Das Max Planck Institut für Wissenschaftsgeschichte

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Das Max Planck Institut für Wissenschaftsgeschichte

Beitragvon Jocelyne Lopez » Do 22. Sep 2011, 08:37

Jocelyne Lopez hat geschrieben:

Max von Laue ist 1960 ums Leben gekommen: Auch wenn in den 80igen Jahren als Georges Bourbaki eine entsprechende Anfrage an die Ostberliner Akademie für Wissenschaften richtete (gemäß Kommentaren aus dem Blog „Kritische Stimmen zur Relativitätstheorie“) noch Nobelpreisträger lebten, die im Testament genannt worden sein sollten, sind sie heute mit Sicherheit alle gestorben. [...]

Möglicherweise hat nur der Weg über das Bundesministerium für Bildung und Forschung eine kleine Chance auf Erfolg, wie ich es im Blog Kritische Stimmen vorgeschlagen habe - obwohl es hier auch ziemlich wahrscheinlich ist, dass das Bundesministerium eine Anfrage ignorieren oder sich für nicht zuständig erklären wird – wie üblich.


Siehe das Ergebnis der Recherchen eines Lesers als Kommentar zu dem Artikel Wurde die Welt betrogen? im Blog "Kritische Stimmen zur Relativitätstheorie":


1. Von den bis 1960 ernannten Physik-Nobelpreisträgern leben nach meiner Recherche (Lexikon, Wikipedia, Google) noch:

Tsung-Dao Lee, Nobelpreis 1957
Chen Ning Yang, Nobelpreis 1957
Donald A. Glaser, Nobelpreis 1960

2. Von einem Brief an die Bundeswissenschaftsministerin halte ich nicht viel. Sie kann darauf verweisen, dass die Wissenschafts- und Bildungseinrichtungen in die Zuständigkeit der Länder fallen.
Der Berliner Wissenschaftssenator wird sagen, dass er sich nach Gesetzeslage und der Satzung der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften nicht in deren fachliche Angelegenheiten einmischen kann.

Das Archiv der Akademie ist wegen Auslagerungs- und Umzugsarbeiten vom 1.8.-31.12.11 geschlossen und kann in dieser Zeit auch keine Anfragen beantworten (siehe http://www.bbaw.de/archiv )


Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Das Max Planck Institut für Wissenschaftsgeschichte

Beitragvon Gerhard Kemme » Do 22. Sep 2011, 18:02

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Bruch in der Zensur in Berlin: Ich mache auf den heutigen Eintrag im Blog "Kritische Stimmen zur Relativitätstheorie" aufmerksam:

Die Bibliothek der Humboldt Universität zu Berlin katalogisiert überraschend das GOM-Projekt


Meiner Ansicht nach gibt es "GOM" aber auch an Bibliotheken in HH:

http://gso.gbv.de/DB=2.91/SET=6/TTL=1/SHW?FRST=4/PRS=HOL

http://gso.gbv.de/DB=2.91/SET=3/TTL=1/SHW?FRST=1/PRS=HOL
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Re: Das Max Planck Institut für Wissenschaftsgeschichte

Beitragvon contravariant » Do 22. Sep 2011, 19:25

Diese ganze Verschwörungsgeschichte hat einen entscheidenden Haken. Auf der einen Seite sollen die Physiker die größte und längste Verschwörung (von den Illuminaten vielleicht mal abgeshen) aller Zeiten veranstalten, um die Relativitätstheorien und den Physikerguru Einstein zu "retten". Auf der anderen Seite haben diesselben Physiker aber keine Probleme damit, Einsteins Meinung als falsch einzuordnen. Einstein war nämlich überzeugt, dass die Wahrscheinlichkeitsinterpretation der Quantenmechanik falsch ist ("Der Alte würfelt nicht.") und die Quantenmechanik "verstecke" Variabelen enthalten muss, die diese wieder zu einer deterministischen Theorie machen. Die Lehrmeinung ist heute allerdings eindeutig, es gibt keine versteckten Variabelen und der Zufall in der Quantenmechanik ist echt. Wenn man schon eine weltweite Verschwörung veranstaltet, wieso wird nicht auch in Bezug auf die Quantenmechanik Einsteins Meinung "durchgesetzt"? Wie passt das zusammen?
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Re: Das Max Planck Institut für Wissenschaftsgeschichte

Beitragvon galactic32 » Do 22. Sep 2011, 21:55

contravariant hat geschrieben:Die Lehrmeinung ist heute allerdings eindeutig, es gibt keine versteckten Variabelen und der Zufall in der Quantenmechanik ist echt.
Und was wäre die Lern-meinung?
Nicht einmal der Zufall in Compjutern ist auch nur im Ansatz "echt" :!:
Was wäre denn Antizufall in der heutigen Lehrmeinung?

Gruß
P.S.
contravariant hat geschrieben:Wie passt das zusammen?
Wieso muß im Krieg, oder bei Verschwörungen, etwas zusammenpassen?
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Re: Das Max Planck Institut für Wissenschaftsgeschichte

Beitragvon Kurt » Do 22. Sep 2011, 21:59

galactic32 hat geschrieben:Nicht einmal der Zufall in Compjutern ist auch nur im Ansatz "echt" :!:


Richtig, denn den gibts nicht.
Worauf ist also die "moderne" Physik aufgebaut!
Auf Zufall den es nicht gibt, auf Quanten die nicht existieren.
Na denn gut Nacht, Physik.


Gruss Kurt
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Re: Das Max Planck Institut für Wissenschaftsgeschichte

Beitragvon Jocelyne Lopez » Fr 23. Sep 2011, 06:08

Chief hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:Zur Information:

Ich habe heute folgende E-Mail an Prof. Dr. Jürgen Renn, Direktor des Max-Planck-Instituts für Wissenschaftsgeschichte, geschrieben:
...

Und was erwartest Du davon? :?

Welche Erfahrungen haben andere gemacht?


1. Keine Antwort ist auch eine Antwort...

2. Die engagierten Kritiker handeln meistens nach dem Sprichwort: "Steter Tropfen höhlt den Stein"...

3. Eine Beschwerde an einen Verantwortlichen ist die einfachste und effektivste Methode, um die Öffentlichkeit über Missstände zu informieren.

4. Verantwortung ist ein persönlicher Anspruch und kann nur individuell und mit Klarnamen getestet werden, siehe Das Gehalt schleppen sie weg, die Verantwortung lassen sie liegen.

Viele Grüße
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Re: Das Max Planck Institut für Wissenschaftsgeschichte

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mo 26. Sep 2011, 07:53

Ich verweise auf meinen heutigen Beitrag im Blog „Kritische Stimmen zur Relativitätstheorie“:

Wissenschaftsjournalismus à la Ulf von Rauchhaupt: Spinner

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Das Max Planck Institut für Wissenschaftsgeschichte

Beitragvon Jocelyne Lopez » Fr 30. Sep 2011, 06:29

Ich mache auf einen Beitrag im Blog „Kritische Stimmen zur Relativitätstheorie“ aufmerksam: Albert Einstein bezeichnet das öffentliche Interesse an der Relativitätstheorie als „psychopathologisch“:

Die Relativitätstheorie: Eine wissenschaftliche Massensuggestion

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Das Max Planck Institut für Wissenschaftsgeschichte

Beitragvon Gerhard Kemme » Fr 30. Sep 2011, 15:42

Ach - gibt es eine Welt, die nur aus Entweder - Oder besteht. Sowenig ich für die Relativitätstheorie als alleiniges Dogma bin neben der keine andere Wahrheit existieren darf - so wenig bin ich allerdings auch dafür, alles in Bausch und Bogen zu verdammen - um bei den Sprichwörtern zu bleiben, man sollte auch mit der RT, dem Max-Planck-Institut und insbesondere der Person Albert Einsteins die Kirche im Dorf lassen. Es ist sachlich nicht haltbar, eine ausschließlich negative Position einzunehmen, wenn andererseits geschrieben wird, dass das MP-Institut:

fühlte sich dieses Institut vor nicht allzu langer Zeit offensichtlich verpflichtet, die Original-Veröffentlichung dieser Studie von Gehrcke aus dem Jahre 1924 zu erwerben und digitalisiert der Öffentlichkeit
zur Verfügung zu stellen.


das ist doch nützlich, lehrreich, interessant und lobenswert - sollte doch auch einmal gesagt werden.

Entsprechendes gilt für die Person von Albert Einstein und seiner Relativitätstheorie - mindestens wird man sagen können, dass sich ein Objekt, dessen beschleunigte Bewegung mit Hilfe der "Relativistischen Masse" beschrieben wird sich genauso verhält als hätte man die Formel für die Widerstandskraft aufgrund des "Fahrtwindes" benutzt:

F_w=rho_dichte * c_w * A * v² * 0,5

d.h. Anhänger der Äthertheorie werden bei A.E. auch ständig Entdeckungen machen - insbesondere, wenn die Gleichungen der LT genommen und im Ruhezustand ein elastisches rundes Objekt eingesetzt wird und man die Verformungen nach Rechnung per LT bei höheren Geschwindigkeiten betrachtet - man berechnet dann plötzlich eine tropfenförmige Figur - d.h. wie stellt man sich die Verformungen eines elastischen Objektes bei der Bewegung in einem Fluid vor - man wird Tropfenform vermuten - genau das errechnet sich aus Einsteins LT.
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Re: Das Max Planck Institut für Wissenschaftsgeschichte

Beitragvon Hannes » Di 4. Okt 2011, 07:24

Hallo Chief !

Gerhard Kemme hat geschrieben:Ach - gibt es eine Welt, die nur aus Entweder - Oder besteht...
Es gibt noch UND und NICHT.


So sehe ich das auch. Leider sind die Rerlastivisten für eine vernünftige Weiterentwicklung nicht zu haben.

Mit Gruß
Hannes
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