Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Kurt » So 13. Jan 2019, 22:43

McMurdo hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Machen wir halt ein Gedankenexperiment dann wird es sichtbar.

Ja, mach das mal.


Werd mir eins überlegen.

Da die Messungen zur LG auf der Erdoberfläche gemacht wurden sollte dieses Gedankerl auch dem entsprechen.
Ich lege deswegen eine Schienenstrecke auf der Erdoberfläche in Ost/West-Richtung am Äquator an auf der Messeinrichtungen und Lichtquellen feststellbar/beweglich sind.

Als erstes kommt ein Messwagen mit Messeinrichtung auf das Gleis der in der Lage ist Ein- und Austritt des durch ihn laufenden Lichtes auf einer bestimmten Strecke in seiner Laufdauer zu bewerten.
Dazu besitzt die Einrichtung diverse Sensoren und Uhren um die Ereigniszeiten zu erfassen und zu dokumentieren.

Ferner sind fahrbare Lichtquellen vorhanden die zyklisch einen Lichtpuls abgeben, das geht sowohl stationär als auch in Bewegung zum Gleis.
Diese Lichtpulse werden dann von der Messeinrichtung erfasst und bewertet.

Die Messeinrichtung/Messwagen kann selber Lichtpulse in Richtung der bewegten Lichtquellen abgeben, diese haben dann einen Spiegel der diese zurückwirft.
Selbstverständlich können bei Bedarf noch weitere Einrichtungen eingestellt werden.
Einverstanden?


Kurt

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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon McMurdo » Mo 14. Jan 2019, 06:18

Kurt hat geschrieben:Was wurde denn gemessen?

Kurt

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Immer nur die Lichtgeschwindigkeit. Nix mit c +/- v. Wie kann das sein?
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon McMurdo » Mo 14. Jan 2019, 06:26

Kurt hat geschrieben:Einverstanden?


Kurt

.

Einverstanden, ein Messwagen der die Zeit messen kann die Licht braucht um von vorne bis hinten den Wagen zu durchqueren. Und verschiedene Lichtquellen am Gleis, beweglich und unbeweglich zum Gleis. Und der Messwagen kann auch Licht aussenden das dann von Spiegeln am Gleis reflektiert wird.
Soweit alles klar, ich vermute nur das es gleich wieder unnötig kompliziert wird, da gleich wieder zig Sachen auf einmal zum Tragen kommen, aber gut. Fang erstmal an.
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Lagrange » Mo 14. Jan 2019, 09:41

McMurdo hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Was wurde denn gemessen?

Kurt

.

Immer nur die Lichtgeschwindigkeit. Nix mit c +/- v. Wie kann das sein?

Wo wurde das gemessen?

Jedenfalls nicht von Sagnac, Michelson-Gale, GPS.

Und ich messe immer noch gleiche Schallgeschwindigkeit in meinem Zimmer.
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon McMurdo » Mo 14. Jan 2019, 15:52

Lagrange hat geschrieben:Wo wurde das gemessen?

Na, du musst schon mitlesen wenn du mitdiskutieren willst.

Jedenfalls nicht von Sagnac, Michelson-Gale, GPS.

Doch, selbstverständlich. Entsprechend andere Ergebnisse bleiben bis jetzt ja Mangelware von dir.

Und ich messe immer noch gleiche Schallgeschwindigkeit in meinem Zimmer.

Und? Was interessiert sich das Licht dafürwas du in deinem Zimmer für Schallgeschwindigkeit misst? Eben, nichts...
McMurdo
 
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Kurt » Mo 14. Jan 2019, 16:20

McMurdo hat geschrieben:Einverstanden, ein Messwagen der die Zeit messen kann die Licht braucht um von vorne bis hinten den Wagen zu durchqueren. Und verschiedene Lichtquellen am Gleis, beweglich und unbeweglich zum Gleis. Und der Messwagen kann auch Licht aussenden das dann von Spiegeln am Gleis reflektiert wird.
Soweit alles klar, ich vermute nur das es gleich wieder unnötig kompliziert wird, da gleich wieder zig Sachen auf einmal zum Tragen kommen, aber gut. Fang erstmal an.


Kompliziert wird es eigentlich nicht.
Als erstes misst der Messwagen am Gleisanfang, in Gleismitte und am Gleisende, die Geschwindigkeit mit der das Licht der beiden Quellen des Doppelsterns bei ihm ankommt/hindurch geht.
Die beiden Sterne stehen halt so das es passt.
Ist das Ergebnis aller 6 Messungen identisch ist gewährleistet das die lokal-LG auf der ganzen Strecke gleich ist.

Dann wird der Messwagen irgendwo auf dem Gleis positioniert und eine Puls-Lichtquelle am Gleisende in Aktion gesetzt.
Auch hier zeigt sich das dieses Licht mit gleicher Geschwindigkeit gemessen wird wie das der Sterne.

Nun wird der Spiegel bei der Lichtquelle ausgefahren und vom Messwagen Lichtpulse gesendet die der Spiegel zurückwirft.
Auch hier zeigt sich das die Geschwindigkeit der empfangenen Lichtpulse der der Sterne entspricht.

Nun wird der Spiegelwagen in Bewegung Richtung Messwagen gesetzt und auch da zeigt sich das die LG auch dann gleich ist wenn sich dieser bewegt.
Auch seine eigenen Lichtpulse kommen, trotz seiner Bewegtheit mit gleicher LG beim Messwagen an.

Fazit: egal woher ein Lichtsignal kommt und egal welchen Bewegungszustand dessen Quelle zum Messwagen hat, Licht davon kommt immer mit der selben LG beim Messwagen an.
Es besteht also eine komplette Unabhängigkeit davon.


Kurt

.
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Lagrange » Mo 14. Jan 2019, 16:44

McMurdo hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Wo wurde das gemessen?

Na, du musst schon mitlesen wenn du mitdiskutieren willst.

Wo?

Jedenfalls nicht von Sagnac, Michelson-Gale, GPS.

Doch, selbstverständlich. Entsprechend andere Ergebnisse bleiben bis jetzt ja Mangelware von dir.

3:0 reicht.

Und ich messe immer noch gleiche Schallgeschwindigkeit in meinem Zimmer.

Und? Was interessiert sich das Licht dafürwas du in deinem Zimmer für Schallgeschwindigkeit misst? Eben, nichts...

Beide verhalten sich gleich.
Kannst du eine Messung mit der bewegten Anordnung vorzeigen?

Ich schon. Sagnac, Michelson-Gale, GPS. :lol:
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon McMurdo » Mo 14. Jan 2019, 16:55

Kurt hat geschrieben:
McMurdo hat geschrieben:
Fazit: egal woher ein Lichtsignal kommt und egal welchen Bewegungszustand dessen Quelle zum Messwagen hat, Licht davon kommt immer mit der selben LG beim Messwagen an.
Es besteht also eine komplette Unabhängigkeit davon.


Kurt

.

Das ist ja das was ich immer wieder sage.
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Lagrange » Mo 14. Jan 2019, 17:23

McMurdo hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
McMurdo hat geschrieben:
Fazit: egal woher ein Lichtsignal kommt und egal welchen Bewegungszustand dessen Quelle zum Messwagen hat, Licht davon kommt immer mit der selben LG beim Messwagen an.
Es besteht also eine komplette Unabhängigkeit davon.


Kurt

.

Das ist ja das was ich immer wieder sage.


Was passiert wenn sich Messwagen bewegt?

Zb. mit c ?

Oder mit 300m/s wie bei Michelson-Gale ?

Oder mit ein paar m/s wie bei Sagnac?
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Mo 14. Jan 2019, 17:46

McMurdo hat geschrieben:(Gedankenexperiment) Einverstanden

Was ist an einem solchen denn so schwer?

Es hilft eigentlich schon, wenn man aud der Erde einen Leuchtkörper ähnlich der Sonne macht. Was würde man den nun von einem der Sterne eines entfernten Doppelsternsystems für Erde und Sonne messen? Nicht etwa annähernd genau das, was man von hier aus bei den Doppelsternen misst? Man kann es sich auch schwerer machen, als es ist. :lol:
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