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Kritik der SRT
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Die Ursache für die Konstanz* und
Isotropie** der Lichtausbreitung

   Im Beitrag zum Doppelspaltexperiment sind wir schon auf die Quanteneigenschaft des Lichts eingegangen. Wir beendeten diesen Beitrag sinngemäß mit folgenden Anmerkungen, wobei wir auf die Absorptions- und Re-Emissionsvorgänge der Lichtquanten hinwiesen:

"...Stoffe, die Impulse einfangen, senden wiederum Impulse aus, dadurch werden die Stoffe wahrnehmbar.(...) Eine Lichtsphäre bewegt sich keinesfalls verankert mit der Quelle mit, sondern wird in der Bewegungsrichtung der Quelle laufend neu erzeugt. Davon merkt der mitbewegte Beobachter nichts, Relativgeschwindigkeiten sind nur im Einwegmessverfahren festzustellen (Marinov-Experiment).

    Wenn wir uns in unserem Zimmer umsehen, muss uns klar sein, dass das wahrgenommene Bild nicht statisch dasteht, sondern unaufhörlich neu erzeugt wird. Deshalb würde sich eine eventuelle Bewegung des Zimmers nicht feststellen lassen, da sich alle Dopplereffekte bei der Streuung wieder aufheben. Zweiweg-Interferenz-Methoden, wie das Michelson-Interferometer, eignen sich daher nicht zur Feststellung der Zimmer-Bewegung und schon gar nicht zur Messung der Lichtgeschwindigkeit. Wo immer wir versuchen, mit derart ungeeigneten Methoden die Ausbreitungseigenschaften des Lichtes zu überprüfen, werden wir Isotropie und Konstanz feststellen. Dass dies zur Speziellen Relativitätstheorie (SRT) geführt hat, ist ja kein Geheimnis..."

   Gerade in Hinblick auf die SRT sollte man sich die Sache genauer anschauen. Konstanz und Isotropie der Lichtausbreitung begründen das 2. Postulat Einsteins, auf das sich die SRT im Wesentlichen stützt, wogegen das Relativitätsprinzip (1.Postulat) schon bei Galilei und Newton vorausgesetzt war. Mit der geradezu mystisch anmutenden Eigenschaft des Lichts, unabhängig jeglicher Bewegung in jedem Bezugssystem dieselbe Geschwindigkeit zu haben, konstruierte Einstein seine "Relativität der Gleichzeitigkeit und der Länge", indem er Licht zur Synchronisation von Uhren in seinen Gedankenexperimenten einsetzte. Wichtig erschien ihm dabei, den damals in der Physik favorisierten "Äther" nicht zu benötigen. Die Experimente Michelsons und Fizeaus etc., die zumindest einen absoluten Äther nicht nachweisen konnten, dürften ihn dabei bestärkt haben. Tatsächlich ist ihm in seiner SRT der Äther nicht wirklich abhanden gekommen, sondern er hat gewissermaßen den absoluten Äther in seine Inertialsysteme aufgeteilt. Nachdem diese beliebig definierbar sind, ist die SRT selbst pikanterweise ein Relikt der Ätherhypothese geblieben. In einem anderen Aufsatz werden wir darauf genauer eingehen, hier geht es um die Tatsache, dass das Licht sich zwar merkwürdig verhält, es sich aber um keine mystische Eigenschaft handelt - und diese Eigenschaft in keiner Weise Grund dafür liefert, Zeit und Raum zu relativieren. Denn der absolute Äther ist nach wie vor nicht abgeschafft und hat in unserer T.A.O.Matrix-Theorie eine etwas andere Gestalt angenommen. 

   Wir wissen schon, dass eine Lichtsphäre sich aus mehreren Einzelsphären summiert, die wie Wellenkringel vom Entstehungsort (absolut im Raum verankert=fixed-space-delay) losziehen und sich ausbreiten. Diese Ausbreitung erfolgt mit konstanter Geschwindigkeit ("c"). Jede Sphäre besteht aus einer Vibration bzw. Erschütterung (aus einer pro Auslösevorgang!), das Wellenbild und die Welleneigenschaften sind auf die Aufeinanderfolge der nacheinander ausgelösten Sphären zurückzuführen. Das heißt - wie schon oben angedeutet - diese ständige Neuerzeugung der Sphären geht mit einer allfälligen Bewegung der Lichtquelle mit!

rot=Lichtquelle, blau=Ausbreitung in c, jede einzelne Sphäre verankert im Raum, Sphären verschieben sich mit Erzeuger (v). Resultat: Ausbreitung der Lichtpulse isotrop mit c, scheinbar unabhängig von der Bewegung der Quelle!

   Die geheimnisvolle Ausbreitung des Lichts geht demnach ganz einfach auf den Umstand zurück, dass "Lichtgeschwindigkeit" sich aus 2 Geschwindigkeitsfaktoren zusammensetzt. Das sieht so aus, als ob die Ausbreitung einer Lichtsphäre zwar von der Quelle unabhängig wäre - wenn sie mal erzeugt wurde -, aber die Erzeugungsmomente gehen mit der Quelle mit! D.h. die hintereinander erzeugten Sphären verschieben sich mit dem Ort ihrer Entstehung. Das ist unter einem der Grund für den Doppler-Effekt, und unter anderem zeigt es, dass Lichtgeschwindigkeit stets eine Relativgeschwindigkeit sowohl zum Empfänger als auch zum Erzeuger ist. Jeder Spiegel, jede Linse und jedes Messgerät wird dabei zur neuerlichen Lichtquelle, wenn ein Strahl einmal eingefangen ist, um ihn sichtbar zu machen. Ein mit relativ c-v oder c+v eintreffender Lichtstrahl würde daher nicht mit dieser Geschwindigkeit reflektiert, sondern wiederum nur mit c. ABER: die Bewegung der Quelle teilt sich durch die dementsprechende Mitverschiebung der Impuls(Quanten-)sphären (oder der Sphärenausschnitte: "Strahlen") dem Empfänger mit! Es gäbe keinen Doppler-Effekt, wenn es nicht so wäre.

   "Licht" selbst (ungeachtet des gewählten Modells, "Photon" od. "Quant" etc. ) ist unsichtbar. Deshalb kann man Licht selbst nicht "messen". Was man misst, sind die Zeitabstände, die zwischen dem Sender und der Reaktion des Empfängers liegen. Diese Reaktion ist ein Absorptionsvorgang, der von der Geschwindigkeit des eintreffenden Signals grundsätzlich nicht abhängt. Während die Geschwindigkeiten der Quellen und Beobachter sich sehr wohl in der dementsprechenden Mitverschiebung der emittierten Sphären oder Strahlen auswirken, erfolgt die Begegnungsgeschwindigkeit bei der Wahrnehmung (Absorption) eines "Photons" stets mit c. Daher auch z.B. der ergebnislose Versuch des Arago. Aus gleichem Grund würde man auch an den Enden eines an einem Lichtstrahl entlang bewegten Stabes stets nur c vorfinden (Einsteins Gedankenexperiment im § 2 seiner Arbeit aus 1905 ist daher von vornherein absurd!)

   Genauer: Wir nehmen die Lichtausbreitung deshalb als konstant und isotrop wahr, weil die Lichtgeschwindigkeit sich aus beiden Komponenten, der absoluten Ausbreitung mit c und der Lichtsphärenverschiebung mit v zusammensetzt. Absolute fixierte Ausbreitung (fixed-space-delay u. fixed-time-delay) heißt, dass die Entstehungsorte jeglicher Ausbreitung im Fundamentalsystem "Kosmos" verankert sind und bei einer beweglichen Lichtquelle daher "zurückbleiben" (wie das schon im Buch DAS PRINZIP DES SEINS genau beschrieben ist). Zusammen mit der Verschiebung dieses Entstehungsortes (die Quelle) mit v ergibt sich stets die Summe c. Licht ist also letztlich keineswegs unabhängig von der Bewegung der Quelle, sondern genau diese Bewegung täuscht Unabhängigkeit vor. Dasselbe trifft beim Beobachter zu - auch dessen Unabhängigkeit ist nicht gegeben. Er nimmt zwar den Doppler-Effekt wahr, Messinstrumente (auch die Linse des Auges!) setzen durch Absorption und Re-Emission (bei Reflexion ebenso wie bei Dispersion) aber die Lichtpulse auf c zurück! 

   Aus diesem Grund liegen alle Gedankenexperimente Einsteins völlig daneben. Lichtgeschwindigkeit hat nur gegenüber dem fundamentalen Bezugssystem "Universum" (=CMB) konstant c (die Dipolverteilung der Mikrowellenstrahlung zeigt, dass sie in einem Bezugssystem ruhen muss, in dem es keine Dipolverteilung gibt!); allen Quellen und Beobachtern gegenüber ist es eine Relativgeschwindigkeit - wird jedoch durch Quellen- oder Beobachterbewegung immer auf c zurück- oder hochgesetzt. Die Physiker haben in ihren Experimenten zum Nachweis der Konstanz von c  zwar an den Ätherwind gedacht, aber übersehen, dass die Spiegel ihrer Instrumente die Lichtsphären - bildlich gesprochen - vor sich herschieben... und damit den "Ätherwind" ausgleichen. Dazu kommt noch die Re-Emissions-Verzögerung (fixed-time-delay) an den optischen Einrichtungen der Instrumente... und die verfehlte Theorie, die man den Versuchen zugrundelegt (siehe hier).

   Wenn einmal klar ist, dass es so etwas wie "Lichtgeschwindigkeit" gar nicht gibt, weil Licht sich aus einer Folge von unabhängigen Vibrationssphären zusammensetzt und niemals eine physikalisch zusammenhängende Wellenfortpflanzung ist (daher auch die Unabhängigkeit der Geschwindigkeit von Frequenz oder Wellenlänge!) , werden Konstanz und Isotropie der Lichtausbreitung zu ganz normalen, begreif- und beschreibbaren Vorgängen. Man kann immer noch an einen absoluten Äther glauben, wenn man will, man muss es aber nicht. Dass das sogenannte Vakuum in der Lage ist, Quanten zu transportieren, weiß man ja seit Casimir ganz gut. Wie man zur Eigenschaft des Raums, Quanten oder EM-Felder zu transportieren bzw. fortzupflanzen, sagt, ist eigentlich unwesentlich. Wir postulieren eben die "T.A.O."-Matrix als Ursache.

   Licht ist also kein dahinfliegendes Ding, das sich von A nach B bewegt, sondern wird durch eine Aufeinanderfolge von Impulsen ("Photonen, Quanten") dargestellt. Das sinusförmige "Wellenbild" ist nur eine Folge der Projektion - Licht ist weder eine Welle noch ein ballistisches Teilchen. Es ist eine 3-dimensional gedrehte ("Spin") Oszillation im Raum (im "Äther", im "Vakuum", oder in einer "Matrix" etc.) die sich pro Erzeugung nur einmal sphärisch fortpflanzt bzw. ausbreitet (etwa wie eine "Stosswelle"). Jeder Auslöseprozess erzeugt neuerlich nur eine dieser Stosswellen-Sphären. Die zeitliche Aufeinanderfolge laufend neu erzeugter Impulse verursacht die bekannten Wellencharakteristika, Frequenz, Wellenlänge und Interferenz.

   In der obigen Zeichnung symbolisieren also nur die blauen Pfeilspitzen ("Photonen", "Lichtpulse", "Quanten") das "Licht". Sie reihen sich zu einer Folge an, die sowohl die Perioden ihrer Entstehung (Frequenz) als auch die Verschiebung der Quelle (Doppler) enthält. Die Spitzen selbst bewegen sich von der Quelle stets mit c weg, ihre Ausbreitungssphäre bleibt aber im Raum ("absoluter Äther") liegen. Bewegt sich die Quelle mit v, so entsteht auch die nächste Sphäre um diesen Betrag verschoben. Daher dann 

(c-v)+v=c

  Die Lichtgeschwindigkeit bleibt demnach konstant zur Quelle, aber nicht zum Beobachter, der eine Energieübertragung von grob c+v (oder c-v) wahrnimmt - allerdings mit einer "relativistisch anmutenden" Modifikation, weil die Lichtquelle mit zunehmender Geschwindigkeit ihre Photonen immer mehr einholt. Die resultierende Geschwindigkeit ergibt sich daher mit

   eine  genauere Begründung hiezu findet sich im Aufsatz: "Das Fixed-Space-Delay-Model".

   Übrigens: viele ergebnislosen Drift-Experimente lassen sich schon aufgrund dieser Definition erklären. Für Einsteins SRT gibt es keine plausible Grundlage. Wer diese Art der Lichtausbreitung versteht, weiß auch, wie man die Elektrodynamik (Maxwell) bewerten muss und wieso sie relativistisch zu sein scheint... Denn Maxwells Gleichungen sind nur bezügich eines globalen Bezugssystems ("Kosmos") gültig, d.h. nur bezüglich einer einzigen Lichtsphäre. Diese Gültigkeit beruht auf dem Einsatz zweier als konstant angenommener Werte, die Dielektrizitätskonstante und die Permeabilität des Vakuums, was die Theorie Maxwells für bewegte Systeme unbrauchbar macht. Aber das ist eine andere Geschichte...

Relativisten argumentieren gerne mit solchen Bildern (links), die zeigen sollen, dass die absolute Ausbreitung des Lichts im Äther nicht vorliegt. Dazu gibt es in etwa folgenden Text: "Wird aus dem mittleren Fenster eines fahrenden Schiffes ein Stein geworfen, dann erreichen seine Wellen zuerst den hinteren Teil des Schiffes und erst später den vorderen. Der Michelson-Versuch zeigte aber, dass bei Lichtwellen keine solchen Effekte zu beobachten sind."
Bild und Text sind irreführend. Es handelt sich ja nicht um einen Stein, sondern während der Fahrt werden laufend Steine ("Photonen") in das Wasser geworfen! Es gibt daher keine Relativbewegung des Schiffes zur Wellenausbreitung, sondern ein unverändertes Wellenbild, das mit dem Schiff einhergeht...

Die in diesem Wellenbild auftretenden Doppler-Effekte heben sich für mitbewegte Beobachter auf.
Ein wesentlich schwerer wiegender Einwand ist die Frage:

Wieso gibt es keine terrestrische Aberration?

Damit ist die bemerkenswerte Tatsache gemeint, dass bei stationären Lichtquellen auf der Erde keine Aberration, also Lichtabweichungen senkrecht zur Bewegung der Erde feststellbar sind, obwohl man bei der Herleitung des Michelson-Experiments oder bei Einsteins Lichtuhr von der Aberration innerhalb eines bewegten Systems ausging! Die Arbeiten von Norbert Feist haben für mich die Lösung dieses Rätsels gebracht. Er meint zum Michelson-Versuch sinngemäß: "Nicht der exakt senkrecht emittierte Strahl findet sein Ziel, sondern ein durch leichte Spiegeldejustierung abgelenkter oder ein "zufälligerweise" leicht schräg gerichteter Strahl aus dem "Strahlenbündel" trifft den davoneilenden orthogonalen Spiegel. Bei der Drehung um 180 Grad müsste die Divergenz der Quelle aber einen anders gerichteten Strahl bereithalten oder der Spiegel umjustiert werden, um das beobachtete Nullresultat zu liefern. Noch deutlicher wird das Problem, wenn man an die neuen Gravitationswellendetektoren denkt, die aus mit der Erde rotierenden kilometerlangen Rohren bestehen, in welchen Laserstrahlen trotz der vermutlichen Erdgeschwindigkeit von ca. 300 bis 370 km/s die vorgesehenen Spiegel zielsicher treffen. Würde man ein Michelson-Interferometer auf die Dimensionen der 4 km langen Anlage in Hanford / USA vergrößern, so müsste der Divergenzradius des Lasers schon 4 Meter betragen (r/l = v/c)! Der Laser der Monddistanzmessung erzeugt auf dem ca. 384 000 km entfernten Mond einen 20 km²-Fleck. Er hat in 4 km Entfernung einen Radius von nur r = 2,5 cm! Das reicht für die Zielgenauigkeit im Hanford-Detektor nicht aus. Es müsste also der Spiegel aufgrund der Erdrehung (v wird entgegengesetzt!) ständig nachjustiert werden - was offenbar aber nicht notwendig ist..."

Eine Lösung aus dieser Schwierigkeit ist (nach Norbert Feist) die Annahme einer trägheitsbedingten Vorwärtsrichtung des Lichtvektors. Das würde generell das Nichtvorhandensein der Aberration bei terrestrischen Lichtquellen erklären. Nimmt man gleichzeitig an, dass "Photonen" (oder was auch immer die energetische Botschaft "Licht" überträgt) sich im freien Raum ("Vakuum") ausschließlich mit c bewegen können (weil die T.A.O.-Matrix oder auch der Äther dies durch strukturelle Eigenschaften determiniert), wird klar, dass das Problem der ballistischen Lichtmodelle (Ritz et al), auf die de Sitter hingewiesen hatte, nicht relevant wird - weil bezogen auf den Absolutraum die Geschwindigkeiten c+v und c-v nie auftreten. De Sitters Einwände sind daher nicht zutreffend.

Damit ist aber der erfolglose Ausgang des Michelson-Versuchs noch nicht erklärt. Auch bei einer Annahme der trägheitsbedingten Vorwärtslenkung eines Lichtsttrahls wäre die Berechnung der Laufzeit im transversalen Arm des Interferometers mit galileischer Vektorrechnung naheliegend - dies würde aber immer noch einen Laufzeitunterschied zum longitudinalen Arm ergeben, welcher von Michelson ja auch erwartet wurde. Aber es gibt einen feinen Unterschied zu einer trägheitsbedingt abgelenkten Korpuskel: Der Lichtvektor erhält zwar eine trägheitsbedingte Ablenkung in Vorwärtsrichtung, aber die Lichtgeschwindigkeit bleibt unverändert (nach der Galilei-Addition addieren oder subtrahieren sich Geschwindigkeiten, Licht bleibt dagegen konstant im Absolutraum "hängen"). Oder mit anderen Worten: ein in einem fahrenden Zug senkrecht hochgeworfener Stein bekommt die Zugeschwindigkeit dazu, seine für einen Außenbeobachter resultierende diagonale Geschwindigkeit ist daher nach Galilei ein Resultat aus beiden Geschwindigkeitskomponenten. Der Stein erhält für den nicht mitbewegten Außenbeobachter daher sowohl eine neue Richtung als auch eine neue Geschwindigkeit. Licht dagegen erhält nur die neue Richtung, seine Geschwindigkeit ist ja auf c determiniert. Genaueres dazu beschreibe ich im Aufsatz: "Ungeeignete Drift-Experimente".

Wenn die Galilei-Addition bei Licht nicht anwendbar ist, ergibt sich auch eine Abweichung vom Pythagoras, denn der Winkel, mit dem der Lichtstrahl zu einem orthogonal bewegten Spiegel gelenkt werden muss, ist natürlich aufgrund der Geschwindigkeitskonstanz ein etwas flacherer (mit dem Galilei-Winkel würde der Spiegel nicht getroffen werden!). Und noch ein weiterer Umstand führt dazu, dass sich die Laufzeiten in den Michelson-Interferometer-Armen kaum unterscheiden. In der T.A.O.-Matrix-These gibt es keine "Wellen". sondern immer nur eine Abfolge voneinander unabhängiger Impulse (auf die das Photonenmodell nur bedingt angewendet werden kann). Es gibt genau betrachtet auch den glatt durchgehenden "Lichtstrahl" nicht - auch ein Laserstrahl setzt sich aus Abfolgen von einander unabhängigen Impulsen zusammen. Im Aufsatz über den Michelson-Versuch habe ich das schon mit folgenden Abbildungen demonstriert:

= =?

Die Abbildung links zeigt stark übertrieben, dass Photonen nicht aufgefädelt wie auf einer Perlenschnur von einem Spiegel zum anderen marschieren, sondern nachdem sie reflektiert wurden unbeirrt im Raum verankert weiterfliegen, während sich der Zielspiegel weiterbewegt. Bildhaft gesprochen: sie bleibem aufgrund ihrer absoluten Bewegung im "Raum hängen" oder laufen etwas nach (fixed-space-delay). Licht ist niemals eine durchgehende Linie, sondern eine Folge von Impulsen, die durch Bewegung beeinflusst wird - wie dies der Doppler-Effekt deutlich bestätigt.

Die allgemeine Vorstellung, dass 1 Impuls = 1 Photon bedeutet, ist naheliegend, entspricht aber m.E. nicht den Tatsachen. Diese theoretisch in Photonen, also "Lichtteilchen" gequantelte Übermittlung einer energetischen Information, allumfassend als "Licht" bezeichnet, besteht weder aus dahinfliegendenTeilchen noch aus Wellen oder einzelnen Wellenbergen ... sondern setzt sich aus einer Folge von Vibrationen in der Matrix zusammen, die erst ab einer gewissen Anzahl von Impulsen den Begriff "Licht" manifestieren, bzw. als solches messbar oder wahrnehmbar werden. Die bildhafte Vorstellung vom "einzelnen Teilchen" ist daher irreführend, denn es setzt sich sehr wahrscheinlich aus mehreren Impulsen (oder Vibrationen) zusammen (wie das auch bei allen Elementarteilchen angenommen wird!) . Eine allenfalls sehr schwach vorhandene Aberration des einzelnen Impulses eines Lichstrahls senkrecht zu seiner Bewegung könnte gar nicht konstatiert werden, weil der einzelne Impuls das einem Photon entsprechende Merkmal nicht erzeugt ... erst die Folge mehrerer Impulse erbringt den entsprechenden Teilcheneindruck und eine Folge dieser Teilchen bedeutet erst "Licht" (mindestens 8 !). Diese Impuls - und Teilchenfolgen sind aber immer zeitlich durch die Bewegung der Lichtquelle aufgelöst (aufgefächert). Die Aberration terrestrischer Lichtquellen fällt durch die trägheitsbedingte Richtungsablenkung zwar viel geringer aus, eine kleinere Aberration sollte aber dennoch vorliegen, da die zur Reflexion einzusetzenden Winkel nicht exakt dem Galilei bzw. Pythagoras entsprechen.

Wenn man alle diese aufgezeigten Umstände bei der Lichtausbreitung berücksichtigt (scheinbares "Mitgehen" der Lichtsphären mit der Quelle, Konstanz der Ausbreitung im Absolutraum, trägheitsbedingte Richtungsablenkungen ohne Einfluss auf die Konstanz etc...), weiß man, wieso die Messungen der Lichtgeschwindigkeit oder die Überprüfungen der Ausbreitungseigenschaften so schwierig sind. Die Relativierung von bewegten Bezugssystemen zu einem Lichtstrahl, der sich ebenso wie die kosmische Mikrowellenhintergrundstrahlung im Absolutraum (T.A.O.-Matrix, absoluter Äther) bewegt, ist durch feststellbare anisotrope Lichtausbreitung messbar und Stefan Marinov hat diese Messung angeblich auch durchgeführt. An der Ausarbeitung eines weniger komplizierten, der Allgemeinheit leichter zugänglichen Experimentes wird derzeit im Mikrowellen-Institut der Keppler Universität Linz unter der Leitung von Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Hartwig Thim intensiv gearbeitet.

Verweisen möchte ich außerdem noch auf die Arbeiten von Norbert Feist, insbesondere auf "Plädoyer für den Äther" und "Über die Lichtgeschwindigkeit in bewegten Systemen", in welchen Norbert Feist hinsichtlich der Lichtausbreitung und des Michelson-Versuchs sehr ähnliche Ansichten wie ich vertritt, weil er ebenfalls von der Geschwindigkeitskonstanz des Lichts ausschließlich zum Absolutraum bezogen ausgeht. Nicht unerwähnt soll bleiben, dass ich die wesentlichen Grundzüge meiner Anschauung, insbesondere die Erklärung des Michelson-Nullresultats mit dem fixed-time-delay (eigentlich: fixed-space-delay!) schon in der Erstausgabe meines 1987 erschienenen Buches "Das Prinzip des Seins" veröffentlicht habe (Seite 373). In der Neuausgabe 2003 gibt es diese Erklärung auf Seite 487. (Ich habe die besondere Art der Lichtbewegung mit dem Satz geprägt: Licht bewegt sich von dort, wo es war, dorthin, wo es sein wird!) Die Beschreibung am Anfang dieses Aufsatzes bezüglich der Mitnahme der Lichtsphären und der Kombination der "Lichtgeschwindigkeit" aus Quellengeschwindigkeit und absoluter Lichtausbreitung gibt es in der englischen Kurzversion nur in der Ausgabe des "Principle of Existence", 2004.

Zu Norbert Feist siehe auch: http://www.norbertfeist.de

Zu Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Hartwig Thim, Johannes Kepler Universität Linz:
An experimental setup for measuring the one-way phase velocity of a microwave signal
Experimentelle Widerlegung der speziellen Relativitätstheorie


* Die Aussage, dass eine Geschwindigkeit "konstant" ist, macht eigentlich nur Sinn, wenn auch Messgrößen Länge und Zeit konstant sind. Dennoch erfolgt die Fortpflanzung von Impulsen mit spezifischen, von der Matrix (od. Äther od. anderen Eigenschaften des Raums) abhängigen Intervallen, woraus auch eine spezifische Geschwindigkeit resultiert , welcher erst durch unsere Maße eine Größe zugewiesen wird. Diese Geschwindigkeit ist quasi "konstant zu sich selbst", das heisst, das Licht behält - so wie jedes andere Ding dieser Welt - einfach seinen Zustand bei, solange keine Kraft darauf einwirkt. Dieser konstante Zustand ist - im Gegensatz zu den anderen Dingen, bei welchen "Geschwindigkeit" eine Eigenschaft ist, die erst in der Relation zu einem Bezugspunkt in Erscheinung tritt - ein a priori bewegter, einer der linearen Fortpflanzung, wogegen bei den materiellen Körpern diese Fortpflanzung örtlich in Form von Punktfeldern ("Atomen") erfolgt.

** Die Isotropie der Lichtausbreitung, also die symmetrische Fortpflanzung der Impulse von ihrem Enstehungsort aus, bezieht sich auch zeitlich und räumlich absolut auf diesen Erzeugungsort. Licht bildet somit ein fundamentales Bezugssystem ("Absolutraum") und das Relativitätsprinzip ist nur für Körper mit Massen-Wechselwirkung gültig. Die Addition der Lichtquellengeschwindigkeit mit der Ausbreitungsgeschwindigkeit der Energie erfolgt allerdings nicht vektoriell, sondern im Sinne des relativistischen Additionstheorems. Den Grund hierfür habe ich im Forumsbeitrag http://www.mahag.com/FORUM/forum.php?id=1037 dargelegt. Siehe auch "The Fixed-Space-Delay-Model".


Wer behauptet da, Licht könne Licht nicht überholen?

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© Edition Mahag 2004 - ins Web gestellt am 22.April 2004. Kopieren, Zitieren, Nachdruck unter Quellenangabe erlaubt.

Letzte Bearbeitung und Ergänzung des Textes am 25.Okt. 2005