kosmologischer Dopplereffekt

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon Jan » Mi 20. Jan 2016, 18:50

Auf die entscheidenden Fragen bietet die Wissenschaft keine Antworten.

Liegt wahrscheinlich am Unvermögen und an der falschen Physik.
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Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon Ernst » Mi 20. Jan 2016, 20:01

Mikesch hat geschrieben:Nach Pernes Formel ergibt sich auch eine Vorhersage der Spektralverbreiterung des Rotationsspektrogramms. Die gemessene Spektralverbreiterung korreliert aber nicht mit der Laufzeit/Entfernung des "Delta-Lambda", sondern mit der Rotation, ist also unabhängig von der Laufzeit.

Die Spektralverbreiterung infolge Sternrotation ist in jedem Fall entfernungsunabhängig.

Nein. Die von mir genannten Werte liegen im linearen Hubbel-Bereich. Da kann von Expansion des Raumes noch keine Rede sein.

Nein? Was expandiert denn da? Du bist ein wirklicher Spaßvogel.

Die "Delta-Lambda-Formel" korreliert nicht der gemessenen Rotationsspektralline. Also fehlt Ihnen noch ein Nachweis, wie sie diese Beziehung aus der "Delta-Lambda-Formel" herstellen wollen.

So ein Unsinn. Über die Quantität der Spektralverbreiterung ist bisher noch gar nichts gesagt. Die ganze bisherige Diskussion geht um die Rotverschiebung. Du mußt nicht alles durcheinanderbringen.

Die spektrale Verbreiterung im Beschleunigungsmodell ist im Übrigen ganz genauso groß wie die im Geschwindigkeitsmodell. Daß die mit der Beobachtung übereinstimmt; dazu hab ich ja gerade eine ausführliche Arbeit verlinkt. Kannst du nicht lesen oder willst du nicht?
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Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon Lothar Pernes » Mi 20. Jan 2016, 20:47

Ernst hat geschrieben:Die spektrale Verbreiterung im Beschleunigungsmodell ist im Übrigen ganz genauso groß wie die im Geschwindigkeitsmodell.

Nein. Bei einem rotierenden Stern ist Δvo in Sonnenmitte maximal, am Sonnenrand Null. Das ergibt eine wesentlich größere Verbreiterung der Spektrallinien beim Delta-Lambda-Effekt als beim Doppler-Effekt, und zwar in dem Maße, in dem der Delta-Lambda-Effekt größer ist als der Doppler. Im Spektrum erscheint jedoch hauptsächlich das Licht von der Sonnenmitte, und die Astronomen schließen aus der höheren Verbreiterung auf eine höhere Rotationsgeschwindigkeit als sie tatsächlich vorhanden ist.

Mit freundlichen Grüßen
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Ernst & Pernes

Beitragvon Yukterez » Mi 20. Jan 2016, 20:54

Ernst hat geschrieben:Laber Rhabarber
Pernes hat geschrieben:Nein.

Offenbar kennt Ernst nicht nur die Theorien die er widerlegen will nicht, sondern auch ebensowenig jene für die er wirbt.

Kopfschüttelnd,

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Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon Mikesch » Mi 20. Jan 2016, 21:25

Ernst hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Nach Pernes Formel ergibt sich auch eine Vorhersage der Spektralverbreiterung des Rotationsspektrogramms. Die gemessene Spektralverbreiterung korreliert aber nicht mit der Laufzeit/Entfernung des "Delta-Lambda", sondern mit der Rotation, ist also unabhängig von der Laufzeit.

Die Spektralverbreiterung infolge Sternrotation ist in jedem Fall entfernungsunabhängig.

Nicht nach Pernes.
Ernst hat geschrieben:
Nein. Die von mir genannten Werte liegen im linearen Hubbel-Bereich. Da kann von Expansion des Raumes noch keine Rede sein.

Nein? Was expandiert denn da? Du bist ein wirklicher Spaßvogel.

Bei kleinen Entfernungen dominiert der Doppler-Effekt. falls Sie es noch nicht wussten. Erst ab ~100Mpc geht's an die kosmologische Rotverschiebung.
Ernst hat geschrieben:
Die "Delta-Lambda-Formel" korreliert nicht der gemessenen Rotationsspektralline. Also fehlt Ihnen noch ein Nachweis, wie sie diese Beziehung aus der "Delta-Lambda-Formel" herstellen wollen.

So ein Unsinn. Über die Quantität der Spektralverbreiterung ist bisher noch gar nichts gesagt. Die ganze bisherige Diskussion geht um die Rotverschiebung. Du mußt nicht alles durcheinanderbringen.

Die Rotverschiebung wird über die Spektrallinien festgelegt. Die Breite der einzelnen Linien (z.B. die von Wasserstoff) kann von dem Ideal (senkrechte Linie) abweichen und sich zu einer Kurve verbreitern. Die Breite ist u.a. ein Maß für die Rotation.
Wenn Pernes und Sie also behaupten, die Rotation beeinflußt die Rotverschiebung in der Größenordnung der kosmologischen Rotverschiebung, dann steht das im Gegensatz zur Spektralverbreiterung der Rotverschiebung durch Rotation. Diese nämlich, ist in der "Delta-Lambda" Formel gar nicht berücksichtigt. Dafür ergibt sich eine ganz andere Form der Spektralverbreiterung, die sich in den Messungen aber nicht wiederspiegelt. Haben Sie es jetzt verstanden?
Ernst hat geschrieben:Die spektrale Verbreiterung im Beschleunigungsmodell ist im Übrigen ganz genauso groß wie die im Geschwindigkeitsmodell. Daß die mit der Beobachtung übereinstimmt; dazu hab ich ja gerade eine ausführliche Arbeit verlinkt. Kannst du nicht lesen oder willst du nicht?.

Ja, klar. Sie haben aber nicht die ET und Delta-Lambda, sondern auf eine RT verlinkt. Und nach Delta-Lambda sieht die Verbreiterung eben anders aus. Rechnen Sie nach.
Sie müssen sich schon entscheiden, wo und wie denn nun die Rotation im Spektrum abgebildet wird: Spektrallinien-verschiebung oder -verbreiterung. Beides zusammen geht nicht.
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Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon Mikesch » Mi 20. Jan 2016, 21:32

Lothar Pernes hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Die spektrale Verbreiterung im Beschleunigungsmodell ist im Übrigen ganz genauso groß wie die im Geschwindigkeitsmodell.

Nein. Bei einem rotierenden Stern ist Δvo in Sonnenmitte maximal, am Sonnenrand Null. Das ergibt eine wesentlich größere Verbreiterung der Spektrallinien beim Delta-Lambda-Effekt als beim Doppler-Effekt, und zwar in dem Maße, in dem der Delta-Lambda-Effekt größer ist als der Doppler. Im Spektrum erscheint jedoch hauptsächlich das Licht von der Sonnenmitte, und die Astronomen schließen aus der höheren Verbreiterung auf eine höhere Rotationsgeschwindigkeit als sie tatsächlich vorhanden ist.

Falsch. Ist durch Vergleichsmessungen mit anderen Methodiken abgesichert. Richtig ist allerdings, dass die Rotationsbestimmung über die Spektrallinienverbreitung die ungenaueste Methode zur Bestimmung der Rotation ist. Allerdings eine sehr bequeme und auch bei größeren Entfernungen geeignet.
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Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon Ernst » Mi 20. Jan 2016, 22:19

Lothar Pernes hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Die spektrale Verbreiterung im Beschleunigungsmodell ist im Übrigen ganz genauso groß wie die im Geschwindigkeitsmodell.

Nein. Bei einem rotierenden Stern ist Δvo in Sonnenmitte maximal, am Sonnenrand Null. Das ergibt eine wesentlich größere Verbreiterung der Spektrallinien beim Delta-Lambda-Effekt als beim Doppler-Effekt, und zwar in dem Maße, in dem der Delta-Lambda-Effekt größer ist als der Doppler. Im Spektrum erscheint jedoch hauptsächlich das Licht von der Sonnenmitte, und die Astronomen schließen aus der höheren Verbreiterung auf eine höhere Rotationsgeschwindigkeit als sie tatsächlich vorhanden ist.

Da muß ich leider widersprechen. In beiden Fällen entstehen die Verbreiterungen dadurch, daß der Effekt am Sternenrand anders ist als in der Sternenmitte. Dadurch überlagern sich die quantitativen Unterschiede zu einer Verbreiterung der Linien.

Beides ergibt den gleichen Effekt:

- Bei der geschwindigkeitsabhängigen Variante ist in der Sichtachse die Geschwindigkeit an den Sternenrändern größer als in Sternenmitte (dort Null)
- Bei der beschleunigungsabhängigen Variante ist in der Sichtachse die Beschleunigung in der Sternenmitte größer als an den Sternenrändern (dort Null)

Die Unterschiede in der ersten Variante wirken unmittelbar nach Emission.
Die Unterschiede in der zweiten Variante wirken erst während der Lichtlaufzeit
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Re: Ernst & Pernes

Beitragvon Ernst » Mi 20. Jan 2016, 22:20

Yukterez hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Laber Rhabarber
Pernes hat geschrieben:Nein.

Offenbar kennt Ernst nicht nur die Theorien die er widerlegen will nicht, sondern auch ebensowenig jene für die er wirbt.
Kopfschüttelnd,

Ich bin nicht wie du ein Denksklave. Selber denken macht klug.
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Re: Ernst & Pernes

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Mi 20. Jan 2016, 22:32

Ernst hat geschrieben:Selber denken macht klug.
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Dich nicht.
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Ernst wird abtrünnig und betrügt seinen Meister

Beitragvon Yukterez » Mi 20. Jan 2016, 22:38

Yukterez hat geschrieben:Offenbar kennt Ernst nicht nur die Theorien die er widerlegen will nicht, sondern auch ebensowenig jene für die er wirbt.
Ernst hat geschrieben:Ich bin nicht wie du ein Denksklave. Selber denken macht klug.

Wenn du also für das Pernes'sche Weltbild wirbst meinst du damit die Ernst'sche Modifikation des Pernes'schen Weltbilds? Der wird sich freuen dass du deine eigenen Crackpotterien unter seinem Namen verkaufst...

Euch beiden eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit wünschend,

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