Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Kurt » Di 15. Jan 2019, 13:01

McMurdo hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Den Messwagen zeichnet gegenüber dem Lichtpulswaggon schon was aus: er kann messen, der Waggon kann das nicht.

Gut, dann bringen wir am Spiegelwagen dieselbe Messaparatur an, welche Änderung bewirkt das am Messwagen?


Gut machen wir, wir haben also zwei Messwagen die beide das selbe können, auch selber Lichtpulse erzeugen und auch spiegeln.

Du fragst was sich dabei ändert.
Für dem alten Messwagen eigentlich Garnichts.
Es ist halt so dass dann zwei Messwagen vorhanden sind die dann gleichzeitig für unterschiedliche Aufgaben eingesetzt werden können.

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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Lagrange » Di 15. Jan 2019, 13:11

@Kurt

Und was lernen wir daraus?
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon McMurdo » Di 15. Jan 2019, 16:03

Kurt hat geschrieben:Du fragst was sich dabei ändert.
Für dem alten Messwagen eigentlich Garnichts.

Gut, also ist das nicht das auszeichnende Kriterium.
McMurdo
 
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Kurt » Di 15. Jan 2019, 17:18

McMurdo hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Du fragst was sich dabei ändert.
Für dem alten Messwagen eigentlich Garnichts.

Gut, also ist das nicht das auszeichnende Kriterium.


Du hast dasda geschrieben:

Die Lichtgeschwindigkeit misst auch der bewegte Messwagen natürlich mit Lichtgeschwindigkeit,


Da ist mir nicht ganz klar wie du das meinst.
Aber das wirst du schon noch aufklären.

Zurück zum Gedankerl.
Wir haben drei Messungen bei ruhendem Messwagen gemacht, alle haben das selbe Ergebnis gebracht.
Nun ist der Messwagen in Richtung Lichtquellen bewegt.
Fragen an dich:
- misst er nun andere LG's als vorher oder die selbe?
- spielt nun die Geschwindigkeit der Lichtquellen im Ergebnis eine Rolle?
- was heisst für dich: 'Messen der LG', wie erklärst du den Vorgang?

Kurt

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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon McMurdo » Di 15. Jan 2019, 18:35

Kurt hat geschrieben:Du hast dasda geschrieben:

Die Lichtgeschwindigkeit misst auch der bewegte Messwagen natürlich mit Lichtgeschwindigkeit,


Da ist mir nicht ganz klar wie du das meinst.
Aber das wirst du schon noch aufklären.

Du schriebst:
Da es ja unerheblich ist ob die Lichtquelle bewegt ist oder nicht ist es egal ob das Licht von den beiden Sternen oder von einem ruhendem oder bewegtem Lichtpulssendewaggon oder sonstwoher kommt.

Der Messwagen muss also auch, wenn er bewegt ist relativ zur Lichtquelle, denselben Wert messen. Andernfalls musst du erklären warum die Bewegung der Lichquelle egal ist, die des Messwagens aber nicht, was also den Meßwagen auszeichnet.

Zurück zum Gedankerl.
Wir haben drei Messungen bei ruhendem Messwagen gemacht, alle haben das selbe Ergebnis gebracht.
Nun ist der Messwagen in Richtung Lichtquellen bewegt.
Fragen an dich:
- misst er nun andere LG's als vorher oder die selbe?

Dieselbe, siehe oben.
- spielt nun die Geschwindigkeit der Lichtquellen im Ergebnis eine Rolle?

Nein, schriebst du ja auch richtigerweise.
- was heisst für dich: 'Messen der LG', wie erklärst du den Vorgang?

So wie du, mit dem Messwagen.
Zuletzt geändert von McMurdo am Di 15. Jan 2019, 19:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Kurt » Di 15. Jan 2019, 19:07

McMurdo hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Du hast dasda geschrieben:

Die Lichtgeschwindigkeit misst auch der bewegte Messwagen natürlich mit Lichtgeschwindigkeit,


Da ist mir nicht ganz klar wie du das meinst.
Aber das wirst du schon noch aufklären.

Du schriebst:
Da es ja unerheblich ist ob die Lichtquelle bewegt ist oder nicht ist es egal ob das Licht von den beiden Sternen oder von einem ruhendem oder bewegtem Lichtpulssendewaggon oder sonstwoher kommt.

Der Messwagen muss also auch, wenn er bewegt ist relativ zur Lichtquelle, denselben Wert messen. Andernfalls musst du erklären warum die Bewegung der Lichquelle egal ist, die des Messwagens aber nicht, was also den Meßwagen auszeichnet.


OK, das ist dann meine Aufgabe.

McMurdo hat geschrieben:
Zurück zum Gedankerl.
Wir haben drei Messungen bei ruhendem Messwagen gemacht, alle haben das selbe Ergebnis gebracht.
Nun ist der Messwagen in Richtung Lichtquellen bewegt.
Fragen an dich:
- misst er nun andere LG's als vorher oder die selbe?

Dieselbe, siehe oben.


Mir ist zwar unklar wieso du auf diese Behauptung kommst, aber das wirst du schon noch erklären.

McMurdo hat geschrieben:
- spielt nun die Geschwindigkeit der Lichtquellen im Ergebnis eine Rolle?

- was heisst für dich: 'Messen der LG', wie erklärst du den Vorgang?

So wie du, mit dem Messwagen.


Also die Dauer der Überquerung der Messtrecke mit deren Länge verrechnen.
Das Ergebnis ergibt dann die LG.
Gut, ich lege mal fest das die Messtrecke im Messwagen einem Abstand der Schwellen des Gleises entspricht.
Messtrecke im Zug und Gleisabstand sind also gleich.
Nun stellen wir dem Messwagen so hin das der vordere Sensor direkt oberhalb einer Schwelle ist, somit ist der hintere Sensor oberhalb der Schwelle dahinter.
Zur Messsicherheit spendieren wir noch eine Messeinrichtung die stationär an diesen beiden Schwellen betrieben wird.
Der Vergleich der beide Messtrecken, der im Messwagen und der an den Gleisen, mit zum Gleis bewegten und unbewegten Lichtquellen, ergibt identische LG für beide Messeinrichtungen und zeigt auch die Unabhängigkeit von der Bewegung der Lichtquellen.
Somit ist gewährleistet das beide Systeme gleich arbeiten.

Nun wird der Messwagen so in Richtung der Lichtquellen gefahren das er in dem Moment wo ein Lichtsignal die erste Schwelle trifft sein Sensor direkt darüber ist, der zweite Sensor oberhalb der zweiten Schwelle.
Dieser Zustand ist also identisch mit dem des zum Gleis ruhendem Messwagens.

Nachdem der Lichtpuls durch ist wird verglichen.
Die Messeinrichtung direkt am Gleis hat den gleichen LG-Wert errechnet wie vorher auch.
Für sie spielte es also keine Rolle ob der Messwagen oder die Lichtquellen bewegt waren oder nicht.
Der Messwagen liefert ein anderes Ergebnis als die Gleismessstrecke, dieses besagt das die LG, die im Messwagen gemessen wurde, höher ist als die der Gleiseinrichtung.

Das steht jetzt aber im Widerspruch zu deiner Aussage, die das die LG, die im Messwagen gemessen wird, unabhängig von dessen Bewegung ist.
Was nun?

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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Lagrange » Di 15. Jan 2019, 20:16

McMurdo hat geschrieben:Andernfalls musst du erklären warum die Bewegung der Lichquelle egal ist, die des Messwagens aber nicht, was also den Meßwagen auszeichnet.

SRT: Postulat 2.

Natur: Äthersystem.
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon McMurdo » Mi 16. Jan 2019, 06:37

Kurt hat geschrieben:Nachdem der Lichtpuls durch ist wird verglichen.
Die Messeinrichtung direkt am Gleis hat den gleichen LG-Wert errechnet wie vorher auch.
Für sie spielte es also keine Rolle ob der Messwagen oder die Lichtquellen bewegt waren oder nicht.
Der Messwagen liefert ein anderes Ergebnis als die Gleismessstrecke, dieses besagt das die LG, die im Messwagen gemessen wurde, höher ist als die der Gleiseinrichtung.

Das steht jetzt aber im Widerspruch zu deiner Aussage, die das die LG, die im Messwagen gemessen wird, unabhängig von dessen Bewegung ist.
Was nun?

Kurt

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Weil du die Bezugssysteme durcheinander würfelst.

Schauen wir uns an wie es im Messwagen aussieht. Dann können wir uns im Messwagen wieder als ruhend annehmen und die Lichtquelle wieder als bewegt. Und du hast selbst schon festgestellt das die Lichtgeschwindigkeit von der Bewegung der Quelle unabhängig ist. Von daher messen wir im Messwagen logischerweise immer noch Lichtgeschwindigkeit.
Wer hat nun recht? Der Am Gleis oder der im Messwagen?
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Kurt » Mi 16. Jan 2019, 08:59

McMurdo hat geschrieben:im Messwagen logischerweise immer noch Lichtgeschwindigkeit.


Erkläre mal im Einzelnen was bei der Messung im bewegtem Wagen an physikalischen Vorgängen abläuft, was dabei anders ist als wie wenn dieser ruht.
Warum im Messwagen eine höher LG gemessen wird als an gleicher Stelle und mit gleicher Messeinrichtungen bei gleicher Signalquelle.

McMurdo hat geschrieben:Wer hat nun recht? Der Am Gleis oder der im Messwagen?

Das heisst dann das du damit aussagst/bestätigst das am Gleis eine andere LG gemessen wird als im bewegtem Messwagen.
Damit ist deine Aussage/Behauptung: "immer und überall, gegen alles und jeden, mit c" den Bach runtergrutscht.

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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Lagrange » Mi 16. Jan 2019, 10:54

McMurdo hat geschrieben:Wer hat nun recht? Der Am Gleis oder der im Messwagen?

Versuchs mit Wasserwellen.

Quelle soll eine Ente sein, Empfänger eine andere.

Wie schnell kommen Wellen zum Empfänger wenn er ruht?

Wie schnell wenn er sich in Richtung Sender bewegt?
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