Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

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Highway löst den dritten Weltkrieg aus

Beitragvon Yukterez » Mo 18. Jul 2016, 17:11

Holzweg hat geschrieben:Man steckt 831J rein, bekommt aber 2*831J.

war gestern, heute gilt

Holzweg hat geschrieben:Das gewinnt man dann also 56 mal mehr Energie als man hineinsteckt.

Nimmt man dann die 831J und steckt sie erneut hinein hat man bereits 46536J, aus denen macht man im Handumdrehen 2606016J, daraus wieder 145936896J, als nächstes 8172466176J und so weiter. Die Formel für die Highwaysche Energievermehrung lautet daher



wobei ξ die am Ende herausgekommene Energie ist, ε die zu Anfangs hineingesteckte und n die Anzahl der Durchläufe. Preisfrage: wie oft muss man den Vorgang wiederholen um die Energie einer Atombombe zu erzeugen?

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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Kurt » Mo 18. Jul 2016, 17:22

Highway hat geschrieben: Ihr versteht überhaupt nicht wie das KPP funktioniert. Das es funktioniert bestätigt aber das Dekra Gutachten und ist somit keinesfalls Beweis durch Behauptung.


Wenn du das nicht kapierst wozu die Dekra da missbraucht worden ist dann ist dir wirklich nicht zu helfen, dann fehlt tatsächlich jedweder Realitätssinn!!!!.

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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Kurt » Mo 18. Jul 2016, 17:26

Highway hat geschrieben:Genau, deshalb gehe ich auf dein "gegen Vakuum" überhaupt nicht ein! Weil...


Na da hab ich/wir dir wohl ein enorm stinkiges Ei ins Nest gelegt.

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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon fallili » Mo 18. Jul 2016, 17:44

Highway hat geschrieben:Auch nicht schlecht, Manuel scheint auch etwas erfunden zu haben.....

Manuel K. hat geschrieben:Hab ein eigenes Kraftwerk, FK, das Federkraftwerk, man hat einen Eimer an einer Feder hängen, füllt mit einer Pumpe Wasser rein, der Eimer spannt die Feder und geht nach unten. Unten kommt er auf eine Kante und kippt das Wasser aus, das fließt in ein Becken. Auf dem Weg nach oben treibt der Eimer nun einen Generator an, erzeugt Strom.

Mit dem Strom wird nun die Pumpe betrieben, die das Wasser von unten aus dem Becken wieder nach oben pumpt und den Eimer wieder mit Wasser füllt.


Perfekte Idee! :lol: :lol: :lol:

Und noch dazu ein besserer Wirkungsgrad als das AUKW, weil die Verluste bei Flüssigkeitspumpen geringer sind als bei Gaspumpen!
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon TedHerold » Mo 18. Jul 2016, 18:46

Hallo Highway, hallo fallili und die Anderen!

Meine grundsätzliche Meinung: highway, Du berechnest zwar richtig, aber nicht das, was Du berechnen möchtest :( Man muss sich über den exakten Messaufbau im Klaren sein.


Gegeben ist Dein oben offener Tank, 5m hoch gefüllt mit Wasser, Luftdruck 1 bar. Am Tankboden befindet sich ein Auftriebskörper mit einem Volumen V = 50l, im Grundzustand wassergefüllt. Zudem haben wir einen Kompressor, der über ein im Grundzustand mit Luft gefülltem Rohr mit dem Auftriebskörper verbunden ist.

Ich gehe von idealen Verhältnissen aus und Zahlenangaben sind pi*Daumen, es geht ums Prinzip.

Am Tankboden herrscht ein Druck von

P1 = 1,5 bar

der Luftdruck beträgt

P2 = 1 bar.

Du gibst mir recht, wenn ich behaupte: Solange P1 > P2 versucht das Wasser in Richtung Kompressor zu drücken?
Solange, bis ein Gleichgewicht zwischen Kompressorausgang und Auftriebskörper aufgebaut ist, also P1 = P2 = 1,5 bar.
Erst wenn P1 < P2, d.h. du pumpst mehr Luft ins System, beginnt Luft das Wasser zurück zu pressen, bis sich wieder P1 = P2 einstellt.

Was Du berechnest ist die Energie die man benötigt, um in einem luftgefüllten Zuleitungsrohr (welches in Deinem Beispiel 50l Volumen hat, weil Du das Volumen des Auftriebsbehälters verwendest) den Luftruck von 1 bar auf 1,5 bar zu erhöhen. Bis dahin hast Du aber noch kein Wasser aus dem Auftriebsbehälter geblasen!

Alternative: Du hast kein Zuleitungsrohr, Dein Kompressor ist direkt an den Auftriebskörper angeschlossen, auf den Kompressorausgang wirken somit direkt die 1,5 bar Wasserdruck, DANN reichen Dir die 540J nicht, um das Wasser aus dem Auftriebskörper zu drücken, dazu brauchst Du die ~2500J, die fallili ausgerechnet hat und die der Kompressor natürlich umsetzen muss.

Das heißt aus dem Grundzustand brauchst Du rund 3000J um die Zuleitung unter Druck zu setzen und den Auftriebskörper auszublasen, von denen Du aber nur die 2500J als Auftriebsenergie wieder ausnutzen kannst. Die anderen ~500J verbleiben als Druck in der Zuleitung.

Anderes Beispiel zum Veranschaulichen:

(siehe Skizze dazu)

Tank wie gehabt, parallel dazu ein Rohr mit V = 50l, unten zwischen Rohr und Tank ein Absperrventil, oben am Rohrende ebenso.

Ventile unten zu, oben offen. Im luftgefüllten Rohr herrscht ein Luftdruck von 1 bar.

1) Öffnest Du unten das Ventil, steigt das Wasser im Rohr so hoch wie es im Tank steht, 5m, dürfte klar sein, Archimedes, Schlauchwaage etc.

2) Ventil unten zu, Rohr wieder luftgefüllt. Du schließt das Rohr oben, im Rohr befindet sich jetzt eine abgeschlossene Luftsäule mit 1 bar. Du öffnest das Ventil unten, Wasser drückt in das Rohr und komprimiert die Luftsäule auf 1,5bar.
Wenn Du jetzt Luft in dieses Rohr pumpst, wird der Druck im Rohr bei 1,5 bar bleiben, aber die Luft drückt das unten stehende Wasser wieder zurück in den Tank. Um das Wasser wieder bis zum Ventil aus dem Rohr zu drücken, brauchst Du Deine 540J.

3) Ventil unten zu, Rohr wieder entleert. Du schließt das Rohr oben, im Rohr befindet sich jetzt eine abgeschlossene Luftsäule mit 1 bar. Du erhöhst den Luftdruck auf 1,5 bar, dazu brauchst Du 540J. Du öffnest das Ventil unten, es passiert nichts, da ausgeglichene Verhältnisse.

Wenn Du das Volumen der Zuleitung änderst, dann ändert sich natürlich auch die Energie die Du benötigst, um den Druck von Umgebungsdruck auf Wasserdruck zu erhöhen. Das hat mit dem Auftriebskörpervolumen überhaupt nichts zu tun.

Bei keinem dieser Beispiele wurde Wasser aus dem Auftriebsbehälter gedrückt, die Energie wird nur zum Druckangleich der 50l Zuleitung gebraucht. Um den Auftriebskörper leer zu blasen, brauchst Du ~2500J zusätzlich.

Nochmal: es ist natürlich ein Unterschied, ob Du den Luftdruck in einem luftgefüllten System erhöhst (Deine Berechnung) oder ob Du Wasser aus diesem System bläst (fallilis Berechnung).
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Ernst » Mo 18. Jul 2016, 19:07

Highway hat geschrieben:, deshalb gehe ich auf dein "gegen Vakuum" überhaupt nicht ein! Weil a) völlig aus der Luft gegriffen und b) nicht Teil des Prozesses!

Wenn das Vakuum nicht da ist und nicht Teil des Prozesses ist, wie kannst du dann Energie gegen das Vakuum gewinnen?

Die Fronten sind klar, wie ich finde. Ihr versteht überhaupt nicht wie das KPP funktioniert.

Was ist da schon groß zu verstehen. Da wird lediglich Luft komprimiert und die gleiche Luft entspannt und raus kommt spirituell mannigviele zusätzliche Energie.

Das es funktioniert bestätigt aber das Dekra Gutachten und ist somit keinesfalls Beweis durch Behauptung.

Ja dann ist natürlich alle Physik amtlich und höchstoffiziell außer Kraft gesetzt.
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Ernst » Mo 18. Jul 2016, 19:16

TedHerold hat geschrieben:Du hast kein Zuleitungsrohr, Dein Kompressor ist direkt an den Auftriebskörper angeschlossen, auf den Kompressorausgang wirken somit direkt die 1,5 bar Wasserdruck, DANN reichen Dir die 540J nicht, um das Wasser aus dem Auftriebskörper zu drücken, dazu brauchst Du die ~2500J, die fallili ausgerechnet hat und die der Kompressor natürlich umsetzen muss.

Alles andere kannst du dir sparen, weil Highway gerade das als Unsinn deklariert. Die -2500 J benötigt er nicht. Da kein Differenzdruck mehr vorhanden ist, flutscht seine Luft von ganz alleine in den Auftriebskörper.
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon TedHerold » Mo 18. Jul 2016, 19:24

Ernst hat geschrieben:Alles andere kannst du dir sparen, weil Highway gerade das als Unsinn deklariert. Die -2500 J benötigt er nicht. Da kein Differenzdruck mehr vorhanden ist, flutscht seine Luft von ganz alleine in den Auftriebskörper.
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Aber aus der 2. Skizze von rechts sollte doch ersichtlich sein, dass nach dem Anpassen des Drucks zwischen Umgebungs- und Wasserdruck der Auftriebskörper noch nicht gefüllt ist und somit weitere Luft eingepumpt werden muss, gegen den Druck von 1,5bar. Ich bin nach dem Lesen der letzten Seiten davon ausgegangen, er verwendet seine Energie um den Auftriebskörper auszublasen.
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Ernst » Mo 18. Jul 2016, 19:49

TedHerold hat geschrieben:Aber aus der 2. Skizze von rechts sollte doch ersichtlich sein, dass nach dem Anpassen des Drucks zwischen Umgebungs- und Wasserdruck der Auftriebskörper noch nicht gefüllt ist und somit weitere Luft eingepumpt werden muss, gegen den Druck von 1,5bar.

Ist ja auch ersichtlich.

Aber ihm fehlt der Glaube daran. Bzw: er will es nicht glauben. Was willst du da machen?
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Kurt » Mo 18. Jul 2016, 19:58

TedHerold hat geschrieben: Ich bin nach dem Lesen der letzten Seiten davon ausgegangen, er verwendet seine Energie um den Auftriebskörper auszublasen.


Aber nein, mit solchen Kleinigkeiten beschäftigt er sich nicht.

Er hat eine Grafik gefunden bei der gezeigt wird wieviel "Energie" notwendig ist um 75 L Luft von 1 Bar in 50 L Luft zu 1.5 Bar zu bringen, das sind die 540 J die er aus Aufwand ansetzt.
In der gleichen Grafik ist zu finden dass 50 L Luft zu 1.5 Bar eine "Energie" von 3400 J gegen 0 Bar haben.
Somit hat er es geschafft "rechnerisch" 540 J in 3400 J zu wandeln.

Dass er diese 0 Bar nicht hat das steht im Wege zu seinem Wunsche und wird darum ausgeblendet.


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