AM-Modulation

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Re: AM-Modulation

Beitragvon Kurt » Fr 23. Okt 2015, 19:55

Highway hat geschrieben:
Aber ob er das meint? Keine Ahnung!


Ich rede doch nicht von einer "Stehwelle" sondern von Modulation.
Da wird ein Signal durch ein anderes "verformt", also verändert, bei AM in seiner Höhe/Amplitude beeinflusst.

Darum heisst es ja auch Amplitudenmodulation.
Die Grundstruktur (Periodendauer, bzw. Frequenz) des Ursprungssignals bleibt dabei konstant, nur seine Amplitude verändert sich.
Diese wird durch ein anderes Signal, das Modulationssignal (im Bild das S_mod) bestimmt.

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Re: AM-Modulation

Beitragvon Kurt » Fr 23. Okt 2015, 20:07

Spacerat hat geschrieben:Das funktioniert also nur mit Modulation und Seitenbändern. Mach du dir also erst mal den Unterschied zwischen beidem klar, bevor du weiter so einen Schwachsinn wie hier verzapfst.

Und ich dachte dass du zumindest den Begriff AM-"Modulieren" verstehen würdest, ist aber wohl nicht der Fall.
Druck die halt das eingestellte Bild aus dann gehen wir minischtrittweise durch was es aufzeigt und was welches Bauteil für eine Bedeutung hat.

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Re: AM-Modulation

Beitragvon Kurt » Fr 23. Okt 2015, 20:14

Spacerat hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Druck die halt das eingestellte Bild aus dann gehen wir minischtrittweise durch was es aufzeigt und was welches Bauteil für eine Bedeutung hat.
Fang du halt damit an und wir werden dir geschlossen sagen, dass du Blödsinn schreibst, wie schon den gesamten Faden lang. Du kennst ja nicht mal den Sinn einer Modulation.


Hier ist das Bild, oben links ist ein Sinusgenerator, er erzeuge ein Signal mit 3Vss und der Frequenz 100 MHz.
Das Signal das er erzeugt heisst: S_osz


Klar?

AM-Sender_06.GIF
AM-Sender_06.GIF (21.37 KiB) 3232-mal betrachtet


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Re: AM-Modulation

Beitragvon Kurt » Fr 23. Okt 2015, 20:24

Highway hat geschrieben:Da lag ich ja sowas von daneben. :?


Nur ein kleines bisserl.

Weiter im Bild:
--------
Da wird ein Signal durch ein anderes "verformt", also verändert, bei AM in seiner Höhe/Amplitude beeinflusst.
--------

Links in der Mitte ist ein weiterer Sinusoszillator gezeichnet, er erzeugt das Signal mit dem unser zu sendendes Signal verändert/moduliert wird, das: S_mod. Er erzeugt ein Signal mit der Frequenz 1 MHz.
(hier ist bei Musikübertragung halt das Mischpult/Tonband/... vorhanden in dem alle Instrumentenquellen durch Addition zusammengefasst wurden)
(ich nehme ein Sinussignal damits einfach und übersichtlich und unkompliziert bleibt)

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Zuletzt geändert von Kurt am Fr 23. Okt 2015, 20:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: AM-Modulation

Beitragvon Kurt » Fr 23. Okt 2015, 20:42

Highway hat geschrieben:...oder vielleicht so?


Es geht um Modulation nicht um Addition.

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Zuletzt geändert von Kurt am Fr 23. Okt 2015, 20:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: AM-Modulation

Beitragvon Kurt » Fr 23. Okt 2015, 20:44

Spacerat hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Klar?
Entweder du beschreibst das Ganze in einem Abschnitt inkl. Rechnungen oder gar nicht! KLAR?


Entweder du gehst mit und erkennst selber welchem Stuss du aufgesessen bist, oder du bleibst auf diesem eben sitzen.

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Re: AM-Modulation

Beitragvon Kurt » Fr 23. Okt 2015, 20:56

Spacerat hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Entweder du gehst mit und erkennst selber welchem Stuss du aufgesessen bist, oder du bleibst auf diesem eben sitzen.
Da bleibe ich lieber auf dem Stuss, dem ich aufgesessen bin, sitzen, als mir deine Kinderkacke anzutun.


Ganz einfach: Du traust dich nicht!

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Re: AM-Modulation

Beitragvon Kurt » Fr 23. Okt 2015, 22:38

Chief hat geschrieben:Mathematisch entspricht die Modulation...


Mathenmatisch!

Links oben ist der Oszillator, er erzeugt das S_osz.

Darunter ein Generator der das hier verwendete Signal zur Modulation erzeugt, genannt S_mod.
Beide Signale haben keinerlei elektrische Verbindung zueinander.

R1 und R3 dienen der Begrenzung der Modulationstiefe so dass beim Empfänger keine Verzerrungen auftreten.
Je nach Stellung des Potis kommen also zwischen 1 und 2Vss aus dem Poti raus, dieses Signal heisst S_ausg. Es geht direkt zum Ausgang des Senders.

Verändert man die Potistellung so verändert sich direkt das Signal das am Ausgang des Senders anliegt.

Nun bauen wir einen Motor auf das Poti der dieses so verdreht wie es ein Steuersignal vorgibt.
Das Steuersignal sei das S_mod.
Die Potistellung wird also nun vom S_mod bestimmt!

Unser S_mod hat eine Frequenz von 1 MHz und bedient also das Poti.

Die Spannung am Senderausgang ändert sich nun zwischen 1 und 2Vss und in der Wiederholrate die das S_mod vorgibt.
Wir haben jetzt einen AM-modulierten Sender der eine Trägerfrequenz von 100 MHz, moduliert durch das S_mod (1 MHz) sendet.
Ein am Ausgang angeschlossener Oszi zeigt genau das auf.

Einfacher und klarer ist Amplitudenänderung des Trägersignals nicht darstellbar.

Der Sender sendet nur ein einziges Signal, das S_osz welches in seinen Einzelamplituden verändert ist.

Weitere Signale sind weder erzeugt worden, noch gelangen welche zum Senderausgang.


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Re: AM-Modulation

Beitragvon Kurt » Sa 24. Okt 2015, 08:29

Chief hat geschrieben:
Die Baugruppe, an der diese Rechenoperation erfolgt, heißt Modulator und wird manchmal auch als Mischer, englisch als Mixer bezeichnet.


Siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Fernsehsignal#Spektrum


Bei Amplitudenmodulation wird nichts gerechnet sondern die Amplitudenwerte eines Signal, abhängig von einem anderem Signal, verändert.

Im "Bild" wird das durch R_mod bewerkstelligt.
Das Signal das da rauskommt ist das in seiner Form veränderte S_osz.
Die einzelnen Periodendauern sind unverändert, lediglich durch das Modulieren sind die einzelnen Perioden in ihrer Höhe unterschiedlich.
Das veränderte S_osz heisst jetzt S_ausg und geht zum Ausgang des Senders.
Ein dort angeschlossener Oszi zeigt auf dass die einzelnen Periodendauern identisch mit dem S_osz sind, also die gleiche Frequenz haben, lediglich die einzelnen Schwingungszüge sind anders als das S_osz.

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Re: AM-Modulation

Beitragvon Kurt » Sa 24. Okt 2015, 16:43

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Bei Amplitudenmodulation wird nichts gerechnet sondern die Amplitudenwerte eines Signal, abhängig von einem anderem Signal, verändert.

Im "Bild" wird das durch R_mod bewerkstelligt.
Das Signal das da rauskommt ist das in seiner Form veränderte S_osz.
Die einzelnen Periodendauern sind unverändert, lediglich durch das Modulieren sind die einzelnen Perioden in ihrer Höhe unterschiedlich.
Das veränderte S_osz heisst jetzt S_ausg und geht zum Ausgang des Senders.
Ein dort angeschlossener Oszi zeigt auf dass die einzelnen Periodendauern identisch mit dem S_osz sind, also die gleiche Frequenz haben, lediglich die einzelnen Schwingungszüge sind anders als das S_osz.

Kurt

Ja natürlich, deswegen ist Frequenzabstand zwischen 2 AM-Sender wie groß? :lol:


Der ist so gross wie du die Trägerfrequenzen zweier Sender auseinander legst.
Denn der Sender erzeugt nur seine Trägerfrequenz, zusätzliche Signale mit anderen Frequenzen erzeugt er nicht.
Das zeigt auch der daran angeschlossene Oszi.
Zeigen andere Messinstrumente weitere Signale dann haben sie diese selber erzeugt.

Wenn du den Oszi so einstellst dass du einzelne Trägerfrequenzschwingungen siehst und deren Periodendauer betrachtest dann haben alle die selbe Periodendauer, egal wie hoch dabei die einzelnen Schwingungsamplituden sind.
Das bedeutet dass da nur ein einziges Signal konstanter Frequenz anliegt.
Stellst du viele solcher Einzelschwingungen dar dann kannst du in deren Amplitudenveränderung (wenn du zwischen den einzelnen Trägerschwingungszügen gedanklich Verbindungen setzt) das Modulationssignal wieder erkennen.

Hier zeigt sich dass die Amplituden der einzelnen Trägersignalschwingungen des S_ausg vom S_mod verändert wurden.
Zur Antenne gelangt das S_ausg, sonst keins.

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