Maßstabsparadoxon widerlegt Längenkontraktion

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Maßstabsparadoxon widerlegt Längenkontraktion

Beitragvon Harald Maurer » Fr 15. Jul 2011, 22:03

Ernst hat geschrieben:Das ist Deine private Schlußfolgerung. Und die ist falsch:

http://de.wikipedia.org/wiki/Quantenteleportation
Zur vollständigen Teleportation, also der Übertragung eines Quantenzustandes muss zusätzlich auch Information zwischen Sender und Empfänger auf einem klassischen Weg (also mit maximal Lichtgeschwindigkeit) ausgetauscht werden...
Die praktische Bedeutung der Quantenteleportation liegt nicht etwa darin, dass man Informationen oder gar Gegenstände damit überlichtschnell transportieren könnte. Das ist definitiv nicht der Fall.

Also sprach das Relativisten-Wikipedia! Ein Verschüsselungscode kann nur funktionieren, wenn er beim Empfänger so ankommt, wie er beim Sender vorliegt. Und wie kommt er dorthin?
Was Wikipedia da schreibt, ist nur eine Schutzbehauptung im Dienste der SRT. Zeilinger ist da offenbar anderer Ansicht - und der muss es ja wissen.
Ernst hat geschrieben:Mitnichten, weil das damit überhaupt nichts zu tun hat. Deinen generellen Irrtum in dieser Sache wurde Dir erklärt. Alle Deine Vorstellungen dazu sind falsch.

Also sprach der der SRT-Verfechter Ernst. Aber mein Lächeln dazu, kann man leider hier nicht sehen :)

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Re: Maßstabsparadoxon widerlegt Längenkontraktion

Beitragvon Harald Maurer » Fr 15. Jul 2011, 22:07

Ernst hat geschrieben:Nee. Sie haben ein synchrones Leben. Wie auch zwei synchronisierte Uhren an verschiedenen Orten zu unterschiedlicher Zeit die gleichen unterschiedlichen Zeigerstellung haben.

ja, und wenn man die Zeiger der einen Uhr verdreht, macht das die andere auch. Synchrones Leben ist schon eine tolle Sache! :lol:

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Re: Maßstabsparadoxon widerlegt Längenkontraktion

Beitragvon Harald Maurer » Fr 15. Jul 2011, 22:19

Wikipedia hat geschrieben:Zur vollständigen Teleportation, also der Übertragung eines Quantenzustandes muss zusätzlich auch Information zwischen Sender und Empfänger auf einem klassischen Weg (also mit maximal Lichtgeschwindigkeit) ausgetauscht werden...
Die praktische Bedeutung der Quantenteleportation liegt nicht etwa darin, dass man Informationen oder gar Gegenstände damit überlichtschnell transportieren könnte. Das ist definitiv nicht der Fall.

Das ist außerdem falsch. Der klassische Kommunikationsweg wird bei der Quantenkryptographie angewandt - nicht aber bei der Teleportation von Teilchenzuständen! Das kann nur ein Relativist geschrieben haben ;)

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Re: Maßstabsparadoxon widerlegt Längenkontraktion

Beitragvon Harald Maurer » Fr 15. Jul 2011, 22:52

"Nicht theoretisch oder prinzipiell, sondern wirklich, wenn auch nicht gerade als Fernreise, haben jetzt, wie die Zeitschrift Nature berichtet, Wissenschaftler an der Universität von Innsbruck unter der Leitung von Anton Zeilinger eine Quanten-Teleportation über immerhin etwa einen Meter Entfernung realisiert. In ihrem Experiment zerstörten sie Photonen und schafften es, deren Polarisation, d.h. die Richtung des Spins, als Information an andere Photonen weiterzuleiten, die diese Information aufgriffen und dadurch die Eigenschaften der zerstörten Photonen replizierten. Prinzipiell könne das Photon, das die Eigenschaften des ersten Photons repliziert, beliebig weit entfernt sein."

http://www.heise.de/tp/artikel/2/2233/1.html

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Re: Maßstabsparadoxon widerlegt Längenkontraktion

Beitragvon Kurt » Fr 15. Jul 2011, 23:06

Veritatibus hat geschrieben:Tatsache ist einfach, das die Natur sich wirklich so verhält, solange man nicht die Polarisation eines Photons bestimmt hat, sind beide unbestimmt, wird eine bestimmt, hat das andere Photon immer die gegengerichtete Polarisation. Es werden keine Informationen übertragen, da der Zustand ja nicht vorgeben werden kann, man kann sich die Richtung der Polarisation nicht aussuchen. Interessanter ist dabei noch, dass die Photonen auch keine „versteckten“ Variabeln in sich tragen, die den Zustand schon vor der Messung vorgeben. Dazu sollte man sich die Gleichungen von Bell ansehen. Fakt ist, das also die Photonen nicht schon eine gegengerichtete Polarisation in sich tragen, und man nur nicht davon weiß, sondern das der Zustand wirklich unbestimmt ist, bis einer gemessen wird. Die Erklärung von Bell dazu ist aber nicht ganz trivial.


Fakt ist das die Annahme von Photonen ein reines Hirngespinnst/Verlegenheitsbeschreibung ist.
Fakt ist das die Polarisation der abgegebenen Lichtpulse überwiegend gegensätzlich ist, egal/unabhängig davon ob jemand hinschaut oder nicht.
Und darum ist es auch Fakt dass die Lichtpulse im Prinzip immer mit der ihnen bei ihrer Entstehung aufgeprägten (gegensätzlichen) Polarisation am jeweiligem Ort ankommen.
Die Prägung der Polarisation der beiden Lichtpulse erfolgt im Kristall, das hat mit Zufall oder sonstwas nichts zu tun.
Wäre eine unabhängige Messung/Bewertung der Lichtpulse möglich würde sich das zeigen.
Es gibt keine spukhafte Fernwirkung, zumindest nicht in diesem Zusammenhang.
Der -Spuk- liegt in der mechanischen Schwingung des Kristalls begründet, das erzeugt die Polarisationswechsel und deren Abhängigkeit zueinander.


Gruss Kurt
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Re: Maßstabsparadoxon widerlegt Längenkontraktion

Beitragvon Harald Maurer » Fr 15. Jul 2011, 23:06

Veritatibus hat geschrieben:Zu der angeblichen Informationsübertragung findet man wenn man den Links folgt nichts.

Ach so, man findet nichts?
http://www.iontrap.umd.edu/publications/archive/Teleportation_ScienceJan2009.pdf

"Quantum teleportation is the faithful transfer of quantum states between systems, relying on
the prior establishment of entanglement and using only classical communication during the
transmission. We report teleportation of quantum information between atomic quantum memories
separated by about 1 meter. A quantum bit stored in a single trapped ytterbium ion (Yb+) is
teleported to a second Yb+atom with an average fidelity of 90% over a replete set of states.
The teleportation protocol is based on the heralded entanglement of the atoms through
interference and detection of photons emitted from each atom and guided through optical fibers.
This scheme may be used for scalable quantum computation and quantum communication.

usw.

Grüße
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Re: Maßstabsparadoxon widerlegt Längenkontraktion

Beitragvon Harald Maurer » Fr 15. Jul 2011, 23:10

Veritatibus hat geschrieben:Und mit dem MME hat das Ganze nun aber gar nichts zu tun.

Also sprach der Verkünder und Prediger der SRT Veritatibus :lol:

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Re: Maßstabsparadoxon widerlegt Längenkontraktion

Beitragvon Harald Maurer » Sa 16. Jul 2011, 08:51

Veritatibus hat geschrieben:Na keine Argumente mehr?

Argumente, die hier so behandelt werden, als wären sie nicht vorgebracht, kann man sich sparen! Da ist es schade um die Zeit. Ihre Diskussionsmethoden, bekannt als Rabulistik bzw. Eristik, können Sie vielleicht anderen Teinehmern gegenüber praktizieren, bei mir verfehlen sie ihre Ziel. Dass man Ihnen hier überhaupt noch antwortet, ist erstaunlich genug.

Grüße
Harad Maurer
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Re: Maßstabsparadoxon widerlegt Längenkontraktion

Beitragvon Mordred » Sa 16. Jul 2011, 12:21

Quantenteleportation hat geschrieben:

Was ist Quantenteleportation? => Übertragung des unbekannten Zustands eines Quantensystems von Alice (Sender) zu Bob (Empfänger)
Ob der Zustand unbekannt oder bekannt ist, ist nebensächlich.
Hauptsächlich wäre, Übertragung eines Zuszandes !

Lesen und verstehen, sag ich immer, ..............

Veritatibus hat geschrieben:Punkt 6. Bisher fehlt aber noch der von ihnen beschriebene Versuchsaufbau, wo alles rotiert, und es keine beweglichen Teile mehr gibt. Wenn Sie dazu bitte noch einen Link liefern könnten.


Handbuch für Relativisten hat geschrieben:

Attackiere ein Strohmann-Argument: Übertreibe, übersimplifiziere oder verzerre anderweitig ein Argument oder einen Nebenaspekt eines Arguments des Gegners und attackiere dann diese verzerrte Position. Du kannst auch einfach den Gegner [b]absichtlich fehlinterpretieren und ihm eine Position unterstellen die sich dann leicht attackieren läßt.Vernichte die Strohmann-Position in einer Weise die den Eindruck erwecken soll daß somit alle Argumente des Gegners erledigt sind.
:mrgreen:
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Re: Maßstabsparadoxon widerlegt Längenkontraktion

Beitragvon Kurt » Sa 16. Jul 2011, 12:28

Veritatibus hat geschrieben:Auszug aus Schrift:
Nun schauen die drei sich zunächst einen der beiden Notizzettel an: Wie erwartet sehen sie eine Reihe zufällig gefallener Zahlen. Doch als sie beide Notizen nebeneinanderlegen, entdecken sie etwas Verblüffendes: Beide Zahlenkolonnen sind identisch! Offenbar haben beide Quantenwürfel zwar Zufallszahlen produziert, aber in exakt gleicher Reihenfolge. Dafür muss die Verschränkung verantwortlich sein, denn der erfahrene Schiedsrichter hat alle Tricks und heimlichen Verständigungswege zwischen den Spielern ausgeschlossen. Zudem waren die Würfel weder gezinkt noch übten sie aufeinander verborgene Kräfte aus.


Wenn man den ganzen Premborium weglässt, eine Verschränkung die noch niemand gesehen hat auch, dann bleibt das bestehen was ist.
Da ja angeblich die Verschränkung beim Messen zerstört wird, also jedesmal bei einer Zahl in der Reihe neu aufgebaut werden muss, ist jedesmal eine Verbindung zum Sender notwendig.

Und schon sind wir bei ganz normalen Vorgängen, ganz ohne -hui Verschränkung-.

Wie erwartet sehen sie eine Reihe zufällig gefallener Zahlen.


Natürlich, was denn sonnst.
Die Zahlen, oder Polarisationen, die Zahlen und Polarisationen sind immer gegensätzlich, sie werden ja in einem gemeinsamen Baustein, dem sog. Verschränkungskristall, so erzeugt.

Und nachdem sie erzeugt wurden werden sie, immer noch gegensätzlich zueinander, zu den beiden Empfängern geschickt.
Und wie sollen sie anders ankommen als "verschränkt"?
Nur dann wenn sie unterwegs zerstört wurden ("Photonen"messung unterwegs" lässt grüssen.
Oder wenn sie inzwischen zu schwach geworden sind oder im Rauschen sich verhakt haben.

Fakt! Kommen sie unverändert ihrer Erzeugung an sind sie in der Summe gleich, egal welchen Einzelzustand sie zueinander haben, die wundersame Verschränkung ist vorhanden.
Kommen nicht beide an ist die wundersame Verschränkung verschwunden.

Was für ein "Beweis" der Verschränkung.

Der sogenannte Zufall liegt in der Arbeitsweise des -Verschränkungskristalls- begründet. die "Verschränkung" besteht darin dass beide abgegebene Zustände immer das widerspiegeln was im Verschränkungsapparat erzeugt wurde.

Das ist alles.

Gruss Kurt
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