2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon Zasada » Mo 29. Okt 2018, 08:30

Widerlegung der Grundannahme der SRT - die Erklärung des Effektes der überlichtschnellen Informationsübertragung.

Dieser Thread ist als Fortführung des Threads http://mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=6&t=833&start=0 zu verstehen

Ich komme zum Punkt.
Ich bedanke mich dabei bei denjenigen, welche vielleicht nicht viel verstanden haben und mir keinen Glauben und kein Wohlwollen sondern Härte und Arroganz entgegengebracht haben, aber durch ihre unnachgiebige Querfragerei bei mir den Mechanismus ausgelöst haben, der mich in immer tiefere Argumentationsebenen geführt hat. Dadurch habe ich selbst immer besser verstanden, von was ich die Zweifelnden überzeugen will. Als Konsequenz steht nun die Widerlegung einer der wichtigsten Aussagen der Relativitätstheorie - ich zeige unmissverständlich, dass sich die Information, entgegen der Annahme der Theorie, durchaus mit der doppelten Geschwindigkeit des Lichtes bewegen kann. Dies auch ist die These folgender Untersuchung.

These: Die Information kann sich schneller als mit Lichtgeschwindigkeit fortpflanzen.

Beschreibung: Wir betrachten eine unveränderliche Strecke mit den Enden AB, deren Länge 4 Lichtsekunden beträgt (1.199.169.832m = 1.199.169,832km). Unserer Betrachtung setzen wir die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit im Vakuum voraus und wir stellen uns die Strecke AB im kosmischen Vakuum ruhend vor.
Richteten wir in der Mitte der Strecke AB, von ihrem jeweiligen Endpunkt gemessen, in 599.584,916km Entfernung (Mitte der Strecke AB) eine Sendestation M der kugelförmigen Lichtimpulse und an ihren Endpunkten (A und B) jeweils eine Empfangsstation der Lichtimpulse ein, so erreichten die Lichtimpulse, welche von der im Mittelpunkt M positionierten Sendestation aus gesendet wären, die Empfangstationen A und B jeweils gleichzeitig.

Beweis: Es wird ein Lichtsignal x betrachtet, dessen kugelförmige Wellenfront sich von M aus in alle Richtungen mit einer konstanten Grenzgeschwindigkeit c fortpflanzt.
Die Geschwindigkeit mit der sich das kugelförmige Lichtsignal x auf der Achse der Strecke AB vom Punkt M aus gesehen (Bezugspunkt) fortpflanzt, beträgt 200% der Lichtgeschwindigkeit (2c) und entspricht der maximalen relativen Signal-Differenzgeschwindigkeit.
Wenn nun an x die Information y gekoppelt wird (Polarisation o.ä.), so wird, wie bereits beschrieben, gewährleistet, dass y die Endpunkte der Strecke AB gleichzeitig und, wie wir nun feststellen, mit zweifacher Lichtgeschwindigkeit erreicht.
Der Träger der an das Lichtsignal x gekoppelten Information y ist nun das gesamte Lichtsignal, dessen Wellenfront, sich vom Punkt M aus gleichmäßig in alle Richtungen mit der konstanten Lichtgeschwindigkeit c ausbreitet!
Dieser Träger erreicht aber auf der Achse der Strecke AB (und zwar bezogen auf den Sendepunkt M) insgesamt die zweifache Lichtgeschwindigkeit (c in die eine und c in die andere Richtung).
Wenn aber gerade dieses aus M ausgehende und sich auf der Ebene der Strecke AB mit 2c ausbreitende Lichtsignal, der Träger der Information y ist, dann ist notwendig anzunehmen, dass auch y sich auf der Achse der Strecke AB mit der zweifachen Lichtgeschwindigkeit fortbewegen muss. Verlässt nämlich die Wellenfront des Lichtsignals x den Sendepunkt M, so pflanzt sie sich auf der Achse der Strecke AB in Richtung des Punktes A mit derselben Geschwindigkeit c fort, wie sie sich auf der anderen Seite des Punktes M in Richtung des Punktes B fortpflanzt. Dies hat nun zur Folge, dass Information y, welche vom Punkt M ausgesandt wird, Punkte A und B tatsächlich mit zweifacher Lichtgeschwindigkeit erreicht (y bewältigt die gesamte Strecke von 1.199.169,832km in 2 Sekunden).
(Würden wir im Punkt M eine Messstation einrichten, welche die Geschwindigkeit messen würde, mit der sich die bezüglich der Achse der Strecke AB entgegengesetzt ausbreitenden Punkte der Wellenfront x voneinander entfernen, würde die Messung notwendig 2c ergeben.)
Dies ist ein unwiderlegbarer Beweis dafür, dass die Information y bei ihrer Fortpflanzung, die in der Natur angeblich maximal zulässige Wirkungs-Fortpflanzungsgeschwindigkeit um Faktor 2 überschreitet. Dies ist auch ein unwiderlegbarer Beweis dafür, dass die Behauptung "Gemäß der Relativitätstheorie kann sich nichts schneller als mit Lichtgeschwindigkeit bewegen" nicht der Wahrheit entspricht. Wir beweisen somit die These der Untersuchung und verändern die Physik.
Zuletzt geändert von Zasada am Di 30. Okt 2018, 20:51, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: ÜL-Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon Zasada » Mo 29. Okt 2018, 09:35

*
Zur Ergänzung: die Thesen des vorherigen Threads.


Laut der RT ist keine Übertragung der Information mit Überlichtgeschwindigkeit möglich.
Besteht zwischen zwei Raumpunkten A und B eine Entfernung von 4 Lichtsekunden, so breiten sich sowohl Signale, als auch Information, als auch Wellen, als auch allgemein die Kausalität maximal mit der in der Natur höchstmöglichen Lichtgeschwindigkeit c aus und überwinden die Entfernung zwischen A und B in höchstens 4 Sekunden.

Ich präsentiere hier einen schönen, einen offensichtlichen und einen widerspruchsfreien Beweis dafür, dass eine Information bedeutend schneller als mit der maximalen Signalgeschwindigkeit c übertragen werden kann.
Ich zeige, dass die Information die genannte Entfernung von 4 Lichtsekunden schneller als innerhalb von 4 Sekunden, also schneller als mit der in der RT maximal zulässigen Geschwindigkeit c überwinden kann.
Laut der RT müsste es sich dabei um eine verbotene überlichtschnelle Informationsübertragung handeln. Die Tatsache, dass es sich hier um ein SRT konformes Gedankenexperiment handelt, bei dem die Maximalgeschwindigkeit c durch keines der beteiligten Signale überschritten wird, ändert nichts an der Tatsache, dass die Information die Entfernung zwischen A und B (4 Lichtsekunden) in weniger als 4 Sekunden bewältigt (>c).
Es ist nun notwendig den Begriff der Informationsübertragung insofern abzustecken, als dass klar werden soll, was wird denn darunter verstanden, wenn behautet wird, dass eine Informationsübertragung stattfindet: was im Detail sind die Eigenschaften einer erfolgten Informationsübertragung?

Definition der Informationsübertragung:
Ich spreche von einer erfolgten Informationsübertragung dann, wenn zwischen mindestens zwei Punkten im Raum eine singuläre Informationseinheit y übermittelt wird, welche nach der erfolgreichen Übermittlung bei allen beteiligten Punkten vorliegt und bei allen beteiligten Punkten identische und vollständige Form y besitzt.

Voraussetzungen der Anordnung:
Wir betrachten eine unveränderliche Strecke mit den Enden AB, deren Länge 4 Lichtsekunden beträgt (1.199.169.832m = 1.199.169,832km). Unserer Betrachtung setzen wir die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit im Vakuum voraus und wir stellen uns die Strecke AB im kosmischen Vakuum ruhend vor.
Wird in der Mitte der Strecke AB, von ihrem jeweiligen Endpunkt gemessen, in 599.584,916km Entfernung (Mitte der Strecke AB) eine Sendestation M der kugelförmigen Lichtimpulse und an ihren Endpunkten (A und B) jeweils eine Empfangsstation der Lichtimpulse eingerichtet, so werden die Lichtimpulse, welche von der im Mittelpunkt M positionierten Sendestation aus versendet werden, die Empfangstationen A und B jeweils gleichzeitig erreichen.

Kommentar: diese Anordnung entspricht geometrisch der Anordnung der ursprünglichen Definition der Gleichzeitigkeit von A. Einstein, welche jedoch statt von einer "unveränderlichen Strecke" vom "starren Stab" sprach. Beide Anordnungen sind dennoch physikalisch und geometrisch identisch.

These: Wenn nun ein kugelförmiges Lichtsignal x, welches Information y trägt, die Sendestation M verlässt, so kann dieses die Empfangsstationen A und B (welche um 4 Lichtsekunden voneinander entfernt sind) jeweils innerhalb von 2 Sekunden erreichen. Damit wird gezeigt, dass die Informationseinheit y, welche durch das Lichtsignal x transportiert wird, die Endpunkte der Strecke A und B in nur 2 Sekunden erreicht (Netto Informationsübertragungsgeschwindigkeit der Entfernung von 1.199.169,832km: 200%LG).

Beweis: Die Entfernung, welche Punkt A vom Punkt B trennt, beträgt in unserem Beispiel 1.199.169,832km. Diese kann durch das Licht innerhalb von 4 Sekunden bewältigt werden. Wenn aber die Information y vom Punkt M der Strecke AB ausgesandt wird, so erreicht sie die um 4 Lichtsekunden voneinander entfernten Empfänger bereits nach jeweils 2 Sekunden (die Entfernung, welche das Licht jeweils vom Punkt M zum Punkt A, und vom Punkt M zum Punkt B bewältigen muss, beträgt nämlich lediglich 599.584,916km. Für Bewältigung dieser Strecke benötigt das Licht aber lediglich 2 Sekunden).
Dies ist der Beweis dafür(!), dass Information y die Entfernung zwischen zwei Punkten im Raum deutlich schneller, als mit Lichtgeschwindigkeit bewältigt.
qed

Anmerkung: Gilt für jede denkbare Entfernung.
Anmerkung: armer Albert...


Erklärung (mit einer Widmung: an Nicht von Bedeutung und McMudro...)
Status Quo: zwei Punkte A und B im Raum, die voneinander ca. 1.200.000 Kilometer entfernt sind (Entfernungsstrecke ca. 4 Lichtsekunden)

Aufgabe: Die Information y soll die Entfernung AB schneller als mit Lichtgeschwindigkeit überwinden.

Methode: Methode spielt keine Rolle. Wichtig ist, dass eine Information den Weg, der A und B trennt, schneller als mit Lichtgeschwindigkeit überwindet (!)

Lösung: ist oben skizziert. Nach 2 Sekunden sind zwei um 1.200.000 Kilometer entfernte Raumpunkte A und B im Besitz derselben, vorher unbekannten Information y...die Übertragung erfolgt netto mit 200% Lichtgeschwindigkeit. Brutto sogar mit einer unendlichen Geschwindigkeit (denn Punkte A und B erfahren die Information gleichzeitig, ohne jegliche Verzögerung...wir wollen aber nicht übertreiben: ich habe ja selbst festgelegt, dass es sich bei der Streckenbewältigung AB nicht um die Bewältigung der Strecke vom Punkt A zum Punkt B handeln muss).

Es steht fest: wenn obige Definition der Informationsübertragung als Grundlage des Begriffs der Informationsübertragung genommen wird, dann hat die Information y die Strecke AB netto mit 200% LG überwunden, ohne die Gesetze der Physik zu brechen. Die Information y kann nämlich bei zwei um 4Lichtsekunden entfernten Raumpunkten, bereits nach 2 Sekunden benutzt werden. Für manche Anwendungen ist das ein kolossaler Zeitvorteil.

Aufgabe erfüllt.
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Dieser Faden ist ein exaktes Duplikat des anderen Fadens

Beitragvon Yukterez » Mo 29. Okt 2018, 11:12

Nur weil du an die doppelte Lichtgeschwindigkeit glaubst musst du nicht gleich alles doppelt posten.

Bild, Bild
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2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon Zasada » Mo 29. Okt 2018, 11:19

T
Zuletzt geändert von Zasada am Mo 29. Okt 2018, 11:21, insgesamt 1-mal geändert.
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2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon Zasada » Mo 29. Okt 2018, 11:20

Yukterez hat geschrieben:Nur weil du an die doppelte Lichtgeschwindigkeit glaubst musst du nicht gleich alles doppelt posten


Willst Du dich mit deiner Bemerkung an der sachlichen Diskussion beteiligen?
Die Leute, die anfangen hier zu Lesen, sollten die Möglichkeit haben, die Thesen, welche zu den obigen Schlüssen geführt haben, zu kennen.
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon Zasada » Mo 29. Okt 2018, 11:44

@Yukterez

Es ist keine Wiederholung der vorigen Thesen.
Mit diesem Thread drücke ich aus, wie die zweifache Informationsübertragungsgeschwindigkeit zustande kommt, nämlich dadurch, dass Information y, an das sich mit Lichgeschwindigkeit c gleichmässig in alle Richtungen ausbreitende Signal x, gekoppelt ist. Dieses Signal, als Träger der Information y, erreicht auf der Achse der Strecke AB (und zwar bezogen auf den Sendepunkt M) insgesamt (netto) die zweifache Lichtgeschwindigkeit c (c in Richtung A, c in Richtung B). Dies hat zur Folge, dass Information y, welche vom Punkt M ausgesandt wird, und welche die Punkte A und B mit zweifacher Lichtgeschwindigkeit erreicht, dieselbe physikalische und logische Berechtigung hat, wie die relativistische Differenzgeschwindigkeit.

Damit wird einer der Hauptaussagen der SRT widersprochen, ohne jedoch die Gesetze der Physik insgesamt zu brechen (die Lichtgeschwindigkeit c bleibt konstant und c bleibt physikalisch, als Grenzgeschwindigkeit der Signalübertragung, unangetastet)
Das, was sich ändert ist die Erkenntnis, dass die Geschwindigkeit, mit der Wirkungen übetragen werden, erheblich höher als c sein kann.

Und wenn Du sich daran störst, dann führe Argumente dagegen und sende keine Spam-Smilies, die keine dialektische Wirkung haben
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon McMurdo » Mo 29. Okt 2018, 15:55

Zasada hat geschrieben:Das, was sich ändert ist die Erkenntnis, dass die Geschwindigkeit, mit der Wirkungen übetragen werden, erheblich höher als c sein kann.

Von A nach B wird aber gar keine Wirkung übertragen. Nur von M nach A und M nach B. Zwischen A und B besteht so gar kein logisch kausaler Zusammenhang. Das wirst auch nicht auflösen können.
Und nein, es nützt nichts wenn du gleich deine Fantasie einfach wiederholst.
McMurdo
 
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon Zasada » Mo 29. Okt 2018, 16:03

McMurdo hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:Das, was sich ändert ist die Erkenntnis, dass die Geschwindigkeit, mit der Wirkungen übetragen werden, erheblich höher als c sein kann.

Von A nach B wird aber gar keine Wirkung übertragen. Nur von M nach A und M nach B. Zwischen A und B besteht so gar kein logisch kausaler Zusammenhang. Das wirst auch nicht auflösen können.
Und nein, es nützt nichts wenn du gleich deine Fantasie einfach wiederholst.



Nicht von A nach B analog, aber gleichzeitig nach A und nach B und mit 2c ganz schön digital :lol:
nix da
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon McMurdo » Mo 29. Okt 2018, 16:08

Zasada hat geschrieben:Nicht von A nach B analog, aber gleichzeitig nach A und nach B

Das ist aber etwas völlig anderes.
McMurdo
 
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon Zasada » Mo 29. Okt 2018, 16:11

McMurdo hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:Nicht von A nach B analog, aber gleichzeitig nach A und nach B

Das ist aber etwas völlig anderes.


Warum?
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