Ernst hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:
Nach Pernes Formel ergibt sich auch eine Vorhersage der Spektralverbreiterung des Rotationsspektrogramms. Die gemessene Spektralverbreiterung korreliert aber nicht mit der Laufzeit/Entfernung des "Delta-Lambda", sondern mit der Rotation, ist also unabhängig von der Laufzeit.
Die Spektralverbreiterung infolge Sternrotation ist in jedem Fall entfernungsunabhängig.
Nicht nach Pernes.
Ernst hat geschrieben:
Zitat:
Nein. Die von mir genannten Werte liegen im linearen Hubbel-Bereich. Da kann von Expansion des Raumes noch keine Rede sein.
Nein?
Was expandiert denn da? Du bist ein wirklicher Spaßvogel.
Bei kleinen Entfernungen dominiert der Doppler-Effekt. falls Sie es noch nicht wussten. Erst ab ~100Mpc geht's an die kosmologische Rotverschiebung.
Ernst hat geschrieben:
Zitat:
Die "Delta-Lambda-Formel" korreliert nicht der gemessenen Rotationsspektralline. Also fehlt Ihnen noch ein Nachweis, wie sie diese Beziehung aus der "Delta-Lambda-Formel" herstellen wollen.
So ein Unsinn. Über die Quantität der Spektralverbreiterung ist bisher noch gar nichts gesagt. Die ganze bisherige Diskussion geht um die Rotverschiebung. Du mußt nicht alles durcheinanderbringen.
Die Rotverschiebung wird über die Spektrallinien festgelegt. Die Breite der einzelnen Linien (z.B. die von Wasserstoff) kann von dem Ideal (senkrechte Linie) abweichen und sich zu einer Kurve verbreitern. Die Breite ist u.a. ein Maß für die Rotation.
Wenn Pernes und Sie also behaupten, die Rotation beeinflußt die Rotverschiebung in der Größenordnung der kosmologischen Rotverschiebung, dann steht das im Gegensatz zur Spektralverbreiterung der Rotverschiebung durch Rotation. Diese nämlich, ist in der "Delta-Lambda" Formel gar nicht berücksichtigt. Dafür ergibt sich eine ganz andere Form der Spektralverbreiterung, die sich in den Messungen aber nicht wiederspiegelt. Haben Sie es jetzt verstanden?
Ernst hat geschrieben:
Die spektrale Verbreiterung im Beschleunigungsmodell ist im Übrigen ganz genauso groß wie die im Geschwindigkeitsmodell. Daß die mit der Beobachtung übereinstimmt; dazu hab ich ja gerade eine ausführliche Arbeit verlinkt. Kannst du nicht lesen oder willst du nicht?.
Ja, klar. Sie haben aber nicht die ET und Delta-Lambda, sondern auf eine RT verlinkt. Und nach Delta-Lambda sieht die Verbreiterung eben anders aus. Rechnen Sie nach.
Sie müssen sich schon entscheiden, wo und wie denn nun die Rotation im Spektrum abgebildet wird: Spektrallinien-verschiebung oder -verbreiterung. Beides zusammen geht nicht.
Mike