Was ist eigentlich Gravitation?

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Mikesch » Fr 27. Feb 2015, 09:48

Spacerat hat geschrieben:@McDaniel, Ernst & alle sonst interessierten:
Habt ihr schon mal drüber nachgedacht, dass alle Galaxiearme 5,46 mal so lang sein könnten als gedacht und sich die Masse, die Ernst hier vermutet, genau in diesem Bereich aufhält? Wäre in etwa analog zur Entdeckung von Pluto und Neptun, oder nicht?

Nach Kepler müsste die Rotationsgeschwindigkeit einer Galaxie nach außen mit 1/sqrt(r) abnehmen. Tut sie aber nicht, die Abnahme der Rotationsgeschwindigkeitskurve ist flach. Das ist nur zu verstehen, wenn es mehr Masse im Zentrum der Galaxie gibt, als angenommen. Außer dieser Gravitationseigenschaft ist über diese Masse aber nichts bekannt.
Eine Analogie zu Pluto und Neptun ist also nicht vorhanden. Ebenso, das die Galaxiearme 5,46 mal so lang sein könnten. Wieso sollte sich gerade und nur am Rand die Dunkle Materie aufhalten?
Wie erklären sich dann die Eigenschaften von Elipsoid-Galaxien? Mittels der DM lassen sich Lösungsansätze finden.
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Ernst » Fr 27. Feb 2015, 10:20

Highway hat geschrieben:Habe auch mal gegoogelt...

Wer hat Pluto entdeckt?

Pluto wurde 1930 vom amerikanischen Astronomen Clyde Tombaugh mehr oder weniger "per Zufall" entdeckt. Man vermutete aufgrund von berechneten Bahnstörungen von Neptun, dass es einen weiteren Planeten geben musste, der weit hinter Neptun um die Sonne kreiste. Tombaugh führte Beobachtungen in dem Gebiet durch, in dem man den "neunten Planeten" vermutete, fand zuerst nichts, und dann entdeckte er Pluto. Erst 1978, als sein Mond Charon entdeckt und damit seine Masse berechnet werden konnte, wurde klar, dass Pluto viel zu klein war, um die vermeintlichen Bahnstörungen zu erklären. Die Bahnstörungen stellten sich dann später als Berechnungsfehler heraus - Pluto wurde also wirklich durch einen absoluten Zufall entdeckt.


Quelle: http://www.planeten.ch/Frage_PlutoEntdecker

Das ist populärwissenschaftlicher Unsinn.

http://www.manfredholl.de/pluto.htm
Am 10. Oktober entdeckte der Engländer William Lassell (1799-1880) den größten Neptunmond Triton (vier Tage später postulierte er irrtümlich sogar einen Ring um diesen Planeten). Die Himmelsmechaniker traten nun auf den Plan und errechneten prompt geringfügige Diskrepanzen, die sich weder durch die Gravitationswirkung von Jupiter und Saturn, noch durch einen zweiten oder gar dritten Mond erklären ließen.

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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Ernst » Fr 27. Feb 2015, 10:26

Yukterez hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Eher ist es unwahrscheinlich, daß alle großen Massen leuchten sollen.

Blödsinn. Gasplaneten mit mehr als ein paar dutzend Jupitermassen entflammen aufgrund des inneren Drucks zwangsweise von selbst, und Gesteinsplaneten mit viel mehr als einem dutzend Erdmassen gibt es auch nirgends, weil es gar nicht genug schwere Elemente gibt aus denen sie geformt sein könnten. https://www.youtube.com/watch?v=GMbPaOyXdAk

Alles Unfug.
Gasplaneten können nicht ewig leuchten.
Und über die vorhandene Gesteinsmasse weißt nur du etwas; das was du träumst. In Wahrheit ist diese Masse und ihre Verteilung unbekannt.
Da das All zudem unendlich groß ist, existiert unendlich viel Masse jeglicher Art.
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon McDaniel-77 » Fr 27. Feb 2015, 16:09

Herzlichen Dank an Highway,


Wer hat Pluto entdeckt?
Pluto wurde 1930 vom amerikanischen Astronomen Clyde Tombaugh mehr oder weniger "per Zufall" entdeckt. Man vermutete aufgrund von berechneten Bahnstörungen von Neptun, dass es einen weiteren Planeten geben musste, der weit hinter Neptun um die Sonne kreiste. Tombaugh führte Beobachtungen in dem Gebiet durch, in dem man den "neunten Planeten" vermutete, fand zuerst nichts, und dann entdeckte er Pluto. Erst 1978, als sein Mond Charon entdeckt und damit seine Masse berechnet werden konnte, wurde klar, dass Pluto viel zu klein war, um die vermeintlichen Bahnstörungen zu erklären. [b][color=#FF0000]Die Bahnstörungen stellten sich dann später als Berechnungsfehler heraus - Pluto wurde also wirklich durch einen absoluten Zufall entdeckt.
Quelle: http://www.planeten.ch/Frage_PlutoEntdecker


Das bestätigt meine Theorie. Naja, wer logisch Denken kann, kommt erst gar nicht auf die Idee, dass so weit entfernte Objekte noch einen messtechnisch auflösbaren Effekt zeigen würden.

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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Yukterez » Fr 27. Feb 2015, 17:17

Spacerat hat geschrieben:Habt ihr schon mal drüber nachgedacht, dass alle Galaxiearme 5,46 mal so lang sein könnten als gedacht und sich die Masse, die Ernst hier vermutet, genau in diesem Bereich aufhält?
Mikesch hat geschrieben:Eine Analogie zu Pluto und Neptun ist also nicht vorhanden. Ebenso, das die Galaxiearme 5,46 mal so lang sein könnten. Wieso sollte sich gerade und nur am Rand die Dunkle Materie aufhalten?

Spaßratz kennt sich einfach nur so schlecht mit Physik aus dass er noch nicht einmal vom Schalentheorem gehört hat. Natürlich folgt die dunkle Materie einer ganz anderen Funktion.

http://physics.stackexchange.com/questions/167374/distribution-of-dark-matter-in-galactic-halos/167380#167380,

Bild
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Yukterez » Fr 27. Feb 2015, 17:24

Ernst hat geschrieben:Da das All zudem unendlich groß ist, existiert unendlich viel Masse jeglicher Art.

Selbst wenn das All unendlich groß wäre und es darin verteilt unendlich viele schwere Elemente gäbe so wäre der prozentuelle Anteil pro Volumen Raum auf großen Skalen statistisch gemittelt. Wie will man also so viel Eisen von A nach B schaffen, und vor allem wer? Der liebe Gott vielleicht?

Bild, Bild
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Yukterez » Fr 27. Feb 2015, 17:57

Bild hat geschrieben:Aber da dunkle Materie für mich schon eine unnötige Zusatzannahme darstellt, was glaubst du stellen dann Halos für mich dar? Schieb' sie dir in den A...!

Als ob Gedeih und Verderb der dunklen Materie davon abhinge was sie für dich oder deinen Freund Goofy darstellt Bild

Dich sowieso nicht ernst nehmend,

Bild
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon McDaniel-77 » Sa 28. Feb 2015, 14:57

Hi Yukterez,

du als Mathe-Profi könntest doch mal konkret ausrechnen, was das hier bedeutet:
Bild

Als Radius bitte den Radius der Milchstraße verwenden (50.000 Lj)

Gruß

McDaniel-77

P.S.: Überschlagsrechnung - Milchstraße gefüllt mir 200.000.000.000 Sternen, ein Stern bringt 10^32 kg auf die Waage >>> 10^44 bis 10^45 kg.
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Yukterez » Mo 2. Mär 2015, 11:24

McDaniel-77 hat geschrieben:Hi Yukterez,
du als Mathe-Profi könntest doch mal konkret ausrechnen, was das hier bedeutet:
Als Radius bitte den Radius der Milchstraße verwenden (50.000 Lj)
P.S.: Überschlagsrechnung - Milchstraße gefüllt mir 200.000.000.000 Sternen, ein Stern bringt 10^32 kg auf die Waage >>> 10^44 bis 10^45 kg.

Ich habe deine Frage zwar bis heute übersehen, aber lustigerweise habe ich einen Tag bevor du sie gestellt hast etwas dazu geschrieben:
http://physics.stackexchange.com/questions/167374/distribution-of-dark-matter-in-galactic-halos/167380#167380
Deine Frage ist aber leider etwas unklar formuliert, drüben würdest du dir ein

die Standardabfertigung hat geschrieben:This question does not show any own research effort. Please clarify your specific problem or add additional details to highlight exactly what you need. As it's currently written, it’s hard to tell exactly what you're asking.

damit einfangen also bitte präzisieren was genau eigentlich die Frage ist!

Gerne helfend,

Bild
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon McDaniel-77 » Mo 2. Mär 2015, 19:26

Hi Yukterez,

meine Frage war im nachhinein absichtlich unpräzise formuliert, denn genauso beliebig ist das Ergebnis aus der oben genannten Gleichung für die Masse der Dunklen Materie innerhalb eines beliebigen Radius einer Galaxie.

The value of c is roughly 10 or 15 for the Milky Way, and may range from 4 to 40 for halos of various sizes.


Um von 10 auf 15 zu kommen, muss man schon 50 % daneben liegen, aber zwischen 4 und 40 liegt eine Größenordnung (Faktor 10x).

The virial radius is often referred to as R_{200} , and is defined as the radius at which the average density within this radius is 200 times the critical density.


Also "virial radius" klingt sehr schlau und dann gibt es noch eine "critical density", uijuijui - da lassen es die Schwafologen aber richtig Krachen!

Wenn man sich diese Gleichung mit dem großen M mal von weiter hinten anschaut, dann stellt man fest, dass es sich nur um ein Integral handelt von 0 bis Radius R_max. Dabei beinhaltet das Integral die Funktion für die geometrische Kugeloberfläche 4r²pi und die Stammfunktion um das Integral aufzulösen ist dann die Formel für das Kugelvolumen.

Man rechnet also mit Kugeln, Galaxien sehen aber meistens nicht kugelförmig aus, die Milchstraße und die allermeisten anderen Galaxien sind scheibenförmig.


Weißt Du, gerade an solchen Beispielen des Wahnsinns des Mainstreams, muss ich feststellen, dass mathematisches Geschwurbel überhaupt keinen Erkenntnisgewinn bringt. Diese Formel ist fiktiv und ohne Bezug zur Realität, da es keine Beobachtungstatsachen gibt, welche Dunkle Materie zeigen oder siehst du hier 5,46-mal so viel Dunkle Materie wie reale Materie:
http://www.eso.org/public/archives/images/wallpaper5/eso1208a.jpg??

McDaniel-77

P.S.: Wer war noch gleich der Typ, der hier von fehlenden mathematischen Formeln gefaselt hat und deshalb die EM-WW als Ursache für alle Vorgänge im Universum ablehnte?
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