Drei Bälle für Kurt ...

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Drei Bälle für Kurt ...

Beitragvon Kurt » Di 15. Sep 2020, 16:47

Lagrange hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Sciencewoken hat geschrieben:
Du hast eben keine Ahnung, was es bedeutet, wenn Uhren tatsächlich langsamer gehen.

Doch, ich weiß was der Begriff "bewegt" genau im Rahmen der Physik bedeutet, und was das für die Uhren bedeutet und deren Gang.

Du weißt das nicht, Bewegung ist relativ, aber die Taktrate ist absolut. :lol: :lol: :lol:


Und von der Bewegungsgeschwindigkeit abhängig.

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Re: Drei Bälle für Kurt ...

Beitragvon Kurt » Di 15. Sep 2020, 17:01

Daniel K. hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Also ich schlage vor das er in den Zug setzt, trillert, am Zielbahnhof aussteigt und sich im Bahnhofskaffee dort einen richtig guten Kaffee mit Kuchen, Sahnekuchen natürlich, gönnt. Mit dem nächsten Zug er dann zurückfährt und die ganze Zeit nachdenkt und sich darüber klar wird welcher Widersinnstheorie er aufgesessen ist. Dazu steht die Hinfahrtzeit, die Kaffeschlürfzeit, die Rückfahrzeit zur Verfügung.

Unsachliches Geschwafel vom Märchenonkel Kurt ...


Bist du schon losgefahren?

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Re: Drei Bälle für Kurt ...

Beitragvon Lagrange » Mi 16. Sep 2020, 08:39

Kurt hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Doch, ich weiß was der Begriff "bewegt" genau im Rahmen der Physik bedeutet, und was das für die Uhren bedeutet und deren Gang.

Du weißt das nicht, Bewegung ist relativ, aber die Taktrate ist absolut. :lol: :lol: :lol:


Und von der Bewegungsgeschwindigkeit abhängig.

Kurt

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Relativ zu was?
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Re: Drei Bälle für Kurt ...

Beitragvon Sciencewoken » Mi 16. Sep 2020, 08:52

Lagrange hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Bewegung ist relativ, aber die Taktrate ist absolut. :lol: :lol: :lol:


Und von der Bewegungsgeschwindigkeit abhängig.

Relativ zu was?

Bemerkt ihr euer Problem gerade? Eine Bewegung relativ zu einem Medium (ob Äther, Luft, Trägersubstanz oder leerer Raum ist dabei egal) kann nur absolut sein, wenn dieses Medium für absolute Gang- bzw. Taktraten sorgt, die letztendlich für die Bewertung der Bewegung (also der Geschwindigkeit) nötig sind.

Deswegen wollte ich das ja mal mit Objekten (Photonen/Wavelets und soliden Teilchen) und leerem Raum (Brechungsindex n=1) durchspielen, aber Kurt hatte sich darüber ja bereits negativ geäußert.
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Re: Drei Bälle für Kurt ...

Beitragvon Kurt » Mi 16. Sep 2020, 08:56

Lagrange hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Doch, ich weiß was der Begriff "bewegt" genau im Rahmen der Physik bedeutet, und was das für die Uhren bedeutet und deren Gang.

Du weißt das nicht, Bewegung ist relativ, aber die Taktrate ist absolut. :lol: :lol: :lol:


Und von der Bewegungsgeschwindigkeit abhängig.

Kurt

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Lagrange hat geschrieben:Relativ zu was?

Zum Träger.


Kurt

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Re: Drei Bälle für Kurt ...

Beitragvon Lagrange » Mi 16. Sep 2020, 08:58

Sciencewoken hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Und von der Bewegungsgeschwindigkeit abhängig.

Relativ zu was?

Bemerkt ihr euer Problem gerade? Eine Bewegung relativ zu einem Medium (ob Äther, Luft, Trägersubstanz oder leerer Raum ist dabei egal) kann nur absolut sein, wenn dieses Medium für absolute Gang- bzw. Taktraten sorgt, die letztendlich für die Bewertung der Bewegung (also der Geschwindigkeit) nötig sind.

...

Nö, leerer Raum bildet da eine Ausnahme. Bewegung relativ zum leeren Raum ist nicht feststellbar, da kein Einfluss auf das "bewegte" Objekt vorliegt.
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Re: Drei Bälle für Kurt ...

Beitragvon Sciencewoken » Mi 16. Sep 2020, 09:11

Lagrange hat geschrieben:Nö, leerer Raum bildet da eine Ausnahme. Bewegung relativ zum leeren Raum ist nicht feststellbar, da kein Einfluss auf das "bewegte" Objekt vorliegt.
Okay, dann lassen wir das halt.
Ändert aber nichts an der Tatsache, dass sich Licht schlicht im leeren Raum ausbreiten können muss, weil es nun mal Voids gibt, welche es ungehindert durchdringt. Wenn in diesen Voids irgend etwas vorhanden sein sollte, was dazu nötig ist, Wellen zu leiten, dann wären es keine Voids mehr und Ätheristen kommen in die Verlegenheit zu erklären, aus was dieser Äther denn nun bestehen soll und welchen Brechungsindex er hat.

Das Problem lässt sich dadurch lösen, indem man von von der Annahme, Wellen könnten sich nur in einem Medium (Äther) ausbreiten ablässt und zulässt, dass Wellenteilchen intrinsisch eine Wellenbewegung ausführen, während sie sich fortbewegen. Aber da sind Ätheristen in ihrer Vorstellung vollkommen kontraproduktiv fest einbetoniert. :lol:

Welchen Sinn macht es also, sich hier noch üder irgendwas zu unterhalten? Könnt ihr getrost vergessen. :lol:
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Re: Drei Bälle für Kurt ...

Beitragvon Lagrange » Mi 16. Sep 2020, 09:23

Sciencewoken hat geschrieben:...

Das Problem lässt sich dadurch lösen, indem man von von der Annahme, Wellen könnten sich nur in einem Medium (Äther) ausbreiten ablässt und zulässt, dass Wellenteilchen intrinsisch eine Wellenbewegung ausführen, während sie sich fortbewegen. Aber da sind Ätheristen in ihrer Vorstellung vollkommen kontraproduktiv fest einbetoniert. :lol:

...

Nein, kein Problem kann auf diese Weise gelöst werden, aber es entstehen zusätzliche Probleme.

Physik ohne Äther ist nicht möglich. Nicht einmal Atome könnten ohne Äther existieren.

Die Aufgabe der Physik ist es also, die Struktur und die Eigenschaften des Äthers zu untersuchen.
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Re: Drei Bälle für Kurt ...

Beitragvon Kurt » Mi 16. Sep 2020, 09:39

Sciencewoken hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Bewegung ist relativ, aber die Taktrate ist absolut. :lol: :lol: :lol:


Und von der Bewegungsgeschwindigkeit abhängig.

Lagrange hat geschrieben:Relativ zu was?

Sciencewoken hat geschrieben:Bemerkt ihr euer Problem gerade? Eine Bewegung relativ zu einem Medium (ob Äther, Luft, Trägersubstanz oder leerer Raum ist dabei egal) kann nur absolut sein, wenn dieses Medium für absolute Gang- bzw. Taktraten sorgt, die letztendlich für die Bewertung der Bewegung (also der Geschwindigkeit) nötig sind.


Selbstverständlich ist der Träger absolut, für Materie (BT, Atom, Planet, Galaxie, Galaxieklusterhaufen, unser Universum, all die anderen Universen...).
Da die Eigenschaften (z.B. der "Trägerdruck") die er hat nicht statisch oder überall gleich sind gilt das nur für einen, bisweilen sehr kleinen Bereich.
Selbst innerhalb des BT gibt's da Unterschiede (diese führen dann zur Eigenbeschleunigung, sprich Gravitation), diese Unterschiede sind es die das alles ergibt was wir "Dynamik" und Abläufe nennen.

Da die Dichte des Trägers ungeheuer gross ist ist Bewegung darin faktisch unmöglich.
Diese ist auch nicht nötig und es findet auch keine statt.
Das BT ist eine Menge ab TS, es werden einzelne TS-Teilchen beim Schwingvorgang ausgetauscht, schon bewegt die Schwingeinheit weiter ohne das sich TS-Teilchen mitbewegen müssen.

Der Gang der Uhr wird also von dem "quasistatischem" Träger bestimmt.
Weil sich bei dem nichts bewegt, seine Einzelteile, die TS-Teilchen, bleiben alle wo sie sind, ergibt sich die Gangverlangsamung, der Schwingvorgang erfolgt langsamer weil der Weg innerhalb des BT bei bewegtem BT länger ist als bei ruhendem.

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Re: Drei Bälle für Kurt ...

Beitragvon Sciencewoken » Mi 16. Sep 2020, 09:45

Lagrange hat geschrieben:Nein, kein Problem kann auf diese Weise gelöst werden, aber es entstehen zusätzliche Probleme.
Aha? Welche denn? Mehr als dadurch gelöst würden? Das Problem mit dem Welle-Teilchen-Dualismus jedenfalls wäre schon mal Geschichte, weil das Modell ganz klar TEILCHEN!!! sagt.

Lagrange hat geschrieben:Physik ohne Äther ist nicht möglich. Nicht einmal Atome könnten ohne Äther existieren.
Und aus was besteht dieser Äther nun und wie funktioniert er?

Lagrange hat geschrieben:Die Aufgabe der Physik ist es also, die Struktur und die Eigenschaften des Äthers zu untersuchen.
Oder man definiert es per Modell. Ein Modell in welchem leerer Raum aus unzähligen perfekt superfluiden Teilchen (Brechungsindex n=1) bestehen kann, die beliebig groß und beliebig dicht aneinander gereit sein können und dich auch unendlich oft überlagern können, denn die Tatsache, dass sie perfekt superfluid sind, ändert nichts daran, dass sie nichts und niemandem inkl. untereinander irgendwelchen Widerstand entgegen bringen, was leerer Raum bekanntlich auch niemals tut - mit anderen Worten, man benötigt solche Teilchen herzlich wenig. Wenn das die Eigenschaften eines Äthers sein sollten, dann kannst du es sogar vergessen, das solch ein Äther irgendwelche Wellen leitet.

Besagte Wellenteilchen (Wavelets) bestehen nun aus einem Material, welches geringfügig weniger superfluid ist, als der leere Raum, so dass sie sich geringfügig ablenken oder abbremsen, wenn sie kollidieren - wie geringfügig müsste noch ermittelt werden, aber zur Zeit entzieht sich dies jedweder Skala. Sagen wir mal, diese Wavelets hätten einen Brechungsindex

was vermutlich noch viel zu hoch ist.

Und welches Problem hast du nun noch mit Wavelets?
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