DerDicke hat geschrieben:Harald Maurer hat geschrieben:
Wieso? Das muss man doch gar nicht extra nachweisen. Der Doppler-Effekt beweist das c+/-v doch völlig ausreichend!
Nein, eine Hypothese das Licht würde sich in irgendeinem IS mit c+-v fortpflanzen ist zur Herleitung des relativistischen Doppler Effektes nicht nötig und wird auch in keiner Herleitung verwendet.
Eine eigene Herleitung für den relativistischen Doppler-Effekt ist auch nicht notwendig, weil es derselbe Effekt ist wie der klassische, lediglich mit der Zeitdilatation symmetrisiert, die aber den Effekt selbst nicht begründen kann. Die Ursache ist nach wie vor die klassische: c+/-v. Und daher wird der relativistische Doppler-Effekt prinzipiell auch gleich mit c+/-v gerechnet. Der klassische Doppler-Effekt z.B. für ruhenden Beobachter und sich nähernder SIgnalquelle ist f_b=f_s/
(1-v/c) und relativistisch kommt nur die ZD hinzu, also f_b=f_s*gamma/
(1-v/c). Die Ursache für den Effekt ist also in beiden Varianten die Relativgeschwindigkeit zum Licht, wie man aus dem identischen Quotienten aus v/c in beiden Formeln sehen kann. Der Doppler-Effekt funktioniert daher nicht ohne c+/-v, auch der relativistische nicht!
Weil der Relativist dies aber nicht zugeben darf, kommt es zu esoterischen und nichtssagenden Begründungen für den Effekt, wie man sie hier
http://homepage.univie.ac.at/franz.emba ... ffekt.html lesen kann:
Die Veränderung der Periodendauer und damit der Frequenz eines Prozesses, dessen zeitliche Information durch Lichtsignale übermittelt wird, ist ein universelles Phänomen,
dessen Details nicht von der physikalischen Natur des Prozesses abhängen. Wie unsere auf Punktteilchen und (punktförmige) Uhren beruhende Herleitung gezeigt hat, liegt sein Ursprung in den Eigenschaften von Raum und Zeit begründet.
Oder hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Doppleref ... hne_Medium "Dieser Relativistische Doppler-Effekt ist darauf zurück zu führen, dass die Wellen sich mit endlicher Geschwindigkeit, nämlich der Lichtgeschwindigkeit ausbreiten.
Man kann ihn als geometrischen Effekt der Raumzeit auffassen."
Raum und Zeit mit Eigenschaften! Und betreibt die Raumzeit schon immer Geometrie oder erst, seitdem der Mensch die Geometrie erfunden hat?
Auch der Doppler-Effekt des Lichts funktioniert nicht ohne Medium. Das Licht eines weit entfernten Sterns erreicht uns rotverschoben, obwohl der Stern gar nicht mehr existiert und eine Relativbewegung zwischen Stern und Erde gar nicht mehr vorliegt. Da die seinerzeitige Relativbewegung zum Stern in der rosinenkuchenartigen Aufblähung des Universums auch einer Bewegung der Erde zuzuschreiben ist, ergeben sich zwei interessante Fragen, nachdem das Licht
unverändert rotverschoben ankommt, obwohl die Quelle nicht mehr existiert: Auf welche Weise hat sich das Licht die Rotverschiebung "gemerkt" und welche Art von Relativgeschwindigkeit ist nach wie vor gegeben, obwohl zur Quelle keine mehr vorliegen kann? Antwort: Es ist die Relativgeschwindigkeit der Erde
zum Licht des unter gegangenen Sterns! Wer glaubt, das ginge auch ohne Medium, betreibt Esoterik und keine Physik. Rotverschobenes Licht erloschener Sterne und die Doppler-Verschiebung des CMB aufgrund unserer Bewegung gegen sein längst ursprungsloses Licht widerlegen die SRT!
Grüße
Harald Maurer