Inertialraum gleich Inertialsystem?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Inertialraum gleich Inertialsystem?

Beitragvon Lagrange » So 5. Aug 2018, 22:44

Ist das was die Wirkung weiterreicht materiell oder immateriell?

Existiert "Wirkung" oder nicht?
Lagrange
 
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Re: Inertialraum gleich Inertialsystem?

Beitragvon Kurt » So 5. Aug 2018, 22:53

Lagrange hat geschrieben:Ist das was die Wirkung weiterreicht materiell oder immateriell?


?

Das was "die Wirkungen", erbracht von Materie, weiterreicht ist real, hat also Realität, ist aber nicht materiell.
"Die Wirkungen" ist ein Begriff der Verständigen ermöglicht.
Ein solcher Begriff existiert nur als Vermittler innerhalb der Sprache, hat also keine reale Existenz.

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Re: Inertialraum gleich Inertialsystem?

Beitragvon Nicht von Bedeutung » So 5. Aug 2018, 23:10

Lagrange hat geschrieben:Ist das was die Wirkung weiterreicht materiell oder immateriell?
Ich sagte, dass es sinnlos ist, darüber mit Kurt zu diskutieren, aber wenn dir trotzdem danach ist, würde ich es begrüßen, wenn du einen neuen Faden dafür eröffnest.
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Re: Inertialraum gleich Inertialsystem?

Beitragvon Lagrange » So 5. Aug 2018, 23:47

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:...Ich setze einen beliebigen Punkt - vorzugsweise in einem Void - als Ursprung eines Bezugssystems. Welches Photon des CMB würde sich gegenüber einem solchen Punkt nicht mit c bewegen und welches Photon bewegt sich gegenüber anderen Photonen noch mit c? Der erste Teil der Frage wäre mit "alle!" zu beantworten der zweite Teil mit "wahrscheinlich keine." oder "so viele, wie es der Zufall gestattet." ...

Heißt das, dass sich alle nicht mit c bewegen?
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Re: Inertialraum gleich Inertialsystem?

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Mo 6. Aug 2018, 00:01

Lagrange hat geschrieben:Heißt das, dass sich alle nicht mit c bewegen?
Ooops... wie verbessere ich das denn jetzt? Streiche ich das "nicht", oder antworte ich mit "keine"? :mrgreen:

Danke für den Tipp.
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Re: Inertialraum gleich Inertialsystem?

Beitragvon Kurt » Mo 6. Aug 2018, 07:26

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Heißt das, dass sich alle nicht mit c bewegen?
Ooops... wie verbessere ich das denn jetzt? Streiche ich das "nicht", oder antworte ich mit "keine"? :mrgreen:

Danke für den Tipp.


Da es weder Zufall noch sowas wie Photonen gibt, ist es doch egal was du schreibst.
Es ist in jedem Fall alles andere als Naturkonform.

Kurt

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Re: Inertialraum gleich Inertialsystem?

Beitragvon Lagrange » Mo 6. Aug 2018, 09:37

Kurt hat geschrieben:
Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Heißt das, dass sich alle nicht mit c bewegen?
Ooops... wie verbessere ich das denn jetzt? Streiche ich das "nicht", oder antworte ich mit "keine"? :mrgreen:

Danke für den Tipp.


Da es weder Zufall noch sowas wie Photonen gibt, ist es doch egal was du schreibst.
Es ist in jedem Fall alles andere als Naturkonform.

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Kann man fragen, wie schnell sich die "Wirkung" relativ zum festen Punkt im Void bewegt?

Kurt hat geschrieben:Das was "die Wirkungen", erbracht von Materie, weiterreicht ist real, hat also Realität, ist aber nicht materiell.
Lagrange
 
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Re: Inertialraum gleich Inertialsystem?

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Mo 6. Aug 2018, 10:56

Lagrange hat geschrieben:Kann man fragen, wie schnell sich die "Wirkung" relativ zum festen Punkt im Void bewegt?
Ja kann man und darf man auch. Ich kann das auch Kurt-Komvorn beantworten, macht nur ohne Einheiten nicht viel Sinn.

Als Erstes benötige ich eine Strecke und dafür reihe ich ein paar (*vielmehr) gleiche Atome oder Basisteilchen lückenlos aneinander (Strecke=Anzahl*Durchmesser s=nd). An den Enden dieser Strecke stelle ich Spiegel auf, zwischen welchen ich Lichtstrahlen hin und her wandern lasse und zwischendurch markiere ich Teile des Lichtstrahls durch veränderte Frequenzen. Von diesen veränderten Frequenzen kann die Laufzeit des Lichts zwischen den Spiegeln ermittelt werden. Jetzt bewege ich dieses Konstrukt im Vakuum oder der Trägersubstanz in eine Richtung parallel zum Lichtstrahl so oft, bis ich eine bestimmte Laufzeit τ messe, notiere die Geschwindigkeit (*speed) v1, das selbe in die Gegenrichtung bis zur selben Laufzeit τ und wieder die Geschwindigkeit v2 notiert (*Messung). Die Geschwindigkeit, bei welcher die kürzeste Laufzeit gemessen wird ist dann
(Geschwindigkeiten sind absolut, Vorzeichen geben die Richtung an)
und das ist die Geschwindigkeit, die ich mit meinem Labor gegenüber jenen Raum bzw Trägersubstanz habe, in welchem sich das Licht mit c bewegt und wenn ich das Konstrukt mit dieser erneut durch das Vakuum bzw. die Trägersubstanz jage, werde ich die Laufzeit τ0 messen und dann gilt


(*vielmehr) Ich weiß leider nicht, wieviele Teilchen das werden, weil der Versuch bisher nur mit Pixeln gelang.

(*speed) Anzahl der Teilchen pro τ.

(*Messung) Wenn man bei der ersten Messung merkt, dass sich die Laufzeit zunächst verringert, kann man gleich ein v1 notieren und in die selbe Richtung weiter messen, bis man über die kürzeste Laufzeit hinweg wieder bis zur Anfangslaufzeit gemessen hat. Man braucht aber nicht versuchen, an dieser Stelle, die kürzeste Laufzeit auf Teufel komm raus ermitteln zu wollen, denn zwischen 2 Mal fast getroffen, existieren noch unzählbar viele Messwerte mehr. Messfehler relativieren sich hier bei länger gewählten Laufzeiten.
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Re: Inertialraum gleich Inertialsystem?

Beitragvon Lagrange » Mo 6. Aug 2018, 13:39

Ein Problem bleibt, die Zeitmessung. Es muss irgendwo eine Standarduhr "stehen", welche die "Standardzeit" misst.
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Re: Inertialraum gleich Inertialsystem?

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Mo 6. Aug 2018, 15:08

Das stimmt schon, ja. Aber diese Uhr ist im Zweifelsfalle nur durch v_avg beeinflusst, wenn sie im Labor ruht, also zu den Spiegeln bewegt ist. Prinzipiell kennen wir die Dauer des Zähltaktes bei v_avg also bereits von anfang an, können diesem aber weder einem konkreten Wert noch einer Strecke zuordnen, weil v_avg erst ermittelt werden muss. Es bleibt irgendwie verständlicher, wenn man diesen Umstand also gar nicht erst erwähnt, denke ich, der geht ja auch schon daraus hervor, dass man von Anfang an Laufzeiten misst - am besten also mit einem zweiten Spiegel-Konstrukt gleicher Bauart.
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