Was ist eigentlich Gravitation?

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Jan » Sa 19. Jul 2014, 16:52

Bewegen sich elektrisch leitende Gase durch elektromagnetische Felder dann verlieren Atome ihre Elektronen und es entstehen nach dem Prinzip der Magnetoplasmadynamik ionisierte Plasmagase. Wenn jetzt ganze Planeten, Sonnen, Monde und Asteroiden bzw. feste Materie jeder größe sich durch ein elektromagnetisches Feld bewegen, und von diesem durchdrungen werden, dann passiert prinzipiell das gleiche. So kommt es, daß jedes Atom einen geringfügigen Überschuß an positiver Ladung besitzt. Nur an den äußeren Rändern der Objekte findet eine komplette Ionisierung statt. Die Gravitationskraft ist abhängig von der Geschwindigkeit mit der sich die feste Materie durch ein elektromagnetisches Feld bewegt und von der Stärke des elektromagnetischen Feldes. Dieses ist allgegenwärtig, da selbst Spiralgalaxien eine Magnetosphäre besitzen. Dies ist der Grund, warum Elektronen die Protonen nicht vollständig abschirmen.
Die Gravitationskraft ergibt sich aus der akkumulierten positiven Überschußladung. Entspricht dem Rest EM-Wert.
Der Gravitationseffekt kommt dadurch zustande, dass alle Elementarmagnetenteilchen und Elementarladungen sich danach ausrichten. Nach dem Prinzip der magnetischen Kopplung. Und zwar in der Richtung, in der die höchste Massenkonzentration ist.
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Spacerat » Sa 19. Jul 2014, 17:17

McDaniel-77 hat geschrieben:Die Masse eines Kilogramms könnte man auch als feste Anzahl von Elementarladungen angeben.
Und genau hier entsteht ein Problem im augenblicklichen Atommodell. Sicher hat jeder schon mal das Wort "Massendefekt" gehört, womit der Umstand beschrieben wird, dass sich Masse nicht allein über das Vorhandensein von Ladungsträgern definieren lässt. Irgendwoher müssen Ladungsträger also Eigenschaften wie mehr oder weniger positiv bzw. negativ bekommen. Ein Ansatz bietet die Quantenphilosophie, welche immer neue Teilchen findet oder eben meiner, wodurch Ladungsträger diese Eigenschaften über eine Rotationsgeschwindigkeit und -richtung bekommen.
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon fallili » Sa 19. Jul 2014, 17:27

McDaniel-77 hat geschrieben:.........
Nähert sich ein anderes Wasserstoffatom und die Temperatur liegt unter 4.000 K, dann bildet sich durch wechselseitige Induktion und EM-Anziehung ein Kombinationsobjekt aus zwei Wasserstoffatomen. Diese sind sehr fest miteinander verbunden, weil sich die Anziehungskräfte, mit den Abstoßungskräften in einem Gleichgewicht befinden. Der Gleichgewichtsabstand im zeitlichen Mittel ist der Bindungsabstand.

Und so geht das immer weiter, bis man aus verschiedenen Atomen einen ganzen Planeten zusammengesetzt hat, der dann als Erde bezeichnet wird. Auch bei der enormen Größe von über 12.000 km im Durchmesser ist die EM-WW nicht weg, alle Atome der Erde, alle Elementarladungen wirken auf alle anderen Elementarladungen genauso wie beim einfachsten Atom, sie ziehen sich bis zu einem Gleichgewichtsabstand an

Was wir als Masse bezeichnen ist natürlich nur eine scheinbare Eigenschaft von Materie. Die Masse eines Kilogramms könnte man auch als feste Anzahl von Elementarladungen angeben.

Wenn man jetzt ein bißchen physikalisches, logisches Gespür besitzt ;) Manamana, deejey und andere haben das anscheinend nicht,

könnte man sich ausmalen, dass die unglaublich schwache Gravitation im Vergleich zur blanken EM-WW, daher zustande kommt, weil eben die Atome miteinander nicht 1:1 sich anziehen, wie Elektronen Protonen, sondern nur noch der nach Außen wirkende kümmerliche Rest (1/10^36) als globale Fernwirkung übrigbleibt.

....


Also in meinen Augen unterscheidet sich das alles, was Du schreibst, nicht von dem was in der Physik derzeit gültig ist.
Du sagst, dass eben ein "kümmerlicher Rest" bleibt, der als globale Fernwirkung übrigbleibt. Du sagst auch, dass es eben irgendwas mit EM-WW zu tun hat und es gibt dann aber keine weitere Erklärung warum es nur anziehend wirkt.
Ist halt so ! Mehr kannst Du auch nicht aussagen.

Und die etablierte Physik sagt halt auch aus, dass es etwas gibt, das dafür sorgt, das alle Massen sich anziehen. Sie kann dann aber auch nicht so viel mehr mehr darüber aussagen, wie und warum das nun so ist, sondern eben nur mehr quantitative Werte für die Gravitationskonstante angeben. Ist halt auch so!

Also das, was Du "kümmerlicher Rest der EM WW" nennst, ist daher seit Jahrhunderten eben als Gravitationskraft bekannt.
Eine wirklich gute Erklärung für diesen "kümmerlichen Rest" hast Du nicht, aber die etablierte Physik versucht wenigsten über die Einheitliche Feldtheorie zu einer Erklärung für alle existierenden Grundkräfte zu kommen.

Die Einheitliche Feldtheorie ist nun ein Gebiet auf dem ich nicht mal mehr ansatzweise nachvollziehen kann wie es abläuft.

Aber so rein gefühlsmäßig würde ich sagen - wenn die EM-WW nur eine Form einer allgemeinen Kraft ist und auch die Gravitation eine bestimmte Form dieser allgemeinen Kraft, dann hast Du auch nicht ganz unrecht wenn Du die gravitative Anziehung von Körpern eben auch "irgendwie als Form von EM-WW" bezeichnest. Alle Kräfte sind ja nur unterschiedliche Ausprägungen einer vereinheitlichten Grundkraft. Aber das sagt die etablierte Physik eben auch schon lange genug aus - also kein Grund da wieder ausgehend von EM-WW alles anders und "neu" aufzubauen.
( Hoffentlich hab ich die Intention der vereinheitlichten Feldtheorie da richtig verstanden und wiedergegeben)
Zuletzt geändert von fallili am Sa 19. Jul 2014, 17:45, insgesamt 4-mal geändert.
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Manamana » Sa 19. Jul 2014, 17:32

McDaniel-77 hat geschrieben:Wenn man jetzt ein bißchen physikalisches, logisches Gespür besitzt ;) Manamana, deejey und andere haben das anscheinend nicht,

Dieser Größenwahn gepaart mit dieser Dummheit, mir wird schlecht.
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon fallili » Sa 19. Jul 2014, 17:35

Jan hat geschrieben:Bewegen sich elektrisch leitende Gase durch elektromagnetische Felder dann verlieren Atome ihre Elektronen und es entstehen nach dem Prinzip der Magnetoplasmadynamik ionisierte Plasmagase. Wenn jetzt ganze Planeten, Sonnen, Monde und Asteroiden bzw. feste Materie jeder größe sich durch ein elektromagnetisches Feld bewegen, und von diesem durchdrungen werden, dann passiert prinzipiell das gleiche.
.........


Bist Du da sicher?
Ich war der Meinung, das Plasma in erster Linie bedeutet, dass Materie bei genügend hohen Energien eben in positiv geladene Ionen und Elektronen "zerlegt" wird. Wir haben dann zwar freie positive und negative Teile aber da ist weiterhin elektrisch alles neutral.

Und selbst wenn Gravitation durch "akkumulierte positive Überschussladung" entstehen würde, müsste es aber dazu passend Materieansammlungen geben die "akkumulierte negative Überschussladung" haben. Und das immer auch in den genau richtigen Mengenverhältnissen. Ein bisschen mehr Überschussladung und schon stimmt nix mehr zusammen.
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Jan » Sa 19. Jul 2014, 17:46

Im Universum macht Plasma vielleicht 2 Teilchen pro qm aus. Das würde einem keine Löcher ins Hemd brennen.
Aber laß dir das mit dem Plasma im Universum von Harald Lesch erklären.
Das alles elektrisch neutral sei, kommt nur in der ART vor. In der Realität ist alles in irgendeiner Form elektrisch.
Wenn man bedenkt, daß die Erde mit 30 km/sek um die Sonne rasst, dann würden einem Astronauten ohne Helm bei der Geschwindigkeit in
sekundenbruchteilen die Haare weggeflämmt werden.


http://www.youtube.com/watch?v=xlCFGFIYfOo
Zuletzt geändert von Jan am So 20. Jul 2014, 22:29, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon fallili » Sa 19. Jul 2014, 17:59

Jan hat geschrieben:Im Universum macht Plasma vielleicht 2 Teilchen pro qm aus. Das würde einem keine Löcher ins Hemd brennen.
Aber laß dir das mit dem Plasma im Universum von Harald Lesch erklären.
http://www.youtube.com/watch?v=xlCFGFIYfOo


Was heisst das nun? Dass pro m^3 2 positive Teilchen sind oder eben 2 positive + 2 Elektronen.

Bei Letzterem ist alles wieder schön neutral und nix passiert - bei Ersterem muss man bedenken, das das Universum groß ist und ganz schnell verdammt viele Kubikmeter zusammenkommen - und damit wieder sehr schnell ziemlich große Kräfte. Das brennt dann sozusagen "schon Löcher ins Hemd".
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Jan » Sa 19. Jul 2014, 18:08

Im Universum. Angenommen im sog. Vakuum ist die Teilchendichte natürlich geringer als auf der Erde in den Luftschichten.
Findet man dort pro m³ 2 Atome, dann bestehen diese aus positiven Protonen. Weil die Materie bzw. die Atome ionisiert sind.
Das brennt natürlich Löcher ins Hemd. Aber die sind so klein, daß man sie nicht sieht.

Ein Astrophysiker, der keine Ahnung von Plasma und Elektromagnetismus hat, kann in Zukunft einpacken.
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Spacerat » Sa 19. Jul 2014, 18:45

Jan hat geschrieben:bzw. die Atome ionisiert sind.
Atome können doch wohl schlecht ionisiert sein, oder wie seh' ich das? Atome bestehen immerhin mindestens aus Elektron und Proton. Ionisiert bedeutet doch aber positiv geladen, also Proton. Hier existiert wohl auch ein Zwiespalt darüber, was Plasma ist. Plasma muss ja nicht unbedingt heiss sein und genauso wenig unbedingt positiv geladen. Wenn z.B. eine Entropie soweit expandiert, dass nur noch 2 Teilchen auf einen ccm kommen, ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass diese 2 Teilchen ein Atom bilden. Wie z.B. kommt man auf eine "Vakuum-Temperatur" von ca. 3Kelvin? 3Kelvin ist ja nicht sonderlich heiss. Meines Erachtens muss es deswegen einen Grund geben, dass Plasma ohne den Umweg üder die anderen Aggregatzustände abkühlen kann, z.B. wenn die einzelnen Teilchen dieses Plasmas soweit auseinander expandiert sind, dass deren Energie kaum mehr ausreicht, dass sie sich gegenseiteig anziehen. Evtl. rotieren "abgekühlte" Teilchen ja auch weniger, was widerum weniger EM-WW bedeutet. EM-WW von aussen könnte demnach auc wieder dafür sorgen, dass diese abgekühlten Teilchen erneut zum rotieren angeregt werden, die EM-WW in dieser Entropie wieder steigt und sie sich dadurch wieder erwärmt, anzieht, abstösst, was auch immer.

Zumindes Jans letzter Satz dürfte aber unbestritten sein. Wer es nicht versteht oder sich keine Gedanken drum macht, bleibt früher oder später auf der Strecke.

@fallili:
Was 1/n (z.B. in 1/r²) bedeutet weisst du aber schon ja? Wollte man so etwas grafisch darstellen, entsteht stets eine Antiproportionale, die im Ursprung (0-Stellung) einen unendlichen Wert hat. Mit zunehmendem n wird dieser Wert zunächst recht schnell und dann immer flacher werdend kleiner, geht aber niemals direkt auf 0. Deswegen ist die Entfernung ja so wichtig. Summierte EM-WW vieler Ladungsträger wirkt natürlich stärker und weiter, als EM-WW eines einzelnen Teilchens.
Zuletzt geändert von Spacerat am Sa 19. Jul 2014, 18:53, insgesamt 2-mal geändert.
Spacerat
 

Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon fallili » Sa 19. Jul 2014, 18:46

@jan

Na ja - auch 2 positive Teilchen pro m^3 sind enorm.

Einerseits wird hier argumentiert, das die EM-WW so stark im Vergleich zur Gravitation ist, dass schon geringste "Überschüsse" alle Anziehung-Phänomene erklären können, ohne dass man eine "Gravitation" bräuchte.
Und dann werden 2 positive Teilchen pro m^3 wieder als "eh so wenig dargestellt".

Der Vergleich mag nun unpassend sein - Aber da der relative Unterschied zwischen Gravitationskraft und EM-WW um die 10 Exp 39 liegt, könnte man das so interpretieren dass 2 positive Teilchen EM- kräftemäßig so viel ausmachen wie 2 * 10 exp 39 Teilchen Gravitations-kräftemäßig. Und 10 exp 39 Teilchen ist verdammt viel - das kriegt man in einem Kubikmeter nicht mehr unter.
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