100 Autoren gegen Einstein

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Lagrange » Sa 19. Okt 2019, 12:32

Heute nur 2 Autoren

ARMIN GIMMERTHAL / BONN
DAS RELATIVITÄTSPRINZIP DER KLASSISCHEN
MECHANIK UND SEINE FÄLSCHUNG DURCH EINSTEIN

Ich beweise in einer soeben beendeten Arbeit „Vier Relationssätze
und ein Relationssystem, eine vollständige Widerlegung der RTH":
1. Daß Einsteins RTH in Widerspruch zu unumstößlichen Denkgesetzen
steht, insbesondere zum Additionsprinzip und zum Relativitätsprinzip
der klassischen Mechanik;
2. daß Einsteins Formulierung des Relativitätsprinzipes eine Fälschung
desselben ist
und daß er sie hat vornehmen müssen, um seine Behauptungen
aufstellen zu können
;
3. daß alle Transformationsgleichungen, die diese Behauptungen
stützen sollen, falsch sind
;
4.daß Einsteins Anschauungen über Raum und Zeit unhaltbar sind
undd insbesondere, daß ihm für den Begriff der Gleichzeitigkeit die angemessenen
Vorstellungen fehlen
;
5. daß eine Relativierung der Gleichzeitigkeit ein offenbarer Unsinn ist;
6. daß der aus Minkowskis „Welt" — einer mathematischen Phantasie
dafür entnommene Beweis wiederum eine Fälschung ist, und
7. daß die richtig verstandene Mathematik der Theorie alle diese Beschuldigungen
vollauf bestätigt
.
Vgl. d. V. "Die Irrtümer und Trugschlüsse in Einsteins RTH“. Langendreer. 1926.
(Motto: „Aber die Gesetze des Denkens sind unerbittlich.“ Dingler.)



Professor Dr. LUDWIG GOLDSCHMIDT / JENA
UNKENNTNIS UND WILLKÜR

In meiner Schrift*) sind Einsteins Behauptungen bündig und wissenschaftlich
gekennzeichnet und widerlegt- Seine sogenannte „RTH“
versteht nichts von Relativität der sinnlichen Erkenntnis und verdient
nicht den Namen einer „Theorie“. Alles, was sich in den Ausführungen
Einsteins und seines Verkünders Weyl etwa als richtig herausschälen
läßt, ist zum Teil uralt. Was als neu bezeichnet werden könnte,
ist ein Irrtum
, der von mir vor Jahren und, wie meine Schrift zeigt,
von Kant vorausgesagt worden ist.
Einstein und Weyl bewegen sich auf einem Gebiete, für das genaue
und sichere philosophische Kenntnisse vorausgesetzt sein müssen. Ihre
Unkenntnis aber wird nur übertroffen von der grotesken Inflation eines
Selbstbewußtseins
, das sich durch folgende Worte kennzeichnen läßt:
Alles was Einstein nicht versteht, weil zum Verständnis Kenntnisse
nötig sind, die ihm fehlen, „ist ohne Sinn und dunkel"

Den Irrtum ihrer Spekulationen wirklich einzusehen, werden Einstein
und Weyl ein mehrjähriges Studium nötig haben.

Von den Ausführungen meiner Schrift habe ich kein Wort zurückzunehmen.
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Rudi Knoth » Sa 19. Okt 2019, 13:06

Nun haben wir hier zwei Meinungen. Und wie werden diese begründet?

Gruss
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Sciencewoken » Sa 19. Okt 2019, 14:45

Rudi Knoth hat geschrieben:Nun haben wir hier zwei Meinungen. Und wie werden diese begründet?

Also ich würde es damit begründen, dass wir es, wie ich bereits mehrfach sagte, mit zwei Relativitätsprinzipien zu tun haben. Eines - das nach Galilei - gültig für Objekte inkl. Photonen und das Andere - das relativistische - gültig für Inertial- bzw. Bezugssysteme.
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Rudi Knoth » Sa 19. Okt 2019, 15:18

Und wieso soll das Relativitätsprinzip von Galilei nicht für Bezugssysteme gelten. Das "Schiff von Galilei" Ist ein solches Bezugssystem, in dem alle physikalischen Prozesse unabhängig davon ablaufen ob es angelegt ist oder sich bewegt.

Gruss
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Kurt » Sa 19. Okt 2019, 15:22

Rudi Knoth hat geschrieben:Und wieso soll das Relativitätsprinzip von Galilei nicht für Bezugssysteme gelten. Das "Schiff von Galilei" Ist ein solches Bezugssystem, in dem alle physikalischen Prozesse unabhängig davon ablaufen ob es angelegt ist oder sich bewegt.

Gruss
Rudi Knoth


Es ist doch wohl selbstverständlich, dass die physikalischen Prozesse unabhängig ablaufen.
Es ist doch wohl selbstverständlich dass dadurch für Geschwindigkeitsaussagen andere Werte vorkommen.

Kurt

.
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Sciencewoken » Sa 19. Okt 2019, 15:42

Rudi Knoth hat geschrieben:Das "Schiff von Galilei" Ist ein solches Bezugssystem

Nein, das Schiff von Galilei ist ein Schiff. Ein Objekt, in welchem sich weitere Objekte bewegen können und welches sich selbst auch gegenüber anderen Objekten und Punkten bewegen kann und zwar ohne, dass auch nur eine einzige Geschwindigkeit auch nur eines einzigen Objektes bekannt ist, inkl. der Vakuumlichtgeschwindigkeit. Bis hier her kann noch angenommen werden, dass, wenn man feststellen sollte, dass zueinander bewegte Uhren unterschiedliche Gangraten aufweisen, für ein und dieselbe Geschwindigkeit mindestens zwei Geschwindigkeiten gemessen werden. Beim relativistischen RP ist das anders, denn dort kann eine Bewegung nur eine einzige Geschwindigkeit haben, welche sich evtl. noch in der Richtung (Vorzeichen) unterscheidet.

Kurz gesagt: Lies dir Kurts Aussagen durch, die in diesem Fall durchaus zutreffen.
Zuletzt geändert von Sciencewoken am Sa 19. Okt 2019, 20:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Rudi Knoth » Sa 19. Okt 2019, 15:54

@Sciencewoken » Sa 19. Okt 2019, 16:42

Nein, das Schiff von Galilei ist ein Schiff. Ein Objekt, in welchem sich weitere Objekte bewegen können und welches sich selbst auch gegenüber anderen Objekten und Punkten bewegen kann und zwar ohne, dass auch nur eine einzige Bewegung auch nur eines einzigen Objektes bekannt ist, inkl. der Vakuumlichtgeschwindigkeit.


Wie soll man sonst ein Bezugssystem anschaulich darstellen? Aber Galilei hat selber eine nach ihm benannten Koordinatentransformation erdacht. Diese Transformation war bis Einstein die Grundlage der Mechanik. Einstein hat dies nur für die Gesetze der Elektrodynamik (Maxwell-Gleichungen) erweitert.

Gruss
Rudi Knoth
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Sciencewoken » Sa 19. Okt 2019, 16:09

Rudi Knoth hat geschrieben:Wie soll man sonst ein Bezugssystem anschaulich darstellen?
Das ist die falsche Frage. Eine gute Frage wäre, auf was man Bezugssysteme sonst beziehen wollte. Fakist und bleibt, bei Galilei bewegen sich Objekte in Konzepten und keine Konzepte in Konzepten.
Rudi Knoth hat geschrieben:Aber Galilei hat selber eine nach ihm benannten Koordinatentransformation erdacht. Diese Transformation war bis Einstein die Grundlage der Mechanik. Einstein hat dies nur für die Gesetze der Elektrodynamik (Maxwell-Gleichungen) erweitert.
Diese Transformation ging schon vor Einstein "vor die Höllenhunde". Die Lorentz-Transformation, von der hier die Rede ist, ist keine Erweiterung der Galilei-Transformation, sondern Dank der Längenkontraktion eine Parodie derselben.
https://www.academia.edu/40636577/Lengt ... on_is_fake
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Lagrange » Sa 19. Okt 2019, 16:16

Rudi Knoth hat geschrieben:Und wieso soll das Relativitätsprinzip von Galilei nicht für Bezugssysteme gelten. Das "Schiff von Galilei" Ist ein solches Bezugssystem, in dem alle physikalischen Prozesse unabhängig davon ablaufen ob es angelegt ist oder sich bewegt.

Gruss
Rudi Knoth

Darum geht es gar nicht, sondern um denselben Vorgang welcher von verschiedenen Beobachtern wahrgenommen wird.
Zum Beispiel elastischer Stoß von zwei Massen. Du versuchst zwei verschieden Vorgänge zu vergleichen.
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Lagrange » Sa 19. Okt 2019, 20:52

Wichtig! Ganz genau lesen! Teil I

Professor Dr. 0. KRAUS /PRAG
ZUR RELATIVITÄTSTHEORIE

Der von Michelson angestellte optische Versuch schien zu zeigen, daß
das von einer irdischen Lichtquelle ausgesandte Licht sich genau so verhalte,
als ob die Erde ruhte, und als ob die Lichtquelle das Licht ausschleudere
wie ein Wurfgeschoß, als ob somit eine Projektiltheorie wie
die Newtons und Poissons gälte; oder wenn man eine Wellentheorie
zugründe legt: als ob der Lichtäther von der Erde mitgenommen würde wie
etwa die Luft in einer Schiffskajüte. Beide Annahmen aber widersprachen
der herrschenden elektrodynamischen Theorie des ruhenden Äthers von
H. A. Lorentz. Dieser Theorie zufolge läßt unsere Erde bei ihrer Reise
durch den widerstandslosen Weltäther diesen völlig in Ruhe; sandte daher
Michelson in seinem berühmten Experimente Lichtwellen in der Fahrtrichtung
des Planeten und in abweichender Direktion hin und her, so
mußte man entsprechend der Theorie des ruhenden Äthers von Lorentz
erwarten, daß die Lichtwellen je nachdem einen längeren oder kürzeren
Weg zurückzulegen haben und später oder früher ankommen, als sie
eintreffen würden, wenn der Äther mitgerissen würde.
Wie also sollte man sich erklären, daß der Michelson-Versuch so ausfiel,
als ob die Lorentzsehe Theorie unrichtig wäre? Es war eine sehr
gewagte Hypothese, als Lorentz, statt seine Theorie zu ändern, annahm,
daß sich der Michelsonsche Apparat und überhaupt jeder Körper quantitativ
ändere, wenn er sich bewegt, und zwar in der Weise, daß der
Michelsonsche Apparat und überhaupt jeder Körper sich in der Richtung
seiner Bewegung zusammenziehe! Durch diese "Kontraktionshypothese"
gelang es Lorentz, seine Theorie mit den ihr widersprechenden Ergebnissen
des Michelson-Experimentes in Einklang zu bringen. Diese Hypothese
von Lorentz mag befremden, sie ist aber jedenfalls ein Versuch, das sog.
„negative Ergebnis“ des Michelson-Versuches unter Aufrechterhaltung
der Hypothese des ruhenden Äthers ursächlich zu erklären.
Nach Einstein aber ist „die Kontraktion nur eine Folge der Betrachtungsweise,
keine Veränderung einer physikalischen Realität“ (Born),
was mit aller Evidenz aus dem Umstande hervorgeht, daß die Einstein-
Kontraktion lediglich „für den nicht mitbewegten Beobachter“ statthat,
sonach von dem Vorhandensein und dem willkürlich gewählten Standpunkte
eines Beobachters abhängt, während die Lorentz-Kontraktion
als ein von jeder Beobachtung unabhängiger physischer Vorgang gedacht
ist.
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