Genie oder Spinner? Warum wir Querdenker brauchen

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

der Lopez Ritt

Beitragvon Yukterez » Mo 21. Mai 2012, 20:02

Frau Lopez hat geschrieben:Das Paradoxon sollte lieber in der Lehre benutzt werden, damit man erkennen und lernen kann, dass man mit der Sprache (einschließlich der mathematischen Sprache) gezielt Irreführung und Verwirrung stiften kann, und dass nur die Logik über die Sprache (einschließlich der mathematischen Sprache) das Sagen haben darf.

Dieses Beispiel ist dafür zwar ungeeignet, da nur die wenigsten auf den Unsinn den Sie da hineindichten wollen hereinfallen würden, aber als Anleitung wie man gezielt erreicht oder vermeidet, dass sich Irreführungen einschleichen, habe ich genau zu dem Zweck auf Wikipedia einen Artikel verfasst, der zwar etwas allgemeiner gehalten ist, dafür aber ohne solchen vermeintlichen Paradoxien auskommt, die nur vom Horizont des Überforderten oder des Überwindenden abhängen.
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Re: Genie oder Spinner? Warum wir Querdenker brauchen

Beitragvon contravariant » Mo 21. Mai 2012, 20:17

Die Diskussion mit Jocelyne über Mathematik ist völlig sinnlos. Ihr fehlen nicht nur die Grundlagen, ihr geht vielmehr jegliches abstraktes Denkvermögen ab. Der geneigte Leser kann sich ja mal nach Jocelyne und Ziegenproblem googlen..
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Re: 1+1=irgendwas

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mo 21. Mai 2012, 20:18

Yukterez hat geschrieben:
Und wenn Sie aber ein genaueres Ergebnis als nur "irgendwann" benötigen, nehme ich an, dann müssen Sie selber wen fragen der es wiederum so rechnet wie Sie meinen dass es schlechter wäre als Ihre Methode, stimmt´s ? Und: wie erkennen Sie im vorhinein, on der Punkt wo überholt wird, vor oder hinter der Ziellinie ist ?

Man brauchte ja gar nicht bei diesem Paradoxon zu rechnen: Die Rechenergebnisse waren schon freundlicherweise in der Vorgabe gegeben: Ein Vorsprung der Schildkröte 10 m war vorgegeben und die Einholung der Schildkröte durch Achilles auf der Strecke, wenn der Vorsprung 0 war, war auch vorgegeben. Was will man mehr um das Paradoxon zu lösen? Was willst Du hier berechnen? Es war gar nicht die Rede zu berechnen, wann Achilles die Schildkröte einholt oder wo genau auf der Strecke, oder? Zeitangaben und Ortsangaben waren hier gar nicht gefragt, völlig off-topic, Du hast nicht aufgepaßt vor lautem Rechendrang. 8-)

Man brauchte bei diesem Paradoxon nur zu erkennen, dass Achilles weiter auf der Strecke nach vorne läuft, wenn der Vorsprung 0 ist, sprich wenn er die Schildkröte eingeholt hat. Wo ist das Problem mit der Mathematik? Warum wollt Ihr unbedingt einen Vorsprung 0 unendlich teilen? Warum wollt Ihr unbedingt nur die Strecke berücksichtigen, die vor der Einholung der Schildkröte existiert?

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mit fremden Federn

Beitragvon Yukterez » Mo 21. Mai 2012, 20:52

In Ihrem Beispiel ist das Ergebnis zwar vorgegeben; aber nicht wie Sie anscheinend vermeinen, zu dem Zweck zu klären wo dieses einmalige Event zwischen Hase und Igel stattgefunden hat, sondern um zu zeigen wie man auch mit anderen Streckenlängen, Geschwindigkeiten und Vorsprüngen zu einem Ergebnis kommt (: Sie sind freilich darauf angewiesen, dass wer anderer Ihnen die Rechnung vorkaut, damit Sie dann ins Lösungsheft schaun können um dann zu postulieren, Sie hätten die Lösung auch ohne zu rechnen von selber gefunden (: Mit meiner Rechnung kriege ich für alle Situationen in zwei Schritten eine Lösung - Sie jedoch müssen das Ergebnis erschummeln.
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Re: 1+1=irgendwas

Beitragvon Ernst » Mo 21. Mai 2012, 20:59

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Man brauchte bei diesem Paradoxon nur zu erkennen, dass Achilles weiter auf der Strecke nach vorne läuft, wenn der Vorsprung 0 ist, sprich wenn er die Schildkröte eingeholt hat. Wo ist das Problem mit der Mathematik? Warum wollt Ihr unbedingt einen Vorsprung 0 unendlich teilen? Warum wollt Ihr unbedingt nur die Strecke berücksichtigen, die vor der Einholung der Schildkröte existiert?

Wenn Du nicht liest, was Dir geantwortet wird oder es gleich wieder vergißt, dann kommst du natürlich immer zu dieser Aussage, welche mit dem logisch/analytisch/ mathematischen Inhalt überhaupt nichts zu tun hat.
Du mußt Deine Anguckmethode hier nicht publizieren. Ich habe schon gesagt, daß jedes Kind weiß, was tatsächlich vor sich geht. Was soll das also.
Es geht hier um die Veranschaulichung eines mathematischen Sachverhaltes bezüglich unendlicher Reihen, wenn Du denn irgendeine Ahnung hast, was das ist.
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Re: Genie oder Spinner? Warum wir Querdenker brauchen

Beitragvon All » Mo 21. Mai 2012, 21:05

All hat geschrieben:Bei diesem Paradoxon wird doch argumentativ eine Grenze eingeführt die es in der Realität nicht gibt.
Die Grenze ist das Ende des Vorsprungs, den man immer wieder einholen muss und der sich bis ins unendliche wiederholt.
Es gibt also keinen durchgehenden Lauf, sondern unendlich viele Läufe, die nach erreichen des Vorsprungs immer wieder neu beginnen.


@ Ernst

Was verstehst du an diesen einfachen Sätzen von mir nicht. Ich habe eine andere Sichtweise als du, weil ich Sprache anders betrachte.

Für mich liegt die Auflösung eines Paradoxons darin, die vorhandene Fehlformulierung zu erkennen und das Paradoxon so zu lösen. Auch ohne Mathematik.

Ich entferne die Grenze die real auch nicht existiert und das Problem oder der konstruierte Teil der Geschichte ist geplatzt.

Warum stellt ihr das überhaupt als Paradoxon dar? Formuliert es als mathematische Aufgabe,was es letztlich auch ist und alles ist in Butter.
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Beitragvon Yukterez » Mo 21. Mai 2012, 21:11

Mein Lieblingsteil ist der, dass im Fall, dass der Vorprung der Schildkröte 0 Meter beträgt, Achilles diese, sofern er schneller läuft, irgendwann eingeholt haben wird (:

Also nochmal, Frage an Frau Lopez:
Wenn der Vorsprung des Archilles, welcher mit 2 m/sek läuft, 10 m beträgt, während der Hase diesem mit 3 m/sek hinterhereilt, wird der Hase Archilles vor der Ziellinie, die sich 20 m vor Archilles befindet, überholt haben ?
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Re: mit fremden Federn

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mo 21. Mai 2012, 21:20

Yukterez hat geschrieben:In Ihrem Beispiel ist das Ergebnis zwar vorgegeben; aber nicht wie Sie anscheinend vermeinen, zu dem Zweck zu klären wo dieses einmalige Event zwischen Hase und Igel stattgefunden hat, sondern um zu zeigen wie man auch mit anderen Streckenlängen, Geschwindigkeiten und Vorsprüngen zu einem Ergebnis kommt (: Sie sind freilich darauf angewiesen, dass wer anderer Ihnen die Rechnung vorkaut, damit Sie dann ins Lösungsheft schaun können um dann zu postulieren, Sie hätten die Lösung auch ohne zu rechnen von selber gefunden (: Mit meiner Rechnung kriege ich für alle Situationen in zwei Schritten eine Lösung - Sie jedoch müssen das Ergebnis erschummeln.


Das Paradoxon ist keine Schüleraufgabe, um die Koordinaten eines "Event" zu berechnen, sonst wäre es nicht berühmt geworden: Das Paradoxon will "zeigen", dass Achilles nie die Schildkröte einholen kann. Wieder die Aufgabe vor lauten Rechendrang von Koordinaten verfehlt... 8-)

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Re: 1+1=irgendwas

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mo 21. Mai 2012, 21:23

Ernst hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:Man brauchte bei diesem Paradoxon nur zu erkennen, dass Achilles weiter auf der Strecke nach vorne läuft, wenn der Vorsprung 0 ist, sprich wenn er die Schildkröte eingeholt hat. Wo ist das Problem mit der Mathematik? Warum wollt Ihr unbedingt einen Vorsprung 0 unendlich teilen? Warum wollt Ihr unbedingt nur die Strecke berücksichtigen, die vor der Einholung der Schildkröte existiert?

Wenn Du nicht liest, was Dir geantwortet wird oder es gleich wieder vergißt, dann kommst du natürlich immer zu dieser Aussage, welche mit dem logisch/analytisch/ mathematischen Inhalt überhaupt nichts zu tun hat.


Wenn Du nicht liest, was Dir geantwortet wird oder es gleich wieder vergißt, dann kommt man natürlich zu der leichten Vermutung, dass es mit Deinem logisch/analytisch/mathematischen Verständnis irgendwie happert.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Genie oder Spinner? Warum wir Querdenker brauchen

Beitragvon Yukterez » Mo 21. Mai 2012, 21:35

Lopez hat geschrieben:Das Paradoxon ist keine Schüleraufgabe, um die Koordinaten eines "Event" zu berechnen, sonst wäre es nicht berühmt geworden: Das Paradoxon will "zeigen", dass Achilles nie die Schildkröte einholen kann. Wieder die Aufgabe vor lauten Rechendrang von Koordinaten verfehlt..

Das ist es, was Sie daraus herauslesen, aber das liegt an Ihnen, nicht am "Paradoxon" (: In der Tat ist es vielmehr so, dass man viele Kommastellen (Periodizität) zu erwarten hat, und das sind eher selten alles Nullen:

Bild

In diesem Fall kann man aber alles auf 2 Schritte reduzieren,

Bild

während Sie den nun veränderten Variablen nichts entgegenzusetzen habe, es sei denn, ich gewähre Ihnen Einblick in das Ergebnis.
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