2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon Zasada » Mo 29. Okt 2018, 11:19

2c-THEOREM.

Motto:
Wikipedia: Relativitätstheorie /Lichtgeschwindigkeit als Grenze: "Kein Objekt und keine Information kann sich schneller bewegen als das Licht im Vakuum."

These: Die Behauptung "Kein Objekt und keine Information kann sich schneller bewegen als das Licht im Vakuum" ist schlicht falsch.

Die Information ist kein elektromagnetisches Signal, es betreffen sie daher keine Gesetze der Maxwell-Lorentzschen Mechanik (insbesondere nicht der Grenzwert c).


Verallgemeinerung des Beweises für die 2c-Informationsausbreitung.

2c-Theorem
Die Information breitet sich mit der doppelten Lichtgeschwindigkeit dann aus, wenn sie durch ein Signal übertragen wird, welches sich gleichmäßig in alle Richtungen ausbreitet. Dann nämlich breitet sie sich simultan in entgegengesetzte Richtungen, und zwar entlang sämtlicher Durchmesser einer kugelförmigen und mittelpunkt-symmetrischen Signal-Wellenfront aus.
Weil sie sich stets vom Mittelpunkt aus in beide Richtungen einer Diametralen zugleich ausbreitet, benötigt sie naturgemäß nur die Hälfte der Zeit, um sich über ihre gesamte Länge auszubreiten.
Beträgt die Geschwindigkeit des Lichtsignals c const, so beträgt die Geschwindigkeit, mit der sich die Information in meiner Anordnung diametral ausbreitet, exakt 2c (s. Herleitung des Theorems).
Es wird somit, auf diese mirakulös einfache Art und Weise gezeigt, wie leicht sich eine der wichtigsten Aussagen der SRT widerlegen lässt.
Die Art der Widerlegung ist vielleicht ungezwungen und spielerisch, doch sie setzt in einem wichtigen Punkt der Theorie ein, was zeigt, dass das Gebäude der SRT nicht unangreifbar ist.
Wir haben also mit einer ernstzunehmenden Angelegenheit zu tun.

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Es ist nicht der Fall, dass sich das Signal in meiner Anordnung mit 2c ausbreitet. Es ist auch nicht der Fall, dass die Information und Signal in meiner Anordnung voneinander "entkoppelt" sind. Der Fall ist, dass sich das kugelförmige Signal mit c ausbreitet, jedoch gleichmäßig nach allen Seiten. Deshalb breitet es sich entlang sämtlicher Durchmesser seiner kugelförmigen Wellenfront diametral, d.h. simultan - jeweils mit c in entgegengesetzte Richtungen aus. Die Ausbreitung der angekoppelten Information erfolgt daher naturgemäß mit der doppelten Lichtgeschwindigkeit.


HERLEITUNG DES 2c THEOREMS

Die überlichtschnelle Informationsausbreitung entlang der Strecke [AB].

Vorbemerkung (damit klar ist, was eine Strecke definiert und was es bedeutet, dass ein Vorgang sich "an einem Punkt der Strecke" oder "entlang der Strecke" ereignet):

Ich setze voraus:
Es existiert eine Strecke [AB], welche von ihren Endpunkten A und B definiert wird. Die Punkte A und B seien voneinander um 4 Lichtsekunden entfernt (ca. 1.200.000 km)

Ich setze voraus:
Ich definiere einen Punkt M der Strecke [AB] als ihren Mittelpunkt. M ist ein Punkt der Strecke und liegt in der Mitte der Strecke, exakt zwischen den Punkten A und B.

Vereinbarung 1:
Wenn ich behaupte, die Vorgänge finden entlang der Strecke statt, dann meine ich Vorgänge, welche sämtliche Punkte dieser Strecke einschliesslich ihrer Endpunkte betreffen (tangieren).

Vereinbarung 2:
Wenn ich behaupte, die Vorgänge finden an einem Punkt der Strecke statt, dann meine ich Vorgänge, welche einen Punkt dieser Strecke oder einen ihrer Endpunkte betreffen (tangieren).

Vereinbarung 3:
Ein Punkt, der zwischen den Endpunkten der Strecke liegt oder ein Endpunkt derselben ist, wird ein Punkt der Strecke genannt.

Konsequenz 1:
Wenn ich behaupte, dass sich Information zwischen den Punkten A und B ausbreitet, so meine ich, dass sich diese entlang der Strecke [AB], inklusive ihrer Endpunkte ausbreitet. Definitionsgemäß.

Konsequenz 2:
Wenn ich behaupte, dass sich Information innerhalb der Zeitperiode ∆t entlang der gesamten Strecke [AB] ausbreite, so meine ich, dass sie sich innerhalb von ∆t an jedem einzelnen Punkt der Strecke [AB] mindestens einmal befindet. Definitionsgemäß.

Duden:
dia|me|tral <Adj.> [spätlat. diametralis]:

1. (Geom.)
a) auf einem Durchmesser gelegen;
b) in genau entgegengesetzter Richtung liegend: die -en Punkte eines Kreises.
2. (bildungsspr.) entgegengesetzt, gegensätzlich: -‍e Ansichten; d. (ganz und gar) entgegengesetzt sein.

Die "lineare" und die "diametrale" Informationsausbreitung entlang einer Strecke.

Behauptung: Die Information kann sich entlang einer Strecke sowohl linear, als auch diametral ausbreiten.

[1] Definition der linearen Informationsausbreitung entlang einer Strecke:
Information breitet sich dann linear entlang einer Strecke aus, wenn sie sich von einem Endpunkt zum anderen Endpunkt der Strecke ausbreitet.

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[2] Definition der diametralen Informationsausbreitung entlang der Strecke:
Information breitet sich dann diametral entlang der Strecke aus, wenn im Mittelpunkt M der Strecke, ein Sender kugelförmiger oder gerichteter Signale positioniert wird, an welche die Information angekoppelt ist, von dem aus sich die Information simultan in entgegengesetzte Richtungen entlang der Strecke ausbreitet.
Die Information breitet sich dann stets mit der doppelten Geschwindigkeit des Trägersignals aus. Beweis wird unten aufgeführt.

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Beide Ausbreitungsmethoden ([1]/[2]) sind insofern gleich, als dass bei ihnen die Gesamtlänge der jeweiligen Ausbreitungsstrecke identisch ist. Beide sind insofern unterschiedlich, als dass die jeweilige Zeitdauer und somit Geschwindigkeit der Informationsausbreitung entlang der Strecke unterschiedlich sind:

1. Die Zeitdauer der linearen und der diametralen Informationsausbreitung entlang der Strecke [AB].

1a) Die Zeitdauer der linearen Informationsausbreitung entlang der Strecke [AB], ergibt sich aus der Relation der durchschnittlichen Ausbreitungsgeschwindigkeit und der Gesamtlänge der Strecke.

Ist die Geschwindigkeit, mit der sich die Information durchschnittlich ausbreitet, und die Gesamtlänge der Ausbreitungsstrecke bekannt, so kann die Zeitdauer der linearen Informationsausbreitung berechnet werden.

Da die Information entlang [AB] mit konstanten Lichtgeschw. übertragen wird, reicht die Formel für gleichförmige Bewegung:

s = vt

s = 1.200.000 km
vL = 300.000 km/s
t = ?

t = s/vL
t = 4sek.

Die Zeitdauer, in der sich Information linear und gleichmäßig entlang einer Strecke von 1.200.000 km mit der Lichtgeschwindigkeit ausbreitet, beträgt ca. 4 Sekunden.


1b) Die Zeitdauer der diametralen Informationsausbreitung entlang der Strecke [AB], ergibt sich aus der Relation der durchschnittlichen Ausbreitungsgeschwindigkeit und der Länge der Teilstrecke, aus deren Summe sich die Strecke zusammensetzt.

Ist die Geschwindigkeit, mit der sich die Information entlang [AB] durchschnittlich ausbreitet, und die Länge der Teilstrecke MA (MB) bekannt, so kann die Zeitdauer der parallelen Informationsausbreitung entlang der gesamten Strecke berechnet werden.
Für [AB]:

s = vt

s ges. = 1.200.000 km
s teil = 600.000 km
vL= 300.000 km/s
t = ?

t = s teil/vL
t = 2s

Die Zeitdauer, in der sich Information diametral entlang der Strecke von 1.200.000 km mit Lichtgeschwindigkeit ausbreitet, beträgt 2 Sekunden.

2. Die unterschiedliche Geschwindigkeit der linearen und der diametralen Methode der Informationsausbreitung entlang der Strecke [AB].

2a) Die Geschwindigkeit der linearen Informationsausbreitung entlang der Strecke [AB], ergibt sich aus der Relation der Gesamtlänge der Strecke und der Zeit, welche die Information dafür benötigte, um sich vollständig entlang [AB] auszubreiten.

Ist die Gesamtlänge der Strecke [AB] und die Zeitdauer, in der sich Information vollständig entlang dieser Strecke ausbreitet, bekannt, so kann die Geschwindigkeit der linearen Ausbreitung der Information entlang der Strecke [AB] berechnet werden.
Für [AB]:

s = vt

s ges. = 1.200.000 km
t = 4 Sekunden
v Info = ?

v Info = s ges. / t
v Info = 300.000km/s

Die Geschwindigkeit, mit der sich Information linear entlang der Strecke von 1.200.000 km ausbreitet, beträgt c.

2b) Die Geschwindigkeit der diametralen Informationsausbreitung entlang der Strecke [AB] ergibt sich aus der Relation der Länge der Teilstrecke, aus deren Summe sich die Strecke zusammensetzt und der Zeit, in der sich Information vollständig über die Länge dieser Teilstrecke ausbreitet.

Daraus, dass die Teilstrecken simultan zurückgelegt werden, ergibt sich eine höhere Geschwindigkeit der Informationsausbreitung entlang der Übertragungsstrecke, als bei der linearen Ausbreitungsmethode. Die Information breitet sich ja entlang der Strecke entlang beider Teilstrecken simultan aus.

Ist die Länge der Teilstrecke und die Zeit, welche die Information dazu benötigt, die Länge dieser Teilstrecke zu bewältigen, bekannt, so kann die Geschwindigkeit der diametralen Ausbreitung der Information entlang der gesamten Strecke [AB] berechnet werden.
In unserem Fall:

s = vt

s ges. = 1.200.000 km
s Teil = 600.000 km
t = 2 Sekunden
v Info = ?

v Info = s ges. / t
v Info = 600.000km/s

Die Geschwindigkeit, mit der sich Information diametral entlang der Strecke [AB] ausbreitet, beträgt 2c.

________________________________________
"s" ist die Strecke in Kilometer [km]
"v" ist die Geschwindigkeit in Kilometer pro Sekunde [km/s]
"t" ist die Zeit in Sekunden [s]
"v Info" ist die Geschwindigkeit der Information entlang [AB] {km/s}
"s ges." ist die Gesamtlänge der Strecke AB [km]
"s Teil" ist die Länge der Teilstrecke, aus deren Summe sich die Strecke [AB] zusammensetzt [km]


Zusammenfassung:

1. Es sind nicht zwei Signale, die in der Anordnung des 2c-Theorems von M aus ausgesandt werden, sondern eines, das sich gleichmäßig nach allen Seiten ausbreitet.

Wie bei Einstein:
"Von M werde ein Lichtsignal nach allen Seiten ausgesandt. Das Prinzip der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit zwingt uns zur Festsetzung, dass die Ankunft des Lichtsignals in A und die Ankunft in B gleichzeitig seien."

2. Im 2c Theorem wird die Ausbreitungsgeschwindigkeit der Information und nicht des Signals behandelt.

3. Im 2c Theorem wird die Ausbreitungsgeschwindigkeit ein und derselben Information behandelt.

a) Eine Differenzgeschwindigkeit betrifft stets zwei Objekte.

b) Ein und dieselbe Information kann nicht durch die Mechanik der Differenzgeschwindigkeit beschrieben werden.
Die Ausbreitungsgeschwindigkeit einer solchen Information kann nicht bezogen auf sie selbst ermittelt werden.
Die Ausbreitungsgeschwindigkeit ein und derselben Information wird anhand ihrer Präsenz bei p,q,r und der Dauer ∆t ermittelt, die sie benötigt, um vom Nullpunkt der Ausbreitung nach p,q,r zu gelangen.

HERLEITUNG.

Es ist nicht ganz einfach, den Wert der Geschwindigkeit, mit der sich Information ausbreitet, zu bestimmen. Eine Information besitzt ja keine Bestandteile, an deren Verhalten, sich die Geschwindigkeit ihrer Ausbreitung festmachen ließe (eine Information setzt sich nicht aus materiellen Teilchen zusammen, deren Position sich in der Zeit verändern würde).
Angesichts dieser Schwierigkeit gibt man oft die Geschwindigkeit, mit der sich der Träger ausbreitet, als Maß der Informationsausbreitung an.
Diese Methode erweist sich jedoch in dem Sinne als inadäquat, als dass es sich gezeigt hat, dass die Ausbreitungsgeschwindigkeit der Information und die des Trägers sehr wohl unterschiedliche Werte aufweisen können.
Für die exakte Bestimmung der Geschwindigkeit, mit der sich Information während der Ausbreitungszeit ∆t verteilt, soll daher allein die Tatsache entscheidend sein, wo diese innerhalb ∆t tatsächlich zu empfangen ist (nicht bloß die bekannte Geschwindigkeit des Trägers).
Die Anwesenheit der Information am Ort x zur Zeit t ist nämlich das einzig gültige Kriterium der erfolgten Informationsausbreitung.

Wie wir wissen erreicht eine Information, welche an ein kugelförmiges Lichtsignal gebunden ist, innerhalb von 2 Sekunden der Ausbreitung, eine Entfernung von 2 Lichtsekunden rund um den Sendepunkt M der Anordnung des Theorems. Dies aus dem Grund, dass sich das Trägersignal gleichmäßig nach allen Seiten ausbreitet.
Aus demselben Grund gelangt die Information gleichzeitig nach A und nach B.
Punkte A und B sind als Diametralpunkte der kugelförmigen Signal-Wellenfront stets um 2c∆t voneinander entfernt...dies bedeutet aber notwendig, dass sich die Information in meinem 2c-Theorem innerhalb von 2 Sekunden über die Entfernung von 2c∆t (4Ls) ausbreitet.

Bild

Die Information wird dabei vom Signal getragen, das die jeweilige Strecke MA und MB mit einfacher Lichtgeschwindigkeit c bewältigt. Gerade dadurch aber, dass sich das Lichtsignal vom Sendepunkt aus diametral, d.h. zugleich in alle Richtungen ausbreitet, breitet sich die angekoppelte Information entlang der Ausbreitungsstrecke von 4 Lichtsekunden innerhalb von lediglich 2 Sekunden aus (s. Abbildung oben).

Das Signal wird in meinem 2c-Theorem lediglich mit c übertragen, jedoch gleichmäßig nach allen Seiten, womit sich Information entlang der Ausbreitungsstrecke [AB] sehr wohl mit der doppelten Lichtgeschwindigkeit ausbreitet. Bei der Bestimmung dieses Wertes zählt vereinbarungsgemäß allein die Tatsache, dass die Information nach 2 Sekunden Ausbreitungsdauer gleichzeitig an den um 4Ls voneinander entfernten Punkten der Strecke zu empfangen ist!

Herleitung.
Ein Signal, das sich von M aus gleichmäßig nach allen Seiten ausbreitet, breitet sich entlang der Strecke [AB] diametral aus. Die an dieses Signal gekoppelte Information, erreicht nach 2 Sekunden der Ausbreitung (∆t = 2s) gleichzeitig die Endpunkte der Strecke, welche voneinander um 4 Lichtsekunden entfernt sind (4Ls = 2c∆t).
Es gilt notwendig: beträgt die Informations-Ausbreitungsdauer zwei Sekunden (∆t = 2s), so kann sich die Information einseitig mit maximal c über die Entfernung von 2 Lichtsekunden ausbreiten (s. Abbildung).
Die Länge der Strecke im Fall der einseitigen Ausbreitung von M nach A oder von M nach B beträgt:



Die zitierte Definition der Gleichzeitigkeit von Albert Einstein besagt, dass das vom Mittelpunkt M der Strecke [AB] ausgesandte, sich nach allen Seiten konstant fortpflanzende Lichtsignal, bei den Endpunkten der Strecke gleichzeitig ankommen muss.
Nun wissen wir aber, dass die Endpunkte A und B der Strecke um 4Ls voneinander entfernt liegen.
Es sind daher folgende Umstände der Informationsausbreitung in der Anordnung des 2c-Theorems bekannt und nun als bindend und gültig zu berücksichtigen:

Die Dauer der Informationsausbreitung:


Die Länge der Ausbreitungsstrecke:


Die Geschwindigkeit, mit der sich die Information entlang der Ausbreitungsstrecke ausbreitet, beträgt 2c, denn:




Wir haben somit gezeigt, mit welcher Geschwindigkeit sich Information in der Anordnung des 2c-Theorems fortpflanzen muss, um innerhalb von 2 Sekunden an Punkten zu empfangen sein, die voneinander um 4 Lichtsekunden entfernt sind.
Dabei wird als Kriterium für die Ausbreitungsgeschwindigkeit allein die Tatsache zugelassen, wo die von M aus kugelförmig versandte Information nach 2s der Ausbreitung zu empfangen ist.
Das Postulat, dass sich Information bloß von A nach B ausbreiten muss, ist unseriös - das Gegenteil wird jeden Tag aufs Neue bewiesen, seitdem das Radio erfolgreich an unzählige im Raum verteilte Empfänger Nachrichten versendet. Die Einwände den Sendepunkt betreffend, müssen daher nicht weiter berücksichtigt werden.

Äquivalenzbegründung: viewtopic.php?f=6&t=834&start=3210#p133702

4. Information und Signal sind nicht dasselbe.
Das Lichtsignal, das die Planeten Erde und Mars von ein und derselben Sonne erreicht, ist ein Signal, das sich kugelförmig ausbreitet. Dieses Signal besteht zwar aus unterschiedlichen Lichtteilchen, nichtsdestotrotz erreicht sowohl die Erde, als auch den Mars, als auch jeden anderen Empfänger des Sonnenlichts im Universum ein und dieselbe Information, die an dieses Lichtsignal gekoppelt ist: nämlich die Information über die Zusammensetzung des Sterns (Spektralanalyse: Spektrallinien).
Diese Erkenntnis verdeutlicht, dass es durchaus der Fall ist, dass an das Signal, das sich aus unterschiedlichen Bestandteilen zusammensetzt, ein und dieselbe Information angekoppelt sein kann, und dass generell die Unteilbarkeit des Ganzen das Kriterium des Unterschieds zwischen Signal und Information ist (unterschiedliche Buch- oder Zeitungsexemplare / unterschiedliche Photone - dieselbe Information).

Definition der Diametralpunkte.
Als Diametralpunkte bezeichne ich zwei symmetrisch bezüglich der Symmetriemitte M gelegene Punkte der Kugeloberfläche, welche durch einen Durchmesser verbunden sind.

Als "Diametralpunkte" werden hier Punktepaare bezeichnet, die auf der Obefläche der kugelförmigen Signal-Wellenfront liegen, und die durch einen Durchmesser dieser Wellenfront (beispielsweise [AB]) verbunden sind.

Duden:
Dụrch|mes|ser, der; -s, - [für -> Diameter]: gerade Linie, die durch den Mittelpunkt einer regelmäßigen ebenen od. räumlichen Figur geht: den D. [in einen Kreis] einzeichnen; den D. [eines Kreises, einer Kugel][/quote]
Zuletzt geändert von Zasada am Mi 17. Apr 2019, 11:59, insgesamt 3-mal geändert.
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2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon Zasada » Mo 29. Okt 2018, 11:20

Yukterez hat geschrieben:Nur weil du an die doppelte Lichtgeschwindigkeit glaubst musst du nicht gleich alles doppelt posten


Willst Du dich mit deiner Bemerkung an der sachlichen Diskussion beteiligen?
Die Leute, die anfangen hier zu Lesen, sollten die Möglichkeit haben, die Thesen, welche zu den obigen Schlüssen geführt haben, zu kennen.
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon Zasada » Mo 29. Okt 2018, 11:44

@Yukterez

Es ist keine Wiederholung der vorigen Thesen.
Mit diesem Thread drücke ich aus, wie die zweifache Informationsübertragungsgeschwindigkeit zustande kommt, nämlich dadurch, dass Information y, an das sich mit Lichgeschwindigkeit c gleichmässig in alle Richtungen ausbreitende Signal x, gekoppelt ist. Dieses Signal, als Träger der Information y, erreicht auf der Achse der Strecke AB (und zwar bezogen auf den Sendepunkt M) insgesamt (netto) die zweifache Lichtgeschwindigkeit c (c in Richtung A, c in Richtung B). Dies hat zur Folge, dass Information y, welche vom Punkt M ausgesandt wird, und welche die Punkte A und B mit zweifacher Lichtgeschwindigkeit erreicht, dieselbe physikalische und logische Berechtigung hat, wie die relativistische Differenzgeschwindigkeit.

Damit wird einer der Hauptaussagen der SRT widersprochen, ohne jedoch die Gesetze der Physik insgesamt zu brechen (die Lichtgeschwindigkeit c bleibt konstant und c bleibt physikalisch, als Grenzgeschwindigkeit der Signalübertragung, unangetastet)
Das, was sich ändert ist die Erkenntnis, dass die Geschwindigkeit, mit der Wirkungen übetragen werden, erheblich höher als c sein kann.

Und wenn Du sich daran störst, dann führe Argumente dagegen und sende keine Spam-Smilies, die keine dialektische Wirkung haben
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon McMurdo » Mo 29. Okt 2018, 15:55

Zasada hat geschrieben:Das, was sich ändert ist die Erkenntnis, dass die Geschwindigkeit, mit der Wirkungen übetragen werden, erheblich höher als c sein kann.

Von A nach B wird aber gar keine Wirkung übertragen. Nur von M nach A und M nach B. Zwischen A und B besteht so gar kein logisch kausaler Zusammenhang. Das wirst auch nicht auflösen können.
Und nein, es nützt nichts wenn du gleich deine Fantasie einfach wiederholst.
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon Zasada » Mo 29. Okt 2018, 16:03

McMurdo hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:Das, was sich ändert ist die Erkenntnis, dass die Geschwindigkeit, mit der Wirkungen übetragen werden, erheblich höher als c sein kann.

Von A nach B wird aber gar keine Wirkung übertragen. Nur von M nach A und M nach B. Zwischen A und B besteht so gar kein logisch kausaler Zusammenhang. Das wirst auch nicht auflösen können.
Und nein, es nützt nichts wenn du gleich deine Fantasie einfach wiederholst.



Nicht von A nach B analog, aber gleichzeitig nach A und nach B und mit 2c ganz schön digital :lol:
nix da
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon McMurdo » Mo 29. Okt 2018, 16:08

Zasada hat geschrieben:Nicht von A nach B analog, aber gleichzeitig nach A und nach B

Das ist aber etwas völlig anderes.
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon Zasada » Mo 29. Okt 2018, 16:11

McMurdo hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:Nicht von A nach B analog, aber gleichzeitig nach A und nach B

Das ist aber etwas völlig anderes.


Warum?
Zasada
 
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon McMurdo » Mo 29. Okt 2018, 16:14

Zasada hat geschrieben:
McMurdo hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:Nicht von A nach B analog, aber gleichzeitig nach A und nach B

Das ist aber etwas völlig anderes.


Warum?

WEil A und B nichts miteinander zu tun haben.
McMurdo
 
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon Zasada » Mo 29. Okt 2018, 17:04

"McMurdo"

1) Ist die Informationsübertragung von M nach A und von M nach B etwa keine gültige Informationsübertragungsform?

2) Ist die Bewältigung einer Entfernung von 1.200.000 km durch die Wellenfront eines sich kugelförmig ausbreitenden Lichtsignals innerhalb von 2 Sekunden keine gültige Bewältigung einer Entfernung?

3) Breitet sich Information unzulässig aus, wenn sie sich mit dem kugelförmigen Lichtsignal ausbreitet und gleichzeitig zwei um 4 Sekunden entfernte Raumpunkte innerhalb von 2 Sekunden erreicht?

4) Soweit ich mich erinnern kann, besagt die Aufgabe, dass eine bestimmte Information, eine 4-Lichtsekunden-Strecke schneller als in 4 Sekunden überwinden soll. Ist diese Aufgabe denn nicht erfüllt, wenn diese Information an den Endpunkten dieser Strecke bereits nach 2 Sekunden vorliegt?

Bitte Antworten, eilt...
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon Mikesch » Mo 29. Okt 2018, 17:13

Zasada hat geschrieben:1) Ist die Informationsübertragung von M nach A und von M nach B etwa keine gültige Informationsübertragungsform?
Nein.
Zasada hat geschrieben:2) Ist die Bewältigung einer Entfernung von 1.200.000 km durch die Wellenfront eines sich kugelförmig ausbreitenden Lichtsignals innerhalb von 2 Sekunden keine gültige Bewältigung einer Entfernung?
Nein.
Zasada hat geschrieben:3) Breitet sich Information unzulässig aus, wenn sie sich mit dem kugelförmigen Lichtsignal ausbreitet und gleichzeitig zwei um 4 Sekunden entfernte Raumpunkte innerhalb von 2 Sekunden erreicht?
Ja
Zasada hat geschrieben:4) Soweit ich mich erinnern kann, besagt die Aufgabe, dass eine bestimmte Information, eine 4-Lichtsekunden-Strecke schneller als in 4 Sekunden überwinden soll. Ist diese Aufgabe denn nicht erfüllt, wenn diese Information an den Endpunkten dieser Strecke bereits nach 2 Sekunden vorliegt?
Ja.

Schnell genug?
Mikesch
 
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