Drei Bälle für Kurt ...

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Drei Bälle für Kurt ...

Beitragvon Sciencewoken » Di 6. Okt 2020, 02:02

McMongo hat geschrieben:Belege mal das es anders war! ;)
Was soll ich belegen? Dass Kernspaltung funktioniert? Was glaubst du denn, warum diese ganzen Unfälle und Abwürfe, die ich aufgezählt habe, überhaupt passieren konnten. :lol:
Und das waren nicht mal alle, denn es fehlen sämtliche Tests und alle Unfälle unter INES-5. :lol:
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Re: Drei Bälle für Kurt ...

Beitragvon McMurdo » Di 6. Okt 2020, 02:36

Sciencewoken hat geschrieben:
McMongo hat geschrieben:Belege mal das es anders war! ;)
Was soll ich belegen? Dass Kernspaltung funktioniert? Was glaubst du denn, warum diese ganzen Unfälle und Abwürfe, die ich aufgezählt habe, überhaupt passieren konnten. :lol:
Und das waren nicht mal alle, denn es fehlen sämtliche Tests und alle Unfälle unter INES-5. :lol:

Kannst du belegen das diese ganzen genannten Unfälle passiert sind? Nein, eben nicht! :lol: Ist die gleiche Argumentation die du hier gegen die RT anführst. Ich hoffe du merkst selber wie absurd das klingt. Aber ich hab wenig Hoffnung.
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Re: Drei Bälle für Kurt ...

Beitragvon Sciencewoken » Di 6. Okt 2020, 03:43

McMongo hat geschrieben:Kannst du belegen das diese ganzen genannten Unfälle passiert sind? ... Ich hoffe du merkst wie absurd das klingt.

Ja, ich merke, wie absurd deine Beiträge klingen. :lol:
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Re: Drei Bälle für Kurt ...

Beitragvon McMurdo » Di 6. Okt 2020, 05:07

Sciencewoken hat geschrieben:
McMongo hat geschrieben:Kannst du belegen das diese ganzen genannten Unfälle passiert sind? ... Ich hoffe du merkst wie absurd das klingt.

Ja, ich merke, wie absurd deine Beiträge klingen. :lol:

Ich ahnte es ja schon: ich hab wenig Hoffnung.
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Re: Drei Bälle für Kurt ...

Beitragvon Lagrange » Do 8. Okt 2020, 00:58

Maxwell hat geschrieben:
Artikel CXLVI. Ursache der Schwere.

Newton leitet in seinen „Principien“ aus den be-
obachteten Bewegungen der Himmelskörper die Tatsache
ab, dass diese einander nach einem bestimmten
Gesetze anziehen.

Dieses entwickelt er als das Resultat streng dynamischen
Denkens und zeigt, dass nicht nur die in die
Augen fallenden Vorgange, sondern auch alle die scheinbaren
Unregelmäßigkeiten in den Bewegungen jener
Körper, die berechenbaren Folgen dieses einzigen Principes
sind. In seinen "Principien" beschränkt er sich
auf den Beweis und die Entwickelung dieses großen
Fortschrittes in der Wissenschaft von der gegenseitigen
Wirkung der Körper. Er sagt nichts über die Mittel,
durch welche die Körper gegen einander gravitieren gemacht
werden
. Wir wissen, dass sein Geist sich hierbei
nicht beruhigt hat — dass er fühlte, die Schwere selbst
müsse auch noch erklärt werden, und dass er sogar eine-
Erklärung versuchte, welche sich auf die Wirkung eines
ätherischen, den Raum erfüllenden Mediums stützte
.

Aber mit jener weisen Mäßigung, welche alle seine
Untersuchungen auszeichnet, unterschied er wohl zwischen
derartigen Speculationen und dem, was er durch
Beobachtung und Beweis festgestellt hatte, und schloss
aus seinen „Principien“ jede Erwähnung einer Ursache
der Schwere aus, indem er seine Gedanken über diesen
Gegenstand den „Queries“ vorbehielt, die am Schlusse sei-
ner "Optik" abgedruckt sind.
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Re: Drei Bälle für Kurt ...

Beitragvon Lagrange » Fr 16. Okt 2020, 09:49

In der englischen Ausgabe von Galileos "Dialog" schrieb Einstein das Vorwort.

Da findet sich zum Beispiel Folgendes.

Das Leitmotiv von Galileos Schaffen sehe ich in dem leidenschaftlichen Kampf gegen jeglichen auf Autorität sich stützenden Glauben. Erfahrung und sorgfältige Überlegung allein lässt er als Kriterien der Wahrheit gelten. Wir können uns heute schwer vorstellen, wie unheimlich und revolutionär eine solche Einstellung zu Galileos Zeit erschien, in welcher der bloße Zweifel an der Wahrheit von auf bloße Autorität sich stützenden Meinungen als todeswürdiges Verbrechen betrachtet und bestraft wurde. Wir sind zwar auch heute keineswegs so weit von einer solchen Situation entfernt, als sich viele von uns schmeicheln mögen; aber der Grundsatz, dass das Denken vorurteilsfrei sein soll, hat sich inzwischen wenigstens in der Theorie durchgesetzt, und die meisten sind bereit, diesem Grundsatz Lippendienste zu leisten.


Es hat sich leider nichts geändert, inzwischen ist die Einsteinsche Theorie eine neue Religion geworden. :lol: :lol: :lol:
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Re: Drei Bälle für Kurt ...

Beitragvon Lagrange » Fr 16. Okt 2020, 14:34

Es ist oft behauptet worden, dass Galileo insofern
der Vater der modernen Naturwissenschaft sei, als er die empiristische,
experimentelle Methode gegenüber der spekulativen, deduktiven
Methode durchgesetzt habe. Ich denke jedoch, dass diese Auffas-
sung genauerer Überlegung nicht standhält. Es gibt keine empi-
rische Methode ohne spekulative Begriffs- und System-Kon-
struktion
; und es gibt kein spekulatives Denken, dessen Begriffe
bei genauerem Hinsehen nicht das empirische Material verraten,
dem sie ihren Ursprung verdanken.

Hier versucht Einstein seine mystische Physik zu rechtfertigen.
Welches empirische Material liegt vor, dass man von einer Raumkrümmung,
Zeitdehnung, LK und ZD sprechen kann? Da gibts gar nix.
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Re: Drei Bälle für Kurt ...

Beitragvon Lagrange » Fr 16. Okt 2020, 15:19

Der Scharlatan hat geschrieben:
Solche scharfe Gegenüberstellung
des empirischen und deduktiven Standpunktes ist ir-
releitend, und sie lag Galileo ganz ferne
. Dies hängt schon
damit zusammen, dass logische (mathematische) Systeme,
deren Struktur völlig getrennt ist von jeglichem empirischen Gehalt,
erst im neunzehnten Jahrhundert reinlich herausdestilliert wurden.
Ausserdem waren die Galileo zur Verfügung stehenden
experimentellen Methoden so unvollkommen, dass es nur gewag-
ter Spekulation möglich war, die Lücken in den empirischen
Daten zu überbrucken.

Ach was? :lol: :lol: :lol:
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Re: Drei Bälle für Kurt ...

Beitragvon Lagrange » Sa 17. Okt 2020, 00:00

Einstein hat geschrieben:
Ich möchte hier — in Form einer Einschaltung — darauf auf-
merksam machen, dass eine weitgehende Analogie besteht zwi-
schen Galileos Ablehnung der Setzung eines Weltmittelpunktes
zur Erklärung des Fallens der Körper und der Ablehnung der
Setzung des Inertialsystems zur Erklärung des Trägheitsver-
haltens der Körper (welche Ablehnung der allgemeinen Rela-
tivitätstheorie zugrunde liegt). Beiden Setzungen gemeinsam ist
nämlich die Einführung eines begrifflichen Dinges mit folgenden
Eigenschaften:
(1) . Es ist nicht als etwas Reales gedacht, von der Art der
ponderablen Materie (bezw. des „Feldes“).
(2) . Es ist maßgebend für das Verhalten der realen Dinge, ist
aber umgekehrt keiner Einwirkung durch die realen Dinge
unterworfen.

Haa haa haa... :lol: :lol: :lol:

Er will sich mit Galileo messen. :lol: :lol: :lol:

PS: Der Angeber schrieb auch einen "Dialog", vermutlich wollte er sich als Opfer der Inquisition darstellen. Dabei sind es die Kritiker, die inquisitorisch verfolgt werden. Zum Glück hat man die Todesstrafe abgeschafft.
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Re: Drei Bälle für Kurt ...

Beitragvon Lagrange » So 18. Okt 2020, 08:37

Mit der wohlbegründeten Ablehnung der Idee von der Existenz
eines Weltmittelpunktes war auch der Idee der ruhenden Erde
und überhaupt die Idee einer Sonderstellung der Erde die innere
Berechtigung genommen. Die Frage, was man bei der Darstel-
lung der Bewegung der Himmelskörper als „ruhend“ zu betrach-
ten habe, wurde dadurch zu einer Zweckmassigkeitsfrage. In
Anlehnung an Aristarch-Kopernikus werden die Vorteile darge-
legt, die man dadurch erzielt, dass man die Sonne als ruhend
annimmt (nach Galileo nicht etwa eine blosse Konvention, son-
dern eine Hypothese, die „wahr“ oder „falsch“ ist). Da wird
natürlich angeführt, dass die Annahme der Drehung der Erde
um ihre Achse einfacher ist als eine gemeinsame Drehbewegung
aller Fixsterne um die Erde.

Nicht nur einfacher, sondern auch richtiger. Nur kinematisch ist es egal wie man es betrachtet, weil in diesem Fall keine Kräfte betrachtet werden.
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