Der AC-Ticker

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Re: Der AC-Ticker

Beitragvon Hannes » Di 11. Jan 2011, 20:08

Hallo Ernst !
Hannes hat geschrieben:
Ist das nicht genug?
Nein. Du weckst das Murmeltier

Mit welcherm Mechanismus sich Licht ausbreitet, ist für diese Theorien zweitrangig. Vorrangig ist, in Bezug auf was sich Licht im Vakuum mit c ausbreitet. Da mußt Du Stellung beziehen:

In Bezug auf die Quelle
In Bezug auf einen Äther mit bestimmten Eigenschaften. Welchen?
In Bezug auf jedes IS.


Ach, hallo, das Murmeltier ist da !

Ich schreib ja die ganze Zeit:
Das Licht wird von einem Aether mit lichtleitenden Eigenschaften transportiert.
In Bezug auf die Quelle würde der Hintere den Vorderen überholen.
Ein IS ist doch nur eine Zaubererkiste.

Und streichle Murmi schön zart !

Hannes
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Re: Der AC-Ticker

Beitragvon Ernst » Di 11. Jan 2011, 20:20

Hannes hat geschrieben: Das Licht wird von einem Aether mit lichtleitenden Eigenschaften transportiert.

Das ist doch mal eine Positionierung. Da ein üblicher Äther wegen MM nicht funktioniert, solltest Du die Eigenschaften Deines Äthers noch beschreiben. Bisher waren alle Äthermodelle nicht kompatibel mit Messungen und Beobachtungen. Lies mal hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84ther_(Physik)

Und streichle Murmi schön zart !

Mach ich. Es schläft.

Gruß
Ernst
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Re: Der AC-Ticker

Beitragvon Jocelyne Lopez » Di 11. Jan 2011, 20:53

Mordred hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:3. Hypothese: Das Medium für die Ausbreitung von Photonen ist eine Photonendichte.

Und wenn nun Photone aktive DM wäre ?

Was Photone sind weiß kein Mensch. Das wusste Einstein auch nicht. Er hat sie sich wohl als Teilchen ("Lichtquanten") vorgestellt. Vielleicht ist ein Photon ein Teilchen, vielleicht ist es ein immaterieller Erregungzustand von einer unbekannten Materie, vielleicht ist es reine Energie aus Kraftfeldern. Man könnte sich in der Tat Photone als "dunkle Materie" vorstellen: Sie sind auch für uns überwiegend dunkel bzw. unsichtbar: Nur die paar seltenen Photone, die unsere Netzhaut (oder unsere Detektoren) zufällig treffen nehmen wir wahr, wobei unsere Netzhaut oder unsere Lichtdetektore eine ganz ganz winzige Empfangsfläche im Universum besetzen, der ganze überwältige Rest des "Photonenbestandes" ist für uns also völlig unsichtbar! Hierzu möchte ich ein sehr anschaulicher Gleichnis von Harald Maurer aus seinem Buch bzw. aus seinem alten Forum, das ich öfter zitiert und verlinkt habe, weil es mich sehr beeindruckt und sehr zum Denken gegeben hat, siehe mein Beitrag aus dem Jahr 2007: Der Schattenboxer von Harald

Zitat von Jocelyne Lopez:

Diese Vorstellung einer für uns unsichtbare Photonendichte, ein Ozean von Photonen, in dem der ganze Universum baden würde kam mir durch die Beobachtung und die Überlegung, dass wir hier bei dem Licht nur messen und bewerten können, was wir Menschen (oder unsere Instrumente) registrieren, jedoch es kann viel mehr existieren, was wir nicht sehen oder registrieren können. Die Leistungsfähigkeit und der Reaktionsbereich der Fotozellen unserer menschlichen Netzhaut oder unserer Lichtsensoren können nicht beanspruchen, alles registrieren zu können, was überhaupt existiert. Können überhaupt Instrumente Grenzwerte anzeigen? Warum sollten sie das? Es könnte also sein, dass die Grenzgeschwindigkeit des Lichts (nach oben oder nach unten), die wir immer wieder messen, einfach nur die Grenzwerte der Leistungsfähigkeit unserer Netzhaut und unserer Instrumente sind, und nicht die Grenzwerte des Lichts...

Auch ein Beitrag von Harald Maurer 2005 mit einer Metapher aus seinem Buch hat mich in diesem Zusammenhang besonders angesprochen, ich habe ihn seinerzeit hervorgehoben, auch in anderen Foren, es ist jedoch auch ohne Echo geblieben:

Zitat Harald Maurer:

Schattenboxer

“... Die.. gekreuzte Verflechtung der Wirkung kommt erst in der Beziehung zwischen Verursacher und Wahrnehmer zum Ausdruck. Jede Störung wird erst als solche existent, wenn tatsächlich etwas oder jemand gestört wird. Obwohl sich die Stöße des Impulses rundum fortpflanzen, wird für einen Beobachter immer nur jener Stoß existieren, der auf ihn zukommt. In der Sprache der Quantenphysiker heißt das, jedes Quant existiert nur in dem Moment, in dem es gemessen wird.
Nehmen wir einmal an, irgendwo im Stockdunkeln steht ein Boxfanatiker, der im wahrsten Sinn des Wortes Schattenboxen betreibt. Er teilt, während er sich dreht, rings um sich nach allen Richtungen Fauststöße aus. Wir können diese Stöße nicht sehen, aber fühlen, wenn wir uns nahe genug an den Boxer heran begeben. Von Zeit zu Zeit werden wir einen Schlag erhalten. Von all den anderen Schlägen werden wir nichts erfahren - sie gehen ins Leere. Der Wahrnehmer spürt daher immer nur jene Wirkung, die zum Körper des Boxers gleichermaßen wie zum Körper des Wahrnehmers senkrecht steht. Das gilt auch für jede Energiewirkung eines T.A.O.-Impulses. Jedes Messinstrument - auch jedes unserer Sinnesorgane - erfährt deshalb nur einen Bruchteil der Wahrheit. Jede Energie, die wahrgenommen wird, ist nur ein kleiner Betrag der gesamten Energie eines Impulses...

Doch, man könnte sich schon Photone als "dunkle Materie" vorstellen.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Der AC-Ticker

Beitragvon Hannes » Di 11. Jan 2011, 21:01

Hallo Ernst !

Da ein üblicher Äther wegen MM nicht funktioniert, solltest Du die Eigenschaften Deines Äthers noch beschreiben. Bisher waren alle Äthermodelle nicht kompatibel mit Messungen und Beobachtungen.

Ich habe tatsächlich andere Vorstellungen als der "alles durchdringende
Aether" der 90 er Jahre des 19. Jahrhunderts.

Für mich ist der Aether ein lichtleitendes Medium wie Luft oder Wasser oder Glas,
das auf ein gewisses Raumgebiet beschränkt ist.
Kann in einer Vacuumkammer des Labors eingeschlossen sein.
Kann selbstverständlich auch an den intergalaktischen Raum bezogen sein.
Bezugspunkte: Unsere Orientierung im Weltall.(siehe Orientierung des Kapitäns)

Was ist nicht kompatibel mit astronomischen Messungen ?
Was sagen die Messungen an Sternen mit Exoplaneten aus?
Was ergibt sich, wenn das Sternenlicht auf dem Wege über Luft
und Glasabdeckung ins Vacuum der Meßanlage eintritt?
Die LG ändert sich auf diesem Wege dreimal.
Die LG im eingeschlossenen Vacuum des Labors ist nichts anderes
als die Lichtleitfähigkeit des Vacuums.(Im Glas waren es nur 2/3 LG)
(Lichtleitfähigkeit c im Vacuum von MM gemessen)

Mit Gruß
Hannes
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Re: Der AC-Ticker

Beitragvon Jocelyne Lopez » Di 11. Jan 2011, 21:26

Britta hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:Und welche physikaliche Kräfte sind für die physikalische Herleitung des Gammafaktors im wortreichen Text vom nocheinpoet genannt worden?
Ich habe keine gefunden, und auch keine Zeit seine üblichen Romanen sorgfältig zu lesen.


Wenn du nicht liest, kannst du natürlich auch nichts finden, schon klar. Erwarte aber nicht, dass du die entsprechende Textstelle zitiert bekommst.

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Kannst Du es knapp mit eigenen Worten hier sagen, wenn Du es verstanden hast, auf welche physikalische Kräfte der Gammafaktor zurückzuführen ist, dass er eine materielle Verkürzung von bewegten Objekten in der Äthertheorie von Lorentz beschreibt?

Sind das die physikalischen Eigenschaften des Vakuums Permeabilität und Dielektrizität? Sind das andere Kräfte? Wenn ja, welche?

Oder weißt Du es auch nicht?


Selbst wenn man es dir erklären würde, du würdest es nicht verstehen, weil du schon mal eine ganz falsche Vorstellung davon hast. Das kann man schon an dieser deiner Fragestellung erkennen.

Also weiß Du es nicht, welche physikalische Kräfte vom Gammafaktor beschrieben wurden. Es war vorher schon klar, dass weder Du noch der Poet es wissen: Es bestätigt sich immer mehr die Information, die rmw hier mitgeteilt hat: Es gibt gar keine physikalische Herleitung des Gammafaktors, es handelt sich um eine rein mathematisch hergeleitete Funktion bzw. Spekulation. Die Mathematik allein hat die Macht, Objekte im Vakuum/Äther materiell zu verkürzen, toll. :lol:

Und natürlich weißt Du auch nicht, welche "verschiedene Experimente" nachgewiesen haben, dass die Lichtgeschwindigkeit unabhängig von der Geschwindigkeit des Beobachters sei, wie Du es aus Wikipedia blind verlinkt hast. War schon vorher klar, dass Du es nicht weißt und Deine Freunde auch nicht. :mrgreen: Ihr könnt es auch nicht wissen, aus dem guten Grund, weil es keine einzige offizielle Messung der Lichtgeschwindigkeit gibt, wo der Beobachter relativ zur Quelle/Lichtstrahl bewegt war. Pech. 8-) Auch bei der Versuchsanordnung von Michelson-Morley waren die Meßinstrumente (=der Beobachter) fest auf dem Boden fixiert, genauso wie die Lichtquelle, der Beobachter hatte also die Geschwindigkeit v=0 relativ zum Lichtstrahl. Man kann also nicht prüfen, ob c +/-v gilt, wenn v=0, logisch. Dass c + 0 = c gilt ist schon klar, ich brauche sogar dafür kein Experiment, keine Instrumente und keine Mathematik, ich sagte Dir es doch schon, ich bin wahrscheinlich ein physikalisches Naturtalent. 8-)

Und jetzt ärgere Dich noch eine Runde, Britta, das ist lustig. :mrgreen:

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Re: Der AC-Ticker

Beitragvon Mordred » Di 11. Jan 2011, 22:21

Was Photone sind weiß kein Mensch. Das wusste Einstein auch nicht. Er hat sie sich wohl als Teilchen ("Lichtquanten") vorgestellt.
Ja, und er hatte in gewisser Weise sogar recht damit. Nur dass eben nicht Licht ein solches Quant ist, sondern dass das Quant an sich der Leiter für Licht ist. Wenn man es also mal so sieht, dann füllen Quanten als DM das Universum. Befördern sie "Licht" sind sie Photon. Befördern sie kein "Licht" sind sie einfach da, passiv, "wartend" bis sie etwas zum befördern bekommen.

Gruß Mordred
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Re: Der AC-Ticker

Beitragvon Kurt » Di 11. Jan 2011, 22:39

Hallo Hannes,
Hannes hat geschrieben:Was ergibt sich, wenn das Sternenlicht auf dem Wege über Luft
und Glasabdeckung ins Vacuum der Meßanlage eintritt?
Die LG ändert sich auf diesem Wege dreimal.


ich versteh immer noch nicht was das mit Doppler zu tun hat.

Gruss Kurt
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Re: Der AC-Ticker

Beitragvon Hannes » Di 11. Jan 2011, 23:24

Hallo Kurt !
ich versteh immer noch nicht was das mit Doppler zu tun hat.

Du hast ja noch eine wichtige LG -Änderung vergessen :
Die Lg-Anpassung,die beim Austritt aus der Sternatmosphäre zum Weltraum entsteht.
Dort entsteht der Doppler und wird auch mit den Spektrografen gemessen.
Dabei kann man messen, wie schnell sich der Stern der Erde nähert oder von ihr entfernt.
Kein Doppler entsteht bei Übertritt des Lichtes von zueinander unbewegten Medien.
Auch bei zueinander rechtwinklig bewegten Medien entsteht kein Doppler.
Die Erdbewegung könnte man daher nur bei Sternaufgang oder Untergang am Horizont messen.(wenn sich die Erde zum Stern oder von ihm wegbewegt)
Mit Gruß
Hannes
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Re: Der AC-Ticker

Beitragvon Kurt » Mi 12. Jan 2011, 00:05

Hannes hat geschrieben:
ich versteh immer noch nicht was das mit Doppler zu tun hat.

Du hast ja noch eine wichtige LG -Änderung vergessen :
Die Lg-Anpassung,die beim Austritt aus der Sternatmosphäre zum Weltraum entsteht.


Die Lichtgeschwindigkeitsänderung bewirkt keinen Doppler.
Nur wenn sich das Trägermedium selber bewegt entsteht ein Doppler, und auch nur dann wenn sich Quelle und Ziel gegeneinander bewegen.
Wenn sie das nicht tun entsteht auch da kein Doppler.

Hannes hat geschrieben:Dort entsteht der Doppler und wird auch mit den Spektrografen gemessen.


Das verseh ich nicht, wie willst du -dort- messen?

Hannes hat geschrieben:Dabei kann man messen, wie schnell sich der Stern der Erde nähert oder von ihr entfernt.


Unabhängig davon wie oft sich die Lichtleitgeschwindigkeit unterwegs ändert.
Das hat keinen Einfluss auf den Doppler.

Hannes hat geschrieben:Kein Doppler entsteht bei Übertritt des Lichtes von zueinander unbewegten Medien.


Eben, auch dann nicht wenn sich die Medieneigenschaften (anderes c) ändern.

Hannes hat geschrieben:Auch bei zueinander rechtwinklig bewegten Medien entsteht kein Doppler.
Die Erdbewegung könnte man daher nur bei Sternaufgang oder Untergang am Horizont messen.(wenn sich die Erde zum Stern oder von ihm wegbewegt)


Um die Diff-Geschwindigkeit zu einem Stern zu bestimmen ist es eh sinnvoll und notwendig die Erdendrehung rauszurechnen.
Die Geschwindigkeit kann auch bei einer -ruhender- Erde in Nähe des Horizontes gemessen werden, denn die Lichtleitgeschwindigkeit im Medium spielt keine Rolle.

Das Bild zeigt mehrere Übergände einer sich drehenden Lichtquelle und einer sich bewegenden Erde.
Der Bezug zum Bild (unsere Sicht) ist also der in der Mitte mit "ruhender Bezug" angenommem.

Gruss Kurt

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Re: Der AC-Ticker

Beitragvon Hannes » Mi 12. Jan 2011, 10:35

Hallo Kurt !
Die Lichtgeschwindigkeitsänderung bewirkt keinen Doppler.
Nur wenn sich das Trägermedium selber bewegt entsteht ein Doppler, und auch nur dann wenn sich Quelle und Ziel gegeneinander bewegen.
Wenn sie das nicht tun entsteht auch da kein Doppler.

Ein wenig mitdenken würde nicht schaden.
Was ist denn die Lichtquelle ? Ein Stern, der sich relativ zur Erde bewegt,
weil er von seinem Planeten hin-und her gezogen wird.
Und dort wird mittels Spektrografen ein Doppler-Effekt gemessen.
Hast du davon noch nichts gehört oder gelesen ?
Bitte schau in ein ordentliches Astronomiemagazin, damit du dich auskennst.
Das Trägermedium ist doch die Sternatmosphäre.
Innerhalb dieser Atmosphäre ist genau wie auf der Erde die LG zum Stern c.
Deine Animation ist die Zeichnung der Emissionstheorie.
Der Stern dreht sich gleichmäßig in eine Richtung.
Der Doppler, den die Astronomen messen,ergibt aber tägliche oder wöchentliche Änderung , wie schnell eben der Planet um seinen Stern kreist.

Mit Gruß
Hannes
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