächlich bis auf die Temperatur von
rund 3 K herabkühlen (wie
sie ja auch gemessen wird). (Aber
die für das Modell eines sonnenhellen Nachthimmels notwendige Energie ließe sich auf keine Weise irgendwoher beschaffen. Denn
selbst wenn wir alle Materie des Weltalls gemäß der Einstein-Gleichung
E=mc² in
Strahlungsenergie verwandelten, so brächte uns die mittlere bekannte
Materiedichte von etwa einem Proton pro m³ lediglich auf eine
Energiedichte von 2
10
–10 J/m³ und damit eine Strahlungstemperatur von nur etwa 20
K. Bedenken wir aber, dass Sterne im Laufe ihrer Lebensdauer nur etwa
ein Promille ihrer Masse in Strahlung umwandeln, so folgt, dass
Sternenlicht den Kosmos allenfalls auf 20/10001/4
~3,5K
"erwärmen" könnte, also etwa auf die Temperatur, die er
ohnehin schon hat. Das reicht einfach nicht für einen hellen
Nachthimmel!)
Wir könnten den Bereich des materiellen Universums mit einer großen Blase oder einem großen
Hohlraum innerhalb eines Strahlungsmeeres vergleichen, wie es ja in
meinem Buch angedeutet ist. Im expandierenden
Universum beträgt die scheinbare Helligkeit eines Objektes
(l
= scheinbare Helligkeit, L = absolute Helligkeit, r = Distanz ) 4 pi
r2 = Ausbreitung
des Lichts auf die Kugelfläche, (1 + z)2 = Energie- und Verdünnungseffekt.
Die helle imaginäre Schale nimmt aber an der allgemeinen Expansion
nicht teil,
denn sie ergibt sich kontinuierlich aus der Sternenmaterie innerhalb des
Ereignishorizonts. Dieser wird nur durch die Lichtgeschwindigkeit
("Lichtmauer") bestimmt. Hier tritt praktisch die Summe aller
Strahlungsquellen schalenartig auf, ehe sie in den Überlichtgeschwindigkeitsbereich
entschwinden. Wir können daher diese Schale als eine rund 3000 K heiße,
stabile Hülle betrachten. Der Verdünnungseffekt fällt dabei mangels Radialgeschwindigkeit
dieser Hülle weg, demnach
Da
die Kosmologen die Rotverschiebung der Hintergrundstrahlung
z = 1000 gesetzt haben, ergibt sich aus dieser Betrachtungsweise,
dass der Strahlungsfluss 103 mal und die Energiedichte
109 mal höher anzusetzen sind als beim Vorliegen einer
Radialgeschwindigkeit. Da die Energie eines Quants der 3 K-Strahlung den
1012-ten Teil der Energie eines Baryons1 entspricht, ist das
Verhältnis der Energiedichten von 109/1012
gegeben. Dieses Verhältnis entspricht den Beobachtungswerten.
Das Olbers'sche
Paradoxon ist mit der Existenz der 3K-Strahlung erklärbar. Die Sphäre über
uns ist eigentlich "sonnenhell", aber extrem rotverschoben. Die
Hintergrundstrahlung ist daher keinesfalls ein untrüglicher Beweis für
den Urknall (wie dies immer wieder gerne behauptet wird),
sondern sie kann bestenfalls als Beweis für die Expansion bezeichnet
werden. Dass diese gleichmäßige Ausdehnung auf den Druck zurückgeht,
unter welchem das All bzw. zumindest ein Bereich des Alls steht, muss
nicht extra betont werden. Der Druck ergibt sich aus den Vibrationen
(Veränderungen = "Energie") innerhalb der T.A.O.-Matrix und
den Abstoßungen der Felder! Kosmologen haben nicht zuletzt wegen dieses
Drucks die "Dunkle Energie" postuliert - weil sie nicht den
Mut haben, die Gravitation einfach auf den Kopf zu stellen!
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Offener
Brief von 33 Wissenschaftlern zum Thema:
Nach Aussagen von Eric J Lerner, dem Mathematiker Michael Ibison von
Earthtech.org und Dutzenden anderer Wissenschaftler auf der ganzen Welt
beruht die Dominanz der Urknalltheorie eher auf Konventionen als auf
einer wissenschaftlichen Methode. Sie haben deshalb den folgenden
offenen Brief an die Wissenschaftlerkreise verfasst, welcher im New
Scientist ( 22.-28. Mai, 2004, Seite 20) veröffentlicht wurde.
"Die Urknalltheorie basiert auf einer großen Anzahl hypothetischer
Wesenheiten, auf Dingen, die wir niemals beobachtet haben - Aufblähung,
geheimnisvolle Materie und dunkle Energie sind die auffallendsten
Beispiele. Ohne diese gäbe es einen fatalen Widerspruch zwischen den
Beobachtungen durch die Astronomen und den Vorhersagen der
Urknalltheorie.
In keinem anderen Bereich der Physik würde diese stetige Zuflucht in
neue hypothetische Objekte als ein Weg akzeptiert werden, um die Lücken
zwischen Theorie und Beobachtung zu schließen. Irgendwann müssten
ERNSTHAFTE FRAGEN ÜBER DIE RICHTIGKEIT DER ZUGRUNDELIEGENDEN
URKNALLTHEORIE AUFGEWORFEN WERDEN!
Doch die Urknalltheorie kann ohne diese zurechtgepfuschten Faktoren gar
nicht überleben. Ohne das hypothetische Inflationsfeld kann mit dem
Urknall die fließende isotropische kosmische Hintergrund-Strahlung, die
man beobachten kann, nicht erklärt werden, weil es keine Möglichkeit
gibt für Teile des Universums, die sich nun weit mehr als nur wenige
Grade vom Himmel weg befinden, die gleiche Temperatur anzunehmen und
somit dieselbe Menge an Mikrowellenstrahlung auszuströmen.
Ohne eine Art von geheimnisvoller Materie, ungleich zu jener, die wir
trotz 20 Jahre voller Experimente beobachtet haben, stellt die
Urknalltheorie widersprüchliche Vorhersagen für die Dichte der Materie
im Universum auf. Eine Inflation erfordert normalerweise eine 20 Mal höhere
Dichte als die, die in der Urknall-Atom-Zusammensetzung, der Erklärung
über den Ursprung der Lichtelemente, angedeutet wurde. Die Theorie sagt
aus, dass das Universum ohne dunkle Energie nur ungefähr 8 Milliarden
Jahre alt sei, was Milliarden von Jahren jünger wäre, als das Alter
vieler Sterne in unserer Galaxie.
Ferner hat die Urknalltheorie keine quantitativen Vorhersagen
aufzuweisen, die hinterher durch Beobachtung bestätigt werden konnten.
Die Glanzleistungen, auf die die Anhänger der Theorie sich beriefen,
bestehen aus der Fähigkeit, Beobachtungen rückwirkend mit einer stets
ansteigenden Ordnung verstellbarer Parameter tauglich zu machen, gerade
als bräuchte die alte Kosmologie mit der Erde im Mittelpunkt Ebene für
Ebene neue Epizyklen.
Doch der Urknall ist nicht das einzige verfügbare Gerüst, um das
Universum zu verstehen. Sowohl durch die Plasmakosmologie als auch dem
Modell des festen Zustandes entstand die Vermutung von einem sich
entwickelnden Universum ohne Anfang und Ende. Diese und andere
alternative Versuche können das grundlegende Phänomen des Kosmos,
darunter die Fülle der Lichtelemente, die Generation von Strukturen großen
Ausmaßes, die kosmische Hintergrundstrahlung und wie die
Rotverschiebung von weit entfernten Galaxien an Abstand zunimmt,
ebenfalls erklären. Diese haben sogar neue Erscheinungen vorhergesagt,
die später beobachtet wurden. Dies war bei der Urknalltheorie kein
einziges Mal der Fall.
Anhänger der Urknalltheorie mögen erwidert haben, dass auch diese
Theorien nicht jede kosmische Beobachtung erklären können. Das kommt
kaum überraschend, da ihre Entwicklung durch den vollständigen Mangel
an Forschungsgeldern ernsthaft gehemmt wurde. In der Tat können solche
Fragen und Alternativen noch nicht einmal jetzt frei diskutiert und überprüft
werden. In den meisten Konferenzen der "Mainstream-Forscher"
fehlt ein offener Austausch von Ideen.
Während Richard Feymann sagen konnte, dass „Wissenschaft die Kultur
des Zweifels sei“, werden bei der Kosmologie heutzutage keine Zweifel
und abweichende Meinungen toleriert. Junge Wissenschaftler lernen, sich
still zu verhalten, wenn sie etwas Negatives über das
Standard-Urknallmodell zu sagen haben. Diejenigen, die die
Urknalltheorie anzweifeln. fürchten, dass es ihre Zulassung kostet,
wenn sie dies aussprechen.
Selbst Beobachtungen werden heute durch diesen voreingenommenen Filter
interpretiert. Ob sie für richtig oder falsch angesehen werden. hängt
davon ab, ob sie die Urknalltheorie unterstützen oder nicht. So werden
abweichende Daten von der Rotverschiebung, der Fülle von Lithium und
Helium, und die Verteilung der Galaxien zwischen anderen Themen
ignoriert oder als lächerlich abgestempelt. Dies spiegelt eine
wachsende dogmatische Einstellung wider, die für den Geist freier
wissenschaftlicher Untersuchungen einen Fremdkörper darstellt.
Heute werden eigentlich alle finanziellen und Versuchsmittel an die
Urknallstudien hingegeben. Die Geldmittel stammen aus nur wenigen
Quellen und die Untersuchungssausschüsse, die sie kontrollieren, werden
von Anhängern der Urknalltheorie beherrscht. Dies hat zur Folge, dass
sich die Herrschaft der Urknalltheorie auf diesem Gebiet ohne Rücksicht
auf die wissenschaftliche Gültigkeit der Theorie selbst aufrechterhält.
Da nur Projekte innerhalb des Urknallsystems Unterstützung erhalten,
wird ein grundlegendes Element der wissenschaftlichen Methoden
untergraben – die stetige Überprüfung der Theorie anhand von
Beobachtungen. Eine solche Einschränkung macht vorurteilsfreie
Diskussionen und Forschungen unmöglich. Um dem abzuhelfen treiben wir
diese Dienststellen, die die Arbeit in der Kosmologie mit Geldern
unterstützen , an, einen bedeutenden Bruchteil ihrer Geldmittel für
Nachforschungen in alternative Theorien und zu beobachtende Widersprüche
zur Urknalltheorie bereit zu halten. Um Vorurteile zu vermeiden, könnte
man den Prüfungsausschuss, der solche Gelder zuteilt, aus Astronomen
und Physikern außerhalb des Kosmologiebereiches zusammenstellen.
Geldmittel auch für Untersuchungen zur Richtigkeit der Urknalltheorie
und seine Alternativen würden den wissenschaftlichen Prozess möglich
machen, der ein richtiges Modell der Geschichte des Universums
ermöglicht.
Unterzeichnet u.a. von:
Halton Arp, Max-Planck-Institut Für Astrophysik (Deutschland)
Eric J. Lerner, Lawrenceville Plasma Physics (USA)
Michael Ibison, Institute for Advanced Studies at Austin (USA) /
Earthtech.org
www.earthtech.org
http://xxx.lanl.gov/abs/astro-ph/0302273
http://supernova.lbl.gov/~evlinder/linderteachin1.pdf
John L. West, Jet Propulsion Laboratory, California Institute of
Technology (USA)
James F. Woodward, California State University, Fullerton (USA)
Andre Koch Torres Assis, State University of Campinas (Brazil)
Yuri Baryshev, Astronomical Institute, St. Petersburg State University
(Russland)
Ari Brynjolfsson, Applied Radiation Industries (USA)
Hermann Bondi, Churchill College, University of Cambridge (UK)
Timothy Eastman, Plasmas International (USA)
Chuck Gallo, Superconix, Inc.(USA)
Thomas Gold, Cornell University (emeritus) (USA)
Amitabha Ghosh, Indian Institute of Technology, Kanpur (India)
Walter J. Heikkila, University of Texas at Dallas (USA)
Thomas Jarboe, University of Washington (USA)
Jerry W. Jensen, ATK Propulsion (USA)
Menas Kafatos, George Mason University (USA)
Paul Marmet, Herzberg Institute of Astrophysics (pensioniert) (Canada)
Paola Marziani, Istituto Nazionale di Astrofisica, Osservatorio
Astronomico di Padova (Italien)
Gregory Meholic, The Aerospace Corporation (USA)
Jacques Moret-Bailly, Université Dijon (retired) (Frankreich)
Jayant Narlikar, IUCAA(emeritus) and College de France (Indien,
Frankreich)
Marcos Cesar Danhoni Neves, State University of Maringá (Brazil)
Charles D. Orth, Lawrence Livermore National Laboratory (USA)
R. David Pace, Lyon College (USA)
Georges Paturel, Observatoire de Lyon (F)
Jean-Claude Pecker, College de France (F)
Anthony L. Peratt, Los Alamos National Laboratory (USA)
Bill Peter, BAE Systems Advanced Technologies (USA)
David Roscoe, Sheffield University (UK)
Malabika Roy, George Mason University (USA)
Sisir Roy, George Mason University (USA)
Konrad Rudnicki, Jagiellonian University (Polen)
Domingos S.L. Soares, Federal University of Minas Gerais (Brasilien)
Originalwortlaut
(engl.) des Offenen Briefes gibt es hier!
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Galaxien
älter als das Universum
Quelle:
http://www.pm-magazin.de/de/wissensnews/wn_id903.htm
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Reinhard
Genzel vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in
Garching bei München ist spezialisiert auf
"Submillimeter-Objekte", das sind Himmelsobjekte, die
nur im Mikrowellenbereich (Wellenlänge kleiner als 1 mm) zu sehen
sind. Dieses Licht durchdringt die Erdatmosfäre nur schlecht,
sodass Galaxien, die in diesem Licht strahlen, erst 1997 entdeckt
wurden.
Durch Messung der Umlaufgeschwindigkeit des galaktischen Gases bei
11 dieser Gebilde konnte Genzel auf deren Masse schließen: Es
handelt sich um die massereichsten Galaxien im ganzen Kosmos.
Durch Extrapolation des vermessenen Himmelsausschnitts auf das
ganze Weltall gelangt Genzel zu einer Schätzung von 50 Millionen
solcher massiver Sternsysteme - alle zu einer Zeit entstanden, da
die Welt sich gerade aus dem Chaos des Urknalls löste. Und das
widerspricht sämtlichen Modellen von der Entstehung galaktischer
Systeme. Denn die dürften nach gängiger Vorstellung höchstens
ein Zehntel der Masse von Submillimetergalaxien besitzen, und es dürften
nur 100-mal weniger davon existieren.
Anstelle sich zu überlegen, ob eventuell die Urknall-Hypothese
nicht ganz der Wirklichkeit entspricht, denken sich Astronomen und
Kosmologen immer obskurere Zusatzannahmen aus, eine
Vorgehensweise, die wir von dem geozentrischen System des Ptolemäus
kennen, der, wenn sein kompliziertes System nicht mehr
funktionierte, sich flugs einen neuen virtuellen Planeten
ausdachte. So auch die Kosmologen: Damit alles zusammen passt,
haben sie "dunkle Materie" und sogar "dunkle
Energie" erdacht, die so komplizierte Eigenschaften haben müssten,
dass sie den bekannten physikalischen Gesetzen völlig
widersprechen. Zudem hat man immer noch nichts davon entdeckt.
Der Astronom Gian Luigi Granato vom Astronomischen Observatorium
in Padua (Italien) geht sogar so weit, gigantische Schwarze Löcher
als "kosmische Thermostaten" heran zu ziehen. Dabei sind
Schwarze Löcher Endprodukte stellarer oder galaktischer
Entwicklungen, sodass sie in dieser Zeit noch gar nicht vorhanden
sein konnten!
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Weit
entfernte Galaxis gibt Rätsel auf
Quelle:
http://www.pm-magazin.de/de/wissensnews/wn_id126.htm
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Mit
Hilfe des Very Large Telescopes (VLT) der ESO (Europäische Südsternwarte)
in Chile wurde die Umgebung einer 12 Milliarden Lichtjahre
entfernten Galaxis im Sternbild Bootes erforscht. Sie muss Teil
eines Galaxienhaufens sein - doch woher kamen die großräumigen
Strukturen in der "kurzen" Zeit nach dem Urknall?
Das Bild des Milchstraßensystems mit dem unspektakulären Namen
MS 1512-cB58 wird durch die Schwerkraft eines in Sehrichtung
liegenden Galaxiensuperhaufen gebeugt (einer
"Gravitationslinse") und damit ca. 50 mal vergrößert,
sodass es überhaupt erst gesehen und erforscht werden konnte.
Dabei fanden die Astronomen, dass die Galaxis von sehr viel
intergalaktischem Gas umgeben sein muss, was auf die Existenz
weitere Galaxien und damit auf die eines Galaxienhaufens oder
-superhaufens hindeutet. Der aber hätte nach der
Urknall-Hypothese keine Zeit gehabt, sich zu bilden. Vielleicht
gab es gar keinen Urknall? Siehe dazu unsere Beiträge "Neues
vom Urknall: Er hat gar nicht stattgefunden!" in PM 3/97, S.
74-81, und "Die Hierarchie des Universums" in PM 9/01,
S. 78-84.
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Siehe auch "Milchstraße
ist fast so alt wie das Universum"
Siehe PM-Artikel: "Wissenschaft
als Inquisition"
Originalwortlaut des Offenen Briefes gibt es hier!
Lesen Sie auch die
interessanten Ausführungen in Wolfang Neundorfs Beitrag "GOTTES
URKNALL" !
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